IVU - sachlich und konstruktiv

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neuester Beitrag:  16.04.26 12:20
eröffnet am: 08.01.15 20:16 von: AngelaF. Anzahl Beiträge: 11364
neuester Beitrag: 16.04.26 12:20 von: knochenhund Leser gesamt: 6098426
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02.04.26 22:50 #11351 ich finde das etwas zweischneidig
IVU ist recht gut versorgt mit Verträgen und den Dienstleistungen. Das ist dann eine sichere Basis. Bei der o.g. Skalierung habe ich so meine kleinen Zweifel. Die Technik grassiert ziemlich schnell. KI ist in aller Munde. Irgendwie müßte mehr herauskommen als Fahrpläne, Personaleinsatz, Wartung etc.  Es fehlt mir da etwas Innovation. Z.B. eine automatische Fahrgastzählung mit nachfolgender Bedarfsanalyse und Entscheidungen für den Einsatz. Nehme ich mir die ständigen Unzuverlässigkeiten der Bahn, so könnte man da eine bessere Verlässlichkeit schaffen. EDV mit starren Plänen ist zwar der Kern, jedoch das Eingehen auf die täglichen Unzuverlässigkeiten könnte man schon mit KI bearbeiten.  Da muss IVU aufpassen, dass sie nicht überholt werden.
Ist ja nur eine Meinung.  
04.04.26 12:01 #11352 absolute Zustimmung nuuj
im ländlichen Raum wird aktuell sehr viel ÖPNV gekürzt,
teilweise komplett sinnfrei:
Grund: Die Entscheider fahren seit der eigenen Schulzeit nicht mehr öffentlich.

Plausible Fahrgastzahlen werden in Zukunft das Rstzeug des ÖPNV sein.
Eine simple Fahrgastzählung in bestehenden Linien und Analysetools für "on demand" Verkehr
wäre ein sehr einfach umzusetzendes tool, super hilfreich und kostet auch nicht die Welt.

Kann man ja mal auf der HV im Mai nachfragen.

 
08.04.26 14:11 #11353 DB Regio Straße automatisiert
09.04.26 00:51 #11354 Fahrgastzählung
Beschäftigt sich schon lange mit dem Thema Fahrgastzählung.
https://liu.se/en/employee/nilbr50  
09.04.26 15:16 #11355 eine kleine Hilfe
wäre z.B. folgendes in den Nahverkehrszügen. Wie oft muss der Zugführer durchsagen " Bitte treten Sie von der Tür zurück".  Dieses Kleinvieh macht schnell 5-10 Minuten Verspätung. Daher eine Sofware, die gezielt an der Tür durchsagt, dass man bitte zurücktreten solle. Wäre vermutlich auch mit preiswerter Hardware zu realisieren und IVU mit der Software, d,h. automatisch. Wäre ein Problem weniger. Für die Fahrgastzählung bräuchte es auch nur eine entsprechende Hardware mit Software an den Türen. Die Züge fahren ja nach einem festen Fahrplan. Warum muss dieser auch an Sonn- und Feiertage ngelten? Da könnte man ja auch mal drüber nachdenken. Für IVU  gibt es doch viele Möglichkeiten, an der Verbesserung und Sicherhait etwas zu entwickeln.  
09.04.26 15:32 #11356 Nuuj
Antwort zu deinen Gedanken:

Szenario 1: Automatische Türansagen ("Bitte zurücktreten")
IVU ist hier nicht der richtige Anbieter — und sollte es auch nicht sein. Das Problem liegt an der Schnittstelle von Sensorik (Türerkennung, Bewegungsmelder), Fahrzeugelektronik und Audio-Hardware. IVU ist ein reines Softwarehaus ohne Hardwarekompetenz. Die eigentlichen Player wären Fahrzeughersteller (Alstom, Stadler, Siemens Mobility) oder spezialisierte IoT-Anbieter für Fahrzeugsysteme. IVU könnte allenfalls über ihr Fahrgastinformationsmodul peripherer Datenpunkt sein, aber das wäre weit außerhalb des Kerns.

