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KFM-Mittelstandsanleihen-Barometer: 6,00%-DEAG-Anleihe als "attraktiv" bewertet - Anleihenews
20.05.19 12:00
KFM Deutsche Mittelstand AG
Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - In ihrem aktuellen KFM-Mittelstandsanleihen-Barometer zu der 6,00%-Anleihe der DEAG Deutsche Entertainment AG kommt die KFM Deutsche Mittelstand AG zu dem Ergebnis, die Anleihe weiterhin als "attraktiv (4 von 5 möglichen Sternen)" einzustufen.
Die 1978 gegründete und seit 1998 börsennotierte DEAG Deutsche Entertainment AG mit Sitz in Berlin sei ein führender Entertainment-Dienstleister und Anbieter von Live-Entertainment in Europa. Mit Konzerngesellschaften sei DEAG in den Kernmärkten Deutschland, Schweiz und Großbritannien an sieben Standorten mit 45 Promotern und mehr als 200 Mitarbeitern präsent. DEAG produziere und veranstalte ein breites Spektrum von Live-Events und Konzerten in den Kernbereichen Rock/Pop, Klassik & Jazz, Family Entertainment sowie Arts+Exibitions. Pro Jahr führe DEAG mehr als 4.000 Konzerte und Live-Events mit über 800 Künstlern durch und setze dabei aktuell über fünf Millionen Tickets um; davon ein beständig wachsender Anteil über die eigene Ticket-Plattform "MyTicket". Die DEAG habe sich in ihrer 40-jährigen Firmengeschichte als bedeutender, international tätiger Live-Entertainment-Dienstleister im Markt erfolgreich etabliert.
Im Geschäftsjahr 2018 habe die DEAG einen Konzernumsatz von 200,2 Mio. Euro (Vj. 159,8 Mio. Euro) erzielt. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) habe im Jahr 2018 14,6 Mio. Euro nach 6,5 Mio. Euro im Vorjahr erreicht. Auch nach Eliminierung eines hierin enthaltenen Endkonsolidierungserfolgs von 5,3 Mio. Euro aus dem Verkauf von Raymond Gubbay Ltd (Großbritannien) ergebe sich eine deutliche Steigerung gegenüber dem Jahr 2017.
Die weitere Diversifizierung des Geschäftsmodells auf neue Geschäftsfelder und Wachstumstreiber wie z.B. "Arts+Exhibitions" und "Family Entertainment" mit jährlich wiederkehrenden Formaten u.a.m. "Time Ride" und "Christmas-Garden" mit höheren Margen gegenüber den angestammten Geschäftsfeldern wie Rock/Pop würden auch in den kommenden Jahren zu einer weiteren Steigerung von Umsatz und Ertrag führen. Die "Time Ride" Idee lasse sich auch im Ausland wie aktuell in China gut vermarkten, wo die Besucher virtuell durch deutsche Städte im Jahr 1910 (Köln) oder geplant 1960 (Berlin) geführt würden.
Mit der Einführung des MyTicket Vorverkaufssystems, an dem die DEAG nun zu 100% beteiligt sei, sei man in der Lage, eigene Produkte stärker in den Vordergrund zu rücken und profitiere überproportional von eigenem "Content"-Wachstum. Die eigene MyTicket Plattform reduziere auch die Abhängigkeit von anderen Ticketanbietern wie Eventim oder Ticketmaster. Die Höhepunkte des Jahres 2019 würden die Konzerte von Dieter Bohlen, die Abschiedstour von KISS und Konzerte von Ed Sheeran und Andrea Bocelli in England sein.
Zudem habe DEAG aktuell sechs kaufenswerte Unternehmen im Blick, die zusammen (geschätzt) rd. 40 Mio. Euro Umsatzzuwachs bedeuten würden und die bereits in diesem Jahr zum Gewinn beitragen könnten. Dies seien auch die Gründe, weshalb DEAG davon ausgehe, im Jahr 2019 im Umsatz und EBITDA moderat gegenüber dem Vorjahr zu wachsen. Finanziert werden solle das Wachstum durch die im Jahr 2018 begebene Unternehmensanleihe sowie die frei gewordenen bzw. freiwerdenden Mittel im Zusammenhang mit der Wandlung der Schuldverschreibung (4,3 Mio. Euro) zum 30.06.2019.
