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KFM-Mittelstandsanleihen-Barometer: 7,75%-SME AG-Anleihe als "durchschnittlich attraktiv" bewertet
22.10.19 12:30
KFM Deutsche Mittelstand AG
Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - In ihrem aktuellen KFM-Mittelstandsanleihen-Barometer zu der 7,75%-Saxony Minerals & Exploration - SME AG-Anleihe (ISIN DE000A2YN7A3 / WKN A2YN7A) mit Laufzeit bis 2025 kommt die KFM Deutsche Mittelstand AG zu dem Ergebnis, die Anleihe als "durchschnittlich attraktiv (positiver Ausblick)" (3,5 von 5 möglichen Sternen) einzuschätzen.
Die Emittentin Saxony Minerals & Exploration - SME AG (kurz: SME AG) mit Sitz in Halsbrücke (Sachsen) sei im März 2011 gegründet worden, um den Bergbau im Erzgebirge zu revitalisieren. So könne das Unternehmen zur Förderung der als versorgungskritisch eingestuften Rohstoffe Wolfram und Fluorit auf umfangreiche Dokumentationen der Erzvorkommen aus früherer DDR-Zeit zurückgreifen, die wegen der Wiedervereinigung beider deutscher Staaten zunächst nicht weiterverfolgt worden seien. Die Erkundung sei damals sehr weit fortgeschritten.
So sei die genaue Lage der Vorkommen in bis zu 400 Meter (eine erste eigene Bohrung abgesetzt bis 176 Meter) Tiefe bekannt; sogar ein relativ weit verzweigtes Stollensystem (insgesamt 16 km) innerhalb der mineralhaltigen Gesteinsschichten sei bereits aus damaliger Zeit vorhanden. Ein Abbau habe bisher nicht stattgefunden, die "Filetstücke" seien noch vorhanden. Die SME AG sei somit in der komfortablen Lage hieran anzuknüpfen. Aufgrund der früheren und nun auch eigenen Explorationsergebnisse seien gesicherte Vorkommen ("proven & probable") an Wolframkonzentrat von ca. 12.600 Tonnen, an Fluoritkonzentrat von ca. 225.000 Tonnen und an Zinnkonzentrat von ca. 12.500 Tonnen bekannt.
Der Abbau von Zinn stehe zunächst nicht im Fokus. Allein bei einer für das Jahr 2022 geplanten zunächst 75%igen Auslastung könnten voraussichtlich 900 Tonnen aufbereitetes Wolfram und ca. 16.000 Tonnen Fluorit gewonnen werden. Ab dem Jahr 2023 sollten bei voller Auslastung jährlich ca. 1.200 Tonnen Wolfram gefördert werden, Fluorit ca. 21.000 Tonnen. Wolfram werde in den "High-Tech" Branchen wie Luft- und Raumfahrt und Autoindustrie u.a. benötigt. Die Lebensdauer der Mine in Pöhla, deren Abbau zu allererst im Vordergrund stehe, werde auf ca. 17 Jahre veranschlagt. In den letzten Jahren habe die Gesellschaft alle notwendigen behördlichen Genehmigungen dafür erhalten. Die Gesellschaft verfüge derzeit über drei weitere lizenzierte Abbaugebiete im Erzgebirge bis in das Jahr 2023.
Ziel sei es, zunächst die erzhaltigsten und wertvollsten Vorkommen abzubauen, um schon in der Anfangsphase hohe Cashflows zu generieren und somit die Profitabilität und den Fortbestand der Gesellschaft zu sichern. Der Marktpreis für Wolfram habe sich im Durchschnitt der letzten fünf Jahre bei 29.300 USD pro Tonne belaufen. Für Fluorit bzw. Flussspat lägen die Marktpreise derzeit bei ca. 500 USD pro Tonne, Zinn liege bei ca. 19.600 USD pro Tonne. Der Erzgehalt bei Wolfram sei in der Mine Pöhla mit 0,45% pro Tonne Gestein weltweit einer der höchsten Werte. Fluorit komme auf einen Erzgehalt von 9,2%, Zinn von 0,33%. Unter Berücksichtigung der Marktwerte hätten die Reserven nach dem externen Gutachten nach Maßgabe der Vorschrift NI43-101 für Wolfram einen Wert von 368 Mio. USD (sog. "Reservewert"). Der Reservewert für Fluorit betrage auf Basis der relativ gesicherten Vorkommen 112 Mio. USD und der für Zinn 247 Mio. USD.
