Da die Regierung der Schweiz nur einen Jet zur Verfügung hat, reisen unsere Regierungsmitglieder meistens mit Linienmaschinen durch die Welt. So auch unser derzeitige Bundespräsident Moritz Leuenberger, als er am letzten Samstag in Frankfurt zwischenlanden musste. AP/baz. Bundespräsident Moritz Leuenberger ist auf dem Flughafen Frankfurt am Main in einer Kontrolle hängen geblieben. Seine Delegation wurde durch Deutsches Sicherheitspersonal auf «sehr unfreundliche Art und Weise» angehalten und durchsucht, wie der Sprecher des Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation, André Simonazzi, einen Bericht des «Blicks» vom Montag bestätigte.
Leuenberger befand sich am Samstag früh auf der Rückreise eines offiziellen Afrika-Besuchs und legte auf dem Deutschen Flughafen Frankfurt Main einen Zwischenstopp ein. Im Flugafengebäude wurde die angemeldete Delegation durch Sicherheitspersonal angehalten.
Der Bundespräsident musste seine Jacke ausziehen und wurde abgetastet. In der Aktenmappe fanden die Sicherheitsleute schliesslich ein Glas Honig, das Leuenberger in Afrika zum Abschied geschenkt bekommen hatte. Nach den neuen EU-Regeln dürfen solche Güter nicht in der Kabine transportiert werden.
Ob diese Regelung auch für einen Bundespräsidenten gelte, sei eine andere Frage, so Simonazzi. Der «nicht sehr angenehme» Vorfall sei nun aber abgeschlossen und werde keine Konsequenzen haben, sagte der UVEK-Sprecher. |