Antwort zu deinen Gedanken:
Szenario 1: Automatische Türansagen ("Bitte zurücktreten") IVU ist hier nicht der richtige Anbieter — und sollte es auch nicht sein. Das Problem liegt an der Schnittstelle von Sensorik (Türerkennung, Bewegungsmelder), Fahrzeugelektronik und Audio-Hardware. IVU ist ein reines Softwarehaus ohne Hardwarekompetenz. Die eigentlichen Player wären Fahrzeughersteller (Alstom, Stadler, Siemens Mobility) oder spezialisierte IoT-Anbieter für Fahrzeugsysteme. IVU könnte allenfalls über ihr Fahrgastinformationsmodul peripherer Datenpunkt sein, aber das wäre weit außerhalb des Kerns.
Szenario 2: Fahrgastzählung an Türen Auch hier: falsche Adresse. Es gibt einen etablierten Markt für automatische Fahrgastzählsysteme (z.B. INIT, Dilax, Iris-GmbH, Hella Aglaia). IVU konsumiert solche Zähldaten gerne für Kapazitätsplanung und Disposition — aber produziert sie nicht. Die Integration wäre sinnvoll, die Entwicklung nicht IVUs Aufgabe.
Szenario 3: Flexible Fahrpläne an Sonn- und Feiertagen Das ist tatsächlich IVUs Kernkompetenz — und die Software kann das längst. IVU.suite unterstützt differenzierte Betriebskalender, Tagestypen und Umlaufplanung für verschiedene Serviceregimes. Das Problem ist kein technisches, sondern ein regulatorisches und tarifpolitisches: Verkehrsverbünde und Aufgabenträger entscheiden das, nicht die Software. |