Zitat aktuell: Pantomimenabend im Radio

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eröffnet am: 06.06.07 13:52 von: omega512 Anzahl Beiträge: 97
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06.06.07 13:52 #1 Zitat aktuell: Pantomimenabend im Radio
Zum (tages-/wochen-) aktuellen Geschehen passende Zitate ...


„Ein evangelischer Kirchentag im katholischen Köln ist fast wie ein Pantomimenabend im Radio.“

Der Kabarettist Jürgen Becker gestern im „Kölner Stadt-Anzeiger“.
 
06.06.07 13:53 #2 Wir haben Spaß, ihr Bereitschaft.
„Wir haben Spaß, ihr Bereitschaft.“

Aufschrift auf einem Transparent am Eingang zu einem Camp von Globalisierungskritikern bei Heiligendamm, vor dem auf der anderen Straßenseite Bereitschaftspolizei postiert war.
 
06.06.07 13:54 #3 nie wieder in ein solches Defizitverfahren
„Ich will nie wieder in ein solches Defizitverfahren hineingeraten.“

Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) gestern beim EU-Finanzministertreffen in Luxemburg zur Einstellung des Defizitverfahrens gegen Deutschland.  
07.06.07 16:04 #4 Is that what I said? - Almost 100 percent
„Is that what I said?“ (Habe ich das so gesagt?) - „Almost 100 percent.“ (Fast hundert Prozent).

Frage von US-Präsident George W. Bush nach der Übersetzung seines Statements - und die Antwort von Kanzlerin Angela Merkel darauf.
 
08.06.07 20:13 #5 Leipziger Allerlei
«Das Programmbuch des Kirchentags mit seinen 600 Seiten erweckt den Eindruck von 'Leipziger Allerlei'.»
(Der Kölner Erzbischof Kardinal Joachim Meisner am 7.6. in seinem Grußwort zum Kirchentag)

«Als Ostdeutscher möchte ich dazu bemerken: Leipziger Allerlei ist ein sehr schmackhaftes Gericht - und es sättigt auch.»
(Kirchentagspräsident Reinhard Höppner am 7.6. in Köln in einer Erwiderung auf Meisner)  
08.06.07 20:21 #6 Wischiwaschi
«Frau Merkel hat ihre Zusage gebrochen. Sie hatte versprochen, auf Klartext zu bestehen. Herausgekommen ist Wischiwaschi.»

(Der Grünen-Vorsitzende Reinhard Bütikofer am 7.6. in Berlin zum Klimaschutz-Kompromiss des G8-Gipfels in Heiligendamm)  
11.06.07 20:25 #7 Yes, Sir - typisch unanständig, Mr. Bush
„Yes, Sir“

Antwort von US-Präsident George W. Bush auf eine Frage von Papst Benedikt XVI. bei der Audienz am Samstag im Vatikan.
Üblich ist es dagegen, das katholische Kirchenoberhaupt mit „Heiliger Vater“ oder „Seine Heiligkeit“ anzureden.


my comment: Der (allerwelt-mächtigste) Kerl aus Texas lässt aber auch jeden Funken Anstand gegenüber "UNSEREM" Papst vermissen.
 
12.06.07 17:07 #8 Schwarzer Block in Bayern
„Wir haben einen ganz großen schwarzen Block in Bayern. Aber der wird gewählt.“

Ex-Innenminister Gerhart Baum (FDP) bei „Sabine Christiansen“ zum Thema Gewalt beim G8-Gipfel.
 
12.06.07 22:24 #9 Frick-Lemminge: Quamquam sint sub aqua, sub a.
"Quamquam sint sub aqua,
sub aqua maledicere temptant."

Hexameter modifiziert von Omega, im Original von Ovid über Frick-Lemminge alias Frösche (aus Philemon und Baucis). Frei übersetzt:

"Obwohl ihnen das Wasser bis zum Hals steht (sich ihr Geld in Luft aufgelöst hat),
hören sie nicht auf, über andere schlecht (9mal-gscheit) daherzureden."




