mit Schulden die Wirtschaft anzukurbeln. Manchmal ist das absolut notwendig. Allerdings neigt die Politik dazu, immer zu kurbeln, selbst wenn die Wirtschaft gut läuft.
Es ist auch eine Frage der Qualität des Geldausgebens. Wenn der Staat langfristig investiert in Infrastruktur oder Bildung ist das etwas, was sich selbst zurückzahlt und was nur kurzfristig die Verpflichtungen erhöht. Die Probleme liegen in den strukturellen Defiziten und den immer wiederkehrenden Ausgaben. Wie Personalkosten z.B.
Das beste Negativ-Beispiel für schlechtes Schuldenmachen ist GR: dramatisch aufgeblähter Staatsapparat, kaputte Infrastruktur, marode Wirtschaftsstruktur. Das kriegt man nur in Jahrzehnten wieder auf die Reihe. So lange werden wir sie wohl durchfüttern müssen. Auf die eine oder andere Weise.
Wir haben sie uns über den Euro ans Bein gebunden. Auf Gedeih und Verderb. Auch wenn sie rausfliegen, dürfte das Einiges kosten.
Also: Es gibt gute und schlechte Schulden. ----------- Große Verbindlichkeiten machen nicht dankbar, sondern rachsüchtig. (Nietzsche) |