Hypoport - Kurschancen mit dem Finanzvertrieb 2.0

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neuester Beitrag:  15.04.26 10:36
eröffnet am: 26.07.13 11:40 von: Scansoft Anzahl Beiträge: 31729
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19.01.26 10:27 #31426 Profit Anschlussfinanzierungen
Weisst du denn, wie viel Hypoport an den Anschlussfinanzierungen verdient?
Der Betrag dürfte zwischen 100 und 400 Euro/Anschlussfinanzierung liegen, wenn man den öffentlich zugänglichen Infos Glauben schenkt.

Ob also Anschlussfinanzierungen den Kohl hier fett machen?  
19.01.26 14:24 #31427 Operative Kennzahlen
Morgen werden die Kennzahlen veröffentlicht.

https://www.hypoport.de/investor-relations/finanzkalender/  
20.01.26 07:33 #31429 Q4 kein
Wachstum und Zinsbindung nochmal deutlich runter. Mit den Zahlen wird es leider keine Trendwende beim Kurs geben. Bin jetzt mal auf 2026 gespannt. Von der Zinsbinungseite dürfte man in der Nähe des Tiefpunkt sein.
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20.01.26 07:40 #31430 Enttäuschend
Das Europace Volumen ist ernüchternd. Faktisch wurden in Q4 Marktanteile verloren.  
20.01.26 08:08 #31431 Und die Vorbörse reagiert bereits heftig.
 

Bewertung:

20.01.26 08:11 #31432 Da werden wir
wohl erst mal wieder in die Zweistelligkeit geschickt.  
20.01.26 08:15 #31433 Geschäftsmodell
Augenscheinlich wird das Geschäftsmodell vom Markt nicht mehr angenommen. Ich habe keine Erklärung, warum das so ist. Das Dumme ist nur, dass offensichtlich der Vorstand es auch nicht weiß.  

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2

20.01.26 09:21 #31434 Chase
Du sprichst bei 1 % Rückgang in Q4 von großer Ernüchterung?


Auf der Plattform Europace Immobilienfinanzierung stieg das Volumen im Gesamtjahr um 13 Prozent auf 74,8 Milliarden Euro. Im vierten Quartal stand ein Rückgang um 1 Prozent auf 17,65 Milliarden Euro zu Buche.  
20.01.26 09:23 #31435 Interessant ist ja, dass
auch das Volumen von Dr. Klein im Q4 um 3% zurückgegangen ist. Spricht m.E. eher für ein schwaches Q4 für den Gesamtmarkt. Aber wäre schön gewesen, wenn Hypoport mehr Kontext zu den Zahlen geliefert hätte.

Zahlen bei ERP und Versicherung sehen dagegen gut aus, hier scheint es besser voranzukommen mit der Migration. Wäre schön, wenn der Versicherungsbereich 2026 mal positive Impulse liefern würde.
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20.01.26 09:33 #31436 Scansoft
Richtig. Der gesamte Markt war schwächer. Bei 1 % Rückgang von großen Problemen zu sprechen ist gelinde ausgedrückt lächerlich.

Schlimmer ist das verschenkte Geld im Aktienrückkauf. Ich weiß nicht, wer die Berliner berät oder ob die wirklich einfach nur ein Brett vor den Kopf haben was IR angeht.

Oder, Herr Pahl?  
20.01.26 09:38 #31437 Die Banken
dürften im Dezember auch aufgrund der Zinsentwicklung frühzeitig ihre Bücher bei Immobilienfinanzierungen geschlossen haben und gegen Jahresende kaum Neugeschäft gemacht haben. Hatte ich zumindest so schon in der ersten Dezemberhälfte irgendwo gelesen. (Handelsblatt?). Marktanteilsverluste bei Europace kann ich mir nicht vorstellen, die Bundesbankzahlen sind ja immer zeitlich verschoben und lassen da keine direkten Schlüsse zu.
Die Zinsbindungsdauer dürfte in der Tat jetzt ziemlich am Tiefpunkt sein. Den weiteren Rückgang konnte man übrigens schon seit circa 2 Monaten im Europace Datenportal sehen.  
20.01.26 09:45 #31438 @Master
das ist ja der Punkt. Wichtig ist, dass man die Zahlen einordnet und halt Kontext liefert. Das hat man leider unterlassen.

