Hypoport - Kurschancen mit dem Finanzvertrieb 2.0

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neuester Beitrag:  15.04.26 10:36
eröffnet am: 26.07.13 11:40 von: Scansoft Anzahl Beiträge: 31729
neuester Beitrag: 15.04.26 10:36 von: chase Leser gesamt: 12074676
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10.03.26 16:24 #31626 Löschung

Moderation
Zeitpunkt: 11.03.26 12:06
Aktion: Löschung des Beitrages
Kommentar: Unbelegte Aussage

 

 
10.03.26 19:09 #31627 immer eine Frage der Perspektive
Ich sehe es genau andersrum, und frage mich wie schnell man abstumpft gegen extrem rechte Positionen, die heute aus der politischen Mitte heraus Konsens sind.

Wobei ich unter extrem rechten Positionen nicht ökononimsche Dinge meine, die den Immobilienmarkt betreffen. Der Immobilienbereich hat allerdings Jahrzehnte von neoliberalen Ansichten stark profitiert. Sonst wären nicht so viele Immobilenkonzerne mittlerweile in Dax und MDax. Das wäre früher nach der alten Gesetzgebung, die von SPD/Union vertreten wurde, so nicht möglich gewesen.
Dass es heute linke Parteien gibt (ist ja eigentlich nur DieLinke und keineswegs Konsens), die das Rad wieder zurückdrehen wollen, kann ich gut verstehen, natürlich auch Enteignungen, die ja eigentlich keine Enteignungen sondern Zwangsverkäufe sind. Man muss halt an der richtigen Stelle regulieren, also bei Spekulation und Bestandshaltern, während man bei sinnvollen Bauinvesttionen deregulieren müsste.

Was bestimmte bürokratische Überregulierungen betrifft, die Slabke vermutlich auch im Bauwesen anspricht, hat das ja nichts mit links zu tun. Das ist halt dumme Bürokratie, die es in vielen Bereichen gibt. Wobei mir Slabke sich ein bißchen zu sehr auf die Politik als Erklärung beruft. Nicht dass er am Ende noch wie Herr Trier von Softwing wird, der konjunkturelle normale Schwankungen des Marktes und eigene Fehler durch staatliche Fehler zu relativieren versucht.  
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the harder we fight the higher the wall
10.03.26 19:28 #31628 Edit: Softing :-)
11.03.26 06:17 #31629 Slabke ist einer der wenigen
CEOs der den Mund aufmacht. Leider viel zu wenige. Den Salat bekommen wir nun präsentiert. Die anderen CEOs gerade aus der ersten Liga haben Deutschland sowieso abgeschrieben, schauen auf den Weltmarkt und stellen sich mit der Politik alle 4 Jahre so, dass sie sich nicht angreifbar machen und noch etwas abgreifen können. Schönen Dank.

Der Bürokratie Apparat ist zum überwiegenden Anteil links (Grüne, Linke, SPD) und diese Parteien bestimmen mit Ihrer Minorität sowieso den gesamten Diskurs.

Das witzige ist ja dass extrem linke Positionen in drei Parteien zu finden sind und selbst die CDU für Ämter da mitgeht. Und Rechts zu sein und zu wählen ist nicht möglich bzw. Ist sowieso alles Faschismus.

Softwing ist eine schöne Symbiose :)  
11.03.26 07:22 #31630 Kann sein,
dass die Politik zu 80% am Kursdesaster von Hypoport Schuld ist, aber Slabke hätte halt nicht so auftischen dürfen die letzen Jahre, seine vollmundigen Versprechen haben mich und andere Anleger in die Aktie getrieben und ne Menge Geld gekostet. Einfach mal die Klappe halten wäre besser gewesen, aber das fällt Berliner extrem schwer.  

Bewertung:
5

11.03.26 07:35 #31631 @unbiassed
Bei aller Wertschätzung für Ronald Slabke - vielleicht sollte er erstmal (wieder) damit anfangen, seine getätigten Prognosen einzuhalten (so, wie es die meisten CEO's schaffen).

Genau betrachtet, ist die Prognose des 2026er Ebits zwischen 40 und 55 Mio.  schon wieder ein Zurückrudern. Vor einiger Zeit wurde kommuniziert, dass es 2026 Rekordzahlen geben wird. Da das bisherige Rekordebit bei 48 Mio. liegt, müsste die 2026er Prognose eigentlich "49 Mio. + X" lauten.

