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KFM-Mittelstandsanleihen-Barometer: 4,50%-Hörmann-Anleihe als "durchschnittlich attraktiv" bewertet
15.06.18 12:00
KFM Deutsche Mittelstand AG
Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - In ihrem aktuellen KFM-Barometer zur 4,50%-Anleihe (ISIN DE000A2AAZG8 / WKN A2AAZG) der Hörmann Industries GmbH kommt die KFM Deutsche Mittelstand AG zu dem Ergebnis, die Anleihe weiterhin als "durchschnittlich attraktiv" (3 von 5 möglichen Sternen) einzustufen.
Die Aktivitäten der Hörmann Industries mit ihren vier Geschäftsbereichen würden das Industrie-Geschäft der 1955 gegründeten Hörmann-Gruppe bündeln.
Im größten Segment "Automotive" agiere Hörmann als führender Zulieferer von metallischen Komponenten und Systemen für die Nutzfahrzeug-, Bau- und Landmaschinenindustrie. Dazu würden beispielsweise Chassisteile wie Rahmenlängsträger für schwere Lkw oder Komplettsysteme gehören, die Just-in-Sequence an fast alle bedeutenden Fahrzeughersteller (OEMs) geliefert würden. Im Segment "Automotive" würden etwa 74% des Konzernumsatzes erwirtschaftet (Geschäftsjahr 2016). Hörmann decke die komplette Wertschöpfungskette von der Entwicklung über die Produktion bis hin zur Logistik und zum Service ab. Historisch bestehe eine enge Geschäftsbeziehung zum Kunden MAN, von dem in der Vergangenheit einzelne Produktionswerke übernommen worden seien. Im Juni 2017 habe das Werk in Banovce (Slowakei) die Serienproduktion aufgenommen und bis Jahresende annähernd 1.000 Artikel übernommen.
Im zweiten Segment "Engineering" seien die Aktivitäten der Generalplanung von Ingenieurleistungen in der Baubranche gebündelt. Im Jahr 2014 sei der Bereich "Engineering" durch den Zukauf der Hörmann Logistik GmbH erweitert worden.
Im dritten Segment "Communication", der Keimzelle der heutigen Hörmann-Gruppe, biete das Unternehmen Systeme rund um die Kommunikations-, Sicherheits- und Sirenentechnik an.
Im Mai 2017 habe der mittelständische Mischkonzern sein Geschäftsmodell um den neuen Bereich "Services" erweitert, in dem alle in der Gruppe vorhandenen Dienstleistungsaktivitäten gebündelt seien.
Im Geschäftsjahr 2017 habe Hörmann einen Konzernumsatz von 521,89 Mio. Euro nach 464,6 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum erzielt. Das Umsatzwachstum resultiere aus allen vier Geschäftsbereichen; der neue Geschäftsbereich "Services" habe einen Umsatz in Höhe von 21,2 Mio. Euro erwirtschaftet. Nachdem das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) im Jahr 2016 deutlich auf 16,9 Mio. Euro habe gesteigert werden können, habe das EBIT im Jahr 2017 erwartungsgemäß mit 14,9 Mio. Euro leicht darunter gelegen. Damit habe die zuletzt bestätigte Umsatz- und Ergebnisprognose deutlich übertroffen werden können.
Für das Geschäftsjahr 2018 prognostiziere die Geschäftsführung einen Gesamtumsatz von circa 560 Mio. Euro und ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von etwa 15,0 Mio. Euro, wobei hierin bereits steigende Personalkosten, Zukunfts- und Finanzierungsaufwendungen für geplante Investitionen zur Neuausrichtung der Automotive-Werke enthalten seien.
Per 31.12.2017 weise Hörmann Industries eine solide Eigenkapitalquote von 35,1% (Vorjahr: 37,4%) aus. Hervorzuheben sei, dass die Anleihemittel sowohl bei der Erstemission als auch bei der Folgeemission durch Liquidität gedeckt seien. Zum Bilanzstichtag habe das Unternehmen einen Nettofinanzmittelbestand von 75,2 Mio. Euro (Vj. 39,1 Mio. Euro) und sei damit netto-schuldenfrei.
