DAX-Überblick

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neuester Beitrag:  17.04.26 10:25
eröffnet am: 02.09.24 10:59 von: Highländer49 Anzahl Beiträge: 934
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02.09.24 10:59 #1 DAX-Überblick
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01.04.26 18:58 #910 DAX
Die Hoffnung auf ein zeitnahes Ende des Iran-Krieges und damit wieder deutlich rückläufige Ölpreise haben dem deutschen Aktienmarkt zum Start in den Monat April kräftig Auftrieb gegeben. Der Dax setzte seine Erholung vom Wochenanfang mit einem Aufschlag von 2,73 Prozent auf 23.298,89 Punkte fort und hat damit seither wieder um knapp 5 Prozent zugelegt. Im abgelaufenen Monat März war es für den deutschen Leitindex wegen des Nahostkriegs und der Ölpreis-Explosion um rund zehn Prozent abwärts gegangen.
Der MDax mit den mittelgroßen Werten beendete den Handel am Mittwoch 3,75 Prozent höher auf 29.205,84 Zählern. Gewinne wurden europaweit und in den USA verbucht. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx gewann 2,93 Prozent auf 5.732,71 Punkte.

Wie US-Präsident Donald Trump sagte, werden die Angriffe der Vereinigten Staaten im Iran in zwei bis drei Wochen beendet sein. Er denke, sein Land werde noch "vielleicht zwei Wochen, vielleicht ein paar Tage länger" brauchen, sagte Trump. Diese Aussagen drückten die Ölpreise deutlich, was die Inflationserwartungen dämpfte.

Am Rohstoffmarkt fiel Rohöl der Sorte Brent zur Lieferung im Juni zeitweise unter die viel beachtete Marke von 100 US-Dollar je Barrel (159 Liter). Am frühen Abend wurde das Fass mit etwas unter 102 Dollar (Dollarkurs) gehandelt.

Investoren, die zuvor wegen des hohen Ölpreises und der Auswirkungen auf Konjunktur und Inflation die Reißleine gezogen hatten, kehrten nun in den Markt zurück, sagte Chef-Marktanalyst Andreas Lipkow vom Broker CMC Markets. "Aus Angst, noch ein weiteres Stück der Erleichterungsrally zu verpassen, werden sie jetzt aktiv und beschleunigen so die Erholung im Dax." Dennoch ließen Trumps Worte einmal mehr "Raum für Spekulationen". So hält Lipkow nach wie vor alles für möglich, "von einer diplomatischen Lösung bis hin zu einer weiteren Eskalation und dem Einsatz von Bodentruppen im Iran".

Quelle: dpa-AFX  
02.04.26 10:05 #911 DAX
Nach der Rede von US-Präsident Donald Trump zur Nation und daraufhin deutlich steigenden Ölpreisen hat der deutsche Aktienmarkt am Donnerstag merklich nachgegeben. Vor dem langen Osterwochenende, in das auch der Ablauf des Ultimatums von Trump im Iran-Krieg fällt, minimieren die Anleger ihre Risiken. Am 6. April läuft die von Trump verlängerte Frist zur Zerstörung von Energieanlagen aus, mit der er die Öffnung der Straße von Hormus erzwingen will.
Der Dax fiel in den ersten Handelsminuten um 1,6 Prozent auf 22.936 Punkte, nachdem er tags zuvor die Marke von 23.000 Punkte übersprungen und in den ersten drei Handelstagen der verkürzten Karwoche um rund viereinhalb Prozent zugelegt hatte. Der MDax mit den mittelgroßen deutschen Werten verlor am Morgen 2,2 Prozent auf 28.570 Zähler. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx ging es um 1,8 Prozent abwärts.

