DAX-Überblick
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neuester Beitrag: 17.04.26 19:41
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| eröffnet am: | 02.09.24 10:59 von: | Highländer49 | Anzahl Beiträge: | 935 |
| neuester Beitrag: | 17.04.26 19:41 von: | Highländer49 | Leser gesamt: | 235832 |
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03.11.25 18:02
#651 DAX
Zum Handelsschluss gewann der deutsche Leitindex 0,73 Prozent auf 24.132,41 Punkte. Damit beendete er nicht nur eine viertägige Verlustserie. Er ließ auch die Marke von 24.000 Punkten klar hinter sich, unter die er am Freitag erstmals seit zwei Wochen abgerutscht war.
Der MDax der mittelgroßen Börsenkonzerne legte am Montag um 0,28 Prozent auf 29.835,06 Punkte zu. In den USA zeigte sich der Aktienmarkt zum europäischen Börsenschluss uneinheitlich. Während der Dow Jones Industrial etwas nachgab, setzten die Technologiewerte an der Nasdaq - angetrieben vom Hype um das Thema Künstliche Intelligenz (KI) - ihren Höhenflug fort.
Börsenexperte Christoph Geyer schrieb von der "besten statistischen Lage des Jahres". Der Dax könne zum Jahresende hin eine Rally starten. Das setze allerdings voraus, dass es "keine neuen Störfeuer von der Zoll-Front gibt". Sollte sich die Lage hier beruhigen, könne der Dax die nächste große runde Zahl von 25.000 Punkten rasch erreichen. Aktuell steht für 2025 ein Gewinn von gut 21 Prozent zu Buche.
Quelle: dpa-AFX
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04.11.25 10:20
#652 DAX
Schon am Montag war der Dax an der für den kurzfristigen Trend wichtigen 21-Tage-Linie abgeprallt und hatte nur einen Teil seiner Gewinne ins Ziel gerettet. Nun drückten neue Nachrichten zum wichtigen Chip-Hersteller Nexperia, der zum chinesischen Konzern Wingtech gehört, auf die Stimmung.
Nachdem die Niederlande Nexperia Ende September unter ihre Kontrolle gestellt hatte, hatte China die Ausfuhr von Chips aus den Nexperia-Werken in China gestoppt. Zu Wochenbeginn gab es Entspannungssignale in dem Konflikt. Doch nun forderte China die Niederlande auf, ihre Einmischung in die inneren Angelegenheiten des Unternehmens einstellen und eine konstruktive Lösung für den Streit finden.
Quelle: dpa-AFX
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04.11.25 17:55
#653 DAX
Am Nachmittag grenzte der deutsche Leitindex seine Verluste etwas ein und folgte dem Muster der Wall Street. Es gelang ihm aber nicht, die Marke von 24.000 Punkten zurückzuerobern. So verbuchte er zum Handelsende ein Minus von 0,76 Prozent auf 23.949,11 Zähler. Der MDax der mittelgroßen Unternehmen verlor 1,37 Prozent auf 29.427,53 Punkte.
In New York gab der Leitindex Dow Jones Industrial zum europäischen Börsenschluss moderat nach, während Technologiewerte an der Nasdaq wesentlich stärker unter Abgabedruck gerieten.
"An der Marke von 24.000 Punkten im Dax hält sich weiterhin die Waage zwischen Bullen und Bären", analysierte Marktexpertin Christine Romar vom Broker CMC Markets. Darüber steige bei jedem noch so kleinen Impuls die Bereitschaft zu Gewinnmitnahmen, darunter hätten Schnäppchenjäger zuletzt oft für eine schnelle Rückkehr über die psychologische Barriere gesorgt. Deren Geduld werde allerdings mit jedem Rücksetzer auf die Probe gestellt.
Quelle: dpa-AFX
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05.11.25 09:59
#654 DAX
Der MDax der mittelgroßen Unternehmen gab um 0,48 Prozent auf 29.285 Punkte nach. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es um 0,8 Prozent nach unten.
Insbesondere an der US-Technologiebörse Nasdaq hatten die Sorgen der Anleger wegen der hohen Bewertungen am Dienstag für harsche Verluste gesorgt. Bei den insgesamt wenig bewegten asiatischen Handelsplätzen Asien stachen die zuletzt erneut deutlichen Gewinnmitnahmen beim japanischen Leitindex Nikkei 225 heraus. Die Experten der Landesbank Helaba verwiesen darauf, dass die japanische Notenbank laut dem Protokoll zu ihrer letzten Sitzung Argumente für eine Zinserhöhung diskutiert habe.
Quelle: dpa-AFX
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05.11.25 18:04
#655 DAX
Im Gegensatz zum Dax gelang es dem MDax der mittelgroßen Unternehmen zur Wochenmitte nicht, die zwischenzeitlichen Gewinne ins Ziel zu bringen: Am Ende des Tages stand ein Minus von 0,18 Prozent auf 29.374,55 Punkte zu Buche.
In den USA hatte sich die Stimmung der Dienstleister im Oktober stärker aufgehellt als erwartet. Zudem wurden laut dem Arbeitsmarktdienstleister ADP in der Privatwirtschaft der Vereinigten Staaten im vergangenen Monat mehr Arbeitsplätze geschaffen als prognostiziert. Die Daten dämpfen einerseits die Zinssenkungsfantasie, andererseits sind sie Ausdruck einer robusten Wirtschaft.
Am Aktienmarkt in New York stand der Leitindex Dow Jones Industrial zum europäischen Börsenschluss leicht im Plus, Technologiewerte an der Nasdaq präsentierten sich klar erholt.
Quelle: dpa-AFX
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06.11.25 09:59
#656 DAX
Im Fokus steht mit einer wahren Zahlenflut weiter die Quartalsberichtssaison der Unternehmen, die dem Gesamtmarkt bislang keinen entscheidenden Impuls geben konnte. "Der Dax bleibt im Seitwärtstrend", konstatierte Analyst Martin Utschneider vom Broker Robomarkets. Auf kurze Sicht überwögen aber die Risiken.
