Evotec - es kann los gehen! - Teil2
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neuester Beitrag: 17.04.26 13:01
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| eröffnet am: | 29.05.19 11:05 von: | Chipka69 | Anzahl Beiträge: | 19849 |
| neuester Beitrag: | 17.04.26 13:01 von: | Nicolas95 | Leser gesamt: | 10980753 |
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| bewertet mit 24 Sternen |
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Ansonsten bin ich voll und ganz bei deinen Überlegungen. Schön wäre es wenn MAK seine Pos. weiter ausbauen würde. Es gibt nichts besseres als ein oder Aktivisten die eine AG aufmischen um den Laden zu verbessern.
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| Boardmail an "Leerverkauf" |
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Wertpapier:
Evotec SE |
Aber:
MAK kann Evotec umbauen. Spin-outs erzwingen. Management und Aufsichtsrat verändern.
Den wahren Wert freilegen.
Evotec für eine spätere Übernahme vorbereiten.
MAK wird das Unternehmen nicht selbst kaufen,
aber kann es attraktiv machen für jemanden, der es tut.
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| Boardmail an "zero505" |
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Evotec SE |
Solange es genug Anteilseigner gab, um dem ausgeschiedenen Werner Lanthaler in 2025 doch noch die (aufgeschobene) Entlastung auszusprechen, wüßte ich aktuell nicht, warum irgendjemand kümmern sollte, was ein 7% haltender, laut schreiender und mit dem Fuß aufstampfender Mitaktionär fordert 8und wenn das zehnmal schlau(er als die aktuellen Pläne) sein sollte). Der Vorstand hängt am AR, aber der AR ist mehr als teflonbeschichtet, da sind noch Hitzeschildkacheln und Kevlargewebe unter der Teflonbeschichtung.
Der 7-Prozenter beruhigt sich auch wieder oder zieht ggf. weiter. Sperrminorität wäre eine este relevante Schwelle, beträfe aber z.B. Satzungsänderungen, Kapitalerhöhungen und Fusionen, nicht aber die Frage mit wieviel Spucke die Briefmarken angeleckt werden oder ob das teure oder das billige Fotokopierpapier gekauft wird und die kleinen oder die großen Radiergummis.
Ein 7-Prozenter kann keine HV dominieren. Der kann labern und Anträge stellen und über die Anträge wird dann abgestimmt.
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| Boardmail an "Homeopath" |
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Evotec SE |
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| Boardmail an "xrays" |
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Wenn ein professioneller Aktivist wie MAK Capital 72 Mio. € auf den Tisch legt, verlässt er sich nicht darauf, dass ‚Spucke für Briefmarken‘ diskutiert wird. Der verhandelt strategische Weichenstellungen.
Und Evotec signalisiert ja selbst, dass sie das kratzen muss:
– MAK hat direkten Zugang zur AR-Vorsitzenden.
– MAK fordert Governance- und Strukturänderungen.
– MAK schlägt einen eigenen AR-Kandidaten vor.
– MAK redet über Teil-IPO und Spin-outs.
DAS ist nicht das Verhalten eines Aktionärs, den man ignorieren kann – und schon gar nicht das Verhalten eines Konzerns, der glaubt, ihn ignorieren zu dürfen.
Auch die Mär vom ‚Teflon-AR‘ ist nett, aber realitätsfern:
Ein 7-%-Investor mag keine Sperrminorität haben, aber auf einer HV, bei der oft nur 50–60 % des Kapitals vertreten sind, ist er bereits ein Schwergewicht. Und wenn er weitere Investoren hinter sich zieht – was Aktivisten regelmäßig tun – kippen Mehrheiten sehr schnell.
Kurz:
Es braucht keine 25 % zur Sperrminorität, um ein Unternehmen zu verändern.
Es braucht nur genug Druck an den richtigen Stellen.
Und MAK übt ihn gerade aus.