Die Marktanteilsverluste sofern man sie als solche bezeichnen kann liegen ja weiterhin in dem Rückzug der Postbank/DB AG aus dem deutschen Baufi Markt begründet. Dies war mal einer der größten Kreditgegeber im Baufi Markt. Insofern kann auch Europace signifikante Rückgänge dort nicht überkompensieren. Allerdings werden die ja ihr Volumen nicht auf Null fahren, insofern wird es da zeitnah zu einer Bodenbildung kommen und dann sollte Europace auch wieder strukturell den Gesamtmarkt outperformen.
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20.01.26 10:27 #31439 Hypoport
Beim Finanzdienstleister Hypoport (Hypoport Aktie) ist die Nachfrage nach Immobilienkrediten nach einem starken Jahresverlauf zuletzt zurückgegangen. In den Monaten Oktober bis Dezember wurden auf Hypoports Plattform Europace ein Prozent weniger private Immobilienfinanzierungen vermittelt als ein Jahr zuvor. Im Gesamtjahr legte das Volumen aber um 13 Prozent auf rund 74,8 Milliarden Euro zu. Hypoport schrieb von einem normaler werdenden Marktumfeld. An der Börse kamen die Neuigkeiten vom Dienstagmorgen schlecht an.
Die Hypoport-Aktie verlor kurz nach Handelsbeginn in Frankfurt 12,5 Prozent auf 108,20 Euro und war damit größter Verlierer im Kleinwerte-Index SDax . Seit dem Jahreswechsel hat das Papier damit schon mehr als 15 Prozent eingebüßt. Mit Blick auf die vergangenen fünf Jahre liegt der Kursverlust inzwischen bei mehr als 80 Prozent.

Europace vermittelt Baudarlehen von Banken und Sparkassen an interessierte Kreditnehmer, die sich auf diese Weise möglichst günstige Finanzierungen für Wohnimmobilien sichern wollen. Als nach vielen Jahren der Niedrigzinsen die Zinssätze stiegen, machte Europace zeitweise noch viel Geschäft, bevor die Nachfrage dann einbrach. Es folgte eine gewisse Erholung, doch inzwischen sieht Hypoport-Chef Ronald Slabke eine Normalisierung der Nachfrage.

Im vergangenen Jahr legte das vermittelte Volumen in der privaten Immobilienfinanzierung laut Hypoport vor allem dank Krediten für den Kauf von Bestandsimmobilien und Neubauten zu. Auch Refinanzierungen hätten sich auf sehr niedrigem Niveau positiv entwickelt, hieß es weiter. Andererseits hätten Kunden weiterhin nur wenige Kredite für die energetische Sanierung von Bestandsgebäuden aufgenommen.

Besonders gut lief den Angaben zufolge das Geschäft mit Genossenschaftsbanken und Sparkassen. Hier gab es auch im vierten Quartal Steigerungen, während das Gesamtvolumen auf 17,65 Milliarden Euro zurückging. Bei den Privatbanken habe es im Gesamtjahr hingegen keine Zuwächse gegeben, hieß es weiter. Seinen Geschäftsbericht will Hypoport am 30. März vorlegen. Vorläufige Zahlen soll es bereits zwei Wochen zuvor geben.
Im Herbst hatte der Vorstand seine Umsatzprognose von zuvor 640 Millionen auf mindestens 600 Millionen Euro gekappt. Das Ziel für den Gewinn vor Zinsen und Steuern blieb aber unverändert bei 30 bis 36 Millionen Euro.

Quelle: dpa-AFX  
20.01.26 10:34 #31440 der Markt
scheint ja davon auszugehen, dass die Guidance damit verfehlt wird.  

Bewertung:

20.01.26 10:36 #31441 Europace
Die Marktwertung ist das Europace über dem Gesamtmarkt wächst. Gemessen an den Bundesbank und Schufa Daten war Europace in Q4 für jeden nachprüfbar schwächer. Vermutlich auch im Dezember (siehe Dashboard Deutschland).
Das können weiterhin Effekte aus dem Rückzug der Deutschen Bank sein, hoffentlich ist das auch der wesentliche Grund.
Da wir die Stornoquote nicht  kennen und es einen Time Leak mit den Bundesbank Zahlen gibt, bleibt sowieso eine gewisse Black Box.

Vielleicht wird das Q4 Ergebnis auch besser als jetzt gedacht, Value hat z.B. das beste Quartal dieses Jahr.
 
20.01.26 11:22 #31442 Im Grunde
müsste Hypoort eine ergänzende Pressemitteilung zur Einordnung rausgeben, wenn die eigentliche Mitteilung das aus regulatorischen Gründen nicht zulässt.

