Bückt euch vor China, wirtschaftliches Gesindel

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neuester Beitrag:  14.02.18 16:53
eröffnet am: 14.02.18 08:55 von: NebenBei Anzahl Beiträge: 16
neuester Beitrag: 14.02.18 16:53 von: Woodstore Leser gesamt: 3640
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14.02.18 08:55 #1 Bückt euch vor China, wirtschaftliches Gesindel
Daimler hat mit dem Kniefall seine Seele verkauft - Wirtschaft - Süddeutsche.de
Daimler: Für Daimler siegt das Geschäft über Meinungsfreiheit und Moral. Das ist jämmerlich - und leider ein Trend beim Umgang mit der KP.
 
14.02.18 13:44 #2 Typisch deutsche Rückratlosigkeit
Aber dann darf der Zetsche auch hierzulande nicht den Moralapostel spielen, wenn er den unterdrückten Tibetern sinnbildlich in die Fresse haut.  
14.02.18 13:46 #3 Was er nicht kapiert: das war die Bestätigung
für die Chinesen, daß sie das Spiel noch weiter treiben können.  
14.02.18 14:23 #4 #1 Für Moral ist die Wirtschaft nicht zuständig
14.02.18 14:37 #5 #1 wo bleibt der Aufschrei der "Guten"...?
unsere Presse hält sich sehr bedeckt...

Steht wohl unter dem besonderen medialen Schutz der Mutti.... ;)
 
14.02.18 14:46 #6 #4 ist das Deine Meinung oder eine
Feststellung?  
14.02.18 14:46 #7 #5 Jupp, total bedeckt.
14.02.18 15:13 #8 #6 Das ist meine Meinung
und Lebenserfahrung. Alle müssen sich (theoretisch) an geltende Gesetze halten. Wer darüber hinaus besondere Moralvorstellungen ausleben will, hat in der Regel Wettbewerbsnachteile und verschwindet vom Fenster.

Wie soll z.B. der Daimler-Chef seinen Eigentümern (Aktionären) erklären, dass er aus Gründen der Moral (Verwendung eines Dalai Lama-Spruches gegen den Willen der chinesischen Führung) gravierende Umsatzeinbußen erwirtschaftet hat? Der Mann darf sogar seinem Unternehmen nicht schaden, sonst macht er sich strafbar.  
14.02.18 15:36 #9 #6 Meines Wissens gehen auch deutsche Politike.
bei Staatsbesuchen in China gelegentlich aufs Klo, betätigen die Spülung und flüstern dann ganz leise "Menschenrechte beachten." Im Kommuniqué heißt es dann regelmäßig, sie hätten das Thema angesprochen.  
14.02.18 15:51 #10 Selbstverständlich haben Konzerne eine
moralische Verpflichtungen.

Und für ein Zitat muss Daimler sich gar nicht mit Moral "rechtfertigen". Die meisten Chinesen haben davon gar nichts mitbekommen, dank der Zensur  
14.02.18 16:08 #11 #10 Eine Behauptung ist kein Argument,
auch wenn man sie wiederholt.

Daimler muss sich auch gar nicht rechtfertigen, wie du behauptest. Die können einfach frei entscheiden, ob sie die Chinesen belehren oder dort Autos verkaufen wollen?  
14.02.18 16:13 #12 Mutterschutz, Arbeitszeitschutz, Krankheitgeld...
alles moralische Verpflichtungen!

Daimler hätte auch sagen können, dass sie dies nicht als Beleidigung Chinas gemeint war, und fertig.  
14.02.18 16:23 #13 Daimler, wie auch der DFB unterstützen die
Chinesische Zensur, und nicht nur das, sondern beteiligen sich so aktiv am Ziel der Chinesen, dass Tibet in Vergessenheit gerät.  
14.02.18 16:24 #14 #12 Nope... das sind Verpflichtungen die sich
in entsprechenden staatlichen Gesetzen begründen.

Mutterschutz  ->  Mutterschutzgesetz
Arbeitszeitschutz  ->  Arbeitszeitgesetz
Krankheitgeld, du meinst "Lohnfortzahlung im Krankheitsfall"  -> Entgeltfortzahlungsgesetz

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Woodstore
Großes fällt in sich selbst zusammen: Diese Beschränkung des Wachstums hat der göttliche Wille dem Erfolg aufgelegt.
14.02.18 16:33 #15 Ich weiß Woodstore
Es bleibt aber trotzdem eine moralische Verpflichtung, ob freiwillig oder nicht, ist dabei nicht relevant.  
14.02.18 16:53 #16 Nein, ist es nicht.
Es ist eine Verpflichtung, da stimme ich dir zu. Aber sie ist nicht moralisch, also
aufgrund eigener Werte selbst gewählt, sondern durch Gesetze auferlegt.
Ergo Fremdbestimmt. Nicht gleichzusetzen mit meinen Werten, vielleicht der Werte
derer, die das Gesetz erlassen haben, aber eben nicht meine Moral. Also ist es auch
keine moralische Verpflichtung.
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Woodstore
Großes fällt in sich selbst zusammen: Diese Beschränkung des Wachstums hat der göttliche Wille dem Erfolg aufgelegt.
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