oder
Was man von den Nazis lernen kann
Und dann war alles nur ein "Missverständnis"
01.08.2013 · Der japanische Finanzminister nannte in einer Rede die Nationalsozialisten als Vorbilder für eine gelungene Verfassungsreform. Die Empörung, die Taro Aso entgegenschlug, lässt ihn jetzt zurückzucken. Von Carsten Germis, Tokio http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/asien/...nis-12315619.html ""Die deutsche Weimarer Verfassung wurde unbemerkt, ohne dass es jemandem auffiel, durch die Verfassung der Nazis ersetzt", sagte er. "Warum lernen wir nicht von dieser Taktik?" Abe und Aso, beide glühende Nationalisten, streben an, die japanische Nachkriegsverfassung radikal zu ändern. Dazu wollen sie nicht nur das Pazifismusgebot der Verfassung streichen. [...] Auch die Garantie der Grundrechte in Artikel 97 der Verfassung ist Abe, Aso und den Nationalisten in ihrer Partei suspekt. Der Verfassungsentwurf der regierenden Liberaldemokratischen Partei (LDP) sieht die ersatzlose Streichung dieses Artikels vor. Obrigkeitsstaat statt Menschenrechte, das ist der Geist, den diese Pläne für eine neue japanische Verfassung atmen. [...] Aso ist bekannt für abfällige und unbedachte Bemerkungen. Erst Anfang des Jahres hatte er für Empörung gesorgt, als er im Fall einer Krankheit, alten Menschen nahelegte, besser zu sterben, als dem Gesundheitssystem Kosten zu verursachen." ----------- Tja, kann ja so sagen, kann nichts dazu sagen, ob das sein kann, oder nicht. |