Naht das Ende des Sozialstaates?

Seite 1 von 2
neuester Beitrag:  01.11.17 23:49
eröffnet am: 01.11.17 10:18 von: 007_Bond Anzahl Beiträge: 31
neuester Beitrag: 01.11.17 23:49 von: hokai Leser gesamt: 2902
davon Heute: 1
bewertet mit 9 Sternen

Seite:  Zurück   1  |  2    von   2     
01.11.17 10:18 #1 Naht das Ende des Sozialstaates?
Sozialstaat Verdrängt vom Immobilienboom
Mitten im Immobilienboom werden Hartz-IV-Empfänger aus Wohnungen gedrängt, die den Kommunen zu teuer sind. Viele geraten in existenzielle Nöte. Wie gerecht ist der Sozialstaat noch? Zwei Betroffene erzählen ...

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/...reportage-a-1170309.html  
Seite:  Zurück   1  |  2    von   2     
5 Postings ausgeblendet.
01.11.17 11:17 #7 Die vielen Auflagen, die heute
dem Bauherrn auferlegt werden (z. B. Öko dort und hier, etc.) - die machen das Bauen doch so teuer! Da ist es doch nachvollziehbar, dass in der Folge die Mieten auch steigen. Vor allem, wenn man durch die hier schon erwähnte "Null-Zins-Politik" möglichst schnell den Kredit tilgen möchte, denn man weiß ja nicht, wie sich die Zinsen zukünftig entwickeln werden! Hinzu kommen dann - das ist auch wiederum der Null-Zins-Politik geschuldet - die vielen vermögenden Menschen weltweit (z. B. die Saudis, etc.), die ihr Geld gewinnbringend anlegen wollen. Die bauen dann Luxuswohnungen oder -häuser, die sie für teuer Geld dann vermieten.

Ich sage dazu nur eines: Das ist von unseren Politikern alles so gewollt. Wenn nicht, wären sie ja wohl grenzenlos dämlich!  
01.11.17 11:22 #8 öhm....
Ich sage dazu nur eines: Das ist von unseren Politikern alles so gewollt. ......
Nein , So weit denken die gar nicht.......denn wenn sie darüber wirklich nachdenken würden, wüssten sie welcher soziale Sprengstoff sich da zusammenbraut.  
01.11.17 11:27 #9 oder von Zeit zu Zeit
auf dieser Seite nachschauen
https://lobbypedia.de/wiki/...chsler_in_Deutschland_im_%C3%9Cberblick

wenn man sich über politische Entscheidungen wundert
-----------
auf unserem Planeten gibt es nur Propheten
01.11.17 11:31 #10 #7 ja, ist klar der von langer Hand
eingetütet Masterplan von unseren Politikern geht nun in Erfüllung, anno 2002 sassen Merkel, Schröder, Schulz, Fischer, Draghi und Rubens zusammen und skizzierten den Untergang.  
01.11.17 11:38 #11 .. und ihr erster Schritt war dann
die Finanzkrise im Jahr 2007. Und die Indizien belasten schwer: Typisch Politiker eben - die brauchen immer so lange! ;-)  
01.11.17 11:46 #12 sozialer Wohnungsbaukahlschlag...nee nee
#4

das kann gar nicht sein.... es müssen doch massenhaft Sozialwohnungen da sein..und auch leerstehen.......

denn: Mann ( frau nicht) möchte doch einen Zuzug auf 200.000 Flüchtlingen......BEGRENZEN !
( Lieber/ besser wären natürlich mehr....)

und...ganz ehrlich...die wollen doch sicherlich auch irgendwo wohnen.....
Praktiker schafft das nicht alleine.....
und nächstes Jahr dann wieder 200.000.... Minimum !!!!!

aber..es wird ja gegengesteuert !

Die Zahl der neu gebauten Sozialwohnung ist 2016 im Vergleich zum Vorjahr um 10.000 gestiegen. Bund und Länder haben im vergangenen Jahr insgesamt 24.550 solcher Wohnungen errichtet, berichtet die Rheinische Post.

24.550 neue Wohnung........das reicht ja nicht mal für die, die noch nicht so lange hier sind......
und für, die dann neu dazukommen erst recht nicht !

