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KFM-Mittelstandsanleihen-Barometer: 7,50%-NZWL-15/21-Anleihe als "attraktiv" bewertet - Anleihenews
24.08.17 16:15
KFM Deutsche Mittelstand AG
Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - In ihrem aktuellen KFM- Barometer zur 7,50%-Anleihe (ISIN DE000A13SAD4 / WKN A13SAD) der Neue ZWL Zahnradwerk Leipzig GmbH mit Laufzeit bis 2021 kommt die KFM Deutsche Mittelstand AG zu dem Ergebnis, die Anleihe weiterhin als "attraktiv" (4 von 5 möglichen Sternen) einzuschätzen.
Die NZWL sei ein international tätiger Produzent von Motoren- und Getriebeteilen - vom Einzelteil bis zum kompletten Getriebe - und blicke auf mehr als 110 Jahre Erfahrung im Getriebebau zurück. Das Unternehmen habe eigene Fertigungsstandorte in Deutschland (Leipzig) und der Slowakei (Sucany). Das Produktspektrum umfasse Synchronisierungen, Einzelteile und Baugruppen sowie Getriebe. Über 70% der Umsatzerlöse würden im Bereich Synchronisierungen erzielt.
Um die hohe Nachfrage nach Synchronisierungssätzen von Doppelkupplungsgetrieben zu bedienen, betreibe die NZWL-Gruppe eine weitere Produktionsstätte in China (Tianjin). Mit Teilen der Anleihemittel seien zwei Ausbaustufen des Werkes in China finanziert worden. Das chinesische Werk werde über die Schwestergesellschaft NZWL International verwaltet. Die Serienproduktion am neuen Standort habe Anfang 2016 begonnen.
Der Großkunde Volkswagen habe mit der NZWL-Gruppe eine langfristige strategische Zusammenarbeit in China vereinbart. Im Rahmen dieser Kooperation erwarte das chinesische Produktionsunternehmen ab 2018 einen Jahresumsatz im mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich. Nach anfänglichen Verzögerungen in der Hochlaufphase des neuen Werkes habe im Oktober 2016 erstmals die Gewinnschwelle (auf Monatsbasis) erreicht werden können.
Die NZWL habe über Ausleihungen an die NZWL International insgesamt 32,7 Mio. Euro in den chinesischen Produktionsstandort investiert (Vj. 25,0 Mio. Euro). Neben dem Erreichen des Break-Even sei im Jahr 2016 auch die erste liquiditätswirksame Zinszahlung an die NZWL in Höhe von ca. 2,1 Mio. Euro erfolgt. Für das Jahr 2017 werde für das Werk in China ein Ergebnis zwischen 10 und 15 Mio. Renminbi erwartet. Dies entspreche einem Gewinn von etwa 1,3 bis 1,9 Mio. Euro bei aktuellem Umrechnungskurs.
Im Geschäftsjahr 2016 habe die NZWL den Umsatz leicht um 1,0% auf 82,5 Mio. Euro steigern können (Vj. 81,7 Mio. Euro bereinigt um einmalige Preiseffekte). Für das Geschäftsjahr 2017 prognostiziere die Emittentin eine Steigerung des Umsatzes von 10,0% bis 13,0%. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) habe sich im Geschäftsjahr 2016 um 1,3 Mio. Euro auf 4,5 Mio. Euro vermindert. Die Verminderung resultiere im Wesentlichen aus gestiegenen Personalkosten und erhöhten Abschreibungen in Folge der erhöhten Investitionstätigkeit. Für das Geschäftsjahr 2017 werde ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern zwischen 1,3 Mio. Euro und 1,5 Mio. Euro erwartet. Positiv hervorzuheben sei, dass die Prognose seit Veröffentlichung der vorläufigen Zahlen im Februar 2017 signifikant angehoben worden sei. In der Gesamtbetrachtung sei der Wachstumstrend der NZWL als nachhaltig intakt und nach Bereinigung um Sondereffekte als kontinuierlich positiv einzuschätzen.
