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ANLEIHEN-Woche KW15 - 2024: ABO Wind, Karlsberg, Ekosem-Agrar und andere - Anleihenews
15.04.24 10:50
Anleihen Finder
Brechen (www.anleihencheck.de) - In der Kalenderwoche 15 (08.04. - 12.04.2024) geht es hoch her am KMU-Anleihemarkt - von Neuemissionen über Notierungsaufnahmen, Gläubigerabstimmungen, geplanten Anleihen-Verkäufen und Finanzkennzahlen bis hin zur Eröffnung eines Insolvenzverfahrens ist alles dabei, berichtet die Anleihen Finder Redaktion.
Man könne mit der neuen Unternehmensanleihe (ISIN DE000A3829F5 / WKN A3829F) der ABO Wind AG starten, die erstmal einen fünfjährigen Green Bond (SPO von imug rating) mit einem Zielvolumen von bis zu 50 Mio. Euro emittiere. Der Zinskupon der Anleihe, deren Mittel für Erneuerbare Energien-Projekte eingesetzt werden sollten, werde in einer noch final festzulegenden Spanne zwischen 7,00% und 8,00% p.a. liegen. Der ABO Wind-Green Bond 2024/29 könne ab einer Mindestzeichnungssumme von 1.000 Euro seit dem 12. April 2024 über die Webseite der Emittentin gezeichnet werden. Vom 22. April 2024 bis 02. Mai sei zudem eine Zeichnung über die Börse möglich.
Die neue Unternehmensanleihe 2024/29 (ISIN NO0013168005 / WKN A3825C) der Karlsberg Brauerei GmbH, die als Nordic Bond strukturiert sei, befinde sich seit der vergangenen Woche ebenfalls in der Zeichnungsphase. Die neue Karlsberg-Anleihe habe ein Zielvolumen von 50 Mio. Euro und werde in einer Zinsspanne zwischen 6,00% und 7,00% p.a. verzinst. Ab einer Mindestzeichnungssumme von 1.000 Euro könne die Anleihe bis voraussichtlich zum 25. April 2024 gezeichnet werden.
"Wir verfolgen weiter unsere auf Konsumentenbedürfnisse fokussierte Markenstrategie und sehen es als unsere Aufgabe, durch unsere Getränke das Leben unserer Konsumenten schöner zu machen und ein gesundes Unternehmen über Generationen weiterzugeben. Dabei fokussieren wir uns auf die Entwicklung und den Ausbau unserer beiden starken Kernmarken Karlsberg und MiXery. Der Anstieg unserer inländischen Getränkeumsätze um rund 2,5 Mio. Euro bzw. 2,1% auf 123,6 Mio. Euro in einem insgesamt rückläufigen Gesamtmarkt im vergangenen Jahr bestätigt uns in unserer Ausrichtung", so Christian Weber, CEO der Karlsberg-Gruppe, im Anleihen Finder-Interview in der vergangenen Woche.
Zwei weitere Anleihen würden nun an der Börse notieren - zum einen sei die Anleihe 2023/28 (ISIN DE000A351488 / WKN A35148) der hep solar projects GmbH in den Handel im Freiverkehr der Börse Frankfurt einbezogen worden. Der Green Bond mit einem Maximalvolumen von 30 Mio. Euro sei bislang im Volumen von 16,8 Mio. Euro platziert worden. Weitere Zeichnungs-Zusagen lägen nach Angaben der Emittentin zudem vor.
Auch die Debüt-Anleihe der Solarnative GmbH notiere nun im Freiverkehr der Börse Frankfurt. Während der einwöchigen Zeichnungsphase habe die Solarnative GmbH mit ihrer Premieren-Anleihe 2024/29 allerdings lediglich ein Volumen von rund 1,24 Mio. Euro am Kapitalmarkt platzieren können. Das Solarnative-Management sei nach eigenen Angaben aber in aussichtsreichen Gesprächen mit institutionellen Investoren und erwarte weitere Platzierungen der Anleihe in den kommenden Wochen und Monaten.
Die AustriaEnergy International GmbH sei seit dem vergangenen Jahr mit einer Anleihe (ISIN DE000A3LE0J4 / WKN A3LE0J) am Kapitalmarkt vertreten. Die Premieren-Anleihe des Standortentwicklers für grüne Energieprojekte werde jährlich mit 8,00% verzinst und sei bislang im Volumen von 4,3 Mio. Euro platziert. Die Anleihe-Mittel würden für die Weiterentwicklung von Standorten im Hauptmarkt Chile genutzt.
