Erfahrungsaustausch "Ostimmobilien"

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neuester Beitrag:  04.02.08 18:31
eröffnet am: 15.11.07 15:55 von: Zwener Anzahl Beiträge: 34
neuester Beitrag: 04.02.08 18:31 von: Zwener Leser gesamt: 8067
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15.11.07 15:55 #1 Erfahrungsaustausch "Ostimmobilien"
mich würden Eure Erfahrungen (aktuell) und (Vergangenheit) mit "Ostimmobilien" interessieren.

Füe die 90er kann ich nicht sprechen, da sind wohl eineige auch unseriöse Geschäfte gelaufen.
Aber jetzt seit ungefähr einem Jahr merkt mann grade in den Ostdeutschen "Boom" Städten
Dresden o. Leipzig das die Preise steigen u. die Zwangsversteigerungen abnehmen (wo sich immer mehr Makler auch aus anderen Region der Republik tummeln).



 
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8 Postings ausgeblendet.
15.11.07 16:38 #10 allzu einfach ist es dann doch nicht!
15.11.07 16:46 #11 doch zwener ist es!
Meine Eltern haben 1992 130 m² "WOhnfläche" für rund 1200,- DM/m²
gebaut!! Neu- Massiv, 2 Etagen Plus bewohnbarer Dachboden!!
Viel nicht anders als heutiger Stil!! Aktuell Modern!

Versuch heut mal für 80.000,- Euro sowas zu bauen!! No-Way!!!
MEine Schwiegereltern ende 1997 ungefähr gleiche größe!!
Schon über 25% teurer!!

Popelfuchs hat Recht!! Wer blind baut, baut teuer!!

Was die Aktuellen Immbilienpreise im Osten angeht, kann
ich sagen, dass sie je nach Lage (auf dem Land ist mein Gebiet)
günstig, bis geschenkt sind!!  

Zum selber Wohnen in Rente z.B. perfekt, als Anlage oder Renditeobjekt
einfach nur abzuraten!!
Außer es bringt mir einer tiefgründige Argumente, warum es im Osten in
sagen wir 10-15 Jahren entscheidend besser aussehen sollte als heute!!
Sowohl demografisch, als auch wirtschaftlich!
Woodstore
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Großes fällt in sich selbst zusammen: Diese Beschränkung des Wachstums hat der göttliche Wille dem Erfolg aufgelegt.
 
15.11.07 16:46 #12 Tja - das Geld liegt auf der Straße !

wenn man natürlich Arbeitnehmer ist und die Nachfrage nach bestimmten Produkten nicht analysieren kann ist man der Looser in der deutschen Gesellschaft und bleibt immer auf einem Level stehen ! Ich habe selbst 2 Firmen und kann mich nicht beschweren ! Die Leuten zahlen zur Zeit alles was man aufruft ! und das Weihnachtsgeschäft ist das allerschönste im Jahr ! wie gesagt billig einkaufen und richtig teuer verkaufen ! nicht umsonst parken auf deutschen Konto ein Privatvermögen von fast 500 Millarden Euro und das Geld muß im täglichen Wirtschaftsverkehr fließen und nicht auf dem Konto ruhen !

 
15.11.07 18:25 #13 naja....
blind gekauft war das nicht ganz wir kannten schon die firma die das haus gebaut hat. lage is auch traumhaft, aber wenns nicht aufwärts geht und in der ganzen stadt die wohnungen leer stehen weil alle vor der arbeitslosigkeit flüchten - was will man da machen?
wir haben echt gute mieten bekommen, sensationell sogar wie ich finde für so ne ostbude, aber wenn alles frei steht...ist irgendwann aus  
15.11.07 18:45 #14 Fragt doch mal den Manfred Stolpe
Der kann euch erzählen wie man ein Schnäppchen machen kann.  
28.12.07 10:49 #15 Nie mehr Grundsteuer zahlen ?
ein interessanter Artikel aus der Süddeutschen Zeitung:

http://www.sueddeutsche.de/immobilien/geldmarkt/artikel/464/66398/

Quelle: Süddeutsche Zeitung  
28.12.07 11:02 #16 Also ich kann nur sagen,
glücklich, wer im Osten, aber auch im Norden oder Westen lebt und bauen kann. Im Süden sind nicht nur die Grundstückspreise, sondern auch die Baukosten deutlich teurer.