Quelle: dpa-AFX
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06.11.25 18:21
#657 DAX
Zum Handelsende verlor der deutsche Leitindex 1,31 Prozent auf 23.734,02 Punkte. Der Schlingerkurs der vergangenen Wochen rund um die Marke von 24.000 Punkten ging damit weiter, nun aber in etwas verschärfter Form abwärts. Der MDax der mittelgroßen Unternehmen sank am Donnerstag um 1,41 Prozent auf 28.959,63 Punkte.
Am Aktienmarkt in New York stand der Techsektor unter Druck: Der Nasdaq 100 verlor zum europäischen Börsenschluss 1,7 Prozent. Der US-Leitindex Dow Jones Industrial sank um 1 Prozent. In Europa büßte das Leitbarometer der Euroregion, der EuroStoxx 50, 1,02 Prozent auf 5.611,18 Punkte ein.
Im Fokus stand hierzulande die Berichtssaison: Allein aus dem Dax legten acht Unternehmen Zeugnis über die jüngste Geschäftsentwicklung ab. Die Aktien von Heidelberg Materials litten unter Gewinnmitnahmen und verloren am Dax-Ende 5 Prozent. RBC-Analyst Anthony Codling attestierte dem Baustoffhersteller ein branchenkonform solides Quartal. Er merkte aber an, Konkurrent Holcim habe sich in den Schwellenländern besser geschlagen.
Beim Logistiker DHL freuten sich die Anleger dank einer unerwarteten Gewinnsteigerung über einen Kursanstieg von 8,6 Prozent, womit die Titel zum Tagessieger im Dax avancierten. Experte Andy Chu von der Deutschen Bank sah das operative Ergebnis (Ebit) klar über der Konsensschätzung.
Zalando (Zalando Aktie) beendeten mit einem Kurszuwachs von 6,6 Prozent die zuletzt eingeschlagene Abwärtsbewegung. Nach der jüngsten Schwäche und angesichts der gesunkenen Umsatzerwartungen sorge der Zwischenbericht des Online-Händlers für Erleichterung, konstatierte Analystin Georgina Johanan von der US-Bank JPMorgan.
Deutsche Börse verloren 4,1 Prozent. Wegen des Verdachts auf einen Kartellverstoß leitete die EU-Kommission offiziell ein Verfahren gegen den deutschen Börsenbetreiber sowie die US-Technologiebörse Nasdaq ein.
Nach einer Prognoseanhebung von Hochtief sprangen die Papiere des Baukonzerns auf ein Rekordhoch und schlossen an der MDax-Spitze 4,5 Prozent höher. Für Lanxess (Lanxess Aktie) ging es als MDax-Schlusslicht um 12,3 Prozent bergab. Der Chemiekonzern wird in einem weiterhin schwierigen Wirtschaftsumfeld vorsichtiger für die Gewinnentwicklung im laufenden Jahr.
Den Nebenwerteindex SDax führten Suss Microtec mit einem Kursgewinn von 12,9 Prozent an. Nachdem der Halbleiterzulieferer erst vor wenigen Tagen den Ausblick gesenkt hatte, rechnet er nun im vierten Quartal mit einer sehr deutlichen Belebung. Für Marktteilnehmer kam das überraschend, auch weil zuletzt von einem "wenig dynamischen Auftragseingang" im dritten Quartal die Rede gewesen war.
Schlusslicht im SDax waren die Titel des Waferkonzerns Siltronic (Siltronic Aktie) mit einem Abschlag von 7,3 Prozent. Hier sind weit mehr als die Hälfte der Kursgewinne seit Mitte September inzwischen wieder dahin.
Quelle: dpa-AFX
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07.11.25 10:15
#658 DAX
Der MDax der mittelgroßen Börsenkonzerne gewann am Freitag 0,77 Prozent auf 29.183 Punkte. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 legte um 0,1 Prozent zu.
Die Woche war geprägt von der Berichtssaison. Inzwischen haben laut der US-Investmentbank JPMorgan in Europa und den USA gut Dreiviertel aller Unternehmen Geschäftszahlen vorgelegt. Dabei habe das Ergebniswachstum in den USA im Schnitt bei 15 Prozent gelegen und in Europa bei etwa ein Prozent. Letzteres habe aber sogar noch positiv überrascht, schrieb Marktstratege Mislav Matejka. Auch der leichte Umsatzrückgang sei weniger deutlich als gedacht.
Die wichtigsten US-Indizes hatten Ende Oktober noch einmal Rekordhochs erreicht und korrigieren bisher im November. Am Aktienmarkt machen sich derzeit Sorgen mit Blick auf die hohen Bewertungen an den Börsen breit, nachdem nicht zuletzt das Trendthema Künstliche Intelligenz (KI) die Kurse immer weiter angetrieben hatte. "Dass die teilweise astronomischen Bewertungen auch mal korrigiert werden müssen, ist sicherlich keine Frage des Ob, sondern nur des Wann", schrieb Kapitalmarktstratege Jürgen Molnar vom Handelshaus Robomarkets.
Zum Wochenschluss nun kamen zum einen erfreuliche Konjunkturnachrichten aus Deutschland: Nach fünf Monaten Rückgang haben sich die Exporte in die USA im September erholt. Dies sei ermutigend, schrieb Chefvolkswirt Thomas Gitzel von der VP Bank und ergänzte: "Deutsche Waren sind trotz der erhobenen Zölle in den USA gefragt."
Zum anderen ging die Berichtssaison der Unternehmen in eine neue Runde. So hat der Nutzfahrzeughersteller Daimler (Daimler Aktie) Truck zwar wegen der Branchenschwäche in seinem wichtigen Markt Nordamerika im dritten Quartal deutlich Federn lassen müssen. Am Markt hieß es jedoch, es sei bereits mit einem schwachen Geschäftsbericht gerechnet worden. Zudem wiesen Analysten darauf hin, dass Daimler Truck den Jahresausblick beibehalten habe. Die Aktien schwankten im frühen Handel und stagnierten zuletzt.
