Corona in den USA: Nicht alle Bürger lassen sich impfen – Ärztin schildert bedrückende Erlebnisse
In den Vereinigten Staaten von Amerika bekamen bislang 56,8 Prozent der Bevölkerung ihre erste Impfdosis. Als vollständig geimpft gelten 49,2 Prozent der US-Amerikaner (Quelle: Our World in Data/Stand: 20. Juli 2021). Doch offenbar ist die Wichtigkeit des Impfschutzes im Kampf gegen die Corona-Pandemie nicht allen Menschen in den USA bewusst. Eine Ärztin aus dem US-Bundesstaat Alabama schilderte nun auf Facebook ihre Erlebnisse mit infizierten Patienten, die sich nicht gegen das Coronavirus impfen ließen.
„Ich nehme aktuell junge gesunde Menschen mit sehr schweren Covid-Infektionen auf“, schrieb Brytney Cobia, die in einem Krankenhaus in Birmingham arbeitet. „Eines der letzten Dinge, die sie tun, bevor sie intubiert werden, ist, mich um den Impfstoff zu bitten. Ich halte ihre Hand und sage ihnen, dass es mir leid tut – aber es ist zu spät.“
Oft versuchte die Ärztin nach eigenen Angaben, bei Corona-Todesfällen den Hinterbliebenen ins Gewissen zu reden. „Wenn ich Patienten für tot erkläre, umarme ich ihre Familienmitglieder und ich sage ihnen: ‚Der beste Weg, um den geliebten Menschen zu ehren, ist, sich impfen zu lassen und alle, die sie kennen, ermutigen, das Gleiche zu tun‘“, erklärte Cobia in ihrem Post. https://www.merkur.de/welt/...off-tote-warnung-prognose-90876820.html |