Ansonsten würde ich mich Woodstore anschließen, dass es klüger ist, erst mal seinen Verlusttopf zu vergrößern , bevor man für Gewinne die Steuern abgibt. Bei regulären Banken hast Du meist hinterher das G'schmeiß, Dich dann selbst mit dem Finanzamt herumstreiten zu müssen! Was die mal haben, wollen sie nicht mehr rausrücken, selbst wenn Dein Verlusttopf Monate später im selben Jahr wieder angewachsen ist. Das Fiese daran ist, dass die Finanzämter nicht bis 31.12 abwarten wollen, sondern sich die Kapitalertragssteuer sofort abgreifen. Der Gesetzgeber hat sozusagen voll zu seinem eigenen Vorteil geregelt, obwohl überall sonst mit Fristen gearbeitet wird. Gerecht ist dies sicher nicht! Das Finanzamt und die Banken kennen sich meist nicht mal selbst richtig aus, obwohl es zu bestimmten Thematiken klare Gerichtsurteile gibt. Es ist erbärmlich, wie die Finanzbehörden hier agieren und den Steuerzahler nötigen, dass dieser mit Einspruchsverfahren die Zeit rauben, damit dieser sein Recht jedesmal neu erstreiten muss. Schäuble hat seit 2012 seine Hausaufgaben hierbei einfach nicht erledgt, und die Gerichtsurteile nicht eingearbeitet, was seine Pflicht gewesen wäre. Soviel zum Thema Steuergerechtigkeit! ----------- MfG bauwi Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, daß er tun kann, was er will, sondern das er nicht tun muß, was er nicht will. |