Man kann sich nicht immer aussuchen, womit man berühmt wird. Aber diese Woche hat Stuttgart es endlich mal wieder in die Schlagzeilen geschafft. Und auch noch in der Premium-Smalltalk-Sparte Wetter. Derlei meteorologische Randale gehen dann doch zu weit, weswegen sich unmittelbar nach dem als "Stuttgarter Unwetternacht" bekannt gewordenen montäglichen Ereignis OB Frank Nopper und Ordnungsbürgermeister Clemens Maier in einer Taskforce mit Polizei, Feuerwehr und Wetterfröschen zusammensetzten. Gemeinsam entschieden wurde, "als Sofortmaßnahme den Stuttgarter Talkessel bei Unwetterwarnungen mit einem Zaun abzuriegeln. Gegen dunkle Wolken wurde ein Verweilverbot ausgesprochen – Donner und Blitz gehören sich in Stuttgart nicht. Die Feuerwehr wird für die Einhaltung des Verweilverbots sorgen. Abgepumptes Wasser wird direkt in den Himmel geschossen", ist einer Pressemitteilung der Stadt Stuttgart … äh, nein, Verzeihung, ist einem offensichtlich nicht hundertprozentig ernst gemeinten Facebook-Post des Linken-Stadtrats Luigi Pantisano zu entnehmen.
Zwischen Pumpen und Zäunen
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