Im Osten würde ich derzeit nur in Leipzig investieren. Dort werden Jugendstilwohnungen in der Innenstadt renoviert, die künftig immer vermietbar sein werden. Zudem hat Leipzig als einzige ostdeutsche Stadt Gewerbe- und Industriepotential, eine schöne und lebendige Innenstadt und einen hohen Freizeitwert. Wenn die Seenplatte mal komplett fertig ist, ist das ein tolles Areal.
Also ich habe mal investiert, mal sehen, was draus wird.
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28.12.07 11:13 #17 Ich würde das Sparbuch,
der Oma anlegen...  
28.12.07 11:30 #18 ...
#15 hat es genau erfasst ...
außerdem kann man halle kein bischen mit leipzig vergleichen nur weil die beiden stadte 15km auseinander liegen ... halle ist immer noch eine andere welt als leipzig

leipzig boomt und es wird viel gebaut (natürlich auch mist z.b. citytunnel aber das ist eine andere geschichte)

der tobber  
28.12.07 11:33 #19 craggamore, leipzig war schon vor der
jahrtausendwende komplett durchsaniert. wer dir heute ne jugendstilwohnung als renoviert verkauft, der hat dich einfach nur beschissen, der hat für 50€ im baumarkt nen eimer farbe geholt und den an die wand geklatscht. und leipzig hat weder gewerbe- noch industriepotenzial, das sind alles nur potemkinsche dörfer die mit gewerbesteuerbefreiungen gebaut sind....wenn die steuerbefreiungen auslaufen dann sind die unternehmen schneller wieder weg als der sachse "läipzsch" buchstabieren kann.
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Ist ein Würstchen eine Kiwi?
28.12.07 14:14 #20 die schönsten gewinne macht man mit geschenk.
immobilien und ländereien.
fix mal ne firma für ne mark gekauft,versprochen, 300 von den 3000 arbeitsplätzen zu erhalten, dann leider schon nach 2 jahren firma pleite( die schlechte wirtschaftslage,jaja) dann filetstückchen einzeln verscherbeln.

die bekam man aber nur,wenn man kohl,schalck und co gut kannte.

diese wurden dann von 1997-2003 zu überteuerten preisen an die investoren der mittelschicht verklickert, die damit (meistens) schicke verluste machten.

in deutschland würde ich nie bauen,allein der teure pfusch, denn die baufirmen verzapfen,wäre mir zu stressig.

selbst bei zwangsversteigerungen zum halben verkehrswert muß man noch angst haben,zu viel zu zahlen.

abwarten, die demografie regelt noch einiges, voraus gesetzt, die einwanderung wird nicht zu expansiv ausgeweitet..
 
02.02.08 23:32 #21 Immos und Inflation!
hier nen interessnater Artikel zwar schon etwas älter aber gut:

http://www.wertmetalle.com/fileadmin/PDF/Artikel_Immobilien.pdf

Quelle: FCM Deutschland GmbH  
02.02.08 23:53 #22 @Zwener,
die Info bezüglich der Grundsteuer in #15 ist interessant.
Allerdings vom 19.12.2005.
Was ist denn draus geworden???
03.02.08 00:05 #23 #15 Recherche,
hat mir keine Ruhe gelassen.

Verfassungsbeschwerde gegen Grundsteuer für Selbstnutzer gescheitert

[05.07.2006] -

Die Verfassungsbeschwerde gegen die Grundsteuer für selbst genutztes Wohneigentum mit dem Aktenzeichen 1 BvR 1644/05 ist gescheitert. Das Bundesverfassungsgericht hat die Beschwerde nicht zur Entscheidung angenommen.

Quelle: http://www.steuertipps.de/...&navID=21&softlinkID=8937&softCache=true

Gruß Kater
03.02.08 00:09 #24 Wir schreiben das Jahr 2008 in der neuen
Sternenrechnung, wir haben 00:05 Zuluzeit und interessieren uns für Ostimobilien, ca 20 Jahre zu spät. aber egal. Scotty, beamen!  
03.02.08 00:22 #25 Wie jetzt 2008,
da bin ich wohl im falschen Jahr gelandet;)

Angehängte Grafik:
epteaser1_g.jpg (verkleinert auf 70%) vergrößern
epteaser1_g.jpg
03.02.08 14:23 #26 Kater
danke für die Info  
03.02.08 14:40 #27 #19
muß dir leider wiedersprechen...
habe selber einige mitshäuser als leipziger!
leipzig hat mit abstand die beste performance nach potsdam im osten...
da im krieg nicht zerstöhrt,wie ander städte die meisten denkmalhäuser im osten
100% abschreibung ,viele sanierungsgebiete -auch 100% abschreibung ,mieten steigen wieder,
häuser (Kaufpreise )steigen wieder!
ich bereuhe keine meiner kaufentscheidungen-jedoch siehts ausserhalb (schon 15 km weiter)
sehr sehr düster aus-bis hin zur fast wertlosigkeit...

städte,wo ich im osten investieren würde:Leipzig,Dresden,jena,erfurt,schwerin,potsdam
städte ,welche ich meiden würde:halle,cottbus,hoyerswerda,magdeburg

gruß biker
 
03.02.08 14:43 #28 mietshäuser natürlich
03.02.08 15:26 #29 biker
ich kann nur für DD sprechen. Hier ziehen seit 2 Jahren die Preise bei Immos an. Die Zwangsversteigerungen werden im Gegenzug deutlich weniger. Viele Investoren hier kommen auch bereits aus der ganzen Republik.