Wer glaubt, das werde ‚schon wieder vorbeigehen‘, unterschätzt die Dynamik solcher Investoren ganz gewaltig.“
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| Boardmail an "zero505" |
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Wertpapier:
Evotec SE |
Zum Nachlesen: https://www.evotec.com/uploads/download-files/...mmungsergebnisse.pdf
es waren in der Tat nur ca. knapp die Hälfte aller Stimmrechte "anwesend", aber selbst bei Punkt 2.7 Einzelentlastung von Herrn Dr. Werner Lanthaler wurden abgegeben: 81.922.185 ja: 46.210.816 nein: 35.711.369 (43,59%). Beim Rest herrschte große Einigkeit! Auch die abtrünnige Frau Laetitia Rouxel (ex CFO) bekam wenig Gegenstimmen.
Und das Mittel zum Ziel von MAK Capital ist dann genau was? 50% Preiserhöhungen? 50% Personalabbau? 50% Einsparung beim Fotokopierpapier? 50% mehr Erfolg beim Vertrieb? Geschäftsbetrieb einstellen, Sachwerte versteigern? Noch mehr Anteile kaufen und die Mehrheit übernehmen, dann Delisting und Squeeze Out oder zumindest Fusion mit ...?
Also ich will nicht sagen, daß ich irgendetwas "glaube", eher äußere ich Skepsis, daß da etwas "passiert", im CinemaxX am Dammtor, am 03.06.'26. Lassen wir uns mal überraschen!
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| Boardmail an "Homeopath" |
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Evotec SE |
Triton und Mubadala waren strategische bzw. finanzielle Investoren, die sich passiv verhalten haben. Sie hatten nie die Rolle eines aktivistischen Investors, der konkrete Maßnahmen erzwingen will.
MAK Capital dagegen ist ein Aktivist. Das ist deren Geschäftsmodell. Die kommen nicht, um still zu genießen – die kommen, um umzubauen. Deshalb ist der Vergleich mit Triton/Mubadala so schief, dass er schon im Ansatz hakt.
Zur HV-Logik: Die Abstimmung über Lanthalers Entlastung zeigt doch genau das Problem – bei 50 % Anwesenheit ist ein Investor mit 7 % bereits ein Schwergewicht. Wenn MAK weitere institutionelle Investoren überzeugt (und Aktivisten tun genau das), kippen Mehrheiten sehr schnell. Das ist nicht Theorie, sondern Alltag bei aktivistischen Kampagnen.
Und was MAK will, hast du eigentlich schon selbst beantwortet, nur ironisch gemeint:
Nein, es geht nicht um Fotopapier, Radiergummis oder Büroklammern.
Es geht um strategische Stellschrauben, die Evotec seit Jahren ignoriert:
Aufbrechen des Konglomerats
Spin-out/IPO von Just-Evotec Biologics
klarere Kapitalstruktur
bessere Kapitalmarktkommunikation
Governance reformieren
Aufsichtsratsumbau
Kostenstruktur glätten (nicht 50 %, aber strukturell)
DAS sind exakt die Dinge, die Aktivisten weltweit tun – und erfolgreich tun.
Und genau deshalb haben sie direkten Zugang zur AR-Vorsitzenden. Ein Investor, der „nichts bewegen wird“, bekommt solche Gespräche nicht.
Die Option „Mehrheit übernehmen“ ist übrigens ein Strohmann: MAK ist kein Private-Equity-Fonds wie KKR oder Blackstone. Ihr Ziel ist Werthebung, nicht Übernahme. Wenn Evotec trotz Umstrukturierung irgendwann attraktiv für einen Käufer wird, würde MAK sich freuen – aber das ist nicht deren Instrumentenkasten.
Kurz gesagt:
Nicht jede HV ist ein Showdown. Aktivisten verändern Unternehmen sehr häufig zwischen den Hauptversammlungen – durch Druck, Netzwerk, Verbündete und gezielte Vorschläge. Und genau das passiert gerade.
Deine Skepsis ist verständlich, aber unterschätze nicht, wie viel ein Aktivist bewegen kann – vor allem bei einer angeschlagenen Aktie und einem Konzern, der in den letzten Jahren in mehreren Bereichen nachweisbar die Kontrolle verloren hat.