Seit der Emission der ersten NZWL-Anleihe im Jahr 2014 bis in das Geschäftsjahr 2016 habe ein positiver operativer Cashflow in Höhe von kumuliert 23,6 Mio. Euro (vor Zinszahlung) generiert werden können. Nach Zinszahlung ergebe sich ein operativer Cashflow in Höhe von kumuliert 12,2 Mio. Euro. Hierbei seien die Zinszahlungen für die Anleihemittel, die in das chinesische Werk investiert worden seien, berücksichtigt. Es zeige sich somit eine hohe Zinstragfähigkeit der NZWL allein aus den europäischen Aktivitäten, die die Zinslast für die China-Investitionen mittragen würden.
Per 31.12.2016 weise die NZWL eine unterdurchschnittliche, aber zuletzt gestiegene Eigenkapitalquote von 14,3% auf (Vj. 13,2%). Der Rückgang seit Emission der ersten Unternehmensanleihe resultiere im Wesentlichen aus einem deutlichen Anstieg der Bilanzsumme aufgrund der Investitionen in den neuen Standort in China sowie gestiegenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Mit Abschluss der Investitionsphase sei davon auszugehen, dass eine sukzessive Verbesserung der Bilanzrelationen eintrete. Im Zeitraum von 2010 bis 2013, in dem die Eigenkapitalquote von 8,6% auf 24,4% gesteigert worden sei, habe der entsprechende Track Record in der Entwicklung des Unternehmens gezeigt werden können.
Die im Februar 2015 emittierte Mittelstandsanleihe der Neue ZWL Zahnradwerke Leipzig GmbH sei mit einem Zinskupon von 7,50% p.a. (Zinstermin jährlich am 17.02.) ausgestattet und habe eine Laufzeit bis zum 17.02.2021. Im Rahmen der Anleiheemission seien insgesamt 25 Mio. Euro platziert worden. Eine vorzeitige Kündigungsmöglichkeit für die Emittentin sei in den Anleihebedingungen nicht vorgesehen.
Auf Grund der stabilen Entwicklung im Geschäftsjahr 2016 und dem erfolgreichen Hochlauf der Produktion in China sei von einem weiterhin ertragreichen Wachstum der NZWL auszugehen. In Verbindung mit der wachstumsbedingt aktuell unterdurchschnittlichen, aber steigenden Eigenkapitalquote und der attraktiven Rendite von 7,91% p.a. (auf Kursbasis von 98,71% am 23.08.2017) wird die 7,50%-NZWL-15/21-Anleihe weiterhin als "attraktiv" (4 von 5 möglichen Sternen) bewertet, so die KFM Deutsche Mittelstand AG. (24.08.2017/alc/n/a)
Die NZWL sei ein international tätiger Produzent von Motoren- und Getriebeteilen - vom Einzelteil bis zum kompletten Getriebe - und blicke auf mehr als 110 Jahre Erfahrung im Getriebebau zurück. Das Unternehmen habe eigene Fertigungsstandorte in Deutschland (Leipzig) und der Slowakei (Sucany). Das Produktspektrum umfasse Synchronisierungen, Einzelteile und Baugruppen sowie Getriebe. Über 70% der Umsatzerlöse würden im Bereich Synchronisierungen erzielt.
Um die hohe Nachfrage nach Synchronisierungssätzen von Doppelkupplungsgetrieben zu bedienen, betreibe die NZWL-Gruppe eine weitere Produktionsstätte in China (Tianjin). Mit Teilen der Anleihemittel seien zwei Ausbaustufen des Werkes in China finanziert worden. Das chinesische Werk werde über die Schwestergesellschaft NZWL International verwaltet. Die Serienproduktion am neuen Standort habe Anfang 2016 begonnen.
Der Großkunde Volkswagen habe mit der NZWL-Gruppe eine langfristige strategische Zusammenarbeit in China vereinbart. Im Rahmen dieser Kooperation erwarte das chinesische Produktionsunternehmen ab 2018 einen Jahresumsatz im mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich. Nach anfänglichen Verzögerungen in der Hochlaufphase des neuen Werkes habe im Oktober 2016 erstmals die Gewinnschwelle (auf Monatsbasis) erreicht werden können.
