Rösler:Gehaltsschwelle soll stark sinken

Seite 1 von 5
neuester Beitrag:  16.09.11 13:05
eröffnet am: 16.08.11 09:10 von: ecki Anzahl Beiträge: 107
neuester Beitrag: 16.09.11 13:05 von: ecki Leser gesamt: 6853
davon Heute: 1
bewertet mit 14 Sternen

Seite:  Zurück   1  |  2  |  3  |  4  |  5    von   5     
16.08.11 09:10 #1 Rösler:Gehaltsschwelle soll stark sinken
Gehaltsschwelle soll stark sinken: Rösler will Fachkräften-Zuzug erleichtern | RP ONLINE
Düsseldorf (RPO). Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) legt sich in der Diskussion um die Bekämpfung des Fachkräftemangels mit dem Koalitionspartner Union an. Wir müssen jetzt dringend handeln und die Zuwanderung von Fachkräften deutlich erleichtern, sagte Rösler in einem Interview.
Gehaltsdrücker aus dem Ausland sollen helfen die Gehaltsentwicklung in D weiter niedrig zu halten.
20 Jahre ohne Inflationsbereinigtes Plus bei den Gehältern reichen  Rösler noch nicht.
Man muss die mechanismen so einstellen, das man nochmal 20 Jahre die Scheere aufgehen lassen kann.  
Seite:  Zurück   1  |  2  |  3  |  4  |  5    von   5     
81 Postings ausgeblendet.
16.08.11 19:00 #83 ja ecki
das ist leider nötig. Und würdest du nicht gegen ausländische Arbeitnehmer hetzen, bräuchte ich mich nicht mit dir zu befassen!
So langsam kann man auch davon ausgehen, dass das nicht nur eine saudumme Bemerkung von dir war, sondern das es sich tatsächlich um tiefe Überzeugung handelt.  
16.08.11 19:02 #84 es ist ja schon ziemlich dreist
andere zu beleidigen und haltlose Unterstellungen loszulassen, anstatt sich von dem eigenen braunen Mist zu distanzieren.  
16.08.11 19:04 #85 ich hoffe auf jeden Fall
das Ariva dir hier keine Plattform mehr bietet, um dieses Gedankengut zu verbreiten  
16.08.11 19:06 #86 warst du eigentlich gegen
S21 weil du lieber Autobahnen baust? Du hälst es ja anscheinend mit Eva Hermann.  
16.08.11 19:08 #87 sry für die vielen Postings
aber ich kann das braune Gesocks nicht abhaben. Hoffentlich schreibt Ecki nie wieder so einen braunen Müll!  
16.08.11 19:09 #88 Die deutschen Fachkräfte verlassen das Land.
Ziel von Rösler ist, dass Lohnniveau in Deutschland weiter zu senken.
Irgendwann reichen unsere Steuergelder nicht mehr um den steigenden Bedarf für Aufstockung der Löhne zu zahlen.  
16.08.11 19:25 #89 Ich verstehe diesen Satz nicht
Allen muss klar sein: Vollbeschäftigung können wir nur erreichen, wenn wir attraktiv für qualifizierte Zuwanderer sind.

http://www.rp-online.de/politik/deutschland/...htern_aid_1016404.html

Wie muss ich diese Ausage interpretieren.Also je mehr hochqualifizierte Arbeitnehmer aus dem Ausland in den deutschen Arbeitsmarkt strömen desto niedriger die Arbeitslosenquote.
Also ich weiß nicht.  
16.08.11 19:46 #90 Er meint damit wohl,
dass so auch Niedrigqualifizierte mitgezogen werden - an jedem hochqualifizierten Arbeitsplatz hängen andere Arbeitsplätze mit dran. Und niedrigqualifizierte Langzeitarbeitslose hats in D noch genug. Steht sinngemäß gleich im nächsten Satz.

Nach sonnenscheinchens Logik hat Rösler übrigens auch NPD-Gedankengut: "Eine Verdrängungsgefahr sehe er nicht, sagte der FDP-Bundesvorsitzende." Von der Einführung von Mindestlöhnen in bestimmten Branchen, sonst Teufelszeug für die Koalition, und der zeitlichen Aufschiebung der Freizügigkeit bei bestimmten Ländern mal ganz zu schweigen. Die sind alle rechtsradikal, diese Parteien.
-----------
Tja, kann ja so sagen, kann nichts dazu sagen, ob das sein kann, oder nicht.
16.08.11 19:53 #91 @90 tja, dann sieht der Rösler
das ja anscheinend gegesätzlich zu dir  und ecki.
Ihr sagt, dass Ausländer den Deutschen ihre Arbeitsplätze wegnehmen.
Rösler sieht das anders. Wie übrigens auch Herr Özdemir und die Grünen.

Und aus der historischen Erfahrung heraus, sollte man auf rechte Hetze gegen ausländische Arbeitnehmer  nicht allzuviel geben.

