Einer in der Fachzeitschrift Österreichisches Religionspädagogische Forum veröffentlichten Analyse zufolge enthält Wiesingers Buch Kulturkampf im Klassenzimmer empirisch kaum begründete Behauptungen, Interpretationen, Generalisierungen und Schlussfolgerungen, die einer Differenzierung bedürfen, wenn sie, wie die Autorin behauptet, einen Beitrag zu einer Verbesserung der Situation leisten sollen.[5] Zugleich werden alle im Buch beschriebenen negativen Phänomene auf den Islam zurückgeführt, ökonomische und soziale Aspekte aber nicht berücksichtigt.[6]
2020 beschrieb Karl Heinz Gruber, Professor für Vergleichende Erziehungswissenschaft an der Universität Wien, Machtkampf im Ministerium als ein Buch, dem „jegliche kritische Reflexion und analytische Sorgfalt fehlt“, weiters schrieb er über das Buch: „Sie haben reißerische Titel, versprechen das Aufdecken von Skandalen und Missständen und bieten, unbekümmert von der Komplexität pädagogischer Phänomene und ohne sich auf die mühsame Lektüre von Fachliteratur einzulassen, mit sogenannten ganz einfachen Lösungen für alle möglichen schulischen Probleme an.“[7] https://de.wikipedia.org/wiki/Susanne_Wiesinger33345714 |