Die Eigenkapitalquote habe zum 31.12.2018 auf 11,2% nach 9,6% zum 31.12.2017 verbessert werden können. Die Wandlung der Wandel-Schuldverschreibung im Jahr 2019 und der positive Ergebnistrend würden in den kommenden Jahren voraussichtlich zu einer Stärkung des Eigenkapitals führen. Zusätzlich verfüge die DEAG über stille Reserven (Jahrhunderthalle in Frankfurt), die eine weitere Verbesserung der Eigenkapitalquote in Kürze ermöglichen könnten.
Die im Oktober 2018 emittierte Unternehmensanleihe der DEAG Deutsche Entertainment AG mit Laufzeit 31.10.2023 sei mit einem Zinskupon in Höhe von 6,00% p.a. (Zinstermin jährlich am 31.10.) ausgestattet. Im Rahmen der überzeichneten Emission seien 20 Mio. Euro mit einer Stückelung von 1.000 Euro platziert worden. Der Erlös aus der Anleihe diene zur Finanzierung des Wachstums der DEAG in den Kernmärkten bei gleichzeitiger Optimierung der Finanzierungsstruktur.
Die Anleihe sei nach Wahl der Emittentin ab 31.10.2021 zu 102% und ab 31.10.2022 zu 101% des Nennbetrages vorzeitig kündbar. Die Anleihegläubiger seien durch unwiderrufliche Garantien von Tochtergesellschaften der Emittentin abgesichert. Die Ausschüttung werde während der Laufzeit der Anleihe auf 25% des Jahresergebnisses begrenzt. Darüber hinaus sei die Anleihe mit einer Negativerklärung und einer Verschuldungsbegrenzung ausgestattet. Der Zinssatz der Anleihe erhöhe sich um 0,5 Prozentpunkte, sofern die Emittentin eine definierte Mindesteigenkapitalquote nicht erreiche.
Das Geschäftsmodell der DEAG sei für die Zukunft mit den breit diversifizierten Geschäftsfeldern und mit Fokus auf die margenreichen Geschäftsfelder auf Umsatz- und Ertragswachstum gut aufgestellt. Die Anleihegläubiger würden durch anlegerfreundliche Anleihebedingungen und durch Garantien abgesichert. In Verbindung mit der Rendite von 4,72% p.a. (auf Kursbasis von 105,00% am 17.05.2019) wird die 6,00%-DEAG-Anleihe weiterhin als "attraktiv" (4 von 5 möglichen Sternen) eingestuft, so die KFM Deutsche Mittelstand AG. (20.05.2019/alc/n/a)
Die 1978 gegründete und seit 1998 börsennotierte DEAG Deutsche Entertainment AG mit Sitz in Berlin sei ein führender Entertainment-Dienstleister und Anbieter von Live-Entertainment in Europa. Mit Konzerngesellschaften sei DEAG in den Kernmärkten Deutschland, Schweiz und Großbritannien an sieben Standorten mit 45 Promotern und mehr als 200 Mitarbeitern präsent. DEAG produziere und veranstalte ein breites Spektrum von Live-Events und Konzerten in den Kernbereichen Rock/Pop, Klassik & Jazz, Family Entertainment sowie Arts+Exibitions. Pro Jahr führe DEAG mehr als 4.000 Konzerte und Live-Events mit über 800 Künstlern durch und setze dabei aktuell über fünf Millionen Tickets um; davon ein beständig wachsender Anteil über die eigene Ticket-Plattform "MyTicket". Die DEAG habe sich in ihrer 40-jährigen Firmengeschichte als bedeutender, international tätiger Live-Entertainment-Dienstleister im Markt erfolgreich etabliert.
Im Geschäftsjahr 2018 habe die DEAG einen Konzernumsatz von 200,2 Mio. Euro (Vj. 159,8 Mio. Euro) erzielt. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) habe im Jahr 2018 14,6 Mio. Euro nach 6,5 Mio. Euro im Vorjahr erreicht. Auch nach Eliminierung eines hierin enthaltenen Endkonsolidierungserfolgs von 5,3 Mio. Euro aus dem Verkauf von Raymond Gubbay Ltd (Großbritannien) ergebe sich eine deutliche Steigerung gegenüber dem Jahr 2017.