Die Aufschiebung derr Freizügigkeit bei bestimmten Ländern kommt ja auch von der Schröder SPD.....  
16.08.11 19:54 #92 aber nun ja,
dass du dir die Welt zurechtbiegst, dass sie in dein simples Schema passt, ist ja nachvollziehbar.  
16.08.11 19:55 #93 Achso,wie so eine Art Schneeballsystem
Klingt jetzt irgendwie logisch.Und wenn die Konjunktur lahmt oder gebremst wird.Was passiert dann.
Also ich weiß nicht.  

Angehängte Grafik:
schneeballsystem.jpg
schneeballsystem.jpg
16.08.11 19:55 #94 Die meinte ich natürlich auch
mit "Die sind alle rechtsradikal, diese Parteien.", die SPD natürlich auch.  
-----------
Tja, kann ja so sagen, kann nichts dazu sagen, ob das sein kann, oder nicht.
16.08.11 20:06 #95 meine Firma
konstruiert und baut Turboverdichter für die Prozessindustrie. Bei uns sind bestimmt 40-50% der Ingenieure Leute mit ausländischen Wurzeln.

Das ist ein unschlagbarer Vorteil ! Leider hat man das in der Politik noch nicht ganz begriffen !  
16.08.11 20:08 #96 Die ganz guten sind im europäischen Ausland
16.08.11 20:13 #97 @95
stimmt genau. Leider gibt es immer noch viel zu viele Leute wie ecki und Talisker, die ausländische Arbeitnehmer als "Gehaltsdrücker" sehen.
Und die "günstigeren" ausländischen Arbeitnehmer nehmen den edlen deutschen Superarbeitern die Jobs weg.
Es ist wirklich traurig, dass es heute immer solche Ewiggestrigen wie ecki und talisker gibt.
Wobei letzterer das ja von seinem Beamtensofa am besten beurteilen kann. Wo wenn nicht im geschützten Biotop kann man so bequem den gewaltigen Unterschied zwischen dem eigenen Anspruch und der eigenen Lebenswirklcihkeit übersehen.  
16.08.11 20:21 #98 Sonnenscheinchen.
Es gibt einige ökonomische Tatbestände, die wohl kaum strittig sind. Dazu gehört, dass Angebot und Nachfrage den Preis bestimmen. Wenn das Angebot an Arbeitskräften steigt, sinkt unter ansonsten gleichen Umständen der Preis, also der Lohn. Kann man drüber meckern - ist aber so.  
16.08.11 20:31 #99 das Angebot zu 40.000
ist aber auch da, wenn die Leute nicht nach Deutschland kommen. Dann wandert die Nachfrage halt ins Ausland.
Wir sind hier keine autarke Insel mit geschlossenen Grenzen wie zu Adolfs Zeiten, das haben einige Unverbesserliche aber noch nicht geschnallt.

Und wenn ein deutscher Betrieb zu wettbewerbsfähigen Preisen produzieren möchte, kann er nicht einfach einen Wunschlohn zahlen, denn er muss auch jemand finden, der sein teures Produkt haben will.
Der Kunde wird das beste Angebot nehmen. Und wenn der Betrieb in Deutschland teurer ist, als der Betrieb im Ausland, dann geht der Inlandsbetrieb halt Pleite, weil er nichts mehr verkaufen kann.
Dann nützen natürlich auch dem geschützten deutschen Ingenieur seine 50k im Jahr nichts, weil er arbeitslos ist!
Aber der ist ja ne Fachkraft und er findet vielleicht nen guten neuen Job. Aber Lieschen Müller in der Produktion hat da schon erheblich größere Probleme wenn ihr Betrieb dicht macht.

Und wenn die Lohnkosten für bestimmte Gruppen steigen, müssen die leicht ersetzbareren halt als erstes dran glauben. Deshalb leiden bei der Bahn auch nicht so sehr die Lokführer, wenn sie streiken. Denn gespart wird dann am Servicepersonal und an der Wartung.  
16.08.11 20:39 #100 im übrigen
wenn du schon mit ökonomischen Gesetzen kommen willst....
Sofern man überhaupt davon ausgeht, dass Arbeit nach den üblichen Prinzipien von Angebot und Nachfrage funktioniert, was nur sehr, sehr eingeschränkt der Fall ist.