Szenario 2: Fahrgastzählung an Türen
Auch hier: falsche Adresse. Es gibt einen etablierten Markt für automatische Fahrgastzählsysteme (z.B. INIT, Dilax, Iris-GmbH, Hella Aglaia). IVU konsumiert solche Zähldaten gerne für Kapazitätsplanung und Disposition — aber produziert sie nicht. Die Integration wäre sinnvoll, die Entwicklung nicht IVUs Aufgabe.

Szenario 3: Flexible Fahrpläne an Sonn- und Feiertagen
Das ist tatsächlich IVUs Kernkompetenz — und die Software kann das längst. IVU.suite unterstützt differenzierte Betriebskalender, Tagestypen und Umlaufplanung für verschiedene Serviceregimes. Das Problem ist kein technisches, sondern ein regulatorisches und tarifpolitisches: Verkehrsverbünde und Aufgabenträger entscheiden das, nicht die Software.  
09.04.26 16:23 #11357 24x 50er Ordern bisher heute
Kann das jemand erklären, warum hier heute über Xetra fast nur in 50er Blöcken Transaktionen gehen? Bisher 24x.

 
09.04.26 21:07 #11358 so etwas gibt es häufiger
hat halt einer seine Order über 1200 Stück in 50 er Päckchen gesplittet.  
16.04.26 09:31 #11359 Aus welchem Grund jetzt
IVU wieder unter Druck gerät erschließt sich mir nicht, aber wäre mal wieder eine gute Gelegenheit für ein 100k Programm
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The vision to see, the courage to buy and the patience to hold
16.04.26 10:23 #11360 Check ich auch nicht und habe
nachgelegt. Zum einen, diente charttechnisch die 17,70/17,80 jetzt mehrmals als Unterstützung, zum anderen gibt es in 6 Wochen inzwischen über 3% Dividendenrendite inklusive der Sonderdivi.
Und dass IVU fundamental so gut dasteht wie nie, braucht man ja nicht weiter zu erwähnen  
16.04.26 10:24 #11361 Ivu=Software=Lost
Wer jetzt noch Softwareaktien im Depot hat, glaubt nicht an die KI-gesteuerte Zukunft durch Anthropic und  OpenAi und ist damit sowas von gestern.
DAS ist zumindest die wenig differenzierte Meinung der Börse , die ja anscheinend "all in" beim Anthropic IPO gehen will.
Tja, ich habe IVU noch im Depot, aber ich bin ja auch eher eine gestrige HI...  
16.04.26 10:28 #11362 schwäche im softwarebereich
sehe das nicht als IVU problem an, die generellen Bewertungen im Softwarebereich sind zur Zeit niedriger,  ob gerechtfertigt oder nicht, wird man sehen müssen, falls KI nicht liefert, können hier aber ganz gute Investitionsmöglichkeiten entstehen, wie eine SAP, NEM, Atoss und Microsoft usw.  
16.04.26 10:45 #11363 Am Ende entscheidet
die Domain Expertise. Niemand hat in der Nische Bahn/ÖPNV mehr Erfahrung und vor allem Daten als IVU. Dies ist unmöglich ersetzbar. Am Ende hilft AI solchen Unternehmen mittelfristig die Betriebskosten daramatisch zu senken, weil sich die R&D Kosten erheblich verringern.
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The vision to see, the courage to buy and the patience to hold
16.04.26 12:20 #11364 Init
Vielleicht liegt es auch an dem aussergewöhnlich guten Ergebnis des Konkurrenten. Die INIT SE verzeichnet nach vorläufigen Zahlen für 2025 ein Rekordjahr mit einem Umsatz von 329,7 Mio. € und einem EBIT-Anstieg von +32,5%. Für 2026 erwartet der Vorstand ein Wachstum auf 380–410 Mio. € und ein Ebit von 38 bis 42 Mio €. Kursprognose: bis 68 Euro.
 
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