EUROBODEN mit Gewinn von 1,2 Millionen Euro in 2016/17 - Anleihenews


05.03.18 16:30
Anleihen Finder

Brechen (www.anleihencheck.de) - Die Euroden GmbH hat das Geschäftsjahr 2016/17 mit leicht rückläufigen operativen Kennzahlen abgeschlossen, befindet sich nach eigenen Angaben aber weiterhin "auf dem geplanten Kurs", berichtet die Anleihen Finder Redaktion.

Zudem habe das Unternehmen im abgelaufenen Geschäftsjahr eine vielbeachtete Folge-Anleihe vollständig binnen eines Tages im Volumen von 25 Millionen Euro am Kapitalmarkt platzieren können.

"Werthaltige Investitionen in attraktive Immobilien"

"Auch im Geschäftsjahr 2016/2017 ist es uns gelungen, werthaltige Investitionen in attraktive Immobilien zu tätigen, die über erhebliche Entwicklungsmöglichkeiten, z.B. in Form von Nachverdichtungspotentialen, verfügen. Parallel dazu haben wir die bereits in Vorjahren erworbenen Immobilien erfolgreich weiterentwickelt", so Stefan F. Höglmaier, Geschäftsführer der Euroboden GmbH.

Insgesamt sei im Euroboden-Konzern ein Ergebnis vor Steuern von 1,0 Millionen Euro (Vorjahr 1,9 Millionen Euro) erzielt worden. Ergebnisbelastend habe ein Anstieg der nicht aktivierbaren und damit aufwandswirksamen Werbe-, Marketing- und Vertriebskosten gewirkt. Unter Berücksichtigung der Ertragssteuern von minus 0,2 Millionen Euro ergebe sich ein Konzernüberschuss von 1,2 Millionen Euro (Vorjahr 2,0 Millionen Euro). Die Gesamtleistung der Euroboden-Gruppe betrage im abgelaufenen Geschäftsjahr 32,4 Millionen Euro (Vorjahr 36,8 Millionen Euro). Die nach handelsrechtlichen Grundsätzen erstellte Konzernbilanz weise ein Eigenkapital in Höhe von 10,1 Millionen Euro (Vorjahr 9,1 Millionen Euro) aus. Dies entspreche einer Eigenkapitalquote von 8,2% (Vorjahr 11,1%) und einer bereinigten Eigenkapitalquote von 9,1%.

EUROBODEN-Anleihe 2017/22

Um das Unternehmenswachstum zu finanzieren, habe die Euroboden GmbH im vergangenen Geschäftsjahr eine neue fünfjährige Unternehmensanleihe 2017/22 mit einem Zinskupon von 6,0% und einem Volumen von 25,0 Millionen Euro begeben. Die neue Anleihe habe am ersten Tag der Zeichnungsfrist, am 23.10.2017, vollständig platziert werden können. Vor allem die freiwillig auferlegten Tranzparenzkriterien der Emittentin bei der Anleihen-Emission hätten für positives Aufsehen am Markt gesorgt, denn Euroboden habe sich verpflichtet, bei Verstößen gegen diese freiwilligen Transparenzkriterien den nachfolgenden halbjährlichen Zins-Kupon um 0,5% p.a. zu erhöhen.

Die Umtauschquote von der Altanleihe 2013/18 in die Neuanleihe 2017/2018 habe bei über 80% gelegen. Die Altanleihe, die zum 30.09.2017 ein platziertes Volumen von 12,6 Millionen Euro gehabt habe, sei vorzeitig am 22. Dezember 2017 getilgt worden.

"Aufgrund der gesunden Eigenkapitalbasis und der soliden Finanzierungsstruktur - welche durch die erfolgreiche Platzierung der Anleihe 2017/22 nochmals verbessert wurde - sowie auch aufgrund des Ausbaus der Unternehmensstrukturen ist Euroboden weiterhin gut aufgestellt und auf geplantem Kurs", so Martin Moll, Geschäftsführer der Euroboden GmbH. Die neue EUROBODEN-Anleihe 2017/22 notiere aktuelle übrigens bei 103,5% (Stand: 05.03.2018)

Pipeline von 10 Projekten

"Die Erhöhung des Eigenkapitals im HGB Abschluss zeigt eine weitere positive Entwicklung der Unternehmensgruppe, wenngleich die handelsrechtliche Bilanz die Unternehmenssituation nicht umfassend widerspiegelt. Unter Berücksichtigung der 2017 erfolgten Grundstückakquisitionen hat sich die Projektpipeline, die mehr als 10 Projekte vorrangig in den A-Lagen von München und Berlin umfasst, zum Bilanzstichtag auf ein Gesamtverkaufsvolumen von mehr 400 Millionen Euro erhöht. Unsere Projektpipeline verfügt über hohe stille Reserven, die von der Rating-Agentur Scope zum Bilanzstichtag mit EUR 78 Mio. bewertet wurden", so Martin Moll zu den aktuellen Projekten des Unternehmens.

Den kompletten Beitrag zusammen mit dem Konzernabschluss 2016/2017 der Euroboden GmbH finden Sie hier. (05.03.2018/alc/n/a)