Quelle: dpa-AFX  
02.04.26 19:29 #912 DAX
Hoffnungen auf ein Ende der Blockade der Straße von Hormus haben am Donnerstag die zunächst deutlichen Verluste am deutschen Aktienmarkt spürbar eingedämmt. Der Dax , der am frühen Nachmittag noch fast 3 Prozent eingebüßt hatte, verringerte sein Minus vor den Osterfeiertagen letztlich auf 0,56 Prozent und ging bei 23.168,08 Punkte aus dem Handel. In der verkürzten Karwoche hat sich der deutsche Leitindex damit um knapp 4 Prozent erholt. Der MDax mit den mittelgroßen Werten schloss am Donnerstag 0,99 Prozent tiefer auf 28.916,26 Zählern.
Für spürbare Entspannung sorgte eine Meldung der staatlichen iranischen Nachrichtenagentur IRNA. Demnach arbeitet der Iran derzeit mit dem Land Oman an einem Protokoll zur Überwachung des Schiffsverkehrs durch diese strategisch wichtige Meerenge. Es gehe unter anderem um eine sichere Durchfahrt, hieß es unter Berufung auf den stellvertretenden iranischen Außenminister.

Zuvor hatte Trumps Rede an die Nation für wieder deutlich steigende Ölpreise gesorgt. Der US-Präsident hatte zwar ein baldiges Kriegsende in Nahost versprochen, den Iran zugleich aber vor weiter heftigen Angriffen auf iranische Kraftwerke in den nächsten Wochen gewarnt, falls es nicht zu einer Einigung komme. Am 6. April läuft die von Donald Trump verlängerte Frist zur Zerstörung von Energieanlagen aus, mit der er die Öffnung der Straße von Hormus erzwingen will.

Für den EuroStoxx ging es vor Ostern um 0,70 Prozent auf 5.692,86 Punkte abwärts. Auch der Leitindex der Eurozone konnte damit seine Verluste spürbar reduzieren. In Zürich erholte sich der SMI fast vollständig von seinen Tagesverlusten und in London wurden leichte Gewinne verzeichnet. In den USA verringerte der bekannteste Wall-Street-Index Dow Jones Industrial seine Verluste vom Handelsstart auf zuletzt 0,2 Prozent.

Quelle: dpa-AFX  
06.04.26 11:09 #913 DAX
Nach einer vierwöchigen Verlustserie ist der DAX in eine Erholung eingeschwenkt. In der abgelaufenen Woche legte das größte deutsche Börsenbarometer 867 Punkte zu und schloss +3,89% höher mit 23.168 Punkten. Die höchsten Gewinne gab es bei Rheinmetall und Deutsche Börsen, Henkel rangierte am DAX-Ende. Setzt sich die Erholung in der neuen Woche fort?
https://www.sharedeals.de/...rebound-henkel-unter-druck-dax-ausblick/  
07.04.26 10:13 #914 DAX

Nach dem langen Osterwochenende haben die Anleger am deutschen Aktienmarkt vorsichtig agiert. Angesichts des Iran-Kriegs gaben die wichtigsten Indizes am

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Zeitpunkt: 08.04.26 14:37
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07.04.26 18:24 #915 DAX
Das Ultimatum von US-Präsident Donald Trump an den Iran hat am Dienstag erneut für Nervosität im deutschen Aktienhandel gesorgt. Nach einem anfänglichen Auf und Ab des Leitindex Dax drehte dieser am Nachmittag ins Minus und schloss 1,06 Prozent niedriger bei 22.921,59 Zählern. Der MDax mit den mittelgroßen deutschen Werten gab mit 0,63 Prozent auf 28.733,46 Punkte weniger stark nach.
Vor dem Ablauf der von den Vereinigten Staaten gesetzten Frist am Mittwoch um 2.00 Uhr zeichnete sich keine Einigung ab. Stattdessen wurden schon kurz vor Ablauf des Ultimatums im Iran zahlreiche Verkehrswege und die Ölindustrie bombardiert. Der Iran meldete landesweite Angriffe auf seine Verkehrsinfrastruktur.

"Das Geschehen am Kapitalmarkt steht weiterhin im Bann des Iran-Kriegs", schrieben die Analysten Christian Lenk und Christian Reicherter von der DZ Bank. Zuletzt habe der US-Präsident seine Rhetorik gegenüber Teheran noch einmal verschärft. Eine weitere Eskalation des Iran-Kriegs habe das Potenzial, den Rohölpreis noch weiter ansteigen zu lassen.

