Zunächst einmal hat Bayer eine Eigenkapitalquote von 37% und nicht 10%. Und vergleichbare Unternehmen haben mit Sicherheit keine 100%, egal ob Pharma oder Pflanzenschutz, da sie sonst nicht aus betriebswirtschaftlicher Sicht und für die Optimierung des Aktionärsvermögens den optimalen Verschuldungsgrad gewählt hätten.
Und Basis für das KGV ist der Gewinn pro Aktie. In diesen Gewinn fließen auch die Zinsaufwendungen mit ein. Wenn ein Unternehmen eine Eigenkapitalquote von 37% hat, während das andere eine von 50% aufweist, aber beide den gleichen Gewinn pro Aktie erwirtschaften, ist das Unternehmen mit einer Eigenkapitalquote von 37% das effizientere.
Und Du kennst den Unternehmenswert? Dann lege einmal los mit Deinen Weisheiten.
Denn über keinen Wert wird so gestritten. Am häugisten wird die Meinung vertreten, dass dies der Börsenwert sei - aber der schwankt ja gigantisch und an Weihnachten kann Bayer durchaus schon wieder bei 50 stehen, weil ein KGV von 5 so absurd ist und bei einem Kurs von 50 auch nur 8.
Und wenn Du gar als Unternehmenswert den Buchwert annimmst, vielleicht mit einem Multiple wie das bei vergleichbaren Pharma-/Pflanzenschutzunternehmen üblich ist, ist Bayer noch konkurrenzlos unterbewerteter als beim KGV. |