"Chile ist und bleibt ein sehr attraktiver Markt für Erneuerbare Energien und internationale Investoren - daran besteht aus unserer Sicht kein Zweifel. So wird zum Beispiel das Potenzial für erneuerbare Energieträger auf etwa das Siebzigfache der heutigen installierten Stromleistung beziffert. Darüber hinaus strebt Chile bis 2040 eine zu 100% CO2-freie Energieerzeugung an - und eine Position unter den drei größten Wasserstoff-Exporteuren der Welt", so Helmut Kantner im Anleihen Finder-Update-Interview in der vergangenen Woche.
Das Amtsgericht Cottbus habe am 08.04.2024 ein Insolvenzeröffnungsverfahren über das Vermögen der B4H Brennstoffzelle4Home GmbH angeordnet. Der Geschäftsbetrieb von B4H, Emittenten der VISSOLAR-Anleihe 2023/28 (ISIN DE000A351N89 / WKN A351N8) aus dem letzten Jahr, solle aber bis auf Weiteres fortgesetzt werden. Nach Angaben des Unternehmens sei u.a. die weitreichende Umstellung der Förderpraxis für Wärmepumpen mit entsprechend negativen Auswirkungen für die prekäre wirtschaftliche Lage des Unternehmens mitverantwortlich. Die Ekosem-Agrar AG plane ihre beiden laufenden Unternehmensanleihen, die Ekosem-Anleihe 2012/27 (ISIN DE000A1R0RZ5 / WKN A1R0RZ) sowie die Ekosem-Anleihe 2019/29 (ISIN DE000A2YNR08 / WKN A2YNR0) zu einem Kaufpreis in Höhe von 300 Euro je Schuldverschreibung mit einem Nennwert von 1.000 Euro, also zu 30%, zu veräußern und lade dazu zu einer Gläubigerversammlung am 02. Mai in Wiesloch ein.
Die Singulus Technologies AG plane ebenfalls erneut Anpassungen an den Anleihebedingungen (ISIN DE000A2AA5H5 / WKN A2AA5H) vorzunehmen, so solle u.a. die Laufzeit des Bonds um weitere drei Jahre bis 2029 verlängert und der Zinskupon im Verlängerungszeitraum auf 5,50% p.a. angepasst werden. Hintergrund der Maßnahmen seien nach Angaben von Singulus die Sicherung der weiteren Geschäftsentwicklung. Die Huber Automotive AG müsse indes eine zweite Gläubigerversammlung einberufen, um die angestrebte dreijährige Verlängerung ihrer Unternehmensanleihe 2019/24 durchzusetzen. Eine erste Abstimmung ohne Versammlung habe das benötigte Quorum von 50% des ausstehenden Anleihevolumens verfehlt.
Die Deutsche Rohstoff AG erhöhe die Prognose für das Jahr 2024. Der Umsatz solle in 2024 zwischen 210 und 230 Mio. Euro betragen, die EBITDA-Guidance werde auf 160 bis 180 Mio. Euro beziffert. Als Gründe für die Anhebung der Prognose würden die starke Entwicklung des WTI-Ölpreises, eine zeitnahe Ausweitung des bestehenden Bohrprogramms der Tochterunternehmen sowie eine ausgebaute Absicherung des Ölpreises genannt. Die Mutares GmbH & Co. KGaA habe in der vergangenen Woche ihren finalen Geschäftsbericht für 2023 veröffentlicht und den Jahresüberschuss der Mutares-Holding von 102,5 Mio. Euro bestätigt. Für das Geschäftsjahr 2024 prognostiziere das Unternehmen gar einen Jahresüberschuss der Mutares-Holding von 108 Mio. bis 132 Mio. Euro.
Die BDT Media Automation GmbH (BDT) sei ebenfalls mit starkem Wachstum in das Jahr 2024 gestartet und könne in den Monaten Januar und Februar 2024 ihre Umsätze gegenüber der Vorjahresperiode verdoppeln. Zudem habe BDT Ende Februar ein neues Werk in Mexiko eröffnet und planmäßig zum 31. März 2024 ein Darlehen im Gesamtvolumen von 5,1 Mio. Euro zurückgezahlt.
