Wenn ich sage, dass das Assad-System als exklusive Staatsmacht von den realen Umständen delegitimiert ist, heißt das nicht, dass er nicht nach wie vor EINEN (aber eben nicht mehr DEN einzigen) Machtfaktor darstellt. Als solcher ist er auch zu behandeln, wenn es um Lösungsversuche geht. Er ist aber nur noch einer von vielen im Machtpoker um Syrien. Wer sich auf seine Seite stellt, ergreift schlicht nur Partei in einem Konflikt. Da hat keiner Exklusivrechte auf ein irgendwie geartetes "Vorrecht". Ein neues, möglichst breit akzeptiertes Recht kann nur neu etabliert werden unter Austarieren der Interessen. Und unter Ausschluss aller, die alles und alle dominieren wollen. Etwa IS. Das sind ultimative Fundamentalisten-Spacken. (Sicher nicht dieeinzigen. Das macht die Lage ja so kompliziert.) Die wollen alles oder Krieg. Damit haben sie die Bedingungen selbst gesetzt: Krieg. ----------- Ein Beitrag zur Friedensstiftung und ein leuchtendes Beispiel ueberschwaenglicher Willkommenskultur! |