arbeitet nicht mehr mit dem IS zusammen. Von echter Zusammenarbeit kann man eh nicht wirklich sprechen. Eher wohl von "gewähren lassen", so lange sie die Kurden im Visier hatten. Inzwischen ist ihnen aber auch klar, dass sie da eine Hydra begegnen... Sie arbeiten aber mit Gruppen zusammen, die gegen Assad kämpfen. Und das sind nunmal beileibe nicht alle "IS-Terroristen" oder überhaupt "Terroristen". Sie erwehren sich der massiven militärischen Unterdrückungsversuche Assads. Unter anderem eben auch die Minderheit der Turkmenen, die in jenem Gebiet siedeln, gegen die die Russen dort, wo die Maschine abgeschossen wurde, siedeln. Die Russen folgen Assads Definition: wer gegen Assad ist, ist Terrorist. Die Turkmenen sind aber enge Verbündete der Türken. Schon aus ethnischen Gründen. Insofern kann man davon ausgehen, dass der Abschuss von den Türken ein gezielter Schuss vor den Bug der Russen war, der ihnen in dieser Hinsicht Grenzen aufzeigen sollte.
Man darf m.E. hier weder den Russen glauben, dass sie in diesem Fall gegen den IS vorgingen, der dort nördlich Latakia so gut wie gar nicht aktiv ist, noch ist das "Luftraum"-Geheule der Türken ernst zu nehmen. ( http://bilder4.n-tv.de/img/incoming/origs16041531/...che-Gebiete-.png ) ----------- Ein Beitrag zur Friedensstiftung und ein leuchtendes Beispiel ueberschwaenglicher Willkommenskultur! |