Es gibt ähnliche Studien zu anderenLändern bzw. Ländergruppen. Z. B. von einem R. Koopmans (bis zur Studie kann man sich von hier aus durchklicken: https://www.wzb.eu/de/pressemitteilung/...alismus-ist-weit-verbreitet ) Da sind durchaus vergleichbare Ergebnisse drin. In Deutschland lebende Muslime sind übrigens insgesamt etwas moderater als in den anderen untersuchten Ländern. Wobei ich mir nicht sicher bin, ob die Datenbasis der einzelnen Länder tatsächlich ausreicht, um wirklich differenzierte Aussagen zu erlauben. Aber immerhin werden Tendenzen sichtbar. (Alles eins zu eins für bare Münze sollte man nicht nehmen. Auch wegen der jeweiligen Definitionen auf Basis von bestimmten Fragestellungen. Etwa "Fundamentalismus" anhand der paar aufgeführten Fragen festzunageln. Man sollte da skeptisch bleiben gegenüber solchen soziologisch definierten statistischen Erhebungen. Aber wie gesagt, ne Tendenz wird schon erkennbar.)
Für mich ist aber die entscheidende Frage: Was bedeutet das? Können 20%-30% der hiesigen Muslime, seien sie auch noch so konservativ bis fundamentalistisch, tatsächlich das Sozialgefüge der übrigen knapp 80 Mio. aus den Angeln heben? Warum sollte ich Angst haben, dass eine Gruppe, die irgendwas zwischen 2 und 3% der Gesamtbevölkerung ausmacht, irgendwelche Vorschriften durchsetzen könnte, mit denen 90% der Bevölkerung absolut gar nix zu tun haben will und von mir aus ein paar weitere Prozent evtl. noch sympathisieren oder eher "tolerant" bis indifferent dem gegenüber sind?
Sind wir solche Weicheier, dass wir das nicht schaffen, denen unsere "Mores" beizubringen? Im Übrigen ist es mir weitgehend wurscht, was die glauben. So lange sie hier nicht rumzicken und jedem und allen ihren Kram aufdrücken wollen, können sie von mir aus auch 200 mal am Tag beten, sich alle möglichen hässlichen Lumpen umhängen oder komische Mützen tragen. Ob die glauben, dass ihre religiösen Regeln über denen des St5aates stehen, ist mir im Prinzip auch egal. Rein von der Anzahl her glauben das übrigens laut der Studie ein Mehrfaches an Katholiken in D auch. Sind halt nur anteilsmäßig weniger an ihrer Gruppe. Da stellt sich ja die Frage: Warum machen uns sagen wir 5 Mio. katholische Vollfundis weniger Angst als eine Million muslimische (bitte: keine belastbaren Zahlen. Nur so dahingesagt...)
Lassen wir einfach mal die Moschee im Dörfchen und die Kirche im Dorf.
----------- Ein Beitrag zur Friedensstiftung und ein leuchtendes Beispiel ueberschwaenglicher Willkommenskultur! |