Die Papiere von Krones hatten mit einem Plus von gut sechs Prozent die Nase vorn im MDax. Von Analysten erhielt der Hersteller von Getränkeabfüllanlagen Lob für das dritte Quartal. Krones habe sich einem schwierigen Umfeld solide entwickelt, schrieb etwa Constantin Hesse von der Investmentbank Jefferies.
Im Nebenwerteindex SDax sorgten Analystenkommentare für deutliche Kursbewegungen. So zogen die Anteilsscheine von Suss Microtec nach einer Kaufempfehlung der Deutschen Bank um 5,8 Prozent an. Der auf die Halbleiterindustrie fokussierte Maschinenbauer sei bestens gerüstet für einen weiteren Aufschwung durch KI, schrieb Michael Kuhn. Im vierten Quartal erwarte das Unternehmen deutlich verbesserte Auftragseingänge, und die jüngsten Äußerungen des Konzernchefs zur Stimmung im Halbleitersektor hätten zuversichtlicher geklungen als in den Monaten zuvor.
Für Salzgitter ging es um 4,3 Prozent nach oben. Analyst Dominic O'Kane von JPMorgan sprach von einer "europäischen Renaissance" in der Stahlbranche. Er reagierte damit auf die neuen Pläne der Europäischen Union zur Abschirmung des Sektors, womit die Importe 2026 um mehr als 40 Prozent gesenkt werden sollen. In Verbindung mit dem gleichzeitig ab Januar geltenden CO2-Grenzausgleichsmechanismus werde dies zum "Game-Changer" für die Branche.
Quelle: dpa-AFX
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07.11.25 12:58
#659 DAX
Der MDax der mittelgroßen Börsenkonzerne verlor am Freitag zuletzt 0,32 Prozent auf 28.867 Punkte, nachdem er am Vormittag in der Spitze um bis zu 0,9 Prozent gestiegen war. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 fiel um 0,8 Prozent.
Die Woche war geprägt von der Berichtssaison. Inzwischen haben laut der US-Investmentbank JPMorgan in Europa und den USA gut Dreiviertel aller Unternehmen Geschäftszahlen vorgelegt. Dabei habe das Ergebniswachstum in den USA im Schnitt bei 15 Prozent gelegen und in Europa bei etwa ein Prozent. Letzteres habe aber sogar noch positiv überrascht, schrieb Marktstratege Mislav Matejka. Auch der leichte Umsatzrückgang sei weniger deutlich als gedacht.
Die wichtigsten US-Indizes hatten Ende Oktober noch einmal Rekordhochs erreicht und korrigieren bisher im November. Am Aktienmarkt machen sich derzeit Sorgen mit Blick auf die hohen Bewertungen an den Börsen breit, nachdem nicht zuletzt das Trendthema Künstliche Intelligenz (KI) die Kurse immer weiter angetrieben hatte.
"Anleger sind zum Wochenschluss ziemlich nervös", schrieb Kapitalmarktstratege Jürgen Molnar vom Handelshaus Robomarkets. "Dass die teilweise astronomischen Bewertungen auch mal korrigiert werden müssen, ist sicherlich keine Frage des Ob, sondern nur des Wann."
Am Dax-Ende sackten Scout24 (Scout24 Aktie) um 5,3 Prozent ab. Die Papiere des Immobilienportals gerieten damit ins schwere Fahrwasser des Branchenkonkurrenten Rightmove , deren Aktien nach Quartalszahlen zeitweise mehr als ein Viertel an Wert verloren hatten. Die Briten hatten Pläne zur Steigerung der Investitionen in Künstliche Intelligenz bekannt gegeben und zugleich gewarnt, dass es wahrscheinlich länger dauern werde, die zuvor angegebenen Umsatzwachstumsziele zu erreichen.
Im MDax sorgte die Berichtssaison hiesiger Unternehmen für Impulse. So blieb der Radar-Spezialist Hensoldt in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres dank des Rüstungsbooms auf Wachstumskurs. Der Experte Christian Cohrs vom Analysehaus Warburg Research sieht bei dem Unternehmen gute Gewinnfortschritte sowie eine gute Cashflow-Entwicklung. Die Anteilsscheine gewannen an der Index-Spitze 3,7 Prozent.
Die Papiere von Krones stiegen um 3,5 Prozent. Von Analysten erhielt der Hersteller von Getränkeabfüllanlagen Lob für das dritte Quartal. Krones habe sich einem schwierigen Umfeld solide entwickelt, schrieb etwa Constantin Hesse von der Investmentbank Jefferies.
Als Schlusslicht im Nebenwerteindex SDax sackten die Aktien von MLP (MLP Aktie) um 7,4 Prozent ab. Der Finanzdienstleister senkte seine Prognose für das laufende Jahr. Das Unternehmen verwies auf veränderte Erwartungen an die Höhe der erfolgsabhängigen Vergütungen im Vermögensmanagement und an das Immobilienentwicklungsgeschäft.
Für Salzgitter ging es als bester Wert im Index um gut vier Prozent nach oben. Analyst Dominic O'Kane von JPMorgan sprach von einer "europäischen Renaissance" in der Stahlbranche. Er reagierte damit auf die neuen Pläne der Europäischen Union zur Abschirmung des Sektors, womit die Importe 2026 um mehr als 40 Prozent gesenkt werden sollen.
Quelle: dpa-AFX
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07.11.25 20:06
#660 DAX
Zum Handelsschluss stand beim Dax ein Abschlag von 0,69 Prozent auf 23.569,96 Punkte zu Buche. Daraus ergibt sich auf Wochensicht ein Minus von 1,6 Prozent. Der MDax der mittelgroßen Börsenkonzerne verlor am Freitag 0,57 Prozent auf 28.793,94 Punkte.
Die Woche war geprägt von der Berichtssaison. Inzwischen haben laut der US-Investmentbank JPMorgan in Europa und den USA gut drei Viertel aller Unternehmen ihre Geschäftszahlen vorgelegt. Dabei habe das Ergebniswachstum in den USA im Schnitt bei 15 Prozent gelegen und in Europa bei etwa einem Prozent. Der Anstieg in Europa habe aber sogar noch positiv überrascht, schrieb Marktstratege Mislav Matejka.
