sind hierzu ein paar wissenschaftlich fundiertere Beiträge. Interessant hierbei folgende Studie, welche zeigt, dass zwar Infraschall entsteht, jedoch der Infraschall der allein durch die Windboen entstehen gar größer sind als die die durch das Windkraftrad entstehen. Hierbei muss man aber auch unterscheiden, weil Windrad auch nicht gleich Windrad ist. Es gibt u.a. vor allem ältere Windräder, welche ein hohes Maß an Geräuschen und Lärm emittieren und dementsprechend evt. auch schädlichen Infraschall bzw. Lärm erzeugen, welcher nachweislich zu einer erhöhten Stressbelastung führten.
Ebenfalls nachvollziehbar, dass es sich auf Tiere negativ auswirken kann, da einige Tiere eine höhere Sensibilität haben und sich dementsprechend die Dauerbelastung an Schall als Stress auswirkt. Da muss man ggf. eben Ausweichmöglichkeiten schaffen, da muss ja die Nerzfarm nicht unmittelbar in der Nähe eines solchen Windrades sein. Da zeigt sich wiederum aber auch, dass bei der Planung der Windräder die ortsansässigen Leute zumeist nicht mit einbezogen und über deren Köpfe hinweg geplant wird. U.a. könnte man soetwas vermeiden, indem man bereits bei der Planung solche Dinge berücksichtigt. U.a. gibt es heute technische Möglichkeiten der Schallkompensation / Schalldämmung, womit man das Maß an Schall deutlich senken kann.
Es ist jedoch Utopie zu glauben, dass der Eingriff des Menschen ohne Nachteile für Tier und Mensch erfolgen kann. Ein Kohlekraftwerk fordert nicht weniger Opfer, da sterben Jahr für Jahr viele Tiere an den Abgasen, der Lärmbelästigung und dem tiefen Einschnitt in die Natur. U.a. Straßen-/Bahnverkehr, daran sterben Jahr für Jahr Millionen an Tiere klein bis groß, dennoch wäre es irrsinnig auf die Verkehrsmöglichkeiten zu verzichten.
http://www.lfu.bayern.de/umweltwissen/doc/...fraschall_gesundheit.pdf |