Das Jahr 2017 sei geprägt gewesen von weiteren strategischen Übernahmen in den Bereichen Automotive (Übernahme des von MAN gehaltenen 40%-Anteils an der Hörmann Automotive Gustavsburg GmbH), Engineering (Übernahme des Geschäftsbetriebs "Development Road & Rail" der Leadec Engineering GmbH; ehemals Voith Engineering GmbH), Sicherheitstechnik (Übernahme des Softwarespezialisten XQAND im Rahmen eines Asset-Deals) und Services (Übernahme der Unternehmensgruppe MAT Maschinen- und Automationstechnik GmbH). Entsprechend sei in den nächsten Jahren von investiven Liquiditätsabflüssen sowie einer eher stabilen bis leicht rückläufigen Eigenkapitalquote auszugehen.
Die im November 2016 emittierte unbesicherte Mittelstandsanleihe der Hörmann Industries GmbH (vormals Hörmann Finance GmbH) sei mit einem Zinskupon von 4,50% p.a. (Zinstermin jährlich am 21.11.) ausgestattet und habe eine Laufzeit bis zum 21.11.2021. Der Emissionserlös von 30 Mio. Euro habe im Wesentlichen zur vorzeitigen Ablösung der 6,25%-Anleihe mit Laufzeit bis 2018 gedient. In den Anleihebedingungen seien vorzeitige Rückzahlungsmöglichkeiten der Emittentin ab dem 21.11.2019 zu 101,50% und ab 21.11.2020 zu 100,50% des Nennwertes vorgesehen.
Durch die in den vergangenen Jahren getätigten Übernahmen sei Hörmann Industries als langfristig ertragreiches und diversifiziertes Industrieunternehmen positioniert. Aufgrund der hohen Solidität des Unternehmens, der guten betriebswirtschaftlichen Entwicklung sowie des positiven Ausblicks in Verbindung mit der Rendite von 3,20% p.a. (auf Kursbasis 104,15% am 14.06.2018) bewerten wir die 4,50%-Hörmann-Anleihe weiterhin als "durchschnittlich attraktiv" (3 von 5 möglichen Sternen), so die KFM Deutsche Mittelstand AG. (15.06.2018/alc/n/a)
Die Aktivitäten der Hörmann Industries mit ihren vier Geschäftsbereichen würden das Industrie-Geschäft der 1955 gegründeten Hörmann-Gruppe bündeln.
Im größten Segment "Automotive" agiere Hörmann als führender Zulieferer von metallischen Komponenten und Systemen für die Nutzfahrzeug-, Bau- und Landmaschinenindustrie. Dazu würden beispielsweise Chassisteile wie Rahmenlängsträger für schwere Lkw oder Komplettsysteme gehören, die Just-in-Sequence an fast alle bedeutenden Fahrzeughersteller (OEMs) geliefert würden. Im Segment "Automotive" würden etwa 74% des Konzernumsatzes erwirtschaftet (Geschäftsjahr 2016). Hörmann decke die komplette Wertschöpfungskette von der Entwicklung über die Produktion bis hin zur Logistik und zum Service ab. Historisch bestehe eine enge Geschäftsbeziehung zum Kunden MAN, von dem in der Vergangenheit einzelne Produktionswerke übernommen worden seien. Im Juni 2017 habe das Werk in Banovce (Slowakei) die Serienproduktion aufgenommen und bis Jahresende annähernd 1.000 Artikel übernommen.
Im zweiten Segment "Engineering" seien die Aktivitäten der Generalplanung von Ingenieurleistungen in der Baubranche gebündelt. Im Jahr 2014 sei der Bereich "Engineering" durch den Zukauf der Hörmann Logistik GmbH erweitert worden.
Im dritten Segment "Communication", der Keimzelle der heutigen Hörmann-Gruppe, biete das Unternehmen Systeme rund um die Kommunikations-, Sicherheits- und Sirenentechnik an.
Im Geschäftsjahr 2017 habe Hörmann einen Konzernumsatz von 521,89 Mio. Euro nach 464,6 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum erzielt. Das Umsatzwachstum resultiere aus allen vier Geschäftsbereichen; der neue Geschäftsbereich "Services" habe einen Umsatz in Höhe von 21,2 Mio. Euro erwirtschaftet. Nachdem das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) im Jahr 2016 deutlich auf 16,9 Mio. Euro habe gesteigert werden können, habe das EBIT im Jahr 2017 erwartungsgemäß mit 14,9 Mio. Euro leicht darunter gelegen. Damit habe die zuletzt bestätigte Umsatz- und Ergebnisprognose deutlich übertroffen werden können.
Für das Geschäftsjahr 2018 prognostiziere die Geschäftsführung einen Gesamtumsatz von circa 560 Mio. Euro und ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von etwa 15,0 Mio. Euro, wobei hierin bereits steigende Personalkosten, Zukunfts- und Finanzierungsaufwendungen für geplante Investitionen zur Neuausrichtung der Automotive-Werke enthalten seien.
Per 31.12.2017 weise Hörmann Industries eine solide Eigenkapitalquote von 35,1% (Vorjahr: 37,4%) aus. Hervorzuheben sei, dass die Anleihemittel sowohl bei der Erstemission als auch bei der Folgeemission durch Liquidität gedeckt seien. Zum Bilanzstichtag habe das Unternehmen einen Nettofinanzmittelbestand von 75,2 Mio. Euro (Vj. 39,1 Mio. Euro) und sei damit netto-schuldenfrei.
Das Jahr 2017 sei geprägt gewesen von weiteren strategischen Übernahmen in den Bereichen Automotive (Übernahme des von MAN gehaltenen 40%-Anteils an der Hörmann Automotive Gustavsburg GmbH), Engineering (Übernahme des Geschäftsbetriebs "Development Road & Rail" der Leadec Engineering GmbH; ehemals Voith Engineering GmbH), Sicherheitstechnik (Übernahme des Softwarespezialisten XQAND im Rahmen eines Asset-Deals) und Services (Übernahme der Unternehmensgruppe MAT Maschinen- und Automationstechnik GmbH). Entsprechend sei in den nächsten Jahren von investiven Liquiditätsabflüssen sowie einer eher stabilen bis leicht rückläufigen Eigenkapitalquote auszugehen.
Die im November 2016 emittierte unbesicherte Mittelstandsanleihe der Hörmann Industries GmbH (vormals Hörmann Finance GmbH) sei mit einem Zinskupon von 4,50% p.a. (Zinstermin jährlich am 21.11.) ausgestattet und habe eine Laufzeit bis zum 21.11.2021. Der Emissionserlös von 30 Mio. Euro habe im Wesentlichen zur vorzeitigen Ablösung der 6,25%-Anleihe mit Laufzeit bis 2018 gedient. In den Anleihebedingungen seien vorzeitige Rückzahlungsmöglichkeiten der Emittentin ab dem 21.11.2019 zu 101,50% und ab 21.11.2020 zu 100,50% des Nennwertes vorgesehen.
Durch die in den vergangenen Jahren getätigten Übernahmen sei Hörmann Industries als langfristig ertragreiches und diversifiziertes Industrieunternehmen positioniert. Aufgrund der hohen Solidität des Unternehmens, der guten betriebswirtschaftlichen Entwicklung sowie des positiven Ausblicks in Verbindung mit der Rendite von 3,20% p.a. (auf Kursbasis 104,15% am 14.06.2018) bewerten wir die 4,50%-Hörmann-Anleihe weiterhin als "durchschnittlich attraktiv" (3 von 5 möglichen Sternen), so die KFM Deutsche Mittelstand AG. (15.06.2018/alc/n/a)


