Oder wenn die News schon durch ist Realistisch ist im Moment am ehesten die erste Zeile: höheres, aber nervöses Handelsregime. Der Markt handelt also nicht „alles wieder gut“, sondern eher: die unmittelbare Eskalation ist vorerst vertagt, darum dürfen Aktien hoch und Öl runter. Reuters betont zugleich, dass Iran direkte Gespräche bestreitet und dass die Rally ohne konkrete Fortschritte leicht wieder kippen kann.
Bullisch wird es erst dann wirklich, wenn die Entspannung nicht nur in Posts und Schlagzeilen besteht, sondern auch operativ hält: keine neuen Schläge, ruhigeres Hormus-Bild und Brent eher unter 100 USD. Dann wäre ein weiterer Schub nach oben bei DAX und STOXX plausibel.
Wieder bearish wird es, wenn sich herausstellt, dass die „produktiven Gespräche“ nur kurzfristiges Narrativ-Management waren und Öl wieder anzieht. Reuters’ Marktberichte stellen genau das als Hauptrisiko heraus: Die Erleichterung ist echt, aber ihre Haltbarkeit ist unbewiesen.
Am knappsten formuliert: Das realistische Hauptszenario ist jetzt nicht mehr Krisenpanik, sondern fragile Entspannung — also grob DAX 22.700–23.100 und STOXX 50 5.580–5.680. |
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