Vor einigen Jahren habe ich hier mal geschrieben, dass das in Hypoportaktien investierte Geld sicherer ist als auf der Bank. Das gilt schon seit Längerem nicht mehr.
Nichtsdestotrotz bleibt mir persönlich, Ronald Slabke und seinem Team dankbar zu sein, da die Investition in Hypoport mir Möglichkeiten eröffnet haben, die mir sonst sicherlich verschlossen geblieben wären.

Für die Zukunft ist wünschenswert, dass Aussagen von Ronald Slabke wieder die (Aussage-)Kraft haben werden, die sie mal hatten. Da konnte man sprichwörtlich "blind darauf vertrauen".
 
11.03.26 09:29 #31632 Ja Angela hat Recht,
die goldene Börsenregel underestimate and overdeliver verletzt Hypoport jetzt schon seit einigen Jahren. Damit klammere ich die Extremjahre 2022/2023 explizit aus, für den Markteinbruch konnte Hypoport nichts, aber inbesondere im Versicherungsbereich muss man sich fragen was da nicht rund läuft. Man hat hier fast 150 Mill. in Übernahmen investiert. Hierfür ist der Ertrag sehr mau (2025 eine Zero). JDC scheint hier einiges besser zu machen auch Netfonds scheint hier innovative Lösungen gehabt zu haben, sonst wären sie unlängst nicht von Warburg mit einer Prämie von fast 80% übernommen worden. 2026 muss man endlich die Ressorucen darauf verwenden den Versicherungsbereich zum laufen zu bringen oder sich dafür strategische Optionen überlegen. Weiter rumeiern ist keine Lösung.
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The vision to see, the courage to buy and the patience to hold
11.03.26 09:39 #31633 Bis auf den Versicherungsbereich
sehe ich Hypoport aber gut aufgestellt. Europace & die dort integrierte Value AG verschafft Hypoport einen Datenpool, den keine KI der Welt duplizieren kann. Das digitale Ökosystem, was man derzeit rund um das boomende ERP-System aufbaut ist ebenfalls ein heftiger Moat und zukünftiger Werttreiber. Wichtig ist, dass man mit der bald schuldenfreien Bilanz weitere ARPs auflegt um die eigenen Anteile auf 10% zu erhöhen. Wenn es schon keine Dividende gibt, dann sollte man den Schwerpunkt auf diesen Bereich legen.
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11.03.26 12:42 #31634 Hypoport 2.0
Das Elend geht weiter,jetzt dann fast zwei Jahre nur Kursverfall……
 
12.03.26 10:23 #31635 Gedanken
Zwei Aspekte sind mir bei diesem Interview aufgefallen, bei denen ich mich frage: Er ist gerne Familienvater und liebt das über alles. Das freut mich für ihn. Die Frage ist jedoch: Steht Hypoport für ihn noch an erster Stelle? Ich meine, jeder hat „nur“ 24 Stunden. Und geteilte Aufmerksamkeit ist eben halbe Aufmerksamkeit.

Der zweite Aspekt, der zwar „nur“ bedingt mit Hypoport zu tun hat, ist folgender: Sein Erscheinungsbild lässt mir sportliche Betätigung vermissen. Sind das nicht eher Indikatoren für eine eventuelle Gemütlichkeit bzw. mangelnde Disziplin aus sportlicher Sicht? Andererseits könnte dies auch auf einen Zeitmangel zurückzuführen sein, siehe erster Aspekt. Interessant wäre, ob er sein Erscheinungsbild schon in den Boomjahren besaß – an die Leute, die auf der HV waren.

Ansonsten erscheint mir das heute wie die Ruhe vor dem Sturm. Was erwartet ihr so von den vorläufigen Zahlen? Ich sehe das wie oben angeführt: Slabke hat für 2026 neue Rekorde in Aussicht gestellt, während jetzt schon wieder ein Zurückrudern stattzufinden scheint. Btw: Sportliches Understatement sieht für mich anders aus.  
12.03.26 16:54 #31636 die Zinsentwicklung
dürfte für Q1 zusätzlichen Rückenwind bedeuten. Erst niedrigere Zinsen als noch im Dezember und jetzt ein leichter Zinsimpuls nach oben, der die Abschlussneigung zusätzlich triggern sollte.  
12.03.26 22:16 #31637 an der Nachfrage vorbei
insurtech – Ich habe keine Zweifel daran, dass das Produkt exzellent ist. Die große Frage ist nur: Warum will es keiner haben ? Zumal es bei SaaS überhaupt kein relevantes Risiko mehr für den Nutzer gibt. Die Vermarktung klappt einfach nicht. Vielleicht sollte Slabke hier mal richtig Geld reinstecken. Aber vermutlich ist er dazu zu geizig.33638446  