Für die Förderung in Pöhla seien noch Investitionen für den Bau einer Rampe / Vortrieb, Energieanbindung, Gestein-Aufbereitungsanlage etc. von ca. 20,5 Mio. Euro erforderlich, die sich über die Jahre 2020 und 2021 erstrecken würden. Für die Jahre 2019 bis 2021 rechne das Unternehmen aufgrund der Anlaufphase mit negativen Jahresergebnissen. Diese Phase werde aufgrund der derzeit hohen Cash-Reserven leicht überbrückt werden können. Die Gesellschaft verfüge derzeit über 12,7 Mio. Euro Eigenkapital, eine geplante zusätzliche Kapitalerhöhung in Höhe von 1,6 Mio. Euro führe dann zu einem wirtschaftlichen Eigenkapital von 14,3 Mio. Euro, was einer Eigenkapitalquote von 18% entspreche. Mit der Anleihe in Höhe von 30 Mio. Euro stünden der Gesellschaft dann insgesamt 32,8 Mio. Euro Liquidität zur Verfügung. Nach Abzug der o.g. Investitionen verfüge man mittelfristig über einen auskömmlichen Liquiditätspuffer von ca. 9,85 Mio. Euro bis Ende 2021.
Für das Jahr 2022 erwarte die SME AG bei 75% Auslastung bereits Umsatzerlöse von insgesamt ca. 32 Mio. Euro. Der Zinsdeckungsgrad (EBIT / Zinslast) solle dann 3,4 betragen. Bei Vollauslastung in den Jahren 2023 und 2024 würden die Umsatzerlöse ca. 42,5 Mio. Euro betragen. Der Zinsdeckungsgrad solle dann jeweils komfortable 7,5 betragen. Die Kennzahl "Finanzschulden (Debt)/EBITDA" solle für 2022 nach der Planung 3,3 betragen und sich in den Folgejahren auf nur noch 1,6 abbauen. Die Eigenkapitalquote sollte Ende 2024 auf ca. 56% angewachsen sein, nachdem sie zum Ende 2021 vorübergehend auf ca. 5% sinke. Die Vermögensdeckungsquote (gesicherte Reserven plus Liquidität / Finanzschulden) liege schon jetzt für das Jahr 2019 bei 2.129%. Diese bleibe mit ca. 2.175% fast unverändert bis 2024. Im Jahr 2025 gehe die Gesellschaft davon aus, die Anleihe allein aus den kumulierten Cashflows zurückzuzahlen.
Die aktuell emittierte nicht nachrangige und unbesicherte Anleihe der Saxony Minerals & Exploration - SME AG mit einem Emissionsvolumen von bis zu 30 Mio. Euro und einer Stückelung von 1.000 Euro sei mit einem Zinskupon von 7,75% p.a. (Zinstermin jährlich am 01.11.) ausgestattet und habe eine Laufzeit vom 01.11.2019 bis zum 01.05.2025. Vorzeitige Kündigungsmöglichkeiten nach Wahl der Emittentin seien in den Anleihebedingungen ab dem 01.11.2021 zu 104%, ab 01.11.2022 zu 103% und ab 01.11.2023 zu 101% des Nennwertes vorgesehen. In den Anleihebedingungen verpflichte sich die Emittentin zur Einhaltung einer Mindest-Eigenkapitalquote von 25% und einer Vermögensdeckungsquote von mindestens 300%, zur Hinterlegung der für die beiden ersten Zinszahlungen benötigten Beträge auf einem Treuhandkonto sowie zu einer Ausschüttungsbeschränkung. Die Anleihe solle nach Abschluss der Zeichnungsphase im Freiverkehr der Börse Frankfurt notiert werden.