Der Mittelstandsanleihen Index GBC MAX setze seinen Erholungskurs in 2024 weiter fort und liege mit einem Kursniveau von aktuell rund 135 wieder deutlich stabiler. Der Index profitiere dabei von einem gefestigten Gesamtmarkt. Und der Europäische Mittelstandsanleihen FONDS ("EMAF") werde von nun an von der Murphy&Spitz Nachhaltige Vermögensverwaltung geführt, die die Fondsberatung von der KFM Deutsche Mittelstand AG übernommen habe. Der Artikel 8-Fonds passe ins Profil von Murphy&Spitz, da er zum Ziel habe, die nachhaltige Transformation in Europa zu begleiten.
Den kompletten Beitrag zusammen mit den wichtigsten News der ANLEIHEN-Woche KW15 in 2024 im Überblick finden Sie hier. (News vom 12.04.2024) (15.04.2024/alc/n/a)
Man könne mit der neuen Unternehmensanleihe (ISIN DE000A3829F5 / WKN A3829F) der ABO Wind AG starten, die erstmal einen fünfjährigen Green Bond (SPO von imug rating) mit einem Zielvolumen von bis zu 50 Mio. Euro emittiere. Der Zinskupon der Anleihe, deren Mittel für Erneuerbare Energien-Projekte eingesetzt werden sollten, werde in einer noch final festzulegenden Spanne zwischen 7,00% und 8,00% p.a. liegen. Der ABO Wind-Green Bond 2024/29 könne ab einer Mindestzeichnungssumme von 1.000 Euro seit dem 12. April 2024 über die Webseite der Emittentin gezeichnet werden. Vom 22. April 2024 bis 02. Mai sei zudem eine Zeichnung über die Börse möglich.
Die neue Unternehmensanleihe 2024/29 (ISIN NO0013168005 / WKN A3825C) der Karlsberg Brauerei GmbH, die als Nordic Bond strukturiert sei, befinde sich seit der vergangenen Woche ebenfalls in der Zeichnungsphase. Die neue Karlsberg-Anleihe habe ein Zielvolumen von 50 Mio. Euro und werde in einer Zinsspanne zwischen 6,00% und 7,00% p.a. verzinst. Ab einer Mindestzeichnungssumme von 1.000 Euro könne die Anleihe bis voraussichtlich zum 25. April 2024 gezeichnet werden.
"Wir verfolgen weiter unsere auf Konsumentenbedürfnisse fokussierte Markenstrategie und sehen es als unsere Aufgabe, durch unsere Getränke das Leben unserer Konsumenten schöner zu machen und ein gesundes Unternehmen über Generationen weiterzugeben. Dabei fokussieren wir uns auf die Entwicklung und den Ausbau unserer beiden starken Kernmarken Karlsberg und MiXery. Der Anstieg unserer inländischen Getränkeumsätze um rund 2,5 Mio. Euro bzw. 2,1% auf 123,6 Mio. Euro in einem insgesamt rückläufigen Gesamtmarkt im vergangenen Jahr bestätigt uns in unserer Ausrichtung", so Christian Weber, CEO der Karlsberg-Gruppe, im Anleihen Finder-Interview in der vergangenen Woche.
Zwei weitere Anleihen würden nun an der Börse notieren - zum einen sei die Anleihe 2023/28 (ISIN DE000A351488 / WKN A35148) der hep solar projects GmbH in den Handel im Freiverkehr der Börse Frankfurt einbezogen worden. Der Green Bond mit einem Maximalvolumen von 30 Mio. Euro sei bislang im Volumen von 16,8 Mio. Euro platziert worden. Weitere Zeichnungs-Zusagen lägen nach Angaben der Emittentin zudem vor.
Auch die Debüt-Anleihe der Solarnative GmbH notiere nun im Freiverkehr der Börse Frankfurt. Während der einwöchigen Zeichnungsphase habe die Solarnative GmbH mit ihrer Premieren-Anleihe 2024/29 allerdings lediglich ein Volumen von rund 1,24 Mio. Euro am Kapitalmarkt platzieren können. Das Solarnative-Management sei nach eigenen Angaben aber in aussichtsreichen Gesprächen mit institutionellen Investoren und erwarte weitere Platzierungen der Anleihe in den kommenden Wochen und Monaten.
"Chile ist und bleibt ein sehr attraktiver Markt für Erneuerbare Energien und internationale Investoren - daran besteht aus unserer Sicht kein Zweifel. So wird zum Beispiel das Potenzial für erneuerbare Energieträger auf etwa das Siebzigfache der heutigen installierten Stromleistung beziffert. Darüber hinaus strebt Chile bis 2040 eine zu 100% CO2-freie Energieerzeugung an - und eine Position unter den drei größten Wasserstoff-Exporteuren der Welt", so Helmut Kantner im Anleihen Finder-Update-Interview in der vergangenen Woche.