Bewertung:

13.03.26 12:21 #31638 Unter 79
wenn heute unter 79 schlusskurs ist, was bedeutet das charttechnisch?
ich beherrsche die hohe Kunst der Kaffeesatzleserei nicht, aber mit bloßem Auge scheint das eine interessante Marke zu sein  
13.03.26 13:36 #31639 Einen Vorteil
hat das ganze Elend. Die starke  Übergewichtung von Hypoport in meinem Depot wird massiv abgebaut.  
13.03.26 22:14 #31640 Ich erwarte
für das Geschäftsjahr folgende drei Dinge:

1. Prognose muss eingehalten werden; ich habe gedanklich 47-49 Mio. EBIT eingeplant
2. Ein strategisches Update zum Insurance-Bereich; ich hatte irgendwie im Hinterkopf, dass man bis Ende 2025 einen Joint-Venture Partner präsentieren wollte, um die Plattform genauso voranzubringen, wie Europace. Warum ist dies nicht gelungen?
3. Kurzfristig ein weiteres ARP über 25 Mio. Euro; die Liquiditätslage lässt es zu. Zudem notiert der Kurs gerade dort, wo er 2018 bereits stand. Seinerzeit hat Hypoport zahlreiche ARP zwischen 40-80 Euro durchgeführt, obwohl die Kennzahlen deutlich niedriger waren (Umsatz, EBIT etc.). Das letzte ARP wurde ebenfalls zu höheren Kursen umgesetzt, daher sollte ein neues ARP vor der Hauptversammlung fast schon Pflicht sein. Insbesondere, um sich dort einen neuen Vorratsbeschluss einholen zu können.
Ein weiteres Grund für weitere Rückkäufe ist der Cashflow für 2026.
Annahme: 47 Mio. EBIT + 36 Mio Abschreibungen = ca. 83 Mio. EBITDA
Ziehe ich ganz grob 30 Mio für Schuldentilgung und Leasing/Mietverbindlichkeiten ab sowie weitere 30 Mio. für Investitionen, stünden 23 Mio. für Rückkäufe zur Verfügung, ohne dass die liquiden Mittel zurückgehen würden (wie gesagt, grobe Rechnung).

An diesen drei Punkten werde ich Hypoport messen. Falls ich enttäuscht werde, werde ich den Dampfer nach Jahren wohl verlassen. Falls ich nicht enttäuscht werde, bleibe ich an Bord. Unabhängig vom Kurs. Wobei ich ehrlicherweise davon ausgehe, dass wir bei Erreichen meiner Erwartungen höhere Kurse sehen werden.

Herr Slabke, ein neues ARP ab Montag wäre der erste Punkt, den Sie bei mir gewinnen könnten.  

Bewertung:
8

14.03.26 10:01 #31641 Prognose
Nachdem Ausbruch des Iran Kriegs halte ich nur noch max. 40 bis 45 Mio. Euro für erreichbar. Die extrem  steigenden Energiepreise werden den Arbeitsplatzabbau/Insolvenzen in Deutschland weiter forcieren. Der bereits laufende Kollaps am Markt für Ratenkredite wird beschleunigt. Hier hat Hypoport mir Dr. Klein in der Vergangenheit gutes Geld verdient. Das wird vermutlich wegbrechen.
Das wird auch die Nachfrage nach Baufinanzierungen negativ beeinflussen. Zwar stützen die Anschlussfinanzierungen den Markt bereits , bisher laufen die aber noch weitgehend an Europace vorbei.

