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ANLEIHEN-Woche KW49 - 2024: Netfonds, Gubor, SANHA und andere - Anleihenews
09.12.24 10:50
Anleihen Finder
Brechen (www.anleihencheck.de) - Die erste Dezember-Woche des Jahres 2024 (02.12. - 06.12.2024; Kalenderwoche 49) beginnt mit dem Zeichnungsstart der neuen 30 Mio. Euro-Unternehmensanleihe (ISIN DE000A4DFAM8 / WKN A4DFAM) der Netfonds AG, einem Finanzdienstleister aus Hamburg, berichtet die Anleihen Finder Redaktion.
Die fünfjährige Anleihe, die final in einer Spanne zwischen 6,25% und 7,00% p.a. verzinst werde, könne ab einer Mindestanlage von 1.000 Euro bis zum 12. Dezember 2024 sowohl über die Emittentin als auch über die Börse gezeichnet werden. Peer Reichelt, Finanzvorstand der Netfonds AG, habe im Interview mit dem Anleihen Finder in der vergangenen Woche die Geschäftsentwicklung der Netfonds Unternehmensgruppe erläutert: "Die Netfonds Gruppe versteht sich als Wachstumsunternehmen. Auch in den letzten Jahren sind unsere Erlöse im Durchschnitt um ca. 15% p.a. angestiegen. Im Jahr 2022 haben wir ein EBITDA von gut 6 Mio. Euro und im Jahr 2023 von gut 4 Mio. Euro verzeichnet. Ganz wichtig zu beachten sind allerdings unsere in den letzten Jahren getätigten enormen Investitionen in die finfire-Beraterplattform von ca. 3,5 Mio. Euro in 2022 und 4,5 Mio. Euro in 2023. Gerade der Anstieg der IT-Kosten kommt nunmehr nach Fertigstellung einer Vielzahl von Funktionen zum Auslaufen und eröffnet uns ertragsseitig enormes Potential."
Entgegen der optimistischen Stimmung am Markt habe die Gubor Schokoladen GmbH die Emission ihrer ersten Unternehmensanleihe kurz nach Ende der Zeichnungsphase am Mittwoch überraschend abgesagt. Hintergrund sei das unter den Erwartungen liegende Platzierungsergebnis der Anleihe, so der Schokoladen-Produzent. Ein konkretes Platzierungsergebnis sei dabei allerdings nicht kommuniziert worden. Die Gubor "Schokoladen-Anleihe" habe ein Zielvolumen von 60 Mio. Euro gehabt und sollte jährlich zwischen 7,50% und 8,50% verzinst werden. Ziel der Absage sei es nunmehr, die bestmöglichen Bedingungen für die Finanzierung der Unternehmensgruppe zu gewährleisten; der Kapitalmarkt bleibe dabei weiterhin eine Option für das Unternehmen.
Die Zeichnungsphase für die neue fünfjährige Anleihe 2024/29 (ISIN DE000A383VY6 / WKN A383VY) der SANHA GmbH & Co. KG sei nun ebenfalls beendet. Ein Platzierungsergebnis sei bis zur Veröffentlichung dieses Wochenrückblicks noch nicht bekanntgegeben worden. Bereits Anfang der vergangenen Woche habe SANHA jedoch mitgeteilt, dass über das Umtauschangebot an Alt-Anleger bereits über 60% des Emissionsvolumens der neuen SANHA-Anleihe platziert worden seien. Die neue SANHA-Anleihe habe ein Emissionsvolumen von bis zu 20 Mio. Euro und werde jährlich mit 8,75% verzinst.
Die Urbanek Real Estate GmbH biete seit vergangener Woche ihre erste Unternehmensanleihe (ISIN DE000A3L5QU1 / WKN A3L5QU) an. Der Bond des österreichischen Immobilienunternehmens habe ein Volumen von bis zu 50 Mio. Euro und biete während der siebenjährigen Laufzeit einen jährlichen Zinskupon von 10%. Die Anleihemittel sollten für Investitionen in den Wiener Immobilienmarkt genutzt werden.
"Der Immobilienmarkt hat in den letzten Monaten tatsächlich einige Herausforderungen durch die hohen Zinsen erlebt: die Finanzierungskosten sind deutlich gestiegen und die Nachfrage in einigen Märkten ist gesunken. Diese Kombination hat etliche Immobilienbestandshalter und -entwickler in Schwierigkeiten gebracht. Für uns ergeben sich dadurch hervorragende Opportunitäten, an lukrative Objekte in Wien zu kommen, nicht zuletzt durch unser über Jahrzehnte aufgebautes Netzwerk", sage Dr. Christoph Urbanek, Gründer und Geschäftsführer der Urbanek Real Estate GmbH im Anleihen Finder Interview.
Die Deutsche Rohstoff AG habe am Freitag ihre fällige Anleihe 2019/24 mit einem noch ausstehenden Volumen von 20,5 Mio. Euro vollständig zurückgezahlt. Die übrigen 79,5 Mio. Euro der einstigen 100 Mio. Euro-Anleihe seien bereits im Jahr 2023 zurückgeführt bzw. in die neue Deutsche Rohstoff-Anleihe 2023/28 getauscht worden. Die Finchain Capital Partners AG habe in der vergangenen Woche die Emission einer tokenisierten Anleihe im Volumen von bis zu 990.000 Euro mit einer dreijährigen Laufzeit beschlossen. Die "Finchain MedTech-Anleihe 2024/27" solle mit einem Zinssatz innerhalb einer Spanne von 7,00% bis 10,25% p.a. verzinst werden und in unterschiedlichen Tranchen ab dem 11. Dezember 2024 angeboten werden.
Die Energiekontor AG habe ihre Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2024 aufgrund von Verzögerungen bei aktuellen Projekt-Verkäufen nach unten korrigiert. Das Bremer Energieunternehmen rechne nunmehr mit einem Konzern-EBT in der Bandbreite von ca. 23 bis 27 Mio. Euro. Zuvor habe die vage Prognose zwischen 30 und 70 Mio. Euro gelegen. Die ESPG AG habe Anfang der vergangenen Woche einen aktualisierten Restrukturierungsplan vorgelegt, der für die Anleihegläubiger eine Quote von etwa 15% vorsehe. Bei einem Erörterungs- und Abstimmungstermin hätten die Gläubigergruppen dem von der Gesellschaft vorgeschlagenen Restrukturierungsplan nach StaRUG zugestimmt. Die Bestätigung des Restrukturierungsplans durch das zuständige Amtsgericht Köln stehe allerdings noch aus und werde innerhalb dieser Woche erwartet.
Die Anleihegläubiger der Blue Energy Group AG hätten Laufzeit-Verlängerungen für die beiden Unternehmensanleihen 2014/24 (ISIN DE000A12T283 / WKN A12T28) und 2017/25 (ISIN DE000A2GS336 / WKN A2GS33) des Unternehmens bis zum 31.12.2027 bzw. 30.12.2028 zugestimmt. Der Solarspezialist hep solar habe einen Kooperationsvertrag für gemeinsame Solarprojekte in Süddeutschland mit der Volllast GmbH geschlossen. Die Noratis AG habe Details zu ihrer Bezugsrechtskapitalerhöhung bekanntgegeben, wonach der Bezugspreis je neuer Aktie bei 1,48 Euro liegen werde. Die LAIQON-Tochtergesellschaft von LAIC und Union Investment hätten das KI-Kooperationsprodukt "WertAnlage" für Fondsvermögensverwaltungen gestartet und die Solutiance AG habe für die am 6. Dezember 2024 fällige werdende Wandelanleihe ein Wandlungsergebnis von 91% erzielt.
Den kompletten Beitrag zusammen mit den wichtigsten News der ANLEIHEN-Woche KW49 in 2024 noch einmal im Überblick finden Sie hier. (News vom 06.12.2024) (09.12.2024/alc/n/a)
Die fünfjährige Anleihe, die final in einer Spanne zwischen 6,25% und 7,00% p.a. verzinst werde, könne ab einer Mindestanlage von 1.000 Euro bis zum 12. Dezember 2024 sowohl über die Emittentin als auch über die Börse gezeichnet werden. Peer Reichelt, Finanzvorstand der Netfonds AG, habe im Interview mit dem Anleihen Finder in der vergangenen Woche die Geschäftsentwicklung der Netfonds Unternehmensgruppe erläutert: "Die Netfonds Gruppe versteht sich als Wachstumsunternehmen. Auch in den letzten Jahren sind unsere Erlöse im Durchschnitt um ca. 15% p.a. angestiegen. Im Jahr 2022 haben wir ein EBITDA von gut 6 Mio. Euro und im Jahr 2023 von gut 4 Mio. Euro verzeichnet. Ganz wichtig zu beachten sind allerdings unsere in den letzten Jahren getätigten enormen Investitionen in die finfire-Beraterplattform von ca. 3,5 Mio. Euro in 2022 und 4,5 Mio. Euro in 2023. Gerade der Anstieg der IT-Kosten kommt nunmehr nach Fertigstellung einer Vielzahl von Funktionen zum Auslaufen und eröffnet uns ertragsseitig enormes Potential."
Entgegen der optimistischen Stimmung am Markt habe die Gubor Schokoladen GmbH die Emission ihrer ersten Unternehmensanleihe kurz nach Ende der Zeichnungsphase am Mittwoch überraschend abgesagt. Hintergrund sei das unter den Erwartungen liegende Platzierungsergebnis der Anleihe, so der Schokoladen-Produzent. Ein konkretes Platzierungsergebnis sei dabei allerdings nicht kommuniziert worden. Die Gubor "Schokoladen-Anleihe" habe ein Zielvolumen von 60 Mio. Euro gehabt und sollte jährlich zwischen 7,50% und 8,50% verzinst werden. Ziel der Absage sei es nunmehr, die bestmöglichen Bedingungen für die Finanzierung der Unternehmensgruppe zu gewährleisten; der Kapitalmarkt bleibe dabei weiterhin eine Option für das Unternehmen.