Deutschland sei ein großer Verbraucher von Wolfram. Die Revitalisierung der Vorkommen im traditionellen Erzabbaugebiet Erzgebirge sei somit von großer strategischer Bedeutung für die Versorgungssicherheit in Deutschland. Zudem könne im Bergwerk in Pöhla auf eine bestehende nutzbare Infrastruktur, ein ausgeprägtes Stollensystem und auf Erkundungsergebnisse aus engmaschigen Bohrungen der SDAG Wismut zurückgegriffen werden, deren Gegenwert nach heutigen Kosten im hohen zweistelligen Millionen-Euro-Bereich liegen würde. SME habe seit 2016 signifikant in die bestehende Bergbauinfrastruktur investiert, insbesondere in einen ersten Schacht sowie in eine Pilotaufbereitungsanlage, über die seit Sommer 2019 erste Roherze verarbeitet würden. In Verbindung mit der Rendite von 7,75% p.a. (auf Basis des Emissionskurses am 01.11.2019 von 100%) wird die 7,75%-Saxony Minerals & Exploration - SME AG-Anleihe als "durchschnittlich attraktiv (positiver Ausblick)" (4 von 5 möglichen Sternen) bewertet, so die KFM Deutsche Mittelstand AG. (22.10.2019/alc/n/a)
Die Emittentin Saxony Minerals & Exploration - SME AG (kurz: SME AG) mit Sitz in Halsbrücke (Sachsen) sei im März 2011 gegründet worden, um den Bergbau im Erzgebirge zu revitalisieren. So könne das Unternehmen zur Förderung der als versorgungskritisch eingestuften Rohstoffe Wolfram und Fluorit auf umfangreiche Dokumentationen der Erzvorkommen aus früherer DDR-Zeit zurückgreifen, die wegen der Wiedervereinigung beider deutscher Staaten zunächst nicht weiterverfolgt worden seien. Die Erkundung sei damals sehr weit fortgeschritten.
So sei die genaue Lage der Vorkommen in bis zu 400 Meter (eine erste eigene Bohrung abgesetzt bis 176 Meter) Tiefe bekannt; sogar ein relativ weit verzweigtes Stollensystem (insgesamt 16 km) innerhalb der mineralhaltigen Gesteinsschichten sei bereits aus damaliger Zeit vorhanden. Ein Abbau habe bisher nicht stattgefunden, die "Filetstücke" seien noch vorhanden. Die SME AG sei somit in der komfortablen Lage hieran anzuknüpfen. Aufgrund der früheren und nun auch eigenen Explorationsergebnisse seien gesicherte Vorkommen ("proven & probable") an Wolframkonzentrat von ca. 12.600 Tonnen, an Fluoritkonzentrat von ca. 225.000 Tonnen und an Zinnkonzentrat von ca. 12.500 Tonnen bekannt.
Der Abbau von Zinn stehe zunächst nicht im Fokus. Allein bei einer für das Jahr 2022 geplanten zunächst 75%igen Auslastung könnten voraussichtlich 900 Tonnen aufbereitetes Wolfram und ca. 16.000 Tonnen Fluorit gewonnen werden. Ab dem Jahr 2023 sollten bei voller Auslastung jährlich ca. 1.200 Tonnen Wolfram gefördert werden, Fluorit ca. 21.000 Tonnen. Wolfram werde in den "High-Tech" Branchen wie Luft- und Raumfahrt und Autoindustrie u.a. benötigt. Die Lebensdauer der Mine in Pöhla, deren Abbau zu allererst im Vordergrund stehe, werde auf ca. 17 Jahre veranschlagt. In den letzten Jahren habe die Gesellschaft alle notwendigen behördlichen Genehmigungen dafür erhalten. Die Gesellschaft verfüge derzeit über drei weitere lizenzierte Abbaugebiete im Erzgebirge bis in das Jahr 2023.
Für die Förderung in Pöhla seien noch Investitionen für den Bau einer Rampe / Vortrieb, Energieanbindung, Gestein-Aufbereitungsanlage etc. von ca. 20,5 Mio. Euro erforderlich, die sich über die Jahre 2020 und 2021 erstrecken würden. Für die Jahre 2019 bis 2021 rechne das Unternehmen aufgrund der Anlaufphase mit negativen Jahresergebnissen. Diese Phase werde aufgrund der derzeit hohen Cash-Reserven leicht überbrückt werden können. Die Gesellschaft verfüge derzeit über 12,7 Mio. Euro Eigenkapital, eine geplante zusätzliche Kapitalerhöhung in Höhe von 1,6 Mio. Euro führe dann zu einem wirtschaftlichen Eigenkapital von 14,3 Mio. Euro, was einer Eigenkapitalquote von 18% entspreche. Mit der Anleihe in Höhe von 30 Mio. Euro stünden der Gesellschaft dann insgesamt 32,8 Mio. Euro Liquidität zur Verfügung. Nach Abzug der o.g. Investitionen verfüge man mittelfristig über einen auskömmlichen Liquiditätspuffer von ca. 9,85 Mio. Euro bis Ende 2021.