Ob es kracht oder nicht, ist völlig zweitrangig. Der Prozess läuft längst.“**
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| Boardmail an "zero505" |
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Wertpapier:
Evotec SE |
@Zero, danke für Dein Posting, hier kurz (m)eine Einwertung Deiner Aussage:
„Es geht um strategische Stellschrauben, die Evotec seit Jahren ignoriert:
Aufbrechen des Konglomerats
Spin-out/IPO von Just-Evotec Biologics
klarere Kapitalstruktur
bessere Kapitalmarktkommunikation
Governance reformieren
Aufsichtsratsumbau
Kostenstruktur glätten (nicht 50 %, aber strukturell)“
Wenn ich mir das jetzt im Einzelnen anschaue und versuche zu bewerten:
„Aufbrechen des Konglomerats“
Evotec hat Sandoz verkauft, ebenso einzelne Beteiligungen und will sich grundsätzlich von weiteren (allen?) Beteiligungen/Randaktivitäten trennen.
„Spin-out/IPO von Just-Evotec Biologics“
Dazu unten mehr.
„Klare Kapitalstruktur“
M.E. geschaffen durch die Beteiligungsverkäufe + Veräußerung an Sandoz. Aus Covenant Breaches mittlerweile auf pro-forma Basis eine Net Cash Position gemacht.
„Bessere Kapitalmarktkommunikation“
Neue Kommunikationschefin, der alte IR Chef musste (oder wollte) gehen. Die diesjährige Guidance scheint mir wesentlich konservativer/realistischer als die im letzten Jahr.
„Governance reformieren“
Weiß nicht genau, was Du meinst. Aber nach dem WL Skandal hat Evotec meiner Einschätzung nach einiges umgebaut, die DD Regeln sind extern verfügbar, siehe Governance Seite von Evotec (incl cyber security?).
„Aufsichtsratsumbau“
In einem weiter gefassten Begriff „Managementumbau“ lässt sich doch konstatieren, dass mit Ausnahme Dohrmann das komplette Management ausgetauscht wurde bzw. seit 2024 neu dazugekommen ist. Den Umbau im Vorstand finde ich wichtiger als einen Umbau im Aufsichtsrat (gehe aber auch hier von Veränderungen aus).
„Kostenstruktur glätten“
Von 19 auf 14 Locations bisher reduziert (verlustträchtige Lokationen geschlossen). Das Horizon Ziel liegt jetzt bei 10 Locations. Laut Unternehmensangaben bisher 60 Mio seit 2024 eingespart, Horizon soll jetzt weitere 75 Mio bringen.
Was ich damit sagen will: Deine Einschätzung, dass Evotec sämtliche der o.a. Themen „ignoriert“ hat, teile ich nicht bzw. lässt sich mE nicht herleiten. Jedes von Dir angesprochene Thema hat Evotec doch in den letzten 1-2 Jahren bereits (selbstständig) identifiziert und zumindest angefangen zu bearbeiten. Es braucht auch keinen aktivistischen Investor, der einem sagt, dass man ein neues Management braucht und man Kosten einsparen soll. Auf diese Binsen ist Evotec – wie soeben geschrieben – von allein draufgekommen.
Was mir bei Deinem Posting fehlt (und das habe ich schon vielen Foristi hier geschrieben): wieviel liegt denn tatsächlich in der Hand von Evotec und was können die selbst steuern? Wenn der Markt für deren Kernprodukte einfach am Boden liegt (CRO/CDMO) und Biotech Funding weiterhin sehr restriktiv ist – was genau kann das Management dann noch machen (außer zB die Horizon Maßnahmen) und vor allem: was kann ein aktivistischer Investor dann noch fordern und zusätzlich bringen?
Deren Vorschlag bzgl eines IPOs von JEB sehe ich ähnlich wie yok: für ein IPO ist mir das zu klein und die Kosten für eine Duplizierung der Struktur erscheinen mir sehr hoch. Heißt also: das einzige Neue, die einzige Idee von MAK, die Evotec noch nicht selber identifiziert hat, ist etwas, was ich inhaltlich nicht ganz nachvollziehen kann. Dann gerne Komplettverkauf von JEB, aber dann verliert man die letzte Wachstums-Fantasie.