Im Geschäftsjahr 2016 habe die NZWL den Umsatz leicht um 1,0% auf 82,5 Mio. Euro steigern können (Vj. 81,7 Mio. Euro bereinigt um einmalige Preiseffekte). Für das Geschäftsjahr 2017 prognostiziere die Emittentin eine Steigerung des Umsatzes von 10,0% bis 13,0%. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) habe sich im Geschäftsjahr 2016 um 1,3 Mio. Euro auf 4,5 Mio. Euro vermindert. Die Verminderung resultiere im Wesentlichen aus gestiegenen Personalkosten und erhöhten Abschreibungen in Folge der erhöhten Investitionstätigkeit. Für das Geschäftsjahr 2017 werde ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern zwischen 1,3 Mio. Euro und 1,5 Mio. Euro erwartet. Positiv hervorzuheben sei, dass die Prognose seit Veröffentlichung der vorläufigen Zahlen im Februar 2017 signifikant angehoben worden sei. In der Gesamtbetrachtung sei der Wachstumstrend der NZWL als nachhaltig intakt und nach Bereinigung um Sondereffekte als kontinuierlich positiv einzuschätzen.
Seit der Emission der ersten NZWL-Anleihe im Jahr 2014 bis in das Geschäftsjahr 2016 habe ein positiver operativer Cashflow in Höhe von kumuliert 23,6 Mio. Euro (vor Zinszahlung) generiert werden können. Nach Zinszahlung ergebe sich ein operativer Cashflow in Höhe von kumuliert 12,2 Mio. Euro. Hierbei seien die Zinszahlungen für die Anleihemittel, die in das chinesische Werk investiert worden seien, berücksichtigt. Es zeige sich somit eine hohe Zinstragfähigkeit der NZWL allein aus den europäischen Aktivitäten, die die Zinslast für die China-Investitionen mittragen würden.
Per 31.12.2016 weise die NZWL eine unterdurchschnittliche, aber zuletzt gestiegene Eigenkapitalquote von 14,3% auf (Vj. 13,2%). Der Rückgang seit Emission der ersten Unternehmensanleihe resultiere im Wesentlichen aus einem deutlichen Anstieg der Bilanzsumme aufgrund der Investitionen in den neuen Standort in China sowie gestiegenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Mit Abschluss der Investitionsphase sei davon auszugehen, dass eine sukzessive Verbesserung der Bilanzrelationen eintrete. Im Zeitraum von 2010 bis 2013, in dem die Eigenkapitalquote von 8,6% auf 24,4% gesteigert worden sei, habe der entsprechende Track Record in der Entwicklung des Unternehmens gezeigt werden können.
Die im Februar 2015 emittierte Mittelstandsanleihe der Neue ZWL Zahnradwerke Leipzig GmbH sei mit einem Zinskupon von 7,50% p.a. (Zinstermin jährlich am 17.02.) ausgestattet und habe eine Laufzeit bis zum 17.02.2021. Im Rahmen der Anleiheemission seien insgesamt 25 Mio. Euro platziert worden. Eine vorzeitige Kündigungsmöglichkeit für die Emittentin sei in den Anleihebedingungen nicht vorgesehen.
Auf Grund der stabilen Entwicklung im Geschäftsjahr 2016 und dem erfolgreichen Hochlauf der Produktion in China sei von einem weiterhin ertragreichen Wachstum der NZWL auszugehen. In Verbindung mit der wachstumsbedingt aktuell unterdurchschnittlichen, aber steigenden Eigenkapitalquote und der attraktiven Rendite von 7,91% p.a. (auf Kursbasis von 98,71% am 23.08.2017) wird die 7,50%-NZWL-15/21-Anleihe weiterhin als "attraktiv" (4 von 5 möglichen Sternen) bewertet, so die KFM Deutsche Mittelstand AG. (24.08.2017/alc/n/a)