(Allerdings muss man ihnen auch zugutehalten: Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen.)



s.a. http://www.ariva.de/...Ohio_1_ff_2606_t270184?pnr=3345612#jump3345612
und  http://www.ariva.de/..._uebersetz_ich_t270184?pnr=3345705#jump3345705  
15.06.07 17:00 #10 Waldheim nie bei der SA, nur sein Pferd (Sino.
Traurige Aktualität mit dem Tod Waldheims erreicht das legendäre Zitat des damaligen Kanzlers Fred Sinowatz, der in Anspielung auf Waldheims Zugehörigkeit zu einer berittenen Einheit meinte:

„Ich stelle fest, dass Kurt Waldheim nie bei der SA war, sondern nur sein Pferd.“  
15.06.07 17:06 #11 traurige Aktualität? ist das Pferd gestorben ?
MfG
kiiwii

 
15.06.07 17:18 #12 Kubica: Habe Unfall live gesehen
Frage: "Hast du den Unfall im Fernsehen gesehen?"


Kubica: "Nun, ja. Ich habe ihn auch live gesehen, als ich dabei war!"

(Formel1-BMW-Star Robert Kubica nach dem fast unbeschadet überstandenen Horror-Crash von Montreal)  
15.06.07 17:27 #13 Seehofer: "Ich liebe alle meine vier Kinder"

Horst Seehofer

"Ich liebe alle meine vier Kinder"

Erstmals äußert sich Horst Seehofer zur Geburt seiner Tochter. Glücklich sei er, dass Gott ihm ein gesundes Kind geschenkt hat. Wesentlich wortkarger wird er jedoch, wenn es um seine politische Zukunft geht.

 

seehofer

Horst Seehofer hält den Namen seiner Tochter noch geheim.
Foto: ddp

 

Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer hat sich erstmals öffentlich glücklich über die Geburt seiner Tochter geäußert. "Ich freu’ mich, dass mir der Herrgott eine gesunde Tochter geschenkt hat und dass die Mutter die Geburt gut
überstanden hat", sagte der CSU-Politiker am Freitag auf einem Bay-Wa-Kongress in München.

Mutter und Kind gehe es gut. "Ich habe sie gestern besucht." Und er habe es bereits auf dem Arm gehabt. Das Baby sei 50 Zentimeter groß und habe bei der Geburt in der Nacht zum Donnerstag 3040 Gramm gewogen.

Seehofer betonte, er stehe zur Verantwortung zu seinem Kind und der Mutter. Er wolle dafür sorgen, dass sie ein gutes Leben führen könnten. "Ich liebe alle meine vier Kinder", sagte Seehofer.

Den Namen des Kindes wollte der Minister nicht verraten, sondern dies der Mutter überlassen. "Ich kenne den Namen. Es ist ein schöner Name." Weitere Aussagen über seine private Zukunft wollte Seehofer nicht machen. "Die Geburt eines Kindes ist ein so gewaltiges Ereignis, dass ich einfach dankbar bin, dass alles gut gegangen ist."

"Gehe vernünftig mit meiner Frau um"

Zum gegenwärtigen Verhältnis zu seiner Ehefrau sagte Seehofer: "Wir gehen vernünftig miteinander um." Auch über die Auswirkungen der Geburt seiner außerehelichen Tochter auf seine Wahlchancen beim CSU-Vorsitz wollte Seehofer sich nicht äußern: "Auf die Ebene der Parteipolitik will ich mich in so einem Moment nicht begeben."

In Berlin hält man sich ebenfalls mit Äußerungen zurück. Die Bundesregierung spricht von einer Privatangelegenheit Seehofers. "Ich äußere mal die starke Vermutung, das ist für alle Beteiligten Privatsache, strikte Privatsache", sagte Vize-Regierungssprecher Thomas Steg.

Jeder müsse für sich entscheiden, wie er mit der Information umgehe. Dies entspreche den üblichen Gepflogenheiten unter den Kabinettsmitgliedern.

(AP/ddp/AP)


Quelle: http://www.sueddeutsche.de/,tt4m4/bayern/artikel/859/118720/

 
27.06.07 09:56 #14 Wiedeking: unumstritten gute Lage

„Wir sind jetzt in der unumstritten guten Lage, je nach Situation, Liquidität oder anderer Parameter bei Volkswagen unseren Einfluss auszubauen und geltend machen zu können, ohne weitere Hürden nehmen zu müssen.“

Porsche-Chef Wendelin Wiedeking in Stuttgart auf der außerordentlichen Hauptversammlung des Sportwagenbauers.

 
05.07.07 19:57 #15 Steinbrück: I love cash

„Ja, ich will Überschüsse machen. I love cash (Ich liebe Bares).“

Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) gestern bei der Vorstellung des Haushaltsentwurfs für 2008 und der mittelfristigen Finanzplanung bis 2011.

Schau'mer mal, wie lange diese Liebe anhält ... (wie lange er sich erfolgreich gegenüber den Begehrlichkeiten seiner KabinettskollegInnen wehren kann).

