| T-Online: Deutsche Telekom macht Ernst |  | | Die Deutsche Telekom hat das angekündigte freiwillige Kaufangebot für die Aktien ihrer Internet-Tochter T-Online veröffentlicht. Der Bonner Konzern will 8,99 Euro je Aktie zahlen. |  | Das Übernahmeangebot läuft bis zum 4. Februar 2005, teilte die Deutsche Telekom mit. Bislang halten die außen stehenden Aktionäre gut 26 Prozent an T-Online. Anleger, die das Kaufangebot nicht annehmen, werde sich über kurz oder lang doch von ihren Papieren trennen müssen. Denn T-Online soll auf die Deutsche Telekom verschmolzen werden. Die bisherigen T-Online-Anteilseigner werden dann zwangsweise zu T-Aktionären.
Der ehemalige staatliche Monopolist wies erneut darauf, dass das Umtauschverhältnis für die T-Online-Aktionäre ungünstiger ausfallen werde als das Barangebot von 8,99 Euro. In diesen Fall könnten die T-Online-Aktionäre noch größere Kursverluste erleiden. Denn im April 2000 auf dem Höhepunkt der Internet-Euphorie hatte die Telekom T-Online noch für 27 Euro an die Börse gebracht. | | Keine Dividende Außerdem gab T-Online bekannt, für 2004 keine Dividende ausschütten zu wollen. Sollten Vorstand und Aufsichtsrat von T-Online der Hauptversammlung des Internetanbieters eine Dividendenzahlung vorschlagen, dann werde die Telekom dagegen stimmen.
Des weiteren will die Deutsche Telekom nach einem Bericht der "Financial Times Deutschland" stärker mit Microsoft zusammen arbeiten. Der Umsatz der Telekom mit Produkten von Microsoft soll sich bis 2007 auf 1,5 Milliarden Dollar (1,1 Milliarden Euro) verfünffachen. Im Mittelpunkt stehe dabei das Geschäft mit kleinen und mittleren Unternehmen.
| Gruß Moya |