Und wenn ich sehe, dass MAK schon im Januar bei 6,30 Euro die ersten größeren Käufe getätigt hat (also vor der neuen 2026er Guidance), dann entnehme ich dem, dass die auch sehr wenig Ahnung hatten, wie das Geschäft in 2026 laufen wird/kann. Besondere Markt- und/oder Evoteckenntnis hat man bisher also nicht bewiesen. Und das gilt sowohl für MAK, als auch für Triton. Da lagen T.Rowe Price und die Novo Holding besser.
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| Boardmail an "dlg." |
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Evotec SE |
langen Gesichter, aber es müsste doch alles Eingepreist sein oder ?
allen Investierten alles Gute für Mittwoch die Hoffnung stirbt zu letzt.
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| Boardmail an "tater" |
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Evotec SE |
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| Boardmail an "Nicolas95" |
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Wertpapier:
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2. MAK beschreibt, daß "Just – Evotec Biologics" viel wertvoller sei als der Rest der Firma, also quasi das Tafelsilber oder die kommende Caah Cow ist, und drängt darauf, das Tafelsilber zu verkaufen. Echt jetzt? Für einen kurzen Höhenpunkt bei Quartalszahlen im Interesse einer vagabundierenden Heuschrecke das Tafelsilber verkaufen, Kasse machen und den Rest der Firma dann seinem Schicksal überlassen? Um einen flüchtigen 7% Anteilseigner glücklich zu machen und alle anderen, die länger als ein Quartal investiert sein wollen unglücklich?
3. MAK refetenziert den Kurs der Aktie als Maß der Attraktivität eines Arbeitgebers für Forschende, das mag zutreffen, wenn Arbeitnehmer in Aktien bezahlt werden, andernfalls ist meiner Beobachtung nach den Angestellten (m/w/d) der Aktienkurs "nicht ganz so wichtig" (hier eine Metapher mit "kalt", "vorbei" und einem Körperteil einsetzen). Soweit mir bekannt, bekommen die Evotec Mitarbeiter (m/w/d) ein Entgelt überwiesen und nicht Aktien oder Optionen. Da könnte man demnächst nochmal bei IR oder auf der HV nachfragen. Sollte MAK planen, selbst gehaltene Aktien an Mitarbeiter (m/w/d) zu Zwecken der Motivation abzugeben, wäre eine dahingehende öffentliche Erklärung sicher zielführend.
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| Boardmail an "Homeopath" |
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| Boardmail an "Freund21" |
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JEB ist halt, wenn man die 9m-Zahlen hernimmt, mit +10% Umsatzwachstum, einer Bruttomarge unter 3% und negativem EBIT jetzt auch operativ nicht so toll aufgestellt, und mehr als eine Branchendurchschnittsbewertung wird es auch dort nicht geben. Aber vermutlich würde es höher bewertet werden, wenn es selbstständig ist, als in die Evotec-Gruppe eingegliedert zu sein (?).
Zumindest hat man, wenn es operativ nichts zu melden gibt, dann diese "Dramen"… könnte ja morgen dann doch noch interessant werden.
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| Boardmail an "nufan2" |
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Evotec SE |
ist dieser Satz:
Dr. Christian Wojczewski, Chief Executive Officer von Evotec, sagte:
„Dieter ist eine hervorragende Wahl für das Amt des Aufsichtsratsvorsitzenden, im Rahmen der Transformation von Evotec in ein effizienteres, fokussierteres und nachhaltig profitables Unternehmen.
Lol, der Münchhausen von Evotec !
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| Boardmail an "Leerverkauf" |
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| Boardmail an "eintracht67" |
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was soll ein schneller CEO-Wechsel bringen (außer Unruhe)
und was genau soll ein schnell bestellter neuer CEO anders machen als der aktuelle?
Wie hektischer Trainerwechsel beim Fußballverein, in der Regel ein Ausdruck der Verzweiflung und Ratlosigkeit, nur selten angemessen weil der schlechte Tabellenplatz wirklich am Trainer liegt. Am Ende selten die Lösung von Problemen, aber immerhin hat man irgendetwas getan.
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| Boardmail an "Homeopath" |
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Evotec SE |
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| Boardmail an "xrays" |
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Evotec SE |
1. Kurzfristig: Mehr Volatilität, aber auch Spekulation
Aktivistische Investoren erhöhen fast immer die Spannung im Kurs.