Die wichtigsten US-Indizes hatten Ende Oktober noch einmal Rekordhöhen erreicht. Im November gaben sie bisher nach. Am Aktienmarkt wachsen zurzeit die Bedenken mit Blick auf die hohen Bewertungen an den Börsen, nachdem das Trendthema Künstliche Intelligenz (KI) die Kurse immer weiter nach oben getrieben hatte.
In New York stand vor dem Wochenende denn auch der Tech-Sektor zum europäischen Börsenschluss kräftig unter Druck. Der US-Leitindex Dow Jones Industrial gab weniger stark nach.
Bei einigen Investoren wüchsen die Sorgen über den großen Liquiditätshunger der mächtigen KI-Unternehmen, schrieb Analyst André Sadowsky von der Commerzbank (Commerzbank Aktie). Anleger würden hinterfragen, ob sich die gewaltigen Investitionen auch als so profitabel erweisen werden, dass sie die aktuellen Kursniveaus rechtfertigen.
Quelle: dpa-AFX
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10.11.25 09:35
#661 DAX
https://www.finanznachrichten.de/...eiungsschlag-dax-ausblick-486.htm
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10.11.25 19:33
#662 DAX
Im sogenannten Shutdown, dem längsten der US-Geschichte, bahnt sich eine Lösung an. Der Senat votierte mit Stimmen der Demokraten dafür, über einen aus dem Repräsentantenhaus stammenden Übergangsetat zu beraten. Damit ist eine erste wichtige Hürde im Parlament genommen. Gelingt im Regierungsstreit eine Einigung, weicht Unsicherheit aus dem Markt. Konjunkturdaten können wieder veröffentlicht werden und Anleger bekommen ein besseres Bild von der Lage der US-Wirtschaft.
"Dass der Dax beziehungsweise jenseits des Atlantiks auch die Wall Street hierauf bullish reagieren, ist ein Zeichen von Stärke", schrieb Analyst Jens Klatt vom Broker XTB. Denn die jüngsten starken Schwankungen seien vor allem durch Trumps Androhungen einer erneuten Eskalation des Handelskonflikts mit China ausgelöst worden, nicht durch Sorgen rund um den Shutdown. "Wenn wir nun auf eine Beendigung Aufschläge sehen, bedeutet das im Umkehrschluss, dass Aktien weiter stark sind". Das könne der Startschuss für eine Jahresendrallye ein.
Der MDax der mittelgroßen Börsenkonzerne gewann am Montag 1,21 Prozent auf 29.141,20 Punkte. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 legte um 1,8 Prozent zu.
In der Saison der Quartalsbilanzen machte in dieser Woche im Dax der Rückversicherer Hannover Rück (Hannover Rück Aktie) den Anfang - und überzeugte mit den Zahlen für das dritte Quartal und dem Ausblick. Die Papiere gewannen 3,5 Prozent.
Commerzbank (Commerzbank Aktie) stiegen an der Dax-Spitze um 6,6 Prozent, angetrieben von einer "Buy"-Empfehlung der Deutschen Bank. Die Anteile des Energietechnikkonzerns Siemens Energy profitierten mit plus 4,6 Prozent von einer Hochstufung auf "Buy" durch die US-Bank Jefferies.
Der Stahlkonzern Salzgitter wird aufgrund der weiterhin schwachen Nachfrage vorsichtiger für das Gesamtjahr. Die Titel legten dennoch um 5,4 Prozent zu. Die Anleger setzten auf regulatorische Änderungen zugunsten europäischer Stahlhersteller, hieß es von der Baader Bank.
Den Aktien des Halbleiterausrüsters Suss Microtec verhalfen gleich zwei Kaufempfehlungen von der schweizerischen Bank UBS und Jefferies um 7,6 Prozent nach oben. Die Papiere des Finanzdienstleisters Hypoport (Hypoport Aktie) legten um 4,2 Prozent zu. Hier kam die Zuversicht des Unternehmens mit Blick auf 2026 gut an.
Quelle: dpa-AFX
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11.11.25 10:17
#663 DAX
Thomas Altmann, Analyst beim Vermögensverwalter QC Partners, merkte an, dass für ein nachhaltiges Überspringen der 24.000 Punkte überzeugte und vor allem langfristig orientierte Käufer nötig seien. "Zuletzt kamen die Käufer vor allem bei fallenden Kursen in den Markt."
Der MDax der mittelgroßen Börsenkonzerne notierte am Dienstag knapp im Plus bei 29.164 Punkten. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 legte um 0,6 Prozent zu.
In den USA wird ein Ende des Teilstillstands der Regierungsgeschäfte (Shutdown), auf das die Anleger bereits tags zuvor gesetzt hatten, immer wahrscheinlicher. Die Mehrheit des US-Senats hat einen Übergangshaushalt beschlossen. Für ein Inkrafttreten fehlen nun noch die Zustimmung durch das Repräsentantenhaus sowie anschließend die Unterschrift von Präsident Donald Trump.
In der Berichtssaison geht es weiter mit Quartalszahlen der Munich Re (Munich Re Aktie) und der Porsche Holding aus dem Dax sowie weiteren Bilanzen von Unternehmen aus dem MDax und SDax .
Dem Rückversicherer Munich Re gelang nach einem katastrophenarmen Sommer ein Gewinnsprung im dritten Quartal. Die Erwartungen an die Einnahmen mussten jedoch ein weiteres Mal gekappt werden. Der Aktienkurs gab um 0,9 Prozent nach.
Die zuletzt sehr schwachen Aktien von Ionos schwankten im frühen Handel stark, zuletzt verloren sie 2,7 Prozent. Der zu United Internet (United Internet Aktie) gehörende Internetdienstleister will sich auf die Kerngeschäftsfelder mit Produkten rund um Internetauftritte und Cloud-Angebote fokussieren. Den Werbebereich Adtech will man daher verkaufen.