Die optimale Wohlfahrt wird im Gleichgewicht von Angebot und Nachfrage bei vollständiger Markträumung erzielt.
Demnach führt eh jeder staatliche Eingriff, der auf eine künstliche Verknappung der Arbeitskräfte im Inland und eine künstliches Überangebot an Arbeitskräften im Ausland zielt, zu Wohlfahrtsverlusten. Und zwar sowohl im In- als auch im Ausland.
Damit wird inländische Arbeitskraft künstlich verteuert und ausländische Arbeitskraft künstlich verbilligt. Da aber die Güter weiter frei beweglich sind, kann sich jeder ausmalen, welche Beschäftigungseffekte durch solche Maßnahmen entstehen.  
16.08.11 20:40 #101 leider kommen aber natürlich gerne
rechte Populisten, die komplizierte Sachverhalte auf billige und falsche Hetze reduzieren, wie man gut an ecki und talisker sehen kann.  
16.08.11 20:42 #102 Oha, der Rechte kirmet24-63
läuft verbal mal wieder nicht rund...  
16.08.11 20:47 #103 @100 sonnenscheinsc,:
Steuergelder zahlen damit Löhne über der Armutsgrenze liegen ist ein Armutszeugnis.
Subventionen pur, mehr staatlicher Eingriff geht nicht.  
23.08.11 21:36 #104 Zunächst haben die in Deutschland ausgebildete.
Zunächst haben die in Deutschland ausgebildeten Fachkräfte Vorrang. Solange Betriebe hier junge Menschen nur ein Jahr befristet anstellen, kann ich eine massive Anwerbung von Fachkräften aus dem Ausland nicht unterstützen. Ich akzeptiere nicht, dass ausländische Fachkräfte sofort einen unbefristeten Arbeitsvertrag erhalten, während junge Deutsche erst einmal Zeitarbeitsverträge bekommen.

Auszug aus einem Interview von Unions-Fraktionschef Kauder mit dem Focus, verbreitet von der Pressestelle der CDU/CSU-Bundestagsfraktion
http://www.presseportal.de/pm/7846/2099199/...em-abenteuerlichen-trip

Da hat Kauder in Teilen zwar recht, wobei er dazu hätte sagen können, das jährlich eine fünfstellige Anzahl an ausländischen Mitbürgern, insbesondere gut ausgebildete und Akademiker auswandern, weil sie den Eindruck haben, hier keine adäquate Zukunft zu haben. Eben weil doch viele Ressentiments pflegen.

Und von Zeitarbeitsverträgen und anderen prekären Beschäftigungsverhältnissen sind eben nicht nur deutsche Fachkräfte betroffen, sondern auch die Mitbürger mit Migrationshintergrund. Da dürfte Kauder ruhig sensibler werden.  
23.08.11 22:00 #105 Löschung

Moderation
Zeitpunkt: 24.08.11 14:21
Aktion: Löschung des Beitrages
Kommentar: Anschuldigung ohne Beleg

 

 
23.08.11 22:10 #106 Potential der Bundesbürger nutzen
Warum Einwanderer wenn es genug ältere Arbeitslose in Deutschland gibt?
Was hat das mit Stimmung machen zu tun?

Wenn das Rentenalter steigt ist es selbstverständlich, dass immer mehr ältere Arbeitnehmer in Unternehmen beschäftigt sein müssen.  
16.09.11 13:05 #107 Zuwanderung regeln
Fachkräftesicherung
Qualifizieren statt Aussortieren


16.09.2011
Die Wirtschaft boomt. Doch schon zeigen sich erste Wolken am Konjunkturhimmel. Die Wirtschaft klagt über fehlende Fachkräfte. Tatsache ist: Die Belegschaften werden immer älter. Es kommen immer weniger junge Arbeitnehmer nach. Arbeitgeber schaden sich selbst, wenn sie die Sicherung des Fachkräftebedarfs vernachlässigen. Die IG Metall hat dazu ein 10-Punkte-Programm zur Fachkräftesicherung entwickelt.
....

Zuwanderung regeln
In besonderen Fällen ist es sinnvoll, Fachleute aus dem Ausland anzuwerben. Beispielsweise bei Hochqualifizierten, Mangelberufen und Arbeitsplätzen, die ansonsten nicht besetzt werden können. Die IG Metall fordert aber, dass zunächst das interne Potenzial des deutschen Arbeitsmarkt ausgeschöpft wird. Zuwanderung darf nicht dazu genutzt werden, die Konkurrenz zwischen den Arbeitnehmern zu schüren und Druck auf Arbeitsbedingungen und Entgelte auszuüben. Eine Senkung der Mindest-Verdienstgrenze für Zuwanderer von derzeit 66 000 auf 40 000 Euro pro Jahr lehnt die IG Metall ab. Dagegen unterstützt die Gewerkschaft andere Vorschläge zur Zuwanderung. Beispielsweise eine verlängerte Aufenthaltsdauer für Hochqualifizierte und eine allgemeine Willkommenskultur.

http://www.igmetall.de/cps/rde/xchg/.../fachkraeftesicherung-8473.htm

Genau so sieht das aus.  
Seite:  Zurück   1  |  2  |  3  |  4  |  5    von   5     
Antwort einfügen - nach oben
Lesezeichen mit Kommentar auf diesen Thread setzen: