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ANLEIHEN-Woche KW31-2020: PREOS, FCR Immobilien, Schalke 04, Dürr und andere - Anleihenews
03.08.20 09:00
Anleihen Finder
Brechen (www.anleihencheck.de) - Kalenderwoche 31 - in der letzten Juli-Woche 2020 kündigt die PREOS Real Estate AG die Begebung einer neuen Unternehmensanleihe im Volumen von bis zu 400 Mio. Euro an, berichtet die Anleihen Finder Redaktion.
Die neue PREOS-Anleihe 2020/25 solle im Wege eines öffentlichen Angebots, eines Umtauschangebotes für die PREOS-Wandelanleihe sowie im Zuge einer Privatplatzierung bei qualifizierten Investoren im Herbst 2020 angeboten werden. Der Zinskupon der neuen fünfjährigen Anleihe solle bei 7,50% p.a. liegen und der Rückzahlungsbetrag zum Laufzeitende 105% des Nennwerts betragen. Die Mehrheitsaktionärin der PREOS, die publity AG, habe der PREOS bereits mitgeteilt, mit den von ihr gehaltenen Wandelteilschuldverschreibungen der PREOS-Wandelanleihe 2019/24 im Volumen von rund 102 Mio. Euro an dem Umtauschangebot teilnehmen zu wollen.
Die FCR Immobilien AG bleibe auch im ersten Halbjahr 2020 auf Erfolgskurs und rechne mit einem erfolgreicherem Geschäftsjahr 2020. Allen voran der Ausbau des Kernsegments "Handelsimmobilien" sorge dabei für Wachstum und höhere Profitabilität. Der Immobilienbestand der FCR sei auf 309 Mio. Euro zu Ende Juni 2020 gestiegen. Im ersten Halbjahr 2020 habe FCR trotz der Corona-Pandemie bereits 10 Objekte erwerben können.
Derzeit laufe zudem die Privatplatzierung der im März dieses Jahres begebene 4,25%-Anleihe 2020/25 der FCR Immobilien AG. Die Anleihe habe ein Gesamtvolumen von bis zu 30 Mio. Euro. Die ADO Properties S.A. habe in der vergangenen Woche erfolgreich eine festverzinsliche vorrangige unbesicherte Anleihe im Volumen von 400 Millionen Euro und einem festen Kupon von 3,25% bei institutionellen Anlegern in ganz Europa platziert. Das Orderbuch sei dabei deutlich überzeichnet gewesen, berichte die Emittentin. Die Mittel aus der Anleiheemission sollten zur Rückzahlung bestehender kurzfristiger Schulden verwendet werden.
Ratingabstufung - die Creditreform Rating AG habe das Unternehmensrating des FC Schalke 04 e.V. von "BB-" (watch) auf "B+" mit negativem Ausblick herabgestuft. Maßgeblich für die Anpassung sei laut den Analysten die signifikante Beeinträchtigung der operativen Geschäftstätigkeit des Fußballbundesligisten im Zuge der COVID-19-Pandemie, welche die ohnehin in 2019 verschlechterte Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des FC Schalke 04 zusätzlich belaste.
In einem aktuellen Anleihen-Barometer würden die Analysten der KFM Deutsche Mittelstand AG die 7,00%-Anleihe (ISIN ES0276156009 / WKN A1ZUAC) der spanischen S.A. de Obras y Servicios, COPASA hingegen als "attraktiv" mit 4 von 5 möglichen Sternen bewerten. Die Anleihe habe ein Gesamtvolumen von bis zu 30 Mio. Euro und laufe noch bis Dezember 2020. Das spanische Bau- und Dienstleistungsunternehmen habe durch die Optimierung ihrer Kostenstruktur eine ordentliche Grundlage für das Ergebniswachstum der kommenden Jahre legen können, so die KFM-Experten in ihrer Beurteilung.
Die Schlote-Gruppe verzeichne wieder steigende Umsätze. So sei es der chinesischen Tochtergesellschaft bereits im Mai 2020 gelungen, wieder in die Gewinnzone zurückzukehren. In Europa würden die Auswirkungen der Corona-Pandemie deutlich länger anhalten als bislang in China. Die daraus resultierenden Einbußen würden daher auf Gesamtjahressicht 2020 nicht mehr aufgeholt werden können, so ein Schlote-Unternehmenssprecher. Aktuell sei jedoch bereits ein sehr positiver Trend zu verzeichnen, da die Kundenabrufe wieder spürbar anziehen würden.
Die Covid-19-Pandemie habe auch erhebliche Auswirkungen auf das erste Halbjahr 2020 der Singulus Technologies AG. Nach vorläufigen Berechnungen habe der Umsatz des Unternehmens im ersten Halbjahr 2020 mit 16,2 Mio. Euro deutlich unter dem Vorjahreswert von 44,1 Mio. Euro gelegen. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) sei zurückgegangen auf -14,3 Mio. Euro (Vorjahr: 1,6 Mio. EUR).
Und weiter: Der Dürr-Konzern verzeichne eine langsame Aufhellung des Geschäftsklimas und erneuere seine Prognose für das Geschäftsjahr 2020. Der operative Cashflow solle nach starken Zuwächsen im ersten Halbjahr auch im Gesamtjahr klar positiv ausfallen. Der Zielkorridor für die operative EBIT-Marge betrage 2,5 bis 2,8%, was eine spürbare Performance-Verbesserung im zweiten Halbjahr impliziere.