Für das Jahr 2022 erwarte die SME AG bei 75% Auslastung bereits Umsatzerlöse von insgesamt ca. 32 Mio. Euro. Der Zinsdeckungsgrad (EBIT / Zinslast) solle dann 3,4 betragen. Bei Vollauslastung in den Jahren 2023 und 2024 würden die Umsatzerlöse ca. 42,5 Mio. Euro betragen. Der Zinsdeckungsgrad solle dann jeweils komfortable 7,5 betragen. Die Kennzahl "Finanzschulden (Debt)/EBITDA" solle für 2022 nach der Planung 3,3 betragen und sich in den Folgejahren auf nur noch 1,6 abbauen. Die Eigenkapitalquote sollte Ende 2024 auf ca. 56% angewachsen sein, nachdem sie zum Ende 2021 vorübergehend auf ca. 5% sinke. Die Vermögensdeckungsquote (gesicherte Reserven plus Liquidität / Finanzschulden) liege schon jetzt für das Jahr 2019 bei 2.129%. Diese bleibe mit ca. 2.175% fast unverändert bis 2024. Im Jahr 2025 gehe die Gesellschaft davon aus, die Anleihe allein aus den kumulierten Cashflows zurückzuzahlen.
Die aktuell emittierte nicht nachrangige und unbesicherte Anleihe der Saxony Minerals & Exploration - SME AG mit einem Emissionsvolumen von bis zu 30 Mio. Euro und einer Stückelung von 1.000 Euro sei mit einem Zinskupon von 7,75% p.a. (Zinstermin jährlich am 01.11.) ausgestattet und habe eine Laufzeit vom 01.11.2019 bis zum 01.05.2025. Vorzeitige Kündigungsmöglichkeiten nach Wahl der Emittentin seien in den Anleihebedingungen ab dem 01.11.2021 zu 104%, ab 01.11.2022 zu 103% und ab 01.11.2023 zu 101% des Nennwertes vorgesehen. In den Anleihebedingungen verpflichte sich die Emittentin zur Einhaltung einer Mindest-Eigenkapitalquote von 25% und einer Vermögensdeckungsquote von mindestens 300%, zur Hinterlegung der für die beiden ersten Zinszahlungen benötigten Beträge auf einem Treuhandkonto sowie zu einer Ausschüttungsbeschränkung. Die Anleihe solle nach Abschluss der Zeichnungsphase im Freiverkehr der Börse Frankfurt notiert werden.
Deutschland sei ein großer Verbraucher von Wolfram. Die Revitalisierung der Vorkommen im traditionellen Erzabbaugebiet Erzgebirge sei somit von großer strategischer Bedeutung für die Versorgungssicherheit in Deutschland. Zudem könne im Bergwerk in Pöhla auf eine bestehende nutzbare Infrastruktur, ein ausgeprägtes Stollensystem und auf Erkundungsergebnisse aus engmaschigen Bohrungen der SDAG Wismut zurückgegriffen werden, deren Gegenwert nach heutigen Kosten im hohen zweistelligen Millionen-Euro-Bereich liegen würde. SME habe seit 2016 signifikant in die bestehende Bergbauinfrastruktur investiert, insbesondere in einen ersten Schacht sowie in eine Pilotaufbereitungsanlage, über die seit Sommer 2019 erste Roherze verarbeitet würden. In Verbindung mit der Rendite von 7,75% p.a. (auf Basis des Emissionskurses am 01.11.2019 von 100%) wird die 7,75%-Saxony Minerals & Exploration - SME AG-Anleihe als "durchschnittlich attraktiv (positiver Ausblick)" (4 von 5 möglichen Sternen) bewertet, so die KFM Deutsche Mittelstand AG. (22.10.2019/alc/n/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 19,02 € | 19,02 € | - € | 0,00% | 17.04./09:20 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE000A2YN7A3 | A2YN7A | 60,00 € | 5,00 € | |


