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Hochzinssektor erscheint weiter attraktiv
08.05.12 13:35
Franklin Templeton
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Obwohl sich der Hochzinsmarkt in diesem Jahr bis dato bereits gut entwickelt hat, erkennen die Experten von Franklin Templeton weiteres Aufwärtspotenzial.
Gegenüber Ende 2011 hätten sich die Spreads zwar bereits um etwa 100 Basispunkte eingeengt. Aufgrund des freundlichen Ausblicks in Bezug auf Zahlungsausfälle und des gesunden Umfelds, in dem die Unternehmen in den USA agieren würden, würden die Experten den Sektor aber dennoch weiter für attraktiv halten. In der Vergangenheit habe die Hochzinsanlageklasse in Phasen eines langsamen aber stetigen konjunkturellen Aufschwungs eine gute Performance gezeigt. Aufgrund der niedrigen Korrelation zu anderen Anlageklassen und der relativ hohen Renditen verglichen mit dem derzeitigen Niedrigzinsumfeld zeige sich die Nachfrage nach Hochzinsanleihen nach wie vor robust.
Aus fundamentaler Sicht würden die Bewertungen innerhalb des Sektors immer noch solide Unterstützung erfahren. Der im zweiten Halbjahr 2009 begonnene Trend bei den Unternehmensgewinnen sei weiterhin intakt gewesen, und die Ausfallquoten hätten im historischen Vergleich auf niedrigem Niveau gelegen (sie würden derzeit nur etwas die Hälfte ihres langfristigen Durchschnitts betragen).
Die technischen Indikatoren hätten ebenfalls weiter für Unterstützung gesorgt, denn die Cashflows an den Hochzinsmarkt seien nach wie vor stark. Bemerkenswerterweise seien neun der zehn stärksten Retail-Mittelzuflüsse auf Monatsbasis seit Beginn des 4. Quartals 2011 verzeichnet worden. Es lasse sich nicht vorhersagen, ob sich dieser Trend fortsetze, aber wenn die Federal Reserve - wie sie selbst in Aussicht gestellt habe - bis 2014 an ihrer Nullzinspolitik festhalte, könnte das Interesse an höheren Renditen im gegenwärtigen Niedrigzinsumfeld weiter anhalten.
Die Experten seien sich im Klaren darüber, dass Hochzinstitel anfällig seien für eine höhere Volatilität im Zusammenhang mit der Staatsschuldenkrise in der Eurozone.
Da jedoch die Bewertungen auf risikobereinigter Basis attraktiv seien und die Ausfallquoten unter dem Durchschnitt liegen würden, biete die Anlageklasse ein niedrigeres Beta-Exposure (d.h. eine geringere Korrelation zum Finanzmarkt) als Aktien und in der Regel gleichzeitig eine überdurchschnittliche feste Rendite. Insgesamt komme das gegenwärtige Umfeld nach Erachten der Experten der High-Yield-Anlageklasse entgegen, weshalb sie während des Ausverkaufs im letzten Jahr damit begonnen hätten, von ihrer eher Beta-neutralen Positionierung zu einem stärkeren Beta-Exposure überzugehen.
Was die verschiedenen Branchen angehe, so sei der Energiesektor nach wie vor übergewichtet, da die entsprechenden Emittenten von einer starken Asset-Basis unterstützt würden. Zudem würden die Experten positive Event-Risiken bei diesen Unternehmen für möglich halten, nachdem in der jüngsten Vergangenheit einige strategische Übernahmen durch liquiditätsstarke Energieunternehmen mit höheren Ratings durchgeführt worden seien.
Über den Anlagehorizont hinweg sehen die Experten von Franklin Templeton das Hochzinssegment weiterhin als eine attraktive Option für Anleger, die höhere Renditen anstreben und weder die Volatilität der Aktienmärkte noch die niedrigen Renditen der anderen Fixed-Income-Märkte in Kauf nehmen möchten. Da die Experten mit anhaltend niedrigen Ausfallquoten, gesunden Unternehmensbilanzen und einem kontinuierlichen Aufschwung der US-Wirtschart rechnen würden, sei die Hochzinsanlageklasse ihrer Einschätzung nach noch immer interessant für Anleger, die angesichts der derzeit historisch niedrigen Zinsen eine höhere Rendite anstreben würden. (Ausgabe Mai 2012) (08.05.2012/alc/a/a)
Gegenüber Ende 2011 hätten sich die Spreads zwar bereits um etwa 100 Basispunkte eingeengt. Aufgrund des freundlichen Ausblicks in Bezug auf Zahlungsausfälle und des gesunden Umfelds, in dem die Unternehmen in den USA agieren würden, würden die Experten den Sektor aber dennoch weiter für attraktiv halten. In der Vergangenheit habe die Hochzinsanlageklasse in Phasen eines langsamen aber stetigen konjunkturellen Aufschwungs eine gute Performance gezeigt. Aufgrund der niedrigen Korrelation zu anderen Anlageklassen und der relativ hohen Renditen verglichen mit dem derzeitigen Niedrigzinsumfeld zeige sich die Nachfrage nach Hochzinsanleihen nach wie vor robust.
Aus fundamentaler Sicht würden die Bewertungen innerhalb des Sektors immer noch solide Unterstützung erfahren. Der im zweiten Halbjahr 2009 begonnene Trend bei den Unternehmensgewinnen sei weiterhin intakt gewesen, und die Ausfallquoten hätten im historischen Vergleich auf niedrigem Niveau gelegen (sie würden derzeit nur etwas die Hälfte ihres langfristigen Durchschnitts betragen).
Die Experten seien sich im Klaren darüber, dass Hochzinstitel anfällig seien für eine höhere Volatilität im Zusammenhang mit der Staatsschuldenkrise in der Eurozone.
Da jedoch die Bewertungen auf risikobereinigter Basis attraktiv seien und die Ausfallquoten unter dem Durchschnitt liegen würden, biete die Anlageklasse ein niedrigeres Beta-Exposure (d.h. eine geringere Korrelation zum Finanzmarkt) als Aktien und in der Regel gleichzeitig eine überdurchschnittliche feste Rendite. Insgesamt komme das gegenwärtige Umfeld nach Erachten der Experten der High-Yield-Anlageklasse entgegen, weshalb sie während des Ausverkaufs im letzten Jahr damit begonnen hätten, von ihrer eher Beta-neutralen Positionierung zu einem stärkeren Beta-Exposure überzugehen.
Was die verschiedenen Branchen angehe, so sei der Energiesektor nach wie vor übergewichtet, da die entsprechenden Emittenten von einer starken Asset-Basis unterstützt würden. Zudem würden die Experten positive Event-Risiken bei diesen Unternehmen für möglich halten, nachdem in der jüngsten Vergangenheit einige strategische Übernahmen durch liquiditätsstarke Energieunternehmen mit höheren Ratings durchgeführt worden seien.
Über den Anlagehorizont hinweg sehen die Experten von Franklin Templeton das Hochzinssegment weiterhin als eine attraktive Option für Anleger, die höhere Renditen anstreben und weder die Volatilität der Aktienmärkte noch die niedrigen Renditen der anderen Fixed-Income-Märkte in Kauf nehmen möchten. Da die Experten mit anhaltend niedrigen Ausfallquoten, gesunden Unternehmensbilanzen und einem kontinuierlichen Aufschwung der US-Wirtschart rechnen würden, sei die Hochzinsanlageklasse ihrer Einschätzung nach noch immer interessant für Anleger, die angesichts der derzeit historisch niedrigen Zinsen eine höhere Rendite anstreben würden. (Ausgabe Mai 2012) (08.05.2012/alc/a/a)