TAG Immobilien (TAG Immobilien Aktie) profitierte in den ersten neun Monaten des Jahres von einer weiterhin hohen Nachfrage nach Wohnraum. Für das laufende Jahr wird der Immobilienkonzern optimistischer und rechnet für das kommende Jahr mit einem noch höheren operativen Gewinn. Die Anteile zogen um 2,9 Prozent an.
Fraport (Fraport Aktie) sprangen um 8,8 Prozent hoch. Ein Börsianer sagte, das operative Ergebnis (Ebitda) und der freie Barmittelfluss im dritten Quartal seien klar besser als erwartet.
Das Analysehaus Jefferies stufte die Aktien von Evonik von "Hold" auf "Underperform" ab. Analyst Chris Counihan kappte seine Schätzungen für das operative Ergebnis des Spezialchemiekonzerns und ist deutlich skeptischer als der Konsens. Zudem stuften die Experten von Goldman Sachs (Goldman Sachs Aktie) die Papiere auf "Verkaufen" ab. Für die Evonik-Titel ging es um 3,1 Prozent bergab.
Redcare Pharmacy gewannen 5,7 Prozent. Die UBS gab ihre Verkaufsempfehlung auf und votiert mit "Neutral". Bei der Online-Apothekenkette gibt es zudem Veränderungen im Vorstand: Hendrik Krampe soll mit Wirkung zum 1. Dezember Finanzvorstand werden.
Die Papiere von Medios stiegen um gut 8 Prozent. Florierende Arzneimittelverkäufe und ein starkes internationales Geschäft hatten das Spezialpharmaunternehmen im dritten Quartal angetrieben. Die Prognose bestätigte Medios.
Quelle: dpa-AFX
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11.11.25 19:08
#664 DAX
Für ein nachhaltiges Überspringen der 24.000 Punkte im Dax braucht es laut Portfoliomanager Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners allerdings "vor allem langfristig orientierte Käufer". Zuletzt seien diese überwiegend bei fallenden Kursen in den Markt gekommen.
Christine Romar, Head of Europe bei CMC Markets, sagte: "Die Bereitschaft zu Gewinnmitnahmen auf dem aktuellen Niveau ist weiterhin hoch, während die für eine Jahresendrally notwendigen Anschlusskäufe ausbleiben." Was die insgesamt bereits monatelange Richtungslosigkeit im Dax beenden könnte, sei derzeit noch unklar. Möglicherweise hätten die nachgereichten US-Konjunkturdaten das Potenzial dazu, denn diese dürften nach dem Ende des Shutdowns "wohl in hoher Dosis die Märkte erreichen".
Europaweit legten die Börsen ebenfalls zu, und das sogar deutlicher: Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 gewann 1,08 Prozent auf 5.725,70 Punkte. In der Schweiz ging es um 1,98 Prozent nach oben, denn die Anleger setzen angesichts von Verhandlungen mit US-Präsident Donald Trump auf eine Einigung im Zollstreit. In Großbritannien legte der FTSE 100 ebenfalls zu, während sich in den USA zur selben Zeit ein gemischtes Bild bot. Der Wall-Street-Index Dow Jones Industrial zeigte sich zum europäischen Handelsschluss im Plus. Der breite S&P 500 und die technologielastigen Nasdaq-Indizes gaben nach.
Die größer werdende Chance auf ein Ende des Regierungsstillstands lockte Anleger kaum noch aus der Reserve, denn darauf hatten diese bereits zu Wochenbeginn gesetzt. Der US-Senat hat nach fast sechs Wochen Blockade einen Übergangshaushalt für die Zeit bis Ende Januar beschlossen. Bevor US-Präsident Donald Trump seine Unterschrift unter das Ganze setzen kann, fehlt noch die Zustimmung im Repräsentantenhaus.
Hierzulande blieb die Berichtssaison das zentrale Thema. So legten aus dem Dax Munich Re (Munich Re Aktie) und Porsche Holding Zahlen vor. Der Rückversicherer meldete nach einem katastrophenarmen Sommer einen Gewinnsprung im dritten Quartal. Die Erwartungen an die Einnahmen wurden jedoch ein weiteres Mal gekappt. Die Munich-Re-Aktie schloss 0,2 Prozent höher.
Die VW-Eigentümerholding bekam in den ersten neun Monaten die Schwäche bei ihren Kernbeteiligungen deutlich zu spüren. Da es an diesem Tag für Autowerte insgesamt jedoch nach oben ging, legte die Aktie der Beteiligungsgesellschaft um 1,9 Prozent zu.
Rüstungswerte litten unter den Zielen von Hensoldt . Der Radar-Spezialist überzeugte nicht mit seinen Zielen für 2026 und 2027, was der Aktie am MDax-Ende ein Minus von 8,4 Prozent einbrockte. Rheinmetall (Rheinmetall Aktie) und Renk sanken um jeweils 3,1 Prozent.
Fraport (Fraport Aktie) sprangen nach positiven Überraschungen beim Barmittelzufluss und dem Quartalsergebnis um 6,5 Prozent hoch. Redcare gewannen an der MDax-Spitze 7,0 Prozent. Eine Personalentscheidung und eine positivere Analysteneinschätzung bestimmten die Richtung.
Das seit Wochen sehr schwachen Ionos -Papier setzte nach enttäuschenden Umsatzzahlen seine Talfahrt im Index mit minus 8,0 Prozent fort. Obendrein sind die Anleger skeptisch, was den überraschend angekündigten Verkauf der Adtech-Sparte, dem Geschäft mit Werbetechnologie, betrifft. Das belastete auch den Mutterkonzern United Internet (United Internet Aktie) , dessen Aktie trotz eigener solider Quartalszahlen um 2,9 Prozent nachgab.
Ströer rutschten nach Quartalszahlen auf den tiefsten Stand seit 2015 und verloren im MDax letztlich 5,7 Prozent. Der Werbevermarkter meldete einen rückläufigen Umsatz und Gewinn.
