Vonovia Aktie
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neuester Beitrag: 17.04.26 12:42
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| eröffnet am: | 05.01.16 13:56 von: | Nibiru | Anzahl Beiträge: | 11932 |
| neuester Beitrag: | 17.04.26 12:42 von: | Betongold2024 | Leser gesamt: | 6135028 |
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31.03.26 15:36
#11876 Einstiegskurse
Der Buchwert einer Vonovia ist locker über 40 Euro
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01.04.26 07:39
#11877 aber so etwas von locker....
Runter mit dem Krieg JA, hoch wenn möglicher Frieden NEIN
Wir werden sehen.
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01.04.26 07:47
#11878 Die Goldmänner
"GOLDMAN senkt das Kursziel für VONOVIA von 32,10 EUR auf 31,30 EUR. Buy."
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01.04.26 09:53
#11879 Politische Börse
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01.04.26 10:00
#11880 Leerverkäufer ?
Wann kommt der Quartalsbericht ?
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01.04.26 10:34
#11881 05. Mai Q1
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01.04.26 12:58
#11882 Danke Opa
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01.04.26 13:00
#11883 Löschung
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Zeitpunkt: 01.04.26 17:04
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Zeitpunkt: 01.04.26 17:04
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02.04.26 02:14
#11884 Löschung
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Zeitpunkt: 03.04.26 12:50
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02.04.26 14:13
#11885 Instandhaltung und Optimierung
http://www.deal-magazin.com/news/151268/...uro-in-Wohnungen-in-Bayern
Das Wohnungsunternehmen Vonovia hat im vergangenen Jahr insgesamt mehr als 52 Millionen Euro in die Instandhaltung und Optimierung seiner Wohnungen im Freistaat Bayern investiert. Rund 17 Millionen Euro flossen unter anderem in Reparaturen und vorbeugende Maßnahmen, weitere rund 18 Millionen Euro steckte das Unternehmen in die Optimierung seines bayerischen Wohnungsbestands.
Zu den Instandhaltungsmaßnahmen zählen neben Reparaturen unter anderem die Inspektion und der Austausch von Bauteilen, um Ausfällen, Abnutzung und Schäden zuvorzukommen. Fast eine Million Euro gab Vonovia allein für den Brandschutz aus.
Einen besonderen Schwerpunkt legte Vonovia auf Komfort und Wohnqualität. Rund 18 Millionen Euro flossen in Maßnahmen, um die Wohnungen in Bayern für die Mieter zu verbessern. Dazu gehört die Sanierung von Wohnungen bei Mietwechseln und Modernisierungen auf Wunsch der Bewohner. Viele Mieter wünschten sich neue Bäder oder zusätzliche Schlösser an Balkontüren – Wünsche, die Vonovia erfüllte.
Robert Stellmach, Regionalbereichsleitung Bayern von Vonovia: „Diese Investitionen sind entscheidend, um unseren Mieterinnen und Mietern ein Zuhause mit höchstem Komfort zu bieten. Sie schaffen sichtbare Wohnqualität und verbessern unsere Gebäude technisch, energetisch und gestalterisch. Damit bekennen wir uns klar zum Standort Bayern und sichern den Erhalt und die Funktion unserer Wohnungen“.
Mit den Investitionen in den Bestand steigert das Wohnungsunternehmen Vonovia nicht nur den Wohnkomfort und die Sicherheit der Mieterinnen und Mieter, sondern macht seine Häuser nachhaltig fit für die Zukunft.
Knapp elf Millionen Euro flossen in Maßnahmen zur Senkung des Energieverbrauchs und des CO2-Ausstoßes. Dazu zählten Fassadendämmungen, moderne Fenster und neue Heizanlagen. Weitere 5,2 Millionen Euro flossen in Schutzmaßnahmen für die Gebäude. Dazu zählen beispielsweise der Einbruchschutz und der Schutz vor Elementarschäden.
Vonovia ist mit mehr als 18.000 Wohnungen einer der größten Vermieter im Freistaat Bayern.
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02.04.26 17:28
#11886 Löschung
Moderation
Zeitpunkt: 05.04.26 18:04
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Zeitpunkt: 05.04.26 18:04
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02.04.26 22:03
#11887 Also ich habe
Das war eventuell so bevor die Amis "aus Versehen" Schulen voller Kinder und Infrastuktur platt gemacht haben. Dazu die Androhung der Vernichtung (irgendwie klingelt da was so historisch gesehen)...
Ich glaub wenn jemand es schafft ein Volk zu vereinen um gegen einen gemeinsamen Feind zu kämpfen, dann ist die Orange da gerade mal wieder am gewinnen, so wie er es ausdrücken würde...
Wie der Krieg Vonovia beeinflusst? Naja er beeinflusst die Inflation und auch die mittlerweile übliche Vorgehensweise der Staaten und Notenbanken gegen Krisen, das "Gelddrucken", beeinflusst die Zinsen.
Die Zinsen beeinflussen die Kosten (aber auch die Inflation bei Instandhaltung und co), denk mal das sollte mittlerweile verstanden worden sein auch vom letzten.
Sogar die dicksten der Dicken wetten mittlerweile auf steigende Zinsen hierzulande.https://finanzmarktwelt.de/...sche-anleihen-zinsen-vor-sprung-384952/
Sollte ne sichere Sache sein, denn wir ohnehin schon Schulden ohne Ende machen nur um den Status Quo zu erhalten (die 5% die nicht zweckentfremdet werden kann man ja ignorieren) wird die Renditeschere zu den USA, England und co wohl immer weiter geschlossen werden.
Was die Immoaktien machen werden daraus mittelfristig kA wie gesagt, aber die Umstände könnten wirklich besser sein.
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03.04.26 11:44
#11888 Welche Argumente zählen
Zinsabhängig, Zoll unabhängig, planbare Einnahmen, günstige Bewertungen, hohe Instandhaltung, gesetzliche Auflagen, Wohnungsnotstand, hohe Investitionskosten, Verkauf von Tafelsilber, positive Entwicklung, Kursentwicklung scheint dies nicht abzubilden.
Leider kann ich daraus nicht zwingend eine ultimative Prognose erstellen. In naher Zukunft erwarte ich trotzdem verhaltene Kursentwicklung nicht ohne Risiko ein klares Jein.
Frohe Ostern
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03.04.26 15:38
#11889 Zinserhöhungen längst im Kurs drinnen
Anfang Mai wird Vonovia wieder mit überragenden Zahlen überraschen.
Wenn die Zinsen steigen, dann steigen auch die Mieten, die Nachfrage
aufgrund vermehrter Flüchtlinge wird steigen.
Und die Verkäufe von 5 MRD an Immoblien stehen noch.
Also alles im Allen nur positives zu vermelden.
Mich wundert es ohehin das so ein Aktie zu Kriegszeiten fällt.
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04.04.26 17:44
#11890 Einen
Wünscht Euch
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05.04.26 20:53
#11891 Anleihen
In einer aktuellen Analyse erklärte die UBS, die Kreditmärkte seien weiterhin relativ gelassen, da sich die Spreads trotz der zunehmenden Risiken im Zusammenhang mit dem Nahostkonflikt nur geringfügig ausgeweitet hätten. Die Bank schätzt, dass die Märkte lediglich eine Wahrscheinlichkeit von 10–25 % für einen negativen Wachstumsschock einpreisen, was Spielraum für eine weitere Ausweitung lässt, falls sich die Lage verschlechtert.
Die UBS hat konkrete Einstiegspunkte genannt, an denen das Risiko-Rendite-Verhältnis attraktiver wird. Für US-amerikanische Investment-Grade- und High-Yield-Anleihen sieht sie Kaufgelegenheiten bei Spreads von rund 115 bzw. 415 Basispunkten. In Europa sieht die Bank bei Investment-Grade-Anleihen ein Spread-Niveau von rund 130 Basispunkten und bei Hochzinsanleihen von rund 420 Basispunkten als attraktive Einstiegspunkte.
Diese Schwellenwerte implizieren ein deutliches Abwärtspotenzial gegenüber dem aktuellen Niveau und würden wahrscheinlich mit einer stärkeren Verschlechterung der Wachstumserwartungen oder einer längerfristigen Unterbrechung der Ölversorgung einhergehen. UBS merkte an, dass solche Spread-Niveaus etwa 0,5 bis 0,75 Standardabweichungen über dem Fünfjahresdurchschnitt entsprechen – historisch gesehen ein Punkt, an dem sich die Kreditmärkte in den folgenden Monaten zu stabilisieren beginnen und sich verengen.
Die Bank fügte hinzu, dass Staatsanleihen im Falle einer Wachstumsverlangsamung eine bessere Performance als Kreditanleihen erzielen könnten, was die Argumentation für eine Verlängerung der Duration anstelle einer zu frühen, aggressiven Erhöhung des Kreditengagements untermauert. Sie hob Long-Positionen in Benchmark-Staatsanleihen, wie beispielsweise der zehnjährigen deutschen Bundesanleihe, als attraktive Absicherung sowohl in Abschwung- als auch in Erholungsszenarien hervor.
Obwohl UBS einen schweren Wachstumsschock nicht als Basisszenario betrachtet, warnt sie davor, dass die Risiken weiterhin überwiegend nach unten gerichtet sind, insbesondere bei einer Verschärfung der Energieversorgungsprobleme. Solange keine deutlicheren Anzeichen einer Deeskalation erkennbar sind, bevorzugt das Unternehmen eine neutrale Haltung gegenüber Krediten und rät Anlegern, mit dem Kauf auf attraktivere Einstiegskurse zu warten.
Die Analyse unterstreicht eine wichtige Botschaft für Anleiheinvestoren: Geduld ist entscheidend, da sich die besten Kaufgelegenheiten voraussichtlich erst dann ergeben, wenn die Märkte die Abwärtsrisiken umfassender eingepreist haben.
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06.04.26 10:57
#11892 Löschung
Moderation
Zeitpunkt: 07.04.26 12:16
Aktion: Löschung des Beitrages
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Zeitpunkt: 07.04.26 12:16
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06.04.26 14:15
#11893 Vonovia-Aktie: So steht es jetzt um ihre ..
Dies ist ein automatisiert generierter Hinweis auf die neueste News zu "Vonovia SE" aus der ARIVA.DE Redaktion.
Die stark gestiegenen Anleiherenditen haben das Papier von Vonovia unter Druck gesetzt. Besteht die Chance auf eine Trendwende oder halten die Kursverluste an?
Lesen Sie den ganzen Artikel: Vonovia-Aktie: So steht es jetzt um ihre Erholungschancen!
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06.04.26 19:18
#11894 Löschung
Moderation
Zeitpunkt: 07.04.26 12:16
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Zeitpunkt: 07.04.26 12:16
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06.04.26 20:30
#11895 Verkauf von Immoblien
begonnen hat ? Gibts da etwa schon Ergebnisse ?
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07.04.26 20:00
#11896 Seeking Alpha Analyse
Ich sehe den jüngsten Kursrückgang als Kaufgelegenheit und bestätige damit meine bisherige Kaufempfehlung für die Aktie. Meine positive Einschätzung lässt sich wie folgt zusammenfassen:
Eine gut gedeckte aktuelle Dividende von 5,95 %, deren Wachstum im niedrigen einstelligen Bereich durch eine robuste Mietwachstumspipeline und eine gut gestaffelte Fälligkeitsstruktur unterstützt wird.
Das Potenzial für einen schrittweisen Anstieg der Nettovermögenswerte bis 2026 wird von Analysten im Konsens mit einer positiven Neubewertung der Portfoliowerte um ca. 2,9 % erwartet.
Ein realistischer Weg, um im Jahr 2028 eine Beleihungsquote von 40 % zu erreichen, getrieben durch Verkäufe am Privatmarkt und organisches Portfoliowachstum.
Vonovia hat kürzlich verstärkt die Offenlegung der fundamentalen Kennzahlen ihres Immobilienportfolios verbessert. Die aktuelle Präsentation der Ergebnisse für das vierte Quartal 2025 finden Sie hier . 88 % des Portfoliowerts konzentrieren sich auf Deutschland, gefolgt von Schweden mit 9 % und Österreich mit 3 %. Während das wichtige Segment Vermietung 87 % des EBITDA von Vonovia im Jahr 2025 ausmachte, stieg der Beitrag anderer Segmente im vergangenen Jahr auf 13 % und soll für 2026 auf 15 % ansteigen.
Zusammenfassung der Ergebnisse von 2025
Um die Transparenz zu erhöhen, führte Vonovia eine neue Non-GAAP-Kennzahl namens „Bereinigter Gewinn für Aktionäre“ ein, die Steueraufwendungen im Zusammenhang mit dem Kerngeschäft sowie Zahlungen an Minderheitsaktionäre berücksichtigt. Der bereinigte Gewinn je Aktie betrug 2025 1,85 €, ein Anstieg von 3,6 % gegenüber dem Vorjahr. Das Wachstum wurde hauptsächlich durch die Nicht-Vermietungssegmente getragen, die ein zweistelliges EBITDA-Wachstum erzielten. Dieses wurde jedoch nur teilweise durch höhere Zinskosten und Minderheitszahlungen kompensiert.
Das Nettovermögen der European Public Real Estate Association (EPRA) belief sich auf 46,28 € je Aktie, ein Anstieg von 2,3 % im Jahr 2025. Dieser Anstieg resultierte hauptsächlich aus positiven Neubewertungen des Immobilienportfolios in Höhe von 1,8 % (ohne die im Laufe des Jahres 2025 getätigten Investitionen). Unter Einbeziehung der Investitionen betrug der Wertzuwachs 3,1 %.
Wenn wir auf meine 10-jährige optimistische und pessimistische Prognose für Vonovia zurückblicken , können wir sagen, dass sich die optimistische Prognose teilweise bestätigt, obwohl die Wertsteigerungen immer noch hinter dem Mietwachstum zurückbleiben, das im Jahr 2025 bei 4,1 % lag.
Alles in allem denke ich, dass Vonovia ein solides Ergebnis erzielt hat, trotz eines etwas niedrigeren EPRA-Nettovermögens als die Analystenschätzung von 46,78 €/Aktie.
Dividenden- und Ausblick für 2026
Vonovia bestätigte die Ausschüttung einer Dividende von 1,25 € je Aktie, was einer aktuellen Rendite von rund 5,95 % entspricht. Besonders wichtig ist, dass die Dividende vollständig in bar ausgezahlt wird. Somit wird das Nettoinventarvermögen (NAV) gemäß EPRA im Jahr 2026 durch Dividendenzahlungen in Form neuer Aktien nicht verwässert.
Der bereinigte Gewinn (Non-GAAP) wird voraussichtlich bei 1,4 bis 1,5 Milliarden Euro liegen, was einem Rückgang von rund 6 % im Mittelwert entspricht. Dieser Rückgang ist hauptsächlich auf höhere Steuerzahlungen zurückzuführen. Dennoch sollte Vonovia weiterhin eine progressive Dividendenpolitik verfolgen können, da die Ausschüttungsquote im Verhältnis zum bereinigten Gewinn 2025 lediglich 0,68 beträgt.
Dies spiegelt sich weitgehend in den Analystenerwartungen wider , die eine Dividendenerhöhung im niedrigen einstelligen Bereich auf 1,28 € je Aktie prognostizieren, bei einem erwarteten Wachstum des Nettovermögens nach EPRA von rund 5,5 % auf 48,84 € je Aktie. Meinen Berechnungen zufolge gehen Analysten von einer positiven Neubewertung des Portfolios um etwa 2,9 % aus (der Effekt auf das Nettovermögen nach EPRA von 5,5 % ist aufgrund der Fremdkapitalquote naturgemäß höher), was darauf hindeutet, dass das Bewertungswachstum weiterhin hinter dem Mietwachstum zurückbleiben dürfte. Daher halte ich den Analystenkonsens für konservativ.
Schulden und Refinanzierungsschwierigkeiten
Wie in der Telefonkonferenz besprochen , strebt Vonovia für 2028 einen Beleihungsauslauf (LTV) von etwa 40 % an, was etwa 5,4 % niedriger ist als der im Jahr 2025 verzeichnete LTV von 45,4 %. Ich möchte darauf hinweisen, dass der konservativere EPRA-LTV, der Minderheitsanteile berücksichtigt, bei 47 % liegt .
Ein Großteil der Schuldenreduzierung kann zwar durch organische Wertsteigerungen erzielt werden, Vonovia strebt aber auch zusätzliche Verkäufe sowie ein Mengenwachstum im Segment der wiederkehrenden Umsätze an . Im Jahr 2025 verkaufte Vonovia 2.333 Wohneinheiten mit einem Aufschlag von 31,8 % auf die aktuellen Bewertungen, was das erhebliche Potenzial des Verkaufs von Wohnungen an Privatanleger unterstreicht. Von den insgesamt 530.979 Wohnungen im Besitz von Vonovia stellen die verkauften Einheiten nur einen kleinen Teil des Portfolios dar.
Der erneute Fokus auf Schuldenabbau erfolgt vor dem Hintergrund steigender Zinsen infolge des Krieges im Nahen Osten. Tatsächlich rentieren die achtjährigen, bis 2034 laufende Anleihen des Unternehmens mit einem festen Zinssatz von 4,25 % derzeit mit rund 4,3 % – deutlich mehr als die Fremdkapitalkosten von Vonovia in Höhe von 2,1 %. Trotz eines soliden Mietwachstums dürfte das Dividendenwachstum daher niedrig bleiben, da Vonovia die höheren Finanzierungskosten schrittweise auffangen muss.
Die gute Nachricht ist, dass 98 % der Schulden festverzinslich und gut gestaffelt sind, was darauf hindeutet, dass Refinanzierungsschwierigkeiten in den nächsten 24 Jahren aufgefangen werden können. Beispielsweise hat Vonovia sogar niedrigverzinsliche Anleihen mit Laufzeiten bis 2050 , was auf eine längere Phase der Zinsanpassung hindeutet.
Bewertung und Einstufung
Beim aktuellen Aktienkurs von rund 21 € je Aktie errechne ich für Vonovia eine marktübliche Kapitalisierungsrate von etwa 4,95 %. Berücksichtigt man ein Mietwachstum, das aufgrund von Nachholeffekten über 2 % Inflation liegt, ergibt sich selbst vor Berücksichtigung des Fremdkapitals eine Gesamtrendite im hohen einstelligen Bereich.
Im aktuellen Umfeld hoher Energiepreise ist mit einem überdurchschnittlichen Inflationsanstieg zu rechnen. Die EZB prognostiziert für 2026 eine Inflationsrate von 2,6 % , wobei ein noch stärkerer Anstieg auf 3,5–4,4 % möglich ist, sollten die Energiepreise längerfristig hoch bleiben.
Daher verliert ein wesentlicher Vorteil von Vonovia, insbesondere das Mietwachstum von rund 4 %, in einem Umfeld, in dem alle REITs aufgrund der allgemeinen Inflation ihre Mieten um 2–4 % erhöhen (in Europa ist die Inflationsanpassung an den Verbraucherpreisindex bei Gewerbeimmobilien-REITs weit verbreitet), an Bedeutung. Positiv ist jedoch, dass die Inflation sinken dürfte, sobald die Energiepreise nicht mehr im Jahresvergleich steigen. Die EZB prognostiziert für 2027 eine Inflation von 2,1 %.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass Anleger neben dem Fokus auf Schuldenabbau auch den konservativeren EPRA-Nettoveräußerungswert (NDV) berücksichtigen werden. Der EPRA-NDV lag bei 32,71 € je Aktie, ein Anstieg von 9,6 % gegenüber 2024, da Vonovia von der Senkung des deutschen Körperschaftsteuersatzes von 15 % auf 10 % ab 2028 profitierte.
Ob man nun den EPRA-Nettovermögenswert oder den EPRA-Nettovermögenswert betrachtet, die Vonovia-Aktien werden mit einem deutlichen Abschlag auf den Nettovermögenswert gehandelt (55 % bzw. 36 %). Dies bietet natürlich Möglichkeiten für Aktienrückkäufe, obwohl das Management angekündigt hat, dass der Schuldenabbau in den nächsten Jahren Priorität hat.
Zusammenfassend bin ich der Ansicht, dass Vonovias starkes Mietwachstum und die erwarteten Nettoinventarwertsteigerungen mit dem allmählichen Rückgang der Inflation das Interesse der Anleger wecken und den Aktien eine bessere Performance als vergleichbaren Unternehmen mit moderaterem Mietwachstum ermöglichen werden. Trotz der Risiken, die ich im nächsten Abschnitt erläutern werde, halte ich daher eine starke Kaufempfehlung für Vonovia weiterhin für gerechtfertigt.
Risiken
Vonovias hohe Verschuldung stellt ein wesentliches Investitionsrisiko dar. Der ausgewiesene Beleihungsauslauf von 45,4 % erscheint zwar relativ niedrig, doch berücksichtigt man den Abschlag auf den Nettoinventarwert (NAV), mit dem die Aktien gehandelt werden, so entspricht die Nettoverschuldung rund 68 % des Unternehmenswerts. Daher wird eine längere Phase von EZB-Zinserhöhungen das Dividendenwachstum begrenzen (da die Refinanzierung einen größeren Anteil des Mietwachstums aufzehrt) und gleichzeitig die Bewertungen unter Druck setzen (da die Bewertungsannahmen angesichts hoher Zinsen konservativer ausfallen).
Ein weiterer wichtiger Faktor ist, dass ein wesentlicher Teil der Gesamtrendite von Bewertungsgewinnen abhängt, deren Zeitpunkt und Höhe ungewiss sind. Betrachtet man beispielsweise die für 2026 erwarteten Dividendenzahlungen und das EPRA-Nettovermögenswachstum, so bietet Vonovia ein Gesamtrenditepotenzial von etwa 18 % im Verhältnis zum aktuellen Aktienkurs (vorausgesetzt, die Aktien steigen im Einklang mit dem EPRA-Nettovermögenswachstum). Von diesem Betrag entfallen nur etwa 33 % der Gewinne auf Dividenden, die restlichen 67 % resultieren aus dem EPRA-Nettovermögenswachstum auf 48,84 € je Aktie, wie die folgende Tabelle zeigt:
Rückgabekomponente Beitrag Kommentar §
Dividende§1,25 €/Aktie bzw. 33 % des Gewinns Relativ sicher dank niedriger Auszahlungen, steigender Mieten und gestaffelter Schuldenstruktur
EPRA NTA Wachstum 2,56 €/Aktie bzw. 67 % des Gewinns Ziemlich unsicher, abhängig von den Bewertungsannahmen.
Gesamt§3,81 €/Aktie Ungefähr 18 % im Vergleich zum aktuellen Aktienkurs
Quelle: Eigene Berechnungen
Nicht zuletzt sollten Anleger mögliche Änderungen der Mietpreisregulierung berücksichtigen. Die Mieten im deutschen Portfolio, das 88 % des beizulegenden Zeitwerts ausmacht, liegen bei 8,19 €/m² und damit deutlich unter den marktüblichen Mieten von 12,64–15,95 €. Dies bietet zwar langfristiges Wachstumspotenzial, doch restriktivere Regulierungen könnten dazu führen, dass Vonovia weiterhin unterdurchschnittliche Mieten zahlen muss und somit höhere Zinskosten nicht mehr durch Mietsteigerungen kompensieren kann.
Abschluss
Angesichts der hohen Volatilität der Energiepreise sind die Aktien von Vonovia im Jahr 2026 stark gefallen, da die Märkte mit einem neuen Zinserhöhungszyklus der EZB zur Inflationsbekämpfung rechnen. Dies wird zwar den Refinanzierungsdruck für das Unternehmen erhöhen, doch die Dividenden sind dank niedriger Ausschüttungen, steigender Mieteinnahmen und einer gut gestaffelten Schuldenstruktur weiterhin gut gedeckt.
Analysten prognostizieren für 2026 einen Anstieg des Nettovermögens nach EPRA im mittleren einstelligen Bereich, wobei die Wertsteigerungen voraussichtlich weiterhin hinter dem Mietwachstum von rund 4 % zurückbleiben werden. Daher halte ich die Konsensprognose für konservativ, was potenziell auf eine starke zweistellige Gesamtrendite für Stammaktionäre hindeutet.
Auch wenn das makroökonomische Umfeld für Vonovia zugegebenermaßen nicht ideal ist, gehe ich davon aus, dass sich die Anlegerstimmung verbessern wird, sobald die hohen Inflationswerte im Jahresvergleich ab 2027 nicht mehr relevant sind. Bis dahin werden Anleger mit einer attraktiven Rendite von 5,95 % für ihr Warten belohnt.
Zu den Hauptrisiken bei dieser Investition zählen die hohe Verschuldung von Vonovia, die damit einhergehende Unsicherheit hinsichtlich Zeitpunkt und Umfang der Wertsteigerungen sowie mögliche zukünftige Änderungen der deutschen Mietvorschriften.