Für Aktionäre kann das bedeuten:
Zwischenerholungen, wenn der Markt Hoffnung auf Veränderungen hat
Rückschläge, wenn klar wird, dass Prozesse lange dauern oder blockiert werden
Insgesamt: Schwankungen statt Stabilisierung
In der aktuellen Lage ist Evotec mehr „Story“ als „Zahlen“.
2. Szenario: IPO / Ausgliederung von JEB (Just – Evotec Biologics)
Falls JEB tatsächlich eigenständig an die Börse kommt:
Positiv für Aktionäre
Eine Ausgliederung kann Werte sichtbar machen, die im Konzern bisher untergehen.
Theoretisch könnte Evotec Aktien der neuen Gesellschaft an bestehende Aktionäre ausschütten (wie bei klassischen Spin-offs).
Ein JEB-IPO könnte Evotec frisches Kapital bringen.
Negativ / Risiko
Wenn JEB abgespalten wird, könnte der „Rest-Evotec“-Konzern:
an Substanz verlieren niedriger bewertet werden, weil das margenarme Research-Segment alleine bleibt.
Auch ein IPO kann eine Verwässerung bedeuten, falls Evotec neue Aktien der Tochter am Markt platziert.
Je nachdem wie man splittet, kann JEB den Aktionären wertstiftend oder neutral bis sogar belastend erscheinen.
3. Szenario: Restrukturierung / Kostensenkungen
Das ist MAKs zweite große Forderung.
Für Aktionäre meist positiv – aber kurzfristig unangenehm:
Abschreibungen, Standortschließungen, Jobabbau, Druck auf die Zahlen
Verbesserte Kostenstruktur erst mittelfristig spürbar
Dieses Szenario ist das wahrscheinlichste.
4. Szenario: Verkaufsprozess / neuer Übernahmeversuch
Ein angeschlagener Kurs + aktivistischer Investor = klassische Übernahme-Konstellation.
Für Aktionäre könnte das bedeuten:
im Optimalfall ein Übernahmeaufschlag
im ungünstigen Fall:
langes Ringen
niedrige Gebote, weil Evotec schwach dasteht
oder Scheitern wie bei Halozyme 2024
MAK ist kein stiller Mitläufer – er wird nicht Jahre warten, sondern auf einen Exit hinarbeiten.
5. Das unangenehme Szenario: Shrinking Equity
Wenn Evotec:
JEB abspaltet, den Rest restrukturiert, weiterhin Verluste produziert könnte der Research-Teil in eine Art „Restwert-Company“ abrutschen.
Für Aktionäre wäre das klar negativ.
Aber dieses Szenario tritt nur ein, wenn Management und Investor die Sache schlecht umsetzen.
Für die Aktionäre bedeutet die aktuelle Situation:
Unsicherheit nimmt zu Chancen auf Werthebung gibt es, aber nicht ohne Risiko
Das Management steht unter Druck wie noch nie Aktivisten erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass überhaupt etwas passiert.
Die Bewertung ist so niedrig, dass Asset Deals, Spin-offs und Übernahmen plötzlich wieder realistisch sind
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| Boardmail an "zero505" |
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Spätestens jetzt ist eine Neubewertung des Beteiligungsportfolios fällig!
https://www.eqs-news.com/de/news/corporate/...51-819a-45bb981a48e6_de
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| Boardmail an "eisbaer1" |
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Morgen.
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| Boardmail an "Egggy" |
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Horizon ist damit praktisch komplett durch Tubulis finanziert und eine befürchtete Kapitalerhöhung damit nicht mehr nötig.
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| Boardmail an "Tacki74" |
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Wenn jetzt irgendein Basher kommt, dieser horrende Exit-Erlös sei bereits eingepreist gewesen...
Die ganzen Daytrader-Lemminge, die im Vorfeld der morgigen Q4 Zahlen Vollgas short gegangen sind, dürften jetzt RENNEN...
Burn shorties burn!!!