Quelle: dpa-AFX
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12.11.25 09:52
#665 DAX
Mit dem Sprung am Vortag über den Kursbereich von 24.000 Punkten habe sich das Chartbild wesentlich aufgehellt, stellte Marktexperte Andreas Lipkow fest. Mehrere hartnäckige Widerstände seien überwunden worden, sodass nun der Weg bis in den Bereich von 24.500 bis 24.700 Punkten frei sei. Bei 24.771 Punkten warten dann für den Dax das Anfang Oktober erreichte Rekordhoch.
Der MDax der mittelgroßen Börsenkonzerne zog zur Wochenmitte um 0,42 Prozent auf 29.328 Punkte an. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 legte um 0,6 Prozent zu.
Weiter im Fokus steht das absehbare Ende des Teilstillstands der US-Regierungsgeschäfte (Shutdown), das zuletzt bereits die Markterholung auslöste. Am Mittwochabend deutscher Zeit berät nun das US-Repräsentantenhaus. Wann genau in der Kammer des US-Parlaments über den Übergangshaushalt für die Zeit bis Ende Januar abgestimmt wird, ist unklar. Das Ganze könnte sich bis Donnerstag (deutscher Zeit) hinziehen.
Wenn auch diese Kammer des US-Parlaments dem Übergangshaushalt zustimmt, ist nur noch eine Unterschrift des US-Präsidenten nötig, damit er in Kraft tritt. Der US-Leitindex Dow Jones kratzt bereits an seinem Rekord von Ende Oktober so wie auch der marktbreite S&P 500 <US78378X1072 auf neue Höchststände lauert.
"Die Märkte reagieren mit Erleichterung auf ein absehbares Ende des Shutdowns. Es wäre eine spürbare Starthilfe in die stärkste Börsenphase des Jahres, die traditionell mit dem November beginnt", erläuterte Christoph Mertens, Aktienexperte der Fürst Fugger Privatbank. "Die Statistik zeigt, dass auf einen Markt, der bis Ende Oktober zweistellig im Plus war, zwei überdurchschnittlich starke Monate folgen." Diese Bedingung sei 2025 erfüllt, so Mertens.
Quelle: dpa-AFX
1
12.11.25 18:53
#666 DAX
Mit einem Plus von 1,22 Prozent auf 24.381,46 Punkte ging der deutsche Leitindex aus dem Xetra-Handel. Seinen kurzfristigen Abwärtstrend seit dem Rekordhoch Anfang Oktober könnte er damit hinter sich gelassen haben. Der MDax , der Index der mittelgroßen Börsenwerte, stieg um 1,26 Prozent auf 29.573,63 Zähler.
"Das Allzeithoch ist wieder in Sichtweite", schrieb Kapitalmarktstratege Jürgen Molnar vom Broker Robomarkets zum Dax-Verlauf und sieht vor allem die Wall Street als Impulsgeber. Keine zwei Prozent fehlten dem Dax "bis zum Gipfel, womit viele Skeptiker einmal mehr gezwungen sein dürften, auf den fahrenden Börsenzug aufzuspringen, um die noch vor Jahresfrist mögliche Party zur Schallmauer 25.000 auf dem Frankfurter Börsenparkett nicht zu verpassen".
"Neue Kaufinitiativen greifen, und der Dax nimmt Kurs auf die entscheidende 24.500-Punkte-Marke", kommentierte Analyst Salah-Eddine Bouhmidi vom Broker IG. Bei einem Ausbruch über dieses Niveau wäre aus technischer Sicht Raum für eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung bis rund 24.800 Punkte, schrieb er. Das Anfang Oktober erreichte Rekordhoch im Dax steht bei 24.771 Punkten.
Neben der gestiegenen Zuversicht über ein baldiges Ende des Teilstillstands der US-Regierungsgeschäfte (Shutdown) sorgt Bouhmidi zufolge insbesondere der zunehmende Mut institutioneller Händler für Rückenwind.
Europaweit legten die Börsen ebenfalls zu. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 setzte sogar seine Rekordrally fort und ging mit einem Aufschlag von 1,08 Prozent auf 5.787,31 Zählern aus dem Tag. Rekordhöhen erklommen auch der Cac 40 in Paris, der Ibex 35 in Madrid und der FTSE 100 in London. In den USA stieg der Dow zum europäischen Börsenschluss um 0,7 Prozent. Die technologielastigen Nasdaq-Indizes gaben leicht nach.
Im Dax legten an diesem Mittwoch zahlreiche Unternehmen Quartalsbilanzen vor. Brenntag (Brenntag Aktie) , Bayer (Bayer Aktie) , Infineon und RWE überzeugten mit ihren Zahlen. Die Aktien nahmen mit Gewinnen zwischen 4,4 und 9,1 Prozent die obersten Plätze im Leitindex ein.
Das Papier der RWE-Konkurrentin Eon dagegen büßte nach vorgelegtem Bericht zum dritten Quartal am Dax-Ende 3,6 Prozent ein. Analystin Deepa Venkateswaran von Bernstein Research sprach von "marginal schwächer als erwartet" ausgefallenen Zahlen. Ihr zufolge ist es vor allem die Unsicherheit im regulatorischen Umfeld, die die Aktie weiter in Schach halten dürfte.
Scout24 waren zweitschwächster Wert mit minus 3,2 Prozent. Die Bank of America verwies auf Risiken durch Künstliche Intelligenz (KI) und strich ihre Kaufempfehlung für die Aktie der Plattform für Wohn- und Gewerbeimmobilien. Aixtron hingegen stufte das Institut mit Blick auf erwartetes Wachstum durch KI um zwei Stufen von "Underperform" auf "Buy" hoch. Die Anteile des Halbleiterbranchen-Ausrüsters sprangen im MDax um 11,5 Prozent hoch.
Der Reiseveranstalter Tui profitierte von seinen am Nachmittag bekannt gegebenen vorläufigen Quartalszahlen und gewann 5,1 Prozent.
Im SDax ging die Rally des Spezialpharmaunternehmens Medios mit einem Kurssprung von 17,4 Prozent weiter. Dieser hatte am Vortag überzeugende Quartalszahlen vorgelegt.
Quelle: dpa-AFX
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13.11.25 09:44
#667 DAX
Der MDax der mittelgroßen Börsenkonzerne zog am Donnerstag um 0,80 Prozent auf 29.811 Punkte an. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 gewann 0,4 Prozent.
Nach 43 Tagen ist der bisher längste Shutdown durch die Unterschrift des Präsidenten unter den zuvor vom Parlament beschlossenen Übergangshaushalt beendet. Der Etat gilt aber nur bis Ende Januar. Wenn bis dahin kein regulärer Haushalt verabschiedet werden kann, könnte es ab Februar erneut zu einem Shutdown kommen.
Die Börsen hatten die Aussicht auf ein Ende des Shutdowns in den vergangenen Tagen bereits gefeiert. Dem US-Leitindex Dow Jones gelang am Vorabend ein Rekord. Im Wochenverlauf zeigte sich auch der Dax stark.
Quelle: dpa-AFX
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13.11.25 18:11
#668 DAX
Der deutsche Leitindex beendete den Xetra-Handel mit minus 1,39 Prozent auf 24.041,62 Zählern knapp über seinem Tagestief. Nach dem Ende des Shutdowns müsse nun damit gerechnet werden, dass es auch wieder stimmungstrübende US-Konjunkturdaten geben könne, begründete Börsenexperte Andreas Lipkow die Vorsicht am Markt. In den kommenden Wochen werden sämtliche ausgefallene US-Daten über die Ticker laufen und laut Kapitalmarktstratege Jürgen Molnar vom Broker Robomarkets wohl "mit einer sehr hohen Fehlerquote behaftet sein". Entsprechend schwer werde es die US-Notenbank Fed haben, was die kommenden Zinsentscheidungen betreffe.
In besserer Form präsentierte sich der MDax . Angesichts positiver Reaktionen auf zahlreiche Quartalsbilanzen mittelgroßer Unternehmen übersprang er zeitweise sogar wieder die runde 30.000-Punkte-Marke. Aus dem Handel ging er aber nur mit einem kleinen Plus von 0,12 Prozent auf 29.610,57 Punkte.
Europaweit gaben zahlreiche Indizes ihre im Tagesverlauf erzielten Gewinne ab und schlossen schwächer. So auch der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 , der 0,77 Prozent auf 5.742,79 Zähler verlor. In der Schweiz und in Großbritannien wurden ebenfalls Verluste verbucht.
Der bisher längste Shutdown wurde am frühen Morgen durch die Unterschrift von US-Präsident Donald Trump unter den zuvor vom Parlament beschlossenen Übergangshaushalt beendet. Der Etat gilt nun bis Ende Januar. Sollte bis dahin kein regulärer Haushalt verabschiedet werden, könnte es ab Februar zum nächsten Shutdown kommen. In den vergangenen Tagen war das Ende des Stillstands bereits vorweggenommen und gefeiert worden.
So war der bekannteste Wall-Street-Index Dow Jones Industrial am Vorabend auf ein Rekordhoch geklettert. Einigen europäischen Börsen war dies ebenfalls gelungen, und auch der Dax hatte sich in den vergangenen drei Tagen stark entwickelt, sodass das Rekordhoch von Anfang Oktober bei 24.771 Punkten wieder greifbar nahe rückte.
Quelle: dpa-AFX
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14.11.25 10:07
#669 DAX
In der Hoffnung auf das inzwischen besiegelte Ende des bisher längsten Teilstillstands der US-Regierungsgeschäfte (Shutdown) hatte der Dax in dieser Woche zunächst klar zugelegt, bevor es am Donnerstag zu einer recht scharfen Korrektur kam und die Rally in Richtung Oktober-Höchststand bei 24.771 Punkten erst einmal ausgebremst wurde. Mit dem aktuellen Abschlag trübt sich das Chartbild wieder ein, das Rekordhoch rückt etwas in die Ferne.
In den USA hatten am Vortag Gewinnmitnahmen die Indizes belastet, wobei es besonders stark die Nasdaq-Börse mit den dort konzentrierten Technologiewerten erwischte. Nach einigen Äußerungen von Fed-Mitgliedern hegen Anleger Zweifel, ob die US-Notenbank im Dezember die Zinsen ein weiteres Mal senken wird. Zur Einschätzung der wirtschaftlichen Lage warten sie gespannt auf Konjunkturdaten, die nach dem Ende des Shutdowns nun wieder veröffentlicht werden können.
Die US-Börsen hatten zudem auf vorsichtige Ausführungen verschiedener Mitglieder der US-Notenbank reagiert. Die Erwartungen an eine weitere Zinssenkung durch die Fed noch in diesem Jahr waren darauf deutlich gesunken.
Quelle: dpa-AFX
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14.11.25 16:33
#670 DAX
Mit der aktuellen weltweiten Korrektur haben sich die Aussichten am zuvor erholten deutschen Aktienmarkt wieder eingetrübt. Zur Novembermitte fragen sich die Anleger, ob der traditionell gute Börsenmonat seinem Ruf noch gerecht werden und das Fundament für die erhoffte Jahresendrally legen kann.
https://www.ariva.de/dax-index/news/...bt-jahresendrally-rsf-11819601
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17.11.25 09:21
#671 DAX
https://www.finanznachrichten.de/...auf-talfahrt-dax-ausblick-486.htm
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17.11.25 09:40
#672 DAX
In der vergangenen Woche hatte der Dax letztlich um 1,3 Prozent zugelegt. Das Ende des bis dahin längsten Teilstillstands der US-Regierungsgeschäfte wurde besiegelt und in Aussicht darauf hatte der Leitindex sogar bis zu 3,7 Prozent gewonnen. Mit 24.441 Punkten schien er auf Kurs Richtung Oktober-Rekord bei 24.771 Punkten, wurde dann aber ausgebremst von Zweifeln, ob die US-Notenbank Fed im Dezember die Zinsen ein weiteres Mal senken wird.
Um eine Entscheidung der Fed besser abschätzen zu können, liegt der Fokus in dieser Woche auf US-Daten, die nach dem Shutdown-Ende nachgeholt werden. Bevor am Donnerstag die Jobdaten für September kommen sollen, sind die Marktteilnehmer laut den Experten der Helaba auf "alternative Informationsquellen angewiesen", darunter regionale Stimmungsindikatoren wie der am Montag erwartete Empire-State-Index.
Quelle: dpa-AFX
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17.11.25 18:05
#673 DAX
Zum Wochenstart sackte der deutsche Leitindex um 1,20 Prozent auf 23.590,52 Punkte ab. "Die Marke von 23.500 Punkten bleibt die zentrale Unterstützung, die es zu halten gilt, um ein weiteres Abrutschen zu verhindern", kommentierte Kapitalmarktstratege Jürgen Molnar vom Broker Robomarkets. Um vielleicht doch noch Bestmarken im laufenden Jahr zu erreichen, müsse es der Dax zeitnah schaffen, die 24.000-Punkte-Marke nachhaltig hinter sich zu lassen. Bisher bleibt aber fraglich, ob der traditionell gute Börsenmonat November seinem Ruf noch gerecht werden kann. Der MDax sank am Montag um 1,11 Prozent auf 29.086,93 Punkte.
Von der nahezu abgeschlossenen Berichtssaison der Unternehmen zog JPMorgan-Stratege Mislav Matejka wegen generell ermutigender Resultate ein recht positives Fazit. Die Eurozone hinke hinterher, dort dürfte die Profitabilität aber 2026 anziehen. Allerdings steht den Anlegern mit dem KI-Chipriesen Nvidia (Nvidia Aktie) am Mittwoch nach US-Börsenschluss noch ein echter Höhepunkt bevor. Aus Sicht der Experten von Index Radar verlange der Markt eine Antwort darauf, ob die hohen KI-Bewertungen gerechtfertigt seien.
Quelle: dpa-AFX
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18.11.25 10:14
#674 DAX
Der Dax sackte am Dienstag im frühen Handel bis auf 23.227 Punkte ab. Gegen Ende der ersten Handelsstunde ließ der Druck dann ein wenig nach. Er notierte mit 23.287 Punkten noch 1,3 Prozent im Minus. Der MDax sank um 1,3 Prozent auf 28.715 Zähler. Der EuroStoxx 50 büßte 1,3 Prozent auf 5.565 Punkte ein.
Auch wenn das Minus kleiner wurde, stand der Dax am Dienstag erstmals seit April wieder unter seiner 200-Tage-Durchschnittslinie, die einen beliebten Indikator für den längerfristigen Trend darstellt. Chartexperte Martin Utschneider vom Broker Robomarkets glaubt, dass deren nachhaltiges Unterschreiten dem übergeordneten, seit Frühling geltenden Seitwärtstrend gefährlich werden könnte.
In der Vorwoche hatte es noch so ausgesehen, als ob eine Jahresendrally möglich ist, die den Dax wieder in Richtung Oktober-Rekord von 24.771 Punkten treiben könnte. Nun versuchen aber immer mehr Anleger, in diesem Jahr erzielte Gewinne zu versilbern. Der deutsche Leitindex liegt in der Jahresbilanz immer noch mit etwa 17 Prozent im Plus - deutlicher als der MDax, der EuroStoxx oder der US-Leitindex Dow Jones Industrial .
Ein Lichtblick waren am Dienstag die Rheinmetall (Rheinmetall Aktie) -Aktien, die anlässlich des Kapitalmarkttags um 1,8 Prozent anzogen. In der Spitze standen sie knapp über der 1800-Euro-Marke auf einem Hoch seit vier Wochen. Auf der Investorenveranstaltung hatte der Rüstungskonzern neben Aussagen zum laufenden Jahr auch mittelfristige Ziele für das Jahr 2030 formuliert. Der Umsatz soll dann die 50-Milliarden-Euro-Marke erreichen.
Auf der Gegenseite standen mehrere Kursstürze, die es vor allem im SDax gab. Der Aktienkurs der Verve Group und der von SFC Energy brachen prozentual zweistellig ein.
Bei Verve war der Kursrutsch in der Spitze mehr als 20 Prozent groß, flachte aber zuletzt etwas ab auf unter 13 Prozent. Technische Probleme bei der Umstellung seiner Plattform haben dem in Schweden ansässigen Spezialist für digitale Werbung und Spieleentwicklung auch im dritten Quartal Schwierigkeiten bereitet. Das Unternehmen veröffentlichte eine neue Jahresprognose, die aufgrund einer neuen Umsatzrealisierung schwer vergleichbar ist.
Als zweitgrößter SDax-Verlierer sackten die Titel SFC Energy um fast elf Prozent ab. Der Brennstoffzellenspezialist blickt wegen Verzögerungen bei Rüstungsaufträgen und berücksichtigter Marktunsicherheiten noch etwas pessimistischer auf das Gesamtjahr als bisher. Der Umsatz dürfte nun am unteren Ende der zuletzt anvisierten Spanne landen.
Im MDax gab es hohe Verluste von bis zu 7,7 Prozent bei Fraport (Fraport Aktie) , nachdem Goldman Sachs (Goldman Sachs Aktie) die seit 2022 bestehende Kaufempfehlung wegen überdurchschnittlicher Kursgewinne aufgegeben hat. Analyst Patrick Creuset hob am Dienstag in seiner Neubewertung das Risiko wieder steigender Investitionen des Flughafenbetreibers hervor. Zuletzt dämmten die Aktien ihr Minus etwas auf fünf Prozent ein.
Mit minus vier Prozent wurden die Titel der RTL Group nach der Vorlage von Zahlen zum zweitgrößten MDax-Verlierer. Der Medienkonzern senkte seinen Jahresausblick wegen der anhaltenden TV-Werbeflaute. Im dritten Quartal sei der erzielte Umsatz derweil etwas niedriger ausgefallen als vom Analystenkonsens gedacht, merkte die Expertin Annick Maas von Bernstein Research an.
Quelle: dpa-AFX



