"Migrationsforscher" betiteln lässt, ist das aber ein ziemlich dünnes Süppchen, das er da anrührt. So unterschlägt er, dass Merkel die Grenzen für YFlüchtlinge in einem Moment geöffnet hat, als Hunderttausende schon auf dem Weg bzw. schon vor und in Ungarn und Österreich gestrandet waren und dort eine humanitäre Katastrophe drohte. Insofern ist es ziemlich platt, ihr die alleinige "Schuld" an der Flüchtlingskrise aufzuschwatzen. Wie es auch etwas merkwürdig ist, "Forschungsergebnisse" als Schuldfrage zu definieren... Seit Jahren gibt es Flüchtlingsströme übers Mittelmeer, die permanent zunahmen und zwingend auf eine Krise zuliefen, für die man tausenderlei Gründe jenseits von "Merkel" erforschen kann-
Dass Merkel in der Folge schwere kommunikative Fehler gemacht hat, ist glaube ich unbestritten. Wie viele aber genau deshalb losgezogen sind, ist sicher sher schwer zu ermitteln. Es war aber nicht hilfreich, wie sie sich öffentlich dazu verhalten hat.
Sicher ist aber, dass die Welle längst losgetreten war, bevor Merkel überhaupt auf den Plan trat.
Um das zu erkennen, muss ich kein Experte sein... ----------- Ein Beitrag zur Friedensstiftung und ein leuchtendes Beispiel ueberschwaenglicher Willkommenskultur! |