Der EuroStoxx büßte am Dienstag 1,05 Prozent auf 5.633,22 Punkte ein. In Zürich verlor der SMI Index 1,48 Prozent. Der britische FTSE 100 gab weniger stark nach. In den USA lag der Dow Jones Industrial zum europäischen Handelsschluss mit 0,8 Prozent im Minus.

Aus Branchensicht nahm europaweit die Erholung der Chemiewerte wieder Fahrt auf. Analysten sehen durch den Krieg zunächst einige Pluspunkte für den Sektor: nachlassenden Konkurrenzdruck, Reduktion des Überangebots und steigende Preise. Risikofaktor bleibe allerdings eine geringere Nachfrage, deren Ausmaß insbesondere von der Dauer des Iran-Kriegs abhänge.
An der Dax-Spitze gewannen BASF (BASF Aktie) knapp zwei Prozent. Im MDax hatten Wacker Chemie , Lanxess (Lanxess Aktie) und die Aktien des Düngemittelproduzenten K+S die Nase mit Aufschlägen von bis zu fast fünf Prozent vorn.

Daneben bewegten Analystenkommentare die Kurse. So stiegen Aurubis (Aurubis Aktie) um zwei Prozent, nachdem Warburg Research zum Kauf der Papiere des Kupferkonzerns geraten hatte.

Quelle: dpa-AFX  
08.04.26 11:25 #916 DAX
Die Einigung zwischen den USA und dem Iran auf eine Waffenruhe hat bei den Anlegern am Mittwoch weltweit für enorme Erleichterung gesorgt - vor allem dank des massiven Einbruchs der Ölpreise. Mehrere Börsianer sprachen von einem "Geschenk von Pakistan". Der Nachbar des Iran hatte eine sofortige Waffenruhe vermittelt.
Daraufhin sackten die Ölpreise prozentual zweistellig ab. Sie sind momentan der wichtigste Gradmesser für die Inflations- und Konjunktursorgen am Markt. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juni war zeitweise unter 92 US-Dollar und damit auf das tiefste Niveau seit mehr als zwei Wochen gefallen.

Wichtig für die globalen Märkte ist vor allem, dass der Iran die Straße von Hormus nun wieder für den Schiffsverkehr öffnen will. Die Meerenge ist einer der global wichtigsten Transportwege - nicht nur für Rohöl und Gas. Ihre Öffnung war die Bedingung der USA für eine Feuerpause.

Hierzulande schnellte der Dax um 4,6 Prozent auf 23.972 Punkte in die Höhe und erreichte das Niveau von Anfang März. Damit überwand der Leitindex seine exponentielle 200-Tage-Durchschnittslinie - ein viel beachtetes Trendbarometer für die langfristige Entwicklung.

Der MDax mit den mittelgroßen deutschen Werten zog um 5,2 Prozent auf 30.215 Zähler an. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx stieg um 4,3 Prozent.
In Asien ging es am stärksten an solchen Börsen nach oben, die zuvor am meisten unter dem Ölpreisanstieg gelitten hatten. So gehörten die Leitindizes in Japan und Südkorea mit Gewinnen von gut fünf und fast sieben Prozent zu den Spitzenreitern.

"An den Finanzmärkten ist Aufatmen angesagt", schrieb Chefvolkswirt Thomas Gitzel von der VP Bank. Mit dem Waffenstillstand bleibe vorerst eine weitere Eskalation aus. Vor allem die deutlich gefallenen Ölpreise lassen dem Experten zufolge Hoffnungen keimen, dass der Anstieg der Inflationsraten eine kurze Episode bleiben wird. Die Notenbanken könnten im Falle einer nachhaltigen Entspannung der Ölpreise auch von bereits befürchteten Zinsanhebungen absehen.

