Guten Tag, köenn Sie das lseen?
„Afugrrnud enier Stidue an der elingshccen Uävirrrrressstint Cmabrdige ist es egal, in wlehcer Riehnefgoe die Bcuhtsbaen in eniem Wort sethen. Dsd eniizg Wcihitge ist, dsas der estre und der lzette Bsthucabe am rcihhgiten Paltz snid. Den Rset knan man dnan onhe Polbrmee lseen. Das ghet dseahlb, weil das mnehhcschile Geihrn nnciht jdeen Bschutbean ezleinn liset, sodnern das Wort als Gnaezs.“
Alles verstanden? Nein? Dann schauen sie unten nach. Wenn Sie’s aber verstanden haben – erstaunlich, oder? Warum streiten wir eigentlich über das Thema Rechtschreibereform?
Mir kam bei diesem Experiment noch ein anderer verwegener Gedanke. Gleicht unsere Lebensgeschichte nicht allzu oft dem scheinbaren Durcheinander, der Wörter oben?
Unsere Lebensgeschichte und erst recht die Weltgeschichte? Kaum ein Buchstabe am richtigen Platz! Kaum etwas da, wo es hingehört! Aber wenn der erste und der letzte Buchstabe stimmen, macht jedes Wort Sinn. Wird jedes einzelne Kapitel sinnvoll. ----------- "Gier frisst Hirn" |