 
09.07.07 12:21 #16 Rechtsstaat vor dem Innenminister schützen

„Ich bin bislang davon ausgegangen, dass es Aufgabe des Innenministers ist, den Rechtsstaat zu schützen. Jetzt könnte man zur Auffassung kommen, man müsse den Rechtsstaat vor dem Innenminister schützen.“

Der Vorsitzende des Innenausschusses, Sebastian Edathy (SPD), zum Vorstoß Schäubles für eine schärfere Terrorabwehr.

 
11.07.07 15:02 #17 morgen 1 für Lokführer, übermorgen 1 für Betr.

„Wenn wir morgen einen für die Lokführer machen, dann müssen wir übermorgen einen machen für die Betriebsleitzentralen, danach müssen wir für die, die in den Reisezentren sitzen, einen machen.“

Bahnchef Hartmut Mehdorn zur Forderung der Lokführer nach einem eigenen Tarifvertrag.

 
17.07.07 17:50 #18 B.Hirsch: Schäuble braucht Urlaub

„Schäuble braucht Urlaub!“

FDP-Rechtspolitiker Burkhard Hirsch zur Vielzahl umstrittener Terrorabwehr-Pläne von Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU).

... geht in die gleiche Richtung wie #15: ... Rechtsstaat vor dem Innenminister schützen.

 
29.08.07 18:13 #19 Transrapid soll Edmund-Stoiber-Gedächtnisbahn w.

„Der Transrapid soll eine Edmund-Stoiber-Gedächtnisbahn werden.“

Matthias Hintzen vom Bund Naturschutz in Bayern (BN) zum Engagement des scheidenden bayerischen Ministerpräsidenten für den Transrapid.

 
29.08.07 18:15 #20 Nach 17 Jahren in der Politik nix mehr anzufan.

„Nach 17 Jahren in der Politik kann man mit mir überhaupt nichts mehr anfangen. Für die Forschung bin ich verloren.“

Kanzlerin Angela Merkel auf die Frage einer chinesischen Studentin, ob sie sich vorstellen könne, nach dem Ende ihrer Politiker-Karriere sich wieder der Physik zu widmen.

 
04.12.07 15:40 #21 Hier spricht m.E. der blanke Neid, Angela

Hier spricht m.E. der blanke Neid gegenüber ihrem Vorgänger aus der Kanzlerin. Aber die (wenn auch populistische) Manager-Rüge passt grundsätzlich.

„Dort verdient der Chef nur ungefähr das Zwanzigfache eines Arbeiters. Das ist in etwa das Doppelte eines deutschen Kanzlers - wenn er nicht gerade in der Schweiz Geschäfte für russisches Gas machen muss.“

Merkel mit Blick auf Gehälter japanischer Autobosse und Amtsvorgänger Gerhard Schröder.

 
08.04.08 16:10 #22 Außer ihm (Huber) sieht niemand die Mumie atm.
„Außer ihm sieht niemand die Mumie atmen.“

Grünen-Landtagsfraktionschef Sepp Dürr zur Aussage von CSU-Chef Erwin Huber in Kreuth: „Der Mythos CSU lebt.“

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Meine Meinung: Was Erwin H. im Moment versucht, alles unter den Teppich zu kehren, hat nicht einmal unter einem niederbayrischen Black Hole Platz. Dieser Erwin bringt uns Niederbayern mit seiner ewigen Beschwichtigungstaktik ganz schön in Verruf; er ist praktisch das schlechteste Aushängeschild für uns.  
08.04.08 16:12 #23 Flocke wird zum Affen gemacht.
„Flocke wird zum Affen gemacht.“

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Der Vorsitzende des Wal- und Delfinschutz-Forums, Jürgen Ortmüller, zum ersten öffentlichen Auftritt der Eisbärin Flocke.  
16.04.08 16:58 #24 In der DDR Leistung und Lebensglück ... trotz .
„Es muss deutlich gesagt werden: In der DDR gab es Leistung und Lebensglück - und zwar nicht wegen, sondern vielfach trotz des SED-Regimes.“

Bundespräsident Horst Köhler im Interview der „Super Illu“.  
20.05.08 16:29 #25 ... in seinem Kopf ... viel wird es nicht sein.

"Ich weiß nicht, was in seinem Kopf vorgeht. Aber viel wird es nicht sein."

Frankfurts Ionannis Amanatidis über seinen Gegenspieler Maik Franz vom Karlsruher SC.

 
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