Er sei in den frühen Morgenstunden erwacht, sagt der Angeklagte. Reeva sei noch wach gewesen. Sie habe ihn gefragt: "Kannst du nicht schlafen?" Die Balkontüren hätten offengestanden. Deshalb sei er aufgestanden, habe zwei Ventilatoren ins Schlafzimmer geräumt. Im Zimmer sei es fast vollständig dunkel gewesen.
Dann, beschreibt Pistorius, hörte er ein Geräusch aus dem Badezimmer, ein Fenster, das geöffnet wurde. "Das war der Moment, der alles veränderte", sagt der 27-Jährige. Er habe sofort an einen Einbrecher gedacht und sich und Reeva schützen wollen. Deshalb sei er zu seiner Waffe gestürzt, habe sich zwischen die Badezimmertür und das Bett gestellt, in dem er Reeva vermutete. Er habe seiner Freundin zugerufen, sie solle sich auf den Boden legen und die Polizei rufen. Den vermeintlichen Eindringling habe er angeschrien, sein Haus zu verlassen. Kurz bevor er das Badezimmer erreichte, habe er gehört, wie die Toilettentür zugeschlagen wurde - für ihn der Beweis, dass sich ein Einbrecher im Haus befand.
An dieser Stelle unterbricht das Gericht die Aussage für eine Mittagspause.
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