von den Entwicklungen. In keinem dieser Länder hat irgendwann in den letzten 50 Jahren Friede, Freude und Eierkuchen geherrscht. Überall Scheißhausregime, die entweder die eigene Bevölkerung drangsaliert und malträtiert oder die Nachbarn mit Krieg bedroht haben. Der so genannte "arabische Frühling", die Aufstände in Syrien, Libyen u. a. waren keine Erfindungen des Westens. Im Irak hatte vorher eine sunnitische Minderheit die schiitische Mehrheit mit eiserner Hand und größter Brutalität unterdrückt. Gut, keine gute Idee, dort einzumarschieren, aber ob es da deshalb heute "friedlich" zuginge, wäre es nicht passiert, ist reine Spekulation. In Afghanistan gab es Bürgerkrieg schon bevor die Sowjets da einmarschiert sind. Ob es weniger Flüchtlinge von dort gäbe, wenn immer noch die Taliban dort ihre Schreckensherrschaft betrieben, wage ich zu bezweifeln.
Uberall dort ist ausreichend Konfliktpotenzial ureigenster Art vorhanden und es sind genügend fanatische Kräfte unterwegs, so dass es den Westen nicht braucht, um dort Brandherde zu entfachen. Das können die ganz alleine. Da gibt es schlicht genug Arschlochregime.
Also ist es völlig offen, ob es nicht noch ein paar Millionen mehr Flüchtlinge gäbe, wenn der Westen sich nirgends eingemischt hätte. Wer behauptet, er könne das mit Sicherheit sagen, überschätzt sich maßlos. Im Übrigen hat auch der Westen legitime Interessen. ----------- Dies war ein Beitrag zur Friedensstiftung und ein leuchtendes Beispiel gewaltfreier Kommunikation! |