Die weitere Diversifizierung des Geschäftsmodells auf neue Geschäftsfelder und Wachstumstreiber wie z.B. "Arts+Exhibitions" und "Family Entertainment" mit jährlich wiederkehrenden Formaten u.a.m. "Time Ride" und "Christmas-Garden" mit höheren Margen gegenüber den angestammten Geschäftsfeldern wie Rock/Pop würden auch in den kommenden Jahren zu einer weiteren Steigerung von Umsatz und Ertrag führen. Die "Time Ride" Idee lasse sich auch im Ausland wie aktuell in China gut vermarkten, wo die Besucher virtuell durch deutsche Städte im Jahr 1910 (Köln) oder geplant 1960 (Berlin) geführt würden.
Zudem habe DEAG aktuell sechs kaufenswerte Unternehmen im Blick, die zusammen (geschätzt) rd. 40 Mio. Euro Umsatzzuwachs bedeuten würden und die bereits in diesem Jahr zum Gewinn beitragen könnten. Dies seien auch die Gründe, weshalb DEAG davon ausgehe, im Jahr 2019 im Umsatz und EBITDA moderat gegenüber dem Vorjahr zu wachsen. Finanziert werden solle das Wachstum durch die im Jahr 2018 begebene Unternehmensanleihe sowie die frei gewordenen bzw. freiwerdenden Mittel im Zusammenhang mit der Wandlung der Schuldverschreibung (4,3 Mio. Euro) zum 30.06.2019.
Die Eigenkapitalquote habe zum 31.12.2018 auf 11,2% nach 9,6% zum 31.12.2017 verbessert werden können. Die Wandlung der Wandel-Schuldverschreibung im Jahr 2019 und der positive Ergebnistrend würden in den kommenden Jahren voraussichtlich zu einer Stärkung des Eigenkapitals führen. Zusätzlich verfüge die DEAG über stille Reserven (Jahrhunderthalle in Frankfurt), die eine weitere Verbesserung der Eigenkapitalquote in Kürze ermöglichen könnten.
Die im Oktober 2018 emittierte Unternehmensanleihe der DEAG Deutsche Entertainment AG mit Laufzeit 31.10.2023 sei mit einem Zinskupon in Höhe von 6,00% p.a. (Zinstermin jährlich am 31.10.) ausgestattet. Im Rahmen der überzeichneten Emission seien 20 Mio. Euro mit einer Stückelung von 1.000 Euro platziert worden. Der Erlös aus der Anleihe diene zur Finanzierung des Wachstums der DEAG in den Kernmärkten bei gleichzeitiger Optimierung der Finanzierungsstruktur.
Die Anleihe sei nach Wahl der Emittentin ab 31.10.2021 zu 102% und ab 31.10.2022 zu 101% des Nennbetrages vorzeitig kündbar. Die Anleihegläubiger seien durch unwiderrufliche Garantien von Tochtergesellschaften der Emittentin abgesichert. Die Ausschüttung werde während der Laufzeit der Anleihe auf 25% des Jahresergebnisses begrenzt. Darüber hinaus sei die Anleihe mit einer Negativerklärung und einer Verschuldungsbegrenzung ausgestattet. Der Zinssatz der Anleihe erhöhe sich um 0,5 Prozentpunkte, sofern die Emittentin eine definierte Mindesteigenkapitalquote nicht erreiche.
Das Geschäftsmodell der DEAG sei für die Zukunft mit den breit diversifizierten Geschäftsfeldern und mit Fokus auf die margenreichen Geschäftsfelder auf Umsatz- und Ertragswachstum gut aufgestellt. Die Anleihegläubiger würden durch anlegerfreundliche Anleihebedingungen und durch Garantien abgesichert. In Verbindung mit der Rendite von 4,72% p.a. (auf Kursbasis von 105,00% am 17.05.2019) wird die 6,00%-DEAG-Anleihe weiterhin als "attraktiv" (4 von 5 möglichen Sternen) eingestuft, so die KFM Deutsche Mittelstand AG. (20.05.2019/alc/n/a)