Das Amtsgericht Cottbus habe am 08.04.2024 ein Insolvenzeröffnungsverfahren über das Vermögen der B4H Brennstoffzelle4Home GmbH angeordnet. Der Geschäftsbetrieb von B4H, Emittenten der VISSOLAR-Anleihe 2023/28 (ISIN DE000A351N89 / WKN A351N8) aus dem letzten Jahr, solle aber bis auf Weiteres fortgesetzt werden. Nach Angaben des Unternehmens sei u.a. die weitreichende Umstellung der Förderpraxis für Wärmepumpen mit entsprechend negativen Auswirkungen für die prekäre wirtschaftliche Lage des Unternehmens mitverantwortlich. Die Ekosem-Agrar AG plane ihre beiden laufenden Unternehmensanleihen, die Ekosem-Anleihe 2012/27 (ISIN DE000A1R0RZ5 / WKN A1R0RZ) sowie die Ekosem-Anleihe 2019/29 (ISIN DE000A2YNR08 / WKN A2YNR0) zu einem Kaufpreis in Höhe von 300 Euro je Schuldverschreibung mit einem Nennwert von 1.000 Euro, also zu 30%, zu veräußern und lade dazu zu einer Gläubigerversammlung am 02. Mai in Wiesloch ein.
Die Singulus Technologies AG plane ebenfalls erneut Anpassungen an den Anleihebedingungen (ISIN DE000A2AA5H5 / WKN A2AA5H) vorzunehmen, so solle u.a. die Laufzeit des Bonds um weitere drei Jahre bis 2029 verlängert und der Zinskupon im Verlängerungszeitraum auf 5,50% p.a. angepasst werden. Hintergrund der Maßnahmen seien nach Angaben von Singulus die Sicherung der weiteren Geschäftsentwicklung. Die Huber Automotive AG müsse indes eine zweite Gläubigerversammlung einberufen, um die angestrebte dreijährige Verlängerung ihrer Unternehmensanleihe 2019/24 durchzusetzen. Eine erste Abstimmung ohne Versammlung habe das benötigte Quorum von 50% des ausstehenden Anleihevolumens verfehlt.
Die Deutsche Rohstoff AG erhöhe die Prognose für das Jahr 2024. Der Umsatz solle in 2024 zwischen 210 und 230 Mio. Euro betragen, die EBITDA-Guidance werde auf 160 bis 180 Mio. Euro beziffert. Als Gründe für die Anhebung der Prognose würden die starke Entwicklung des WTI-Ölpreises, eine zeitnahe Ausweitung des bestehenden Bohrprogramms der Tochterunternehmen sowie eine ausgebaute Absicherung des Ölpreises genannt. Die Mutares GmbH & Co. KGaA habe in der vergangenen Woche ihren finalen Geschäftsbericht für 2023 veröffentlicht und den Jahresüberschuss der Mutares-Holding von 102,5 Mio. Euro bestätigt. Für das Geschäftsjahr 2024 prognostiziere das Unternehmen gar einen Jahresüberschuss der Mutares-Holding von 108 Mio. bis 132 Mio. Euro.
Die BDT Media Automation GmbH (BDT) sei ebenfalls mit starkem Wachstum in das Jahr 2024 gestartet und könne in den Monaten Januar und Februar 2024 ihre Umsätze gegenüber der Vorjahresperiode verdoppeln. Zudem habe BDT Ende Februar ein neues Werk in Mexiko eröffnet und planmäßig zum 31. März 2024 ein Darlehen im Gesamtvolumen von 5,1 Mio. Euro zurückgezahlt.
Der Mittelstandsanleihen Index GBC MAX setze seinen Erholungskurs in 2024 weiter fort und liege mit einem Kursniveau von aktuell rund 135 wieder deutlich stabiler. Der Index profitiere dabei von einem gefestigten Gesamtmarkt. Und der Europäische Mittelstandsanleihen FONDS ("EMAF") werde von nun an von der Murphy&Spitz Nachhaltige Vermögensverwaltung geführt, die die Fondsberatung von der KFM Deutsche Mittelstand AG übernommen habe. Der Artikel 8-Fonds passe ins Profil von Murphy&Spitz, da er zum Ziel habe, die nachhaltige Transformation in Europa zu begleiten.
Den kompletten Beitrag zusammen mit den wichtigsten News der ANLEIHEN-Woche KW15 in 2024 im Überblick finden Sie hier. (News vom 12.04.2024) (15.04.2024/alc/n/a)
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