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Bunds mit moderaten Kursverlusten
09.12.11 08:54
BayernLB
München (anleihencheck.de) - Bunds verzeichneten gestern Vormittag moderate Kursverluste, Non-Bunds profitierten dagegen von der Senkung der Margins im Handel italienischer Staatsanleihen (von 11,65% auf 8,25%) durch LCH Clearnet, so die Analysten der BayernLB.
Die EZB habe alle geldpolitischen Stützungsmaßnahmen, die auf dem Wunschzettel der Marktteilnehmer gestanden hätten, verweigerte aber die mancherorts erhoffte Zusage großvolumiger Bondkäufe im Falle der Errichtung einer Fiskalunion geliefert. Aktien hätten hierauf negativ reagiert, Bunds dagegen hätten in die Gewinnzone aufsteigen können, einher gehend mit einer leichten Kurvenverflachung.
Beim EU-Gipfel hätten die 17 Euro-Mitglieder und weitere sechs EU-Staaten den Einstieg in eine Fiskalunion beschlossen. Dem IWF sollten über bilaterale Kredite der nationalen Notenbanken 200 Mrd. EUR zur Krisenbekämpfung zur Verfügung gestellt werden.
Der US-Handelsbilanzsaldo sollte im Oktober mit -44 Mrd. USD leicht unter Vormonatsniveau gelegen haben. Das Verbrauchervertrauen der Universität Michigan (vorläufig) dürfte im Dezember abermals gestiegen sein. Zuletzt rückläufige Benzinpreise und Aktien-Kursgewinne in der Vorwoche sollten die Stimmung unterstützt haben. Allerdings wäre der Anstieg nur als Normalisierung nach dem Einbruch im Sommer zu werten.
Die EZB habe erwartungsgemäß den Leitzins um 25 Bp gesenkt und dies u.a. mit den verschlechterten Konjunkturaussichten begründet (die Wachstumsprojektionen für 2012 seien von zuvor +0,4 bis +2,2% auf -0,4% bis +1,0% gesenkt worden). Die Spitzenrefinanzierungs- und Einlagen-Zinssätze seien entsprechend nach unten angepasst und zudem der Mindestreserve-Satz von 2% auf 1% gesenkt worden.
EZB Chef Draghi habe außerdem zwei Refinanzierungsgeschäfte mit Laufzeit von 36 Monaten angekündigt sowie eine Senkung der Rating-Untergrenze für ABS als Sicherheit bei Offenmarktgeschäften auf A. Ziel der unkonventionellen Maßnahmen sei es, europäischen Banken eine Stärkung ihres Eigenkapitals zu erleichtern und eine Kreditklemme zu vermeiden. (09.12.2011/alc/m/a)
Die EZB habe alle geldpolitischen Stützungsmaßnahmen, die auf dem Wunschzettel der Marktteilnehmer gestanden hätten, verweigerte aber die mancherorts erhoffte Zusage großvolumiger Bondkäufe im Falle der Errichtung einer Fiskalunion geliefert. Aktien hätten hierauf negativ reagiert, Bunds dagegen hätten in die Gewinnzone aufsteigen können, einher gehend mit einer leichten Kurvenverflachung.
Der US-Handelsbilanzsaldo sollte im Oktober mit -44 Mrd. USD leicht unter Vormonatsniveau gelegen haben. Das Verbrauchervertrauen der Universität Michigan (vorläufig) dürfte im Dezember abermals gestiegen sein. Zuletzt rückläufige Benzinpreise und Aktien-Kursgewinne in der Vorwoche sollten die Stimmung unterstützt haben. Allerdings wäre der Anstieg nur als Normalisierung nach dem Einbruch im Sommer zu werten.
Die EZB habe erwartungsgemäß den Leitzins um 25 Bp gesenkt und dies u.a. mit den verschlechterten Konjunkturaussichten begründet (die Wachstumsprojektionen für 2012 seien von zuvor +0,4 bis +2,2% auf -0,4% bis +1,0% gesenkt worden). Die Spitzenrefinanzierungs- und Einlagen-Zinssätze seien entsprechend nach unten angepasst und zudem der Mindestreserve-Satz von 2% auf 1% gesenkt worden.
EZB Chef Draghi habe außerdem zwei Refinanzierungsgeschäfte mit Laufzeit von 36 Monaten angekündigt sowie eine Senkung der Rating-Untergrenze für ABS als Sicherheit bei Offenmarktgeschäften auf A. Ziel der unkonventionellen Maßnahmen sei es, europäischen Banken eine Stärkung ihres Eigenkapitals zu erleichtern und eine Kreditklemme zu vermeiden. (09.12.2011/alc/m/a)


