Euro-Zone ist Katastrophen-Zone

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neuester Beitrag:  25.01.22 15:07
eröffnet am: 10.07.11 19:04 von: Rubensrembrandt Anzahl Beiträge: 1702
neuester Beitrag: 25.01.22 15:07 von: DarkKnight Leser gesamt: 141674
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08.12.13 16:53 #1476 Warum ist es ein "Verbrechen an der nächst.
Generation" ?

Bist du nicht fähig, du zu erklären ??
Und wenn nicht, warum stellts du es dann rein ??

Nachplapperer ???  
08.12.13 16:53 #1477 ...das zu erklären...
08.12.13 19:40 #1478 Die irische Regierung benötigt nach nunmehr
85 Mrd. Euro kein weiteres Geld von den "Euro-Rettern". Irland hat das Rettungsgeld natürlich noch nicht zurückgezahlt. Es leiht sich von jetzt an weiteres Geld an den Kapitalmärkten, was durch die niedrigen Notenbank-Zinsen auf Kosten der Sparer erleichtert wird.

http://diepresse.com/home/wirtschaft/eurokrise/...folgreich-verlassen  
08.12.13 19:41 #1479 Griechenland macht mal wieder, was es imme.
keine Reformen.
Zudem werde eine für kommende Woche geplante Reise nach Athen auf Januar verschoben, teilte die EU-Kommission am Samstagabend mit. Zur Begründung hieß es, zugesagte Reformen seien noch nicht umgesetzt worden. Die Ankündigung erfolgte, während das Parlament in Athen über den Haushalt für das kommende Jahr debattierte. Gegen Mitternacht sollten die Abgeordneten über den Entwurf, der weitere Sparmaßnahmen vorsieht, abstimmen.
http://www.focus.de/finanzen/news/...uer-griechenland_id_3465367.html  
08.12.13 20:18 #1480 Mann löst private Schuldenkrise
durch Drucken von Geld.
Die einfachste Lösung ist manchmal doch die beste: Der hoch verschuldete Frankfurter Geschäftsmann Markus B. (36) hat seine private Wirtschaftskrise gelöst, indem er die Notenpresse in Form seines Farbdruckers anwarf und sich dadurch dringend benötigte "Liquidität zuführte". Als Vorbild dienten ihm dabei die jüngsten Maßnahmen der europäischen Zentralbank (EZB) sowie der Zentralbanken von Kanada, den USA, Japan, der Schweiz und Großbritannien.

"Es ist mir gelungen, die makroökonomische Technik des Gelddruckens auf die mikroökonomische Ebene zu übertragen. Nun stehe ich wieder hoch im Kurs", erklärt B. zufrieden, der die auf Spezialpapier gedruckten Geldscheine inzwischen in kleineren Beträgen an seine nervösen Gläubiger verteilt und dadurch zumindest vorübergehend wieder an Vertrauen gewonnen hat.
http://www.der-postillon.com/2011/12/...banken-mann-lost-private.html  
12.12.13 12:35 #1481 EZB-QE.
Die Deutsche Bank erwartet bei einer andauernden Wirtschaftsflaute in der Euro-Zone massive Wertpapierkäufe der EZB nach dem Vorbild der USA.

"Wenn das Wachstum unter zwei Prozent bleibt, dann wird es enormen Druck auf die EZB geben, Quantitative Easing (QE) zu betreiben", sagte der Chefvolkswirt des Branchenprimus, David Folkerts-Landau, am späten Mittwochabend in Frankfurt.

Andere Instrumente, mit denen die Europäische Zentralbank (EZB) versuchen könnte, die maue Erholung der Konjunktur in der Euro-Zone zu unterstützen, dürften seiner Ansicht nach keine durchschlagende Wirkung entfalten.
http://de.reuters.com/article/economicsNews/idDEBEE9BB01S20131212  
31.12.13 08:42 #1482 Griechische Linke greifen deutsche Botschaft .
Nach den Schüssen auf die Residenz des deutschen Botschafters in Griechenland haben die Behörden die Ermittlungen aufgenommen. Die Polizei stellte 60 Patronenhülsen und zahlreiche Projektile sicher, berichteten griechische Medien. Mindestens eines davon sei im Schlafzimmer der 15-jährigen Tochter des Botschafters gefunden worden, ein weiteres habe in der Jalousie eines benachbarten Apartmenthauses gesteckt.

[...]

Die Polizei vermutet die Täter im linksextremen Spektrum. Laut der Onlineausgabe der Zeitung "To Vima" verdächtigt die Anti-Terror-Einheit der Polizei die Organisation "Volkskämpfer" hinter dem Anschlag, die Deutschland "Imperialismus" und den Wunsch, Europa zu unterwerfen, vorwirft.
http://www.spiegel.de/politik/ausland/...n-botschafters-a-941284.html

Wie war das noch? Staaten mit gemeinsamer Währung führen nicht Krieg gegeneinandern - nur Bürgerkrieg!  

Angehängte Grafik:
botschaft.jpg (verkleinert auf 59%) vergrößern
botschaft.jpg
31.12.13 08:56 #1483 ja, evermore...
das ist ein kriegsprojekt, der euro, und kein friedensprojekt... erst in den ländern, und dann womöglich flächenübergreifend... man kann nur hoffen, dass die völker in den ländern endlich zusammenhalten und gemeinsam die systemapparate zum teufel jagen...

und eigentlich ist das ja auch ganz logisch: kann sich ja jeder einfach mal vorstellen, dass er in einem reihenhaus oder in einem kleinen dorf lebt - und plötzlich geht der vermieter oder der bürgermeister her und führt ein gemeinschaftliches konto für alle bewohner ein, inklusive schuldenausgleich! und!? wer will das hier haben!? gibt es da jemand!? jeder, der schonmal in einem haus gelebt hat, wo nur die kaltwasseruhr gemeinschaftlich ist, weiß, wie sowas ausgeht...  
01.01.14 10:43 #1484 Lettland führt als 18. EU-Land den Euro ein.
Lettland ist nach Estland (Beitritt 2011) der zweite baltische Staat und die zweite Ex-Sowjetrepublik in der Eurozone. In der Bevölkerung war die Skepsis über den Währungswechsel bis zuletzt groß.
http://www.focus.de/finanzen/news/...ettland-der-euro_id_3512490.html  
29.01.14 15:01 #1485 ...keine Eurozone: Türkische Lira im freien Fa.
Türkische Zentralbank will mit Zinserhöhung Lira-Absturz stoppen - SPIEGEL ONLINE
Die türkische Zentralbank hat in einer Krisensitzung den Leitzins unerwartet drastisch angehoben. Damit reagierten die Währungshüter in Ankara auf den Absturz der Lira auf ein Rekordtief. Das dürfte jedoch nicht genügen, um die hohe Inflation einzudämmen.
 
29.01.14 15:40 #1486 die Türk-Lirezone ist ne echte Katastrophenzo.
29.01.14 20:06 #1487 Wieso? Die türkische Notenbank handelt richt.
nur viel zu spät.
Nach einer Krisensitzung hatte die Notenbank mitgeteilt, dass sie den Leitzins (Benchmark Repo Rate) von bisher 4,5 auf zehn Prozent anhebe. Der Zinssatz für Übernacht-Kredite beträgt nunmehr zwölf (bisher 7,75) Prozent, der für Übernacht-Ausleihungen acht (bisher 3,5) Prozent. In einer ersten Reaktion legte die Lira zum Euro um mehrere Prozent zu.
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/...sbildender-schritt-1.1874561  
29.01.14 20:12 #1488 ach, ich dachte immer
Abwertung  ist der Schlüssel zur Lösung aller Probleme.
Wurde doch hier in diesem Thread gebetsmühlenartig wiederholt.

Gut, dass wir in Deutschland auf Wolfi gehört haben, und dass sich die meißten Europäer mittlerweile der deutschen Denke angeschlossen haben.
Auch Erdogan merkt, dass Verschuldung ab einem gewissen Grad Verlust von Souveränität bedeutet.  
29.01.14 20:49 #1489 Evermore
Lies bitte einmal diese Analyse zur Türkei:

http://www.finanzen100.de/finanznachrichten/...rise_H130586433_65664/

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Unser Whisky-Fan sieht immer alles nur bierernst.
29.01.14 21:03 #1490 #1488 Hier wurde nie Abwertung gepredigt,
sondern vor allem Differenzierung. Es ist falsch 18 Länder aneinanderzuketten. Jedes Land braucht seine eigene, ihm gemäße Währungspolitik.

Bei dem Posting zur Türkei ging es mir um die Zinsentscheidung, weniger um die kurzfristige Wirkung auf den Wechselkurs. Im Falle der Türkei ist die Währung viel zu schwach.

Von einem Umschwenken der Südländer (dank "Wolfi") kann mMn keine Rede sein (bzw. besteht dieses nur in Reden).

#1489 Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende. Eine Rückkehr zu einer seriöse(re)n Geldpolitik ist in meinen Augen der einzig sinnvolle Weg.  
29.01.14 21:23 #1491 Abwertung wird überall gepredigt - auch hier.
das sei das Allheilmittel für die Probs der PIIGS (und für Frankreich...)  
29.01.14 22:05 #1492 hehehe Zitat Evermore
"wirklich lesenswerter Artikel"

Was jetzt benötigt werde, sei nicht nur Haushaltskonsolidierung oder eine Bankenreform. Die Löhne und Preise müssten auf ihre früheren Niveaus zurückkehren, damit die Länder wieder wettbewerbsfähig sein könnten. Ein Weg dahin sei eine massive Abwertung des Euro – "wirklich massiv".

Wirklich "massiv" wurde hier die Abwertung des Euro nicht gepredigt, sondern als Allheilmittel geradezu VERGÖTTERT.


 
29.01.14 22:54 #1493 baddsch
29.01.14 23:52 #1494 In dem interessanten Text von Bernard Conno.
den du hier zitierst, wird zwischen Ländern wie Deutschland und Griechenland unterschieden, falls du das gar nicht gemerkt hast. Diese Unterscheidung ist der Knackpunkt. Logischerweise kann auch nicht jeder abwerten. Wenn jemand abwertet, muss dafür jemand anderes aufwerten. Wer also Abwertung verlangt, verlangt gleichzeitig immer Aufwertung.

In meinen Augen ziemlich kindisch was du hier zu konstruieren versuchst. Und wenig wirtschaftskompetent.  
30.01.14 00:06 #1495 papperlapapp
Es ging um die Frage, ob Abwertung oder Transferunion das Mittel der Wahl sei, um ein Auuseinanderbrechen der Eurozone (wegen der immer größeren, kosteinduzierten Wettbewerbsanchteike der PIIGS) zu verhindern.  Und da man annahm, daß D einer Transferunion nicht zustimmen werde (und diese auch nicht stemmen könne, wenn auch Frankreich untertsützt werden müsse), wurde eine Politik der Abwertung(en) als einziges verbleibendes Mittel herausgestellt.

Man muss den Betrag ganz bis zu Ende lesen..:

"Um das zu verhindern, könne Deutschland sich bereit erklären, für eine Transferunion zu zahlen: Entweder in dem Glauben, dass die Transfers nicht dauerhaft sein werden, oder dass die billiger kämen als die Kosten eines Zusammenbruchs des Euro. Aber Connolly warnt, dass wenn einmal ein Transfermechanismus von Deutschland in die Defizitländer installiert ist, sei es nur noch eine Frage der Zeit, bis auch Frankreich auf die Empfängerliste komme. Das wäre etwas, dass nicht einmal Berlin leisten wolle – oder könne."  
30.01.14 00:24 #1496 ganz genau
Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen.

Johann Wolfgang von Goeth
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"born free"
30.01.14 00:24 #1497 +e
soviel Zeit muß sein  
30.01.14 00:25 #1498 ja!
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"born free"
30.01.14 20:16 #1499 Meine Aussagen in #1494 sind alle zutreffen.
Connolly unterscheidet die einzelnen Länder der Eurozone, was der springende Punkt ist. Außerdem zählt er die Abwertung des Euros nur als eine Möglichkeit auf und nicht als einzige oder vergöttertes "Allheilmittel".

Man kann bei mir auch Zitate "pro Aufwertung" finden, wenn man das nur möchte
Aber die Aufwertung hätte auch gute Seiten, denn derzeit verkaufen wir unsere Waren unter Wert. Die Aufwertung bedeutet einen Realeinkommensgewinn für die deutschen Verbraucher, weil die Importe billiger werden. Das muss man der Erschwerung des Exports entgegenhalten. (#1088)
http://www.ariva.de/forum/...strophen-Zone-444757?page=43#jumppos1088

Ich habe auch mal irgendwo mit BarCode darüber gesprochen, dass ich für Deutschland mehr Import wünsche und mit einem Rückgang der deutschen Exporte sehr einverstanden wäre. Für Deutschland habe ich garantiert niemals eine Abwertung der Währung gefordert, da mir die derzeitige Währung viel zu weich ist.

Obgicous Forderung nach Haushaltsdisziplin in den Südländern ist auch eine implizite Forderung nach Abwertung, weil diese Länder dann z.B. ihre Löhne und Sozialausgaben zurückfahren würden und somit ihr Preisniveau sinken würde. In der Realität steigen die Schulden dieser Länder trotz Billiggeldflutungen stetig weiter.  
30.01.14 20:51 #1500 entweder Abwertung
oder Haushaltsdisziplin. Das war damals die Frage. Und Angie und Wolfgang haben Haushaltsdisziplin als alternativlos bezeichnet. Was ihnen hier und anderswo angekreidet wurde. Bitte jetzt nicht mit Haushaltsdisziplin = implizite Abwertung kommen.
Das ist Geschichtsklitterung.
Ihr lagt damals völlig falsch. Gemachte Fehler einzugestehen ist weniger peinlich, als sie zu leugnen.

 
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