Oder seh ich das falsch?

Was denken sich die Typen in Berlin eigendlich??????

Ich komm mir vor..... als würd ich immer auffe Fresse kriegen......

aber..ich zieh mir jetzt mal ´ne Line "D geht es gut"......dann glaub ich auch...

die schaffen uns.  
01.11.17 11:52 #13 Vorsicht hokai...
Die glauben das!  
01.11.17 11:54 #14 Naja lieber Hokai.....
ein Plan zumindest könnte sein....langfristig den Sozialstaat kippen zu wollen.
Das unsere Politikerkaste da eher nicht der denkende Teil hinter dem Plan wäre sollte sich von selbst verstehen.
Aber Vorstellen könnte ich mir das schon, das in so manchen neoliberalen Hirn mit guten Vernetzungen solch Ideen rumgeistern.
Thatcher hat das ja in England auch ganz gut umgesetzt bekommen.  
01.11.17 11:57 #15 genau Nok, Merkel & Co., achwas die
ganze linksversiffte Berliner Politikerkaste arbeitet unablässlich daran den Sozialstaat zukippen.

 

Angehängte Grafik:
123.jpg
123.jpg
01.11.17 11:58 #16 siehe Absatz zwo in meinen Pamphlet
01.11.17 12:00 #17 Blobfish-Partei wählen
01.11.17 12:04 #18 Erste Amtshandlung.......
Brämen wird Holländische Kronkolonie.....  
01.11.17 12:09 #19 Becks kommt auf die Verbotsliste
schädlicher Getränke  
01.11.17 12:11 #20 gleich hinter Kölsch......
und die perversen Brämer Stadtmusikanten.....kommen auch auf die Verbotsliste.
4 Unterschiedlich Tiere besteigen sich.....einfach nur pervers.  
01.11.17 12:26 #21 #18 versprochen? meine Stimme hast Du
würde Werder die Schmach des Abstiegs in die 2. Liga ersparen, in der Eredivisie könnte man sich nochmal ein Jahr Kuschelmanagment erlauben.  
01.11.17 12:49 #22 entweder sollten die
H4ler bei Mutti Zuhause mit Rundherumversorgungsleistungen wieder einziehen,so mit Füssen unterm Tisch mit TV RTLII-Beschallung...oder alternativ dazu "zelten" auf der grünen Wiese.. ,da gibts noch genug Plätze in der Pärie des Ostens.Özdemir wird sicherlich dafür sorgen,dass H4ler auch noch halbwegs menschenwürdig gut und gern zu leben haben.Wenigstens das sollte man ihnen bis an ihrem Lebensabend bieten können.Alles andere wäre menschenunwürdig und schonlängerlebendenfeindich.

Baller  
01.11.17 13:10 #23 Da wundert sich die Elite warum so viele Miche.
AfD wählen ......ja die dumme Unterschicht oder die armen alten Rentner die von Grundsicherung leben.....ja ja ......sozialer Sprengstoff......wie lange macht das der kleine dumme Michel noch mit....
01.11.17 13:11 #24 also die frau in #1:
auch als links angehauchter,
der den sozialstaat propagiert,
muss ich sagen,
dass die frau in dem artikel keine eigeninitiative gezeigt hat.
erstens werden die zulagen von h4 den mietpreisen angeglichen,
zweitens hat sich frau nicht um andere, günstigere wohnungen gekümmert.
wenn man seinen schicksal in den schoss des staates abgibt,
und das nötige selbstverantwortung abgebe,
muss ich hinterher nicht jammern.
auch wenn ich 59 jahre alt bin und genug ärztliche attests bringen kann,
lässt das jobcenter nicht einfach so fallen.
einfach so das jobcenter zu diskreditieren halte ich für zu einfach.
 
