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Homann Holzwerkstoffe GmbH verschiebt Produktionsstart in Litauen - Anleihenews
28.03.24 09:48
Anleihen Finder
Brechen (www.anleihencheck.de) - Erneute Verschiebung - wie das Unternehmen am 27. März 2024 mitteilte, verschiebt die Homann Holzwerkstoffe GmbH den geplanten Produktionsstart ihres neuen Werkes in Litauen (nahe der Hauptstadt Vilnius) auf voraussichtlich September 2024, berichtet die Anleihen Finder Redaktion.
Der für Ende 2023 avisierte Produktionsstart habe sich zunächst aufgrund technischer Probleme verzögert, die nun behoben seien. Nun stufe die Homann-Geschäftsführung die vorliegende Umweltgenehmigung allerdings als zu wenig belastbar ein, um eine wirtschaftliche und wettbewerbsfähige Produktion zu ermöglichen. Das Homann-Management sei nach eigenen Angaben in konstruktivem Austausch mit den Behörden, um die Genehmigungslage zügig auf eine tragfähige Grundlage zu stellen.
Der Produktionsstart des Werkes solle nun im September 2024 erfolgen, die beschäftigten Mitarbeiter vorübergehend in Teilzeitarbeit und auf Schulungen geschickt. Das bedeute aber auch, dass das Werk in Litauen entgegen der Annahme der Gesellschaft im Jahr 2024 noch keinen positiven Beitrag zum Ergebnis der Homann Holzwerkstoffe Gruppe leisten werde. Die Homann-Geschäftsführung gehe jedoch nach eigenen Angaben davon aus, dass die bestehenden Werke der Gesellschaft in der Lage sein würden, die fehlenden Ergebnisbeiträge aus Litauen weitestgehend zu kompensieren.
ANLEIHE CHECK: Die Homann Holzwerkstoffe-Anleihe 2021/26 (ISIN DE000A3H2V19 / WKN A3H2V1) habe ein aufgestocktes Gesamtvolumen von 78 Mio. Euro und werde jährlich mit 4,50% verzinst (jährlicher Zinstermin sei am 12.09.). Der Bond laufe noch bis zum 12.09.2026. Die Anleihe notiere an der Börse Frankfurt derzeit bei 94% (Stand: 27.03.2023).
EBITDA von 55 Mio. Euro in 2023
In 2023 habe die Homann Holzwerkstoffe GmbH Umsatzerlöse von rund 354 Mio. Euro ein bereinigtes operatives EBITDA von rund 55 Mio. Euro erzielt. Auch der Start in das neue Geschäftsjahr sei nach Angaben des Unternehmens gut, Umsatz und operatives Ergebnis der Bestandswerke lägen bisher über den Erwartungen.
"Wir sind mit der allgemeinen operativen Entwicklung im Geschäftsjahr 2023 angesichts sinkender Marktpreise und damit rückläufiger Erlöse unter dem Strich sehr zufrieden. Wir bedauern jedoch die Verzögerung des Produktionsstarts in Litauen, denn das Werk ist ein zentraler Bestandteil unserer langfristigen Expansionsstrategie. Wir setzen alles daran, die erforderlichen Genehmigungen in den nächsten sechs Monaten zu erhalten und sehen ein großes Interesse aller Beteiligten, die aktuellen Herausforderungen zeitnah zu überwinden", sage Fritz Homann, Geschäftsführer der Homann Holzwerkstoffe GmbH
INFO: Der Konzernabschluss 2023 der Homann Holzwerkstoffe Gruppe werde wie geplant am 26. April 2024 veröffentlicht.
Den kompletten Beitrag finden Sie hier. (News vom 27.03.2024) (28.03.2024/alc/n/a)
Der für Ende 2023 avisierte Produktionsstart habe sich zunächst aufgrund technischer Probleme verzögert, die nun behoben seien. Nun stufe die Homann-Geschäftsführung die vorliegende Umweltgenehmigung allerdings als zu wenig belastbar ein, um eine wirtschaftliche und wettbewerbsfähige Produktion zu ermöglichen. Das Homann-Management sei nach eigenen Angaben in konstruktivem Austausch mit den Behörden, um die Genehmigungslage zügig auf eine tragfähige Grundlage zu stellen.
Der Produktionsstart des Werkes solle nun im September 2024 erfolgen, die beschäftigten Mitarbeiter vorübergehend in Teilzeitarbeit und auf Schulungen geschickt. Das bedeute aber auch, dass das Werk in Litauen entgegen der Annahme der Gesellschaft im Jahr 2024 noch keinen positiven Beitrag zum Ergebnis der Homann Holzwerkstoffe Gruppe leisten werde. Die Homann-Geschäftsführung gehe jedoch nach eigenen Angaben davon aus, dass die bestehenden Werke der Gesellschaft in der Lage sein würden, die fehlenden Ergebnisbeiträge aus Litauen weitestgehend zu kompensieren.
ANLEIHE CHECK: Die Homann Holzwerkstoffe-Anleihe 2021/26 (ISIN DE000A3H2V19 / WKN A3H2V1) habe ein aufgestocktes Gesamtvolumen von 78 Mio. Euro und werde jährlich mit 4,50% verzinst (jährlicher Zinstermin sei am 12.09.). Der Bond laufe noch bis zum 12.09.2026. Die Anleihe notiere an der Börse Frankfurt derzeit bei 94% (Stand: 27.03.2023).
In 2023 habe die Homann Holzwerkstoffe GmbH Umsatzerlöse von rund 354 Mio. Euro ein bereinigtes operatives EBITDA von rund 55 Mio. Euro erzielt. Auch der Start in das neue Geschäftsjahr sei nach Angaben des Unternehmens gut, Umsatz und operatives Ergebnis der Bestandswerke lägen bisher über den Erwartungen.
"Wir sind mit der allgemeinen operativen Entwicklung im Geschäftsjahr 2023 angesichts sinkender Marktpreise und damit rückläufiger Erlöse unter dem Strich sehr zufrieden. Wir bedauern jedoch die Verzögerung des Produktionsstarts in Litauen, denn das Werk ist ein zentraler Bestandteil unserer langfristigen Expansionsstrategie. Wir setzen alles daran, die erforderlichen Genehmigungen in den nächsten sechs Monaten zu erhalten und sehen ein großes Interesse aller Beteiligten, die aktuellen Herausforderungen zeitnah zu überwinden", sage Fritz Homann, Geschäftsführer der Homann Holzwerkstoffe GmbH
INFO: Der Konzernabschluss 2023 der Homann Holzwerkstoffe Gruppe werde wie geplant am 26. April 2024 veröffentlicht.
Den kompletten Beitrag finden Sie hier. (News vom 27.03.2024) (28.03.2024/alc/n/a)