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07.04.26 20:04
#11897 Kommentare zu SA Analyse
29. März 2026, 14:58 Uhr
Kommentare (208)
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Vonovia scheitert kläglich. Sie hoffen auf niedrigere Zinsen und darauf, durch den Verkauf von Wohnungen ihre Schulden zu reduzieren. Sie hoffen es! Hoffnung ist etwas für die Kirche.
Besser wäre es, die Wohnungen zu behalten (sie generieren Einnahmen!), die Dividende zu kürzen und die Schulden über einige Jahre so weit wie möglich abzubauen. Dies würde die Weichen für die Zukunft stellen, den Unternehmenswert und den Cashflow steigern und in einigen Jahren eine attraktive Dividende ermöglichen.
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Wie
Gefällt Analysten
Ivo Kolchev
29. März 2026, 15:28 Uhr
Analytiker
Kommentare (1,13K)
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buzzler Das ist auch eine praktikable Strategie, obwohl sie nur den Nettoinventarwert (NAV) erhöhen würde, und bisher wird ihnen das NAV-Wachstum nicht angerechnet Es gibt keine schnelle Lösung für die negative Marktstimmung. Theoretisch könnten sie Aktienrückkäufe tätigen, aber die Verschuldung ist dafür zu hoch. Langfristig sollten sie unabhängig von der genauen Kapitalallokation gut aufgestellt sein. Viel Erfolg!
Antwort
Wie
E
E. Meier
29. März 2026, 5:30 Uhr
Kommentare (67)
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Ivo Kolchev Vielen Dank für das hilfreiche Update zu Vonovia. Ich teile Ihre positive Kaufempfehlung für das Unternehmen. Ergänzend möchte ich noch Folgendes hinzufügen, was zukünftig relevant sein könnte: Ein besonderer Wachstumsfaktor, der Vonovia von anderen Immobilienunternehmen abhebt, ist der einzigartige Ansatz, neben dem Vermietungsgeschäft selbst zusätzliche Wertschöpfungsbereiche zu erschließen. Dazu gehören die interne Modernisierung und der Neubau, das Photovoltaik-Geschäft sowie das B2B-Immobiliengeschäft. Letzteres wirkt sich dank Vonovias Know-how, effizienten Strukturen und Skaleneffekten wie ein Multiplikator auf das Wachstum aus. Vonovia sieht darin einen wichtigen Wachstumstreiber für die Zukunft, der es ermöglicht, das Wachstum innerhalb der nächsten zwei bis drei Jahre deutlich über das derzeitige Niveau von etwa 15 % hinaus zu beschleunigen. Dies wurde im letzten Earnings-Webcast ausführlich besprochen.
Insgesamt erwarte ich von Vonovia solide zweistellige Renditen, bestehend aus einer Dividendenrendite von 6 %, einem EBT-Wachstum von 5–7 % und einer substanziellen Aufwertung des Aktienkurses, der sich derzeit auf einem sehr niedrigen Niveau befindet.
Und all das vor dem Hintergrund einer soliden Basis bereits unterbewerteter Wohnungen, die stark nachgefragt werden, sowie der Inflation und steigenden Baukosten, die den realen Wert dieser Vermögenswerte stetig in die Höhe treiben.
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Wie
Gefällt Analysten
Ivo Kolchev
29. März 2026, 7:03 Uhr
Analytiker
Kommentare (1,13K)
|
E.Meier Gern geschehen! Ja, Sie haben Recht, nach 2028 stehen ihnen noch weitere Optionen zur Verfügung, daher sind die Aussichten recht vielversprechend. Die attraktive Bewertung spiegelt sich natürlich auch im gesamten deutschen Wohnimmobilienmarkt wider, daher hoffen wir, dass auch Konkurrenten wie Leggett & Platt, Incorporated, LEG Immobilien und TAG ein Angebot erhalten. Wir beobachten zudem eine Konsolidierung, da Aroundtown versucht, die restlichen Anteile an Grand City zu erwerben. Es sind interessante Entwicklungen, die es zu verfolgen gilt. Viel Erfolg!
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2
08.04.26 08:25
#11898 Absturz der Renditen
Nach den super Zahlen & Aussichten + dicker Dividende , sowieso.
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Sparbuch Schlüchtern Long !
Sparbuch Schlüchtern Long !
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