Die Zeichnungsphase für die neue fünfjährige Anleihe 2024/29 (ISIN DE000A383VY6 / WKN A383VY) der SANHA GmbH & Co. KG sei nun ebenfalls beendet. Ein Platzierungsergebnis sei bis zur Veröffentlichung dieses Wochenrückblicks noch nicht bekanntgegeben worden. Bereits Anfang der vergangenen Woche habe SANHA jedoch mitgeteilt, dass über das Umtauschangebot an Alt-Anleger bereits über 60% des Emissionsvolumens der neuen SANHA-Anleihe platziert worden seien. Die neue SANHA-Anleihe habe ein Emissionsvolumen von bis zu 20 Mio. Euro und werde jährlich mit 8,75% verzinst.
"Der Immobilienmarkt hat in den letzten Monaten tatsächlich einige Herausforderungen durch die hohen Zinsen erlebt: die Finanzierungskosten sind deutlich gestiegen und die Nachfrage in einigen Märkten ist gesunken. Diese Kombination hat etliche Immobilienbestandshalter und -entwickler in Schwierigkeiten gebracht. Für uns ergeben sich dadurch hervorragende Opportunitäten, an lukrative Objekte in Wien zu kommen, nicht zuletzt durch unser über Jahrzehnte aufgebautes Netzwerk", sage Dr. Christoph Urbanek, Gründer und Geschäftsführer der Urbanek Real Estate GmbH im Anleihen Finder Interview.
Die Deutsche Rohstoff AG habe am Freitag ihre fällige Anleihe 2019/24 mit einem noch ausstehenden Volumen von 20,5 Mio. Euro vollständig zurückgezahlt. Die übrigen 79,5 Mio. Euro der einstigen 100 Mio. Euro-Anleihe seien bereits im Jahr 2023 zurückgeführt bzw. in die neue Deutsche Rohstoff-Anleihe 2023/28 getauscht worden. Die Finchain Capital Partners AG habe in der vergangenen Woche die Emission einer tokenisierten Anleihe im Volumen von bis zu 990.000 Euro mit einer dreijährigen Laufzeit beschlossen. Die "Finchain MedTech-Anleihe 2024/27" solle mit einem Zinssatz innerhalb einer Spanne von 7,00% bis 10,25% p.a. verzinst werden und in unterschiedlichen Tranchen ab dem 11. Dezember 2024 angeboten werden.
Die Energiekontor AG habe ihre Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2024 aufgrund von Verzögerungen bei aktuellen Projekt-Verkäufen nach unten korrigiert. Das Bremer Energieunternehmen rechne nunmehr mit einem Konzern-EBT in der Bandbreite von ca. 23 bis 27 Mio. Euro. Zuvor habe die vage Prognose zwischen 30 und 70 Mio. Euro gelegen. Die ESPG AG habe Anfang der vergangenen Woche einen aktualisierten Restrukturierungsplan vorgelegt, der für die Anleihegläubiger eine Quote von etwa 15% vorsehe. Bei einem Erörterungs- und Abstimmungstermin hätten die Gläubigergruppen dem von der Gesellschaft vorgeschlagenen Restrukturierungsplan nach StaRUG zugestimmt. Die Bestätigung des Restrukturierungsplans durch das zuständige Amtsgericht Köln stehe allerdings noch aus und werde innerhalb dieser Woche erwartet.
Die Anleihegläubiger der Blue Energy Group AG hätten Laufzeit-Verlängerungen für die beiden Unternehmensanleihen 2014/24 (ISIN DE000A12T283 / WKN A12T28) und 2017/25 (ISIN DE000A2GS336 / WKN A2GS33) des Unternehmens bis zum 31.12.2027 bzw. 30.12.2028 zugestimmt. Der Solarspezialist hep solar habe einen Kooperationsvertrag für gemeinsame Solarprojekte in Süddeutschland mit der Volllast GmbH geschlossen. Die Noratis AG habe Details zu ihrer Bezugsrechtskapitalerhöhung bekanntgegeben, wonach der Bezugspreis je neuer Aktie bei 1,48 Euro liegen werde. Die LAIQON-Tochtergesellschaft von LAIC und Union Investment hätten das KI-Kooperationsprodukt "WertAnlage" für Fondsvermögensverwaltungen gestartet und die Solutiance AG habe für die am 6. Dezember 2024 fällige werdende Wandelanleihe ein Wandlungsergebnis von 91% erzielt.
Den kompletten Beitrag zusammen mit den wichtigsten News der ANLEIHEN-Woche KW49 in 2024 noch einmal im Überblick finden Sie hier. (News vom 06.12.2024) (09.12.2024/alc/n/a)
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