Marktstratege Matthew Ryan vom britischen Fintech-Unternehmen Ebury ergänzte: "Der Fokus richtet sich nun auf die bevorstehenden, entscheidenden Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran." Die zentrale Frage werde sein, ob diese zu einem dauerhaften Frieden führen oder ob der Waffenstillstand nur einen Aufschub des Problems darstellt.
Am deutschen Aktienmarkt gab es in den wichtigsten Indizes jeweils nur etwa eine Handvoll Verlierer. Gefragt waren die Papiere solcher Unternehmen, die stark von der Konjunktur abhängen. So schnellten im Dax die Titel des Finanzhauses Commerzbank (Commerzbank Aktie) , des Chipherstellers Infineon (Infineon Aktie) und des Energietechnikkonzerns Siemens Energy um jeweils mehr als neun Prozent in die Höhe.

Im Nebenwerte-Index SDax hatten die Anteilsscheine des Stahlkonzerns Salzgitter mit einem Plus von gut 19 Prozent die Nase vorn. Sie haben gleichwohl ihre Verluste seit Kriegsbeginn Ende Februar noch nicht aufgeholt.

Aktien von Redcare Pharmacy gewannen nach der Vorlage von Geschäftszahlen an der MDax-Spitze 16 Prozent. Der Experte Martin Comtesse vom Analysehaus Jefferies sprach von einem insgesamt "konstruktiven Start" ins Jahr für die Online-Apotheke.

Quelle: dpa-AFX  
08.04.26 16:07 #917 Alles wieder Super
Gewinne sprudeln wieder und die Insolvenzen werden zurückgezogen - war überhaupt was passiert ?  
08.04.26 16:16 #918 man merkt wie um die Trendlinien gekämpft w.
ich nenne das nicht Hormus, ich nenne das  Hokuspokus.Wen wollen denn Alle veräppeln.
 
08.04.26 16:35 #919 Einer noch - Ablenkungsmanöver
immer wenn die Wirtschaft am Abkacken ist wird Krieg gespielt , mal kurz zur Ablenkung,aber es verbessert nicht die wirtschaftliche Situation - es wird anschließend noch schlechter und die Rüstungsfirmen können hinterher auch einpacken.  
08.04.26 17:51 #920 DAX
Die Einigung auf eine zweiwöchige Waffenruhe im Iran-Krieg hat bei den Anlegern am Mittwoch weltweit für enorme Erleichterung gesorgt - vor allem dank des massiven Einbruchs der Ölpreise. Börsianer sprachen von einem "Geschenk von Pakistan". Das Nachbarland des Iran hatte eine sofortige Waffenruhe vermittelt.
Daraufhin sackten die Ölpreise prozentual zweistellig ab. Sie sind derzeit der wichtigste Gradmesser für die Inflations- und Konjunktursorgen. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juni fiel zeitweise unter 91 US-Dollar und damit auf das tiefste Niveau seit Mitte März.

Wichtig für die globalen Märkte ist vor allem, dass der Iran die Straße von Hormus nun wieder für den Schiffsverkehr öffnen will. Allerdings erwägt das Land nach Angaben der Nachrichtenagentur Fars zufolge, aus der vereinbarten zweiwöchige Feuerpause mit den USA auszusteigen. Hintergrund seien die anhaltenden israelischen Angriffe auf die Hisbollah im Libanon.

Der Dax schnellte um 5,06 Prozent auf 24.080,63 Punkte hoch. Es war der größte Tagesgewinn seit gut drei Jahren. Gemessen am bisherigen Jahrestief von Ende März hat der deutsche Leitindex damit knapp zwei Drittel seines Kursrutsches wegen des Iran-Kriegs wieder wettgemacht. Der MDax zog um 5,43 Prozent auf 30.295,08 Zähler an.