01.11.17 13:17 #25 Juto
Eigenverantwortung ist das eine....und die Angstattacken das andere.....die hast du nicht und ich auch nicht.....und die andere Frage wäre warst du schon mal beim Jobcenter vorstellig? Damit du das beurteilen kannst......gut von nichts kommt nichts.....sehe ich auch so.....aber man muss auch noch den Menschen mit seinen Problemen sehen selbst ein Psychologe liegt da oft falsch.....und wenn man noch bedenkt das Sie unter Medis steht.....sorry für meinen Senf.....
01.11.17 13:19 #26 Jub Juto
bin durchaus bei dir was die Eigeninitiative betrifft.....das ist leider in diesen Staate ziemlich verkommen sich auch mal selber kümmern zu müssen und nicht nur stets und ständig die Hand aufzuhalten.....für mich gehört der Sozialstaat eh auf den Untersuchungstisch.

 
01.11.17 13:25 #27 bin
mit jemanden gut befreundet,
der da arbeitet.
die, die da arbeiten, können bücher schreiben.
ins h4 kann man schnell reinrutschen,
aber einige geben ihre mündigkeit dort ab, verlangen nur..
trotzdem wichtig dass der staat hier unterstützt.
geht halt nicht allen immer rosig.
 
01.11.17 13:38 #28 #24 und beim 2. wird berichtet
das er Deponat nicht zahlen konnte und deswegen keine Wohnung fand, dies wird aber vom jobcenter übernommen, als Darlehn...

Selbstverständlich ist der Wohnungsmarkt in Ballungszentren überhitzt und leider wie bei so vielen leiden die Schwächsten darunter; dennoch kann man nicht von einem nahenden Ende des Sozialstaates sprechen.  
01.11.17 13:45 #29 #23 in der Tat da wundert man sich
das sozial abgehängte die AFD wählen:

Die AfD versucht den Angriff auf das Sozialwesen zu vertuschen. Es wird im Programmentwurf viel davon geredet, dass Familien besser geschützt werden sollen. Und es wird häufig von der Freiheit gesprochen, nach der jeder das Recht hat, für sich selbst zu sorgen. Die AfD schreibt:
„Wir erkennen dabei, dass das Umlagesystem Halt in schwierigen Zeiten geben kann, gleichzeitig aber auch die Selbständigkeit des Bürgers untergräbt und bewährte familiäre Strukturen unterlaufen kann. Wir  wollen daher eine Reform der sozialen Sicherungssysteme.“
In der Realität verbirgt sich hinter der „Reform” aber nur die Freiheit der Wohlhabenden und Reichen. Für alle anderen bedeutet die Reform nicht weniger als die Zerschlagung von zwei wichtigen Sozialversicherungen. Ihnen würde ein höheres Risiko als bisher drohen, in Armut zu fallen.
https://correctiv.org/recherchen/neue-rechte/...gramm-entschluesselt/  
01.11.17 18:37 #30 Das Jobcenter müsste aber auch erkennen,
dass jemand nicht mehr arbeitsfähig ist und ihn entsprechend an das örtliche Sozialamt verweisen (Sozialhilfe). So, wie es dem Artikel aus dem Spiegel zu entnehmen ist, liegt im beschriebenen Fall wohl eine Arbeitsunfähigkeit vor. Denn die Mitarbeiter dort im Jobcenter müssten anhand der Unterlagen doch sofort erkennen, ob ein Mensch arbeitsfähig oder arbeitsunfähig sind. So etwas darf eigentlich nicht passieren. Denn Arbeitslosengeld II (vgl. SGB II) liegt in der Verantwortung des Jobcenters, während die Sozialhilfe dem örtlichen Sozialamt obliegt (vgl. SGB XII ).

Alle Sozialleistungsträger haben gegenüber den Bürgern umfassende Aufklärungs-, Auskunfts- und Beratungspflichten! Sie müssen auf Hilfe angewiesene Menschen richtig beraten.

Also noch einmal: Arbeitslosengeld II liegt in der Verantwortung des Jobcenters, während die Sozialhilfe dem örtlichen Sozialamt obliegt!  
01.11.17 23:49 #31 Laber rababer, wir haben
Einen guten Sozialstaat - am Ende des Artikels ist auch alles gut.
Es heißt Jobcenter und nicht Lebenshilfe !
Sorry to say aber Bond deine Vorstellung von Sozialstaat sind gelinde gesagt utopisch
 
Seite:  Zurück   1  |  2    von   2     
Antwort einfügen - nach oben
Lesezeichen mit Kommentar auf diesen Thread setzen: