brauchts kein neues Geld. Allenfalls für Neuverschuldung. Die wird ja derzeit allenthalben runtergefahren. Der Stabilisierungsfond muss ja außerdem nicht für alle Schulden aufkommen/haften. Deshalb wird er sehr wohl ausreichen, wenn die Summe ausreichend gehebelt ist. Es geht darum, dass er als Sicherungsmechanismus im Notfall in Anspruch genommen werden kann. Nicht dass sich da Gott und die Welt bedient. Bislang bekommen doch außer GR, Irland und Portugal alle ihre ihre Bonds noch los. Und das alle zu Zinsen, die nicht höher liegen, als die auslaufenden Altbonds. D bekommt neue sogar wesentlich günstiger als es die auslaufenden waren. Trotz Neuverschuldung sinkt dadurch die Gesamtzinslast. (Einer unserer "Profite" von der Krise.)
Dass es für teilgesicherte Bonds keine Abnehmer geben würde, ist also kaum zu erwarten. Es gibt genug Euro auch außerhalb der Währungsunion in Reserven. Außerdem ist die Geldmenge M3 auch keine Größe, die man da heranziehen kann. Staatsbonds sind langfristige Anlagen. Wenn langfristige Bond von Altschulden in Neuschulden gewandelt werden, ist das geldmäßig eine Nullsumme.
Der größte Vorteil der Sicherungslösung ist neben dem Hebel: Es bleibt ein Anlegerrisiko im Spiel. ----------- Große Verbindlichkeiten machen nicht dankbar, sondern rachsüchtig. (Nietzsche) |