Quelle: dpa-AFX  
09.04.26 10:31 #921 DAX
Nach der Erholungsrally zur Wochenmitte ist am deutschen Aktienmarkt Ernüchterung eingekehrt. Bei wieder gestiegenen Ölpreisen gaben die wichtigsten Indizes am Donnerstag nach. Angesichts der verheerenden Luftangriffe Israels im Libanon drohte der Iran, die gerade erst mit den USA vereinbarte Waffenruhe platzen zu lassen. US-Präsident Donald Trump drohte dem Iran ebenfalls mit einer neuen militärischen Eskalation, falls es nicht zu einem umfassenden Abkommen kommen sollte.
Der Dax fiel um 0,6 Prozent auf 23.932 Punkte. Tags zuvor war der Leitindex nach der vereinbarten Waffenruhe im Iran-Krieg zwischenzeitlich bis auf 24.163 Punkte gesprungen. Hier lief er sich im Bereich mehrerer längerfristiger technischer Trendbarometer - der einfachen 200-Tage-Durchschnittslinie sowie der 100- und 50-Tage-Linie - jedoch fest.

Der MDax mit den mittelgroßen deutschen Werten verlor am Donnerstag 0,7 Prozent auf 30.097 Zähler. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es um 0,4 Prozent abwärts.

Quelle: dpa-AFX


https://www.ariva.de/dax-index/news/...holungsrally-im-minus-11964381  
09.04.26 18:43 #922 DAX
Nach der Erholungsrally zur Wochenmitte ist der Dax am Donnerstag erneut unter Druck geraten. Für Verunsicherung sorgten die wieder gestiegenen Ölpreise, denn die gerade erst zwischen den USA und dem Iran vereinbarte Waffenruhe erscheint brüchig.
Der deutsche Leitindex rutschte um 1,14 Prozent auf 23.806,99 Punkte ab. Tags zuvor hatte das Börsenbarometer nach der vereinbarten Waffenruhe im Iran-Krieg den größten prozentualen Tagesgewinn seit 2022 eingefahren. Der MDax mit den mittelgroßen deutschen Werten verlor am Donnerstag 0,80 Prozent auf 30.052,36 Zähler.

Die USA müssten sich entscheiden - "entweder Waffenruhe oder Fortsetzung des Krieges via Israel. Sie können nicht beides haben", schrieb Irans Außenminister Abbas Araghtschi auf der Plattform X mit Verweis auf Israels verheerende Luftangriffe im Libanon. US-Präsident Donald Trump drohte dem Iran ebenfalls mit einer neuen militärischen Eskalation, falls es nicht zu einem umfassenden Abkommen kommen sollte.

Jim Reid von der Deutschen Bank zeigte sich gleichwohl verhalten optimistisch: "Im Vergleich zu vor 24 Stunden hat der Stress an den Finanzmärkten deutlich nachgelassen", hatte der Stratege am Morgen konstatiert. Unter dem Strich hätten die Sorgen über einen "stagflationären Schock" - eine schwächere Konjunktur bei gleichzeitig steigenden Preisen - nachgelassen.

Die Ölpreise bleiben der wichtigste Gradmesser für die Inflations- und Konjunktursorgen am Markt und damit die Risikofreude der Anleger. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juni war tags zuvor mit fast 90 US-Dollar auf das tiefste Niveau seit Mitte März gesackt. Zuletzt kostete Brent-Öl wieder 98 Dollar (Dollarkurs).
Am Dax-Ende sackten die Aktien von SAP (SAP Aktie) um 6,8 Prozent ab. Die Software-Branche leidet besonders unter der Furcht der Anleger vor einer Verdrängung herkömmlicher Software durch den Einsatz Künstlicher Intelligenz. Das belastete im US-Handel auch Aktien wie Salesforce und ServiceNow .

Chemie-Aktien wie BASF (BASF Aktie) , Lanxess (Lanxess Aktie) und Evonik legten um bis zu 2,6 Prozent zu. Analysten argumentierten, asiatische Produzenten chemischer Vorprodukte litten stärker unter der Schließung der Straße von Hormus als Europas Hersteller. Diese könnten zumindest kurzfristig die Preise erhöhen.

Im MDax bekamen die Papiere von Lufthansa wieder die geopolitische Unsicherheit und den höheren Ölpreis zu spüren, der das Kerosin teurer