Praktiker-Aktie bleibt auch bei Max Bahr-Verkauf ein hoffnungsloser Fall
09.09.13 10:52 aktiencheck.de EXKLUSIV
Kirkel (www.aktiencheck.de) - Vorsicht, liebe Anleger, die Praktiker-Aktie bleibt auch im Falle eines denkbaren Verkaufs der Tochtergesellschaft Max Bahr an einen Investor ein hoffnungsloser Fall für die Aktionäre.
Mit Schlagzeilen macht man Quote und Auflage, man trägt aber nicht unbedingt zur Aufklärung bei.
Diverse Wirtschaftsmedien wecken bei Zockern und naiven Investoren derzeit wieder Hoffnungen auf mögliche Kurssteigerungen bei der Aktie des Pleite-Baumarktes Praktiker. Diese sind aber absolut unbegründet.
Ja, die Baummarktkette Hellweg hat Interesse an der Übernahme der ebenfalls insolventen Praktiker-Tochter Max Bahr signalisiert. Auch der Baummarktkonzern Kingfisher soll Interesse bekundet haben. Das wäre sicher eine gute und zu begrüßende Nachricht für die Mitarbeiter der Baumarktkette Max Bahr.
Nein, das ist kein Grund für Hoffnungen der Praktiker-Aktionäre. Für die bleibt es aller Voraussicht nach bei dem Totalverlust Der mögliche Verkaufserlös für die Tochtergesellschaft Max Bahr wird lange nicht ausreichen, um den Schuldenturm von Praktiker zu tilgen. Es wird also nichts übrige bleiben, was sich unter den Aktionären aufteilen ließe.
Also bitte nicht in die Irre leiten lassen und schön die Finger von der Praktiker-Aktie lassen.
Die Praktiker-Aktie legt aktuell um 2,38% auf 0,043 Euro im Xetra-Handel zu. (09.09.2013/ac/e/a) |