Aufgrund der verzögerten Prüfungsarbeiten bei ihrer Finanzbeteiligung Voltabox werde die paragon GmbH & Co. KGaA ihren Konzernabschluss 2019 erst am 20. August 2020 veröffentlichen. Am 15. September 2020 werde die virtuelle Hauptversammlung stattfinden. Und die Deutsche Rohstoff-Beteiligung Bright Rock habe in der vergangenen Woche rund 11.300 Hektar Ölbohr-Flächen in Wyoming erworben.
Den kompletten Beitrag zusammen mit den wichtigsten KMU-Anleihen-News der KW31 - 2020 im Überblick finden Sie hier. (News vom 01.08.2020) (03.08.2020/alc/n/a)
Die neue PREOS-Anleihe 2020/25 solle im Wege eines öffentlichen Angebots, eines Umtauschangebotes für die PREOS-Wandelanleihe sowie im Zuge einer Privatplatzierung bei qualifizierten Investoren im Herbst 2020 angeboten werden. Der Zinskupon der neuen fünfjährigen Anleihe solle bei 7,50% p.a. liegen und der Rückzahlungsbetrag zum Laufzeitende 105% des Nennwerts betragen. Die Mehrheitsaktionärin der PREOS, die publity AG, habe der PREOS bereits mitgeteilt, mit den von ihr gehaltenen Wandelteilschuldverschreibungen der PREOS-Wandelanleihe 2019/24 im Volumen von rund 102 Mio. Euro an dem Umtauschangebot teilnehmen zu wollen.
Die FCR Immobilien AG bleibe auch im ersten Halbjahr 2020 auf Erfolgskurs und rechne mit einem erfolgreicherem Geschäftsjahr 2020. Allen voran der Ausbau des Kernsegments "Handelsimmobilien" sorge dabei für Wachstum und höhere Profitabilität. Der Immobilienbestand der FCR sei auf 309 Mio. Euro zu Ende Juni 2020 gestiegen. Im ersten Halbjahr 2020 habe FCR trotz der Corona-Pandemie bereits 10 Objekte erwerben können.
Derzeit laufe zudem die Privatplatzierung der im März dieses Jahres begebene 4,25%-Anleihe 2020/25 der FCR Immobilien AG. Die Anleihe habe ein Gesamtvolumen von bis zu 30 Mio. Euro. Die ADO Properties S.A. habe in der vergangenen Woche erfolgreich eine festverzinsliche vorrangige unbesicherte Anleihe im Volumen von 400 Millionen Euro und einem festen Kupon von 3,25% bei institutionellen Anlegern in ganz Europa platziert. Das Orderbuch sei dabei deutlich überzeichnet gewesen, berichte die Emittentin. Die Mittel aus der Anleiheemission sollten zur Rückzahlung bestehender kurzfristiger Schulden verwendet werden.
Ratingabstufung - die Creditreform Rating AG habe das Unternehmensrating des FC Schalke 04 e.V. von "BB-" (watch) auf "B+" mit negativem Ausblick herabgestuft. Maßgeblich für die Anpassung sei laut den Analysten die signifikante Beeinträchtigung der operativen Geschäftstätigkeit des Fußballbundesligisten im Zuge der COVID-19-Pandemie, welche die ohnehin in 2019 verschlechterte Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des FC Schalke 04 zusätzlich belaste.
Die Schlote-Gruppe verzeichne wieder steigende Umsätze. So sei es der chinesischen Tochtergesellschaft bereits im Mai 2020 gelungen, wieder in die Gewinnzone zurückzukehren. In Europa würden die Auswirkungen der Corona-Pandemie deutlich länger anhalten als bislang in China. Die daraus resultierenden Einbußen würden daher auf Gesamtjahressicht 2020 nicht mehr aufgeholt werden können, so ein Schlote-Unternehmenssprecher. Aktuell sei jedoch bereits ein sehr positiver Trend zu verzeichnen, da die Kundenabrufe wieder spürbar anziehen würden.
Die Covid-19-Pandemie habe auch erhebliche Auswirkungen auf das erste Halbjahr 2020 der Singulus Technologies AG. Nach vorläufigen Berechnungen habe der Umsatz des Unternehmens im ersten Halbjahr 2020 mit 16,2 Mio. Euro deutlich unter dem Vorjahreswert von 44,1 Mio. Euro gelegen. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) sei zurückgegangen auf -14,3 Mio. Euro (Vorjahr: 1,6 Mio. EUR).
Und weiter: Der Dürr-Konzern verzeichne eine langsame Aufhellung des Geschäftsklimas und erneuere seine Prognose für das Geschäftsjahr 2020. Der operative Cashflow solle nach starken Zuwächsen im ersten Halbjahr auch im Gesamtjahr klar positiv ausfallen. Der Zielkorridor für die operative EBIT-Marge betrage 2,5 bis 2,8%, was eine spürbare Performance-Verbesserung im zweiten Halbjahr impliziere.
Aufgrund der verzögerten Prüfungsarbeiten bei ihrer Finanzbeteiligung Voltabox werde die paragon GmbH & Co. KGaA ihren Konzernabschluss 2019 erst am 20. August 2020 veröffentlichen. Am 15. September 2020 werde die virtuelle Hauptversammlung stattfinden. Und die Deutsche Rohstoff-Beteiligung Bright Rock habe in der vergangenen Woche rund 11.300 Hektar Ölbohr-Flächen in Wyoming erworben.
Den kompletten Beitrag zusammen mit den wichtigsten KMU-Anleihen-News der KW31 - 2020 im Überblick finden Sie hier. (News vom 01.08.2020) (03.08.2020/alc/n/a)


