wird deshalb fallen.
http://www.handelsblatt.com/politik/...f-keynes-ist-nonsens;2607131;0
Es entstehen in den USA keine neuen Fabriken, keine neuen Industrien, nur neue Schulden. Die belaufen sich inzwischen auf mehr als 13 Billionen Dollar, und viele Verbindlichkeiten sind darin noch nicht einmal enthalten.
Was kommt obendrauf?
Allein sechs Billionen Dollar für Fannie Mae und Freddie Mac (die großen Hypothekenfinanzierer, d. Red.), die in der Staatsbilanz nicht auftauchen. Wer muss für die Schulden dieser Staatsfirmen einstehen? Natürlich der Steuerzahler! Die ungedeckten Verbindlichkeiten aus den Ansprüchen von Sozialprogrammen wie Medicare betragen sogar mehr als 50 Billionen Dollar. Da ist doch nur noch die Frage, wie später die Form der Nichterfüllung aussehen wird: Zahlen wir nicht mehr, oder drucken wir noch mehr Geld und heizen damit die Inflation an?
Wie sieht es auf Ebene der Bundesstaaten aus? Die Finanzprobleme Kaliforniens sind bekannt, seit der Bundesstaat im Vorjahr vorübergehend Schuldscheine ausstellte. In diesem Sommer sorgt New York State mit einer angedrohten Stilllegung des kompletten Verwaltungsapparats für Schlagzeilen. Wird es jetzt kritisch?
Viele Bundesstaaten sind faktisch insolvent. Sie haben wie Griechenland vor Jahren milliardenschwere Versprechungen gemacht, ohne entsprechendes Kapital dafür zur Seite zu legen. Jetzt gehen zahlreiche Beamte in Rente oder Vorruhestand, und es ist kein Geld mehr da.
Also wird Washington zu Hilfe eilen?
Ja, aber wenn Washington einen Staat finanziell auffängt, muss er alle anderen auch retten. Es führt kein Weg daran vorbei: Der Dollar wird fallen, die Inflation steigen. |