Die großen Ostdeutschen Boom Städte wie DD und Leipzig werden auch durch Rückbau immer interessanter. Wenn die Politik die Abwanderung der Jungen noch in den Griff bekommt dann werden die Preise weiter steigen!  
03.02.08 16:02 #30 das abwanderungsproblem ist
in hoyerswerda ein existenzielles problem - man befürchtet , die stadt stirbt vollkommen aus...-vielleicht ziehen viele polen hin-wäre der stadt zu wünschen...


hast recht-der stadtumbau ost ( 60 eur pro m2 vernichteter wohnfläche ) kann kurzfristig gegensteuern-ist jedoch nicht der stein der weisen...-langfristig müssen auch wieder
leute hierher!

gott sei dank meiden viele ausländer noch die ostdeutschen städte-jedoch früher oder später werden sie kommen...


leipzig ist mit quelle,bmw,mercedes,porsche,dhl gut aufgestellt,infrastruktur mit vollendetem autobahnring exzellent,ich denke mal,wir werden eines tages das münchen des ostens,auch wenns noch zehn jahre o. länger dauert....-mein traum ist,auch mal jemanden singen zu lassen,wenn er meine wohnungen mieten will...:-)))
(werd` ich vermutlich aber nur als rentner erleben)


gruß biker  
03.02.08 16:08 #31 hoyerswerda kann abgerissen werden
(man ist ja schon dabei), da wohnt eh nur braunes gesindel... die looser der gesellschaft. die, die was auf dem kasten haben, ziehen da weg, bzw haben die stadt längst verlassen.

ich denke dresden wird mal das zugpferd im osten werden. versucht mal in freital eine immobilie zu bekommen. keine chance!

die region um die weinberge dort sind quasi die south hamptons sachsens :)
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mfg ds

Die, die mich kennen, mögen mich. Die mich nicht mögen, können mich!
03.02.08 19:10 #32 up
03.02.08 23:15 #33 Meinungsaustausch über die aktulle lage
bei Ostimmos!

Genau das hat mich auch jetzt sehr interessiert.
Allerdings kommt hier relativ wenig bei raus. Wenig klare Statments die Background zu haben scheinen.
Die Vergangenheit war so wie sie war! Es damals einfach der Markt hochgejubelt worden.
Wer dann 50 % verloren hat, der hat wahrscheihnlich damals schon alles alles richtig gemacht. Wer nicht aufpasste nicht angeschaut hat, hat wohl evtl nur noch ein viertel des Wertes da und wer noch Abzockern auf dem Leim gegangen ist, vielleicht nur noch ein viertel.

Und der Wertverlust ist ja zumindest bis vor zwei Jahren überall im Osten weitergegangen. Nun ist aber in der Tat teilweise ein Niveau erreicht, wo man meint, es ginge nicht noch tiefer. Teilweise sehr gute Wohnungen, auch gewerbliche Objekte gehen für nen Appel und Ei über den Tisch. Gleichzeitig so scheint es, gibt es Regionen im Osten die doch Wachstum haben, mancherorts  mehr, viel mehr Wachstum , als der Schnitt in Westdeutschland!

Und genau wie der TE habe ich mir auch schon so vor einem Jahr Gedanken gemacht, ob man dort nicht doch im Immobereich gute Langfristige Gewinne erreichen könnte. Die RCM AG, die erst kurz an der Börse ist, dessen Geschäftsprinzip beruht nur darauf, wohl vor allem in Dresden in Zwangsversteigerungen Mehrfamilienhäuser zu kaufen, diese zu sanieren, wenn notwendig und diese mit etwa 10% Nettomietrendite zu vermieten und wo möglich , gleich mit Gewinn zu verkaufen.
Diese Firma spricht von grossen Gewinnen!
Nur, das kann hier keiner sagen, weil sofort wenn ein Objekt für 50 % des Verkehrswertes gekauft wurde, hat die RCM AG schon die anderen 50% offiziell als ausgewiesenen Gewinn,eingestrichen. So einfach ist aber die Realität nicht.

Also mich interessieren hier auch sehr verschiedene, und möglichst noch etwas nachvollziehbare Meinungen dazu. Bisher habe ich noch nichts gemacht, weil ich meine , es immer noch nicht klar beurteilen zu können. Dazu kommt, dass es ne ganze Menge Objekte, zumeist doch eher etwas herunter gekommene Einzelwohnungen aber auch Mehrfamilienhäuser in NRWs MIttelstädten gibt, die für ähnliche Quadratmeterpreise zu haben sind.
Auch hier lasen sich immer noch Bruttomietrenditen von 11% erzielen, doch wie lange mit solchen Objekten und ob nicht doch ein Wertverfall da ist, das ist eine andere Frage!  
04.02.08 18:31 #34 @ daniel
also mit DD als Zugpferd gehe ich mit! Aber in Freital nen Immobilie die kriegt man doch hinter her geworfen (alte verruchte Stahlwerker Stadt.

Oder bin ich da schlecht informiert?  
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