Aus Q4 lässt sich meiner Meinung kein Trend für 2026/27 konstruieren, zumal in Deutschland gerade sogar der Neubau angeschoben wird. (KfW55 reaktiviert gerade bestehende Baugenehmigungen von vor 2022)  Und Hypoports Ergebnis wird sich dieses Jahr ja schon aufgrund der wegfallenden Restrukturierungskosten bei Value deutlich verbessern.  
20.01.26 11:52 #31443 Deswegen wären ein paar Zeilen zum Ausb.
ganz schön gewesen. Kann mich erinnern, dass Slabke die Januar-News meistens auch dazu genutzt hat und ein paar Zeilen zur Aussicht auf das laufende GJ geschrieben hatte.  Na ja, vileeicht kommt da noch was. Letztes Jahr gab es die Veröffentlichung der Prognose am 19. Februar  
20.01.26 12:07 #31444 Hypo hätte sich die
Veröffentlichung der Kennzahlen einfach sparen sollen und im März das Ergebnis incl. Einordnung und Ausblick rausbringen sollen. Die sollten doch langsam wissen, wie der Markt auf sowas wie heute reagiert.
 
20.01.26 12:34 #31445 Kreditklemme verschärft Mittelständler in De.
Also schreibt doch nicht, Hypoport verliert Marktanteile.

Es scheint ein Branchenproblem zu sein

Mittelständler in Deutschland kommen wegen der Wirtschaftskrise immer schwerer an Kredite.

In einer Umfrage der Förderbank KfW berichteten 37,8 Prozent der kleinen und mittleren Unternehmen von erschwerten Vergabebedingungen im Schlussquartal 2025. Das sei ein Plus von 3,9 Prozentpunkten zum Vorquartal und ein neuer Höchststand. Bei Großunternehmen liege der Anteil mit 29,4 Prozent zwar unter dem bisherigen Spitzenwert, aber neun Prozentpunkte höher als im Vorquartal.

Bereits seit drei Jahren berichteten Mittelständler von strengen Maßstäben der Banken bei Kreditverhandlungen. "Banken scheinen wegen der vielfältigen wirtschaftlichen Herausforderungen von einer Verschlechterung der Fundamentaldaten der Unternehmen auszugehen und agieren daher vorsichtig", sagte KfW-Chefvolkswirt Dirk Schumacher.

Die Förderbank wertet jedes Quartal Daten aus den Konjunkturumfragen des Ifo-Instituts aus. Branchenübergreifend hätten die Hürden für Kreditvergaben Höchstwerte erreicht, hieß es. Im Mittelstand waren demnach besonders der Einzelhandel (45,2 Prozent) und Dienstleistungssektor (41,4 Prozent) betroffen. Bei Großunternehmen wurden Rekordwerte im Einzelhandel (49,7 Prozent) und Großhandel (41,7 Prozent) festgestellt.

Nur rund jeder fünfte Mittelständler führte laut KfW im vierten Quartal Kreditverhandlungen - deutlich weniger als im langfristigen Schnitt. Die Wirtschaftsflaute dämpfe das Kreditinteresse der Firmen, sagte Schumacher. Bei den Großunternehmen dagegen stieg der Anteil deutlich um 4,3 Prozentpunkte auf knapp ein Drittel und erreichte damit fast das langfristige Mittel.

Quelle: ntv.de, dpa  
20.01.26 13:52 #31446 Exakt
der Regulator ist neben der schwachen politischen Rahmensetzung totales Gift. Schattenbanken und private Debt können ohne Regeln alles und Banken, Genos&SPK versauen sich die KPIs durch Kredite  
20.01.26 15:34 #31447 Ob es hier
noch 2stellige Kurse gibt?

Frage für einen Freund. ;-)
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Wie macht man an der Börse ein kleines Vermögen?
Ganz einfach: Indem man mit einem großen anfängt.
20.01.26 16:13 #31448 In mehrfacher Hinsicht ein Rekordtag:
Schaut mal auf die Anzahl der gehandelten Stücke.  

Bewertung:

20.01.26 17:53 #31449 Laut IR war
das Q4 2024 saisontypisch sehr stark und die fortlaufenden Reduktionen der Postbank/DB AG führen dazu, dass man nicht mehr 10% über den Markt wachsen kann, obwohl man laufend Sparkassen und Genobanken gewinnt. Diese können aber über ihre Größe dies nicht kompensieren, Ob bei Poba/DB AG 2026 der Boden erreicht wird, kann noch nicht prognostiziert werden. Vorteil ist, dass man sich stärker diversifiziert bei der Kundenstruktur.  
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The vision to see, the courage to buy and the patience to hold
20.01.26 17:53 #31450 Q4 war
saisonuntypisch sehr stark
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