Die erneute Aufnahme von 20 Mio. habe ich auch nicht genau verstanden. Evtl. steueroptimierend und sinnvoll, eine gewisse Fremdkapital-Quote zu haben.
Getilgt wurden ca. 10-11 Mio. Leasingverbindlichkeiten (hab den Bericht gerade nicht offen). Dazu gesellen sich die Kosten für den Aktienrückkauf. Macht 16 Mio. Abfluss aus Finanzierungstätigkeit. Die planmäßige Tilgung von Krediten wurde durch eine Aufnahme neuer Kredite egalisiert.
Rest vom Cashflow wurde größtenteils in die bestehenden Anwendungen investiert. 5-6 Mio sind übrig geblieben und haben dazu geführt, dass die Finanzmittel zum 31.12. angestiegen sind.
Alles im Rahmen. Ist auf jeden Fall genug Spielraum für ein größeres Rückkaufprogramm 2026.
Zur Spekulation, warum Hypoport nicht bei diesen Kursen Aktien zurückkauft, werde ich mich nicht beteiligen. Meine persönliche Vermutung: wir befinden uns immer noch in einer Phase, wo es rechtlich nicht möglich ist, da demnächst neue Informationen zum Geschäftsverlauf kommen. Hypoport tut sich an dieser Stelle vermutlich keinen Gefallen, einige Wochen vor Veröffentlichung der Quartalszahlen bereits die operativen Zahlen zu veröffentlichen. Damit werde potentielle Zeitfenster für die Bekanntgabe von Aktienrückkaufprogrammen immer kleiner. Bin aber kein Spezialist dahingehend, welche Finanzinformationen Relevanz für die sogenannte Quiet Period haben.
Ich warte geduldig ab, der Markt reguliert sich in beide Richtungen von alleine ;) |