Im Grunde ist nur die Entwicklung bei Wowiport nicht  konjunkturabhängig. Auch Value wird sich weiter verbessern, das wird m.E. jedoch nicht mehr für ein Rekordergebnis reichen.  
16.03.26 07:11 #31642 Verdoppelung der Rohertragsmarge
16.03.26 08:33 #31643 Und man hat in der
Präsentation das KI Thema addressiert. Sehr gut. Offenbar wird 2026 auch in der Versicherungsparte Ertragswachstum erwartet. Hypoport ist schon gut aufgestellt, ich hoffe man nutzt die aktuellen Marktverwerfungen jetzt zu weiteren Aktienrückkäufen.
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16.03.26 10:44 #31644 Hypoport
Der Finanzdienstleister Hypoport (Hypoport Aktie) will in den kommenden Jahren seine Profitabilität steigern. "Bis zum Ende des Jahrzehnts erwarten wir für unsere gesamte Gruppe aufgrund der Skalierung unserer Geschäftsmodelle eine Verdoppelung der Ebit-Rohertragsmarge", sagte Ronald Slabke am Montag laut Mitteilung. Auf Nachfrage präzisierte ein Unternehmenssprecher, dass dieses Ziel bis Ende 2029 erreicht werden soll. Vergleichsmaßstab sind die 2025 erreichten 12,4 Prozent.
https://www.ariva.de/aktien/hypoport-se-aktie/...-verdoppeln-11940186  
16.03.26 13:09 #31645 Ein ARP ist eigentlich nun Pflicht
wenn man in den nächsten 4 Jahren die EBIT-Marge verdoppeln möchte.

1. kommt deutlich mehr Liquidität ins Unternehmen
2. liegt dann eine offensichtliche Fehlbewertung zum gegenwärtigen Zeitpunkt vor (selbst bei Annahme eines im Vergleich zu 2025 unverändertes Rohergebnisses würde sich das EBIT auf nahezu 60 Mio. verdoppeln; EBIT-Multiple von < 10…)
3. kann man gerade die vor wenigen Jahren durchgeführte Kapitalerhöhung zum halben Preis zurückerwerben; der Return ist beträchtlich und sollte nicht außer Acht gelassen werden

Aber gut, ich bin lediglich Teilhaber und nicht Unternehmenslenker. Lassen wir uns von Herrn Slabke und seinem Team in Bezug auf die Kapitalallokation überraschen.  

Bewertung:
5

16.03.26 13:50 #31646 Nach dem CC
gehe ich eigentlich davon aus, dass wir ein weiteres größeres ARP zeitnah sehen könnten. Slabke hat sich demgegenüber ja sehr offen gezeigt. Das letzte hat er als „klein“ und erfolgreich, wegen der vollständigen Umsetzung bezeichnet.  Allerdings hat er auch bemerkt, dass es häufig nicht erlaubt ist Rückkäufe zu tätigen.
Die letzten Wochen wäre ein neues ARP wegen der anstehenden Zahlen z.B. nicht möglich gewesen, das fällt ab heute weg. Sehen wir weiterhin Kurse unterhalb des letzte ARP und es kommt kein neues, dürfte ein weiterer Hinderungsgrund vorliegen, also irgendeine kursrelevante News bevorstehen. Da M&A zur Zeit wohl nicht auf der Agenda steht, vielleicht ja die schon mal angekündigten Partnerschaften bei Wowiport oder im Versicherungsbereich. Je nach Ausgestaltung könnten Transaktionen in den Bereichen ja durchaus wertaufdeckend sein.  
16.03.26 13:52 #31647 Das ARP
wird kommen. Vielleicht schon morgen?  

Bewertung:

16.03.26 15:04 #31648 @ Master Magno
Das hatte ich mir angesichts des bevorstehenden Termins heute schon gedacht (sog. quiet period). Nun sind die Zahle raus, Ergebnis je Aktie sogar besser als von mir erwartet. Aussicht auch sehr gut inkl. mittelfristiger Margenprognose. Die habe ich ebenfalls lange vermisst.

Fehlt nur noch ARP und Prognose-Einhaltung und ich bleibe weiterhin auf dem Dampfer :)  

Bewertung:
1

16.03.26 15:10 #31649 ARP wäre jetzt wirklich
eine sehr gute Gelegnheit die "Not-KE" fast zum halben Preis wieder einzusammeln. Eigentlich ein No-Brainer unter Kapitalallokationsgesichtspunkten
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16.03.26 15:24 #31650 Die damaligen
380k Aktien könnte man jetzt für 30 Mill. zurückkaufen.
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