Nach Dark Blue Therapeutics Anfang Januar nun bereits der 2. Exit in 3-stelliger Millionenhöhe aus Evos Venture Capital Portfolio.
Unfassbar, dass die Analysten weder Dark Blue noch Tubulis auf dem Schirm hatten...
Sind ja "nur" 200 bis 300 Mio USD stille Reserven im bislang komplett ausgeblendeten Beteiligungsportfolio... dass Tubulis dann einfach mal 3 MRD USD auf die Waage bringt... konnte man ja nicht ahnen... was tun Analysten eigentlich den ganzen Tag? Däumchen drehen?
Ich hoffe, dass mit diesem Deal endlich jedermann klar wird, was bei Evo bewertungstechnisch möglich wird, wenn auch nur ein einziges Forschungsprojekt wirklich fliegt!!!
Biotech kennt keine lineare Wertentwicklung... Bewertungssprünge sind hier systemimmanent... hohe Risiken gehen mot hohen Chancen einher...
Tubulis zeigt heute, was bei Forschugserfolgen im Biotechsektor möglich ist... und Evo war als Investor dabei!!!
Wer das Management hart kritisiert, muss heute einmal mehr auch Evos gutes Investorennäschen loben.
Und all das basiert auf Evos Forschungsplattform, die Startups wie Dark Blue oder Tubulis ein ideales Forschungs- und Entwicklungsumfeld bereitet und darüber auch Investitionschancen für Evo!
Spätestens heute müssen sich Analysten über Evos Beteiligungsportfolio beugen und dessen Wert im operativen Unternehmenswert abbilden, weil Evos Forschungsplattform untrennbar mit dem VC Portfolio verbunden ist...
Der Tubulis Exit ist ein weiterer Beweis für die Werthaltigkeit Evos weltweit einzigartiger Forschungsplattform!
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| Boardmail an "eisbaer1" |
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Die Kernfrage zu Deinem Posting was die „Neubewertung“ betrifft: welche weiteren Beteiligungen gibt es denn, die noch einen substanziellen Wert darstellen können? So bleibt die Aussage im luftleeren Raum stehen.
Aber ja, zugegebenermaßen entspricht die Tubulis Beteiligung rund 50c je Aktie (ohne Steuern, ohne earnouts) – und die sind komplett verpufft bzw. nicht im Kurs sichtbar. Habe daher ne kleine Position genommen (4,60 und 4,50 Euro). Risiko für morgen ist mir bekannt und Überzeugung sieht anders aus.
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| Boardmail an "dlg." |
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Im operativen Geschäft kehr man nun mit eisernem Besen - sicher vor allem im alten Kerngeschäft. Zudem läuft Just recht gut - das Wachstum dort ist enorm und man muss den Geschäftsbereich "nur" noch profitabel gestalten. Aber das ist halt die Kust.
Und nun zeigt man seit Monaten, dass die ganzen Beteiligungen zu Geld gemacht werden können. Evotec ist gerade einmal 900 Mio Euro wert. Und nun erhält man erneut über einen Beteiligungsverkauf über 100 Mio Euro in die Kassen. Und was macht der Kurs?? Er verharrt tief im Keller. Da tut sich nichts. Das ist schon erstaunlich. Durch den Verkauf dieser Beteiligung sollte nun doch klar erkennbar sein, dass man finanziell derzeit gut aufgestellt ist. Jetzt müssen die Restrukturierungen greifen und Evotec wieder profitabel arbeiten, dann sollte auch der Kurs irgendwann wieder steigen. Ich finde es schon erstaunlich, dass alles bisher komplett verpufft.
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| Boardmail an "KaktusJones" |
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Breakpoint Therapeutics Hamburg 34 %
Centauri Therapeutics Cheshire UK 19,3 %
Eternygen Berlin 24,9 %
Quantro Therapeutics Vienna 38,7 %
Tag Therapeutics 20 %
Topas Therapeutics Hamburg 23,8 % Phase 2 Projekt
Rigenerand Italien Zelltherapie 100%
Fibrocor Therapeutics
Aeovian Therapeutics
Aurobac Therapeutics
Blacksmith Medicines
Dark Blue und Tubulis vergoldet
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| Boardmail an "cordie" |
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