https://www.faz.net/aktuell/finanzen/finanzmarkt/...ten-16080815.html
"Seit einiger Zeit ist Singer auch in Deutschland aktiv. Er investiert dabei sowohl in Firmen, die nur Spezialisten bekannt sind, wie die Maschinenbauer SLM Solutions oder Gea, aber mittlerweile auch in die ganz gr0ßen Namen wie den Energieversorger Uniper oder gar den Stahlkonzern Thyssen-Krupp. Als Elliott bei Thyssen im vergangenen Jahr auf Veränderungen drang, gaben kurz danach der Vorstandschef Heinrich Hiesinger und der Aufsichtsratsvorsitzende Ulrich Lehner ihre Ämter ab. Daher die Unruhe, die deutsche Vorstände erfasst, wenn sie den Namen „Elliott“ hören. Denn nahezu alle Firmen, in die Singer investiert, haben eine Gemeinsamkeit: Sie befinden sich in einer Phase des Umbruchs und schwächeln an der Börse. Singer selbst würde es anders ausdrücken, positiver. Unternehmen, in die er investiere, hätten das Potential, ihren Wert für alle Aktionäre zu maximieren, lautet sein Credo. Was indirekt bedeutet: Die Unternehmen sind längst nicht so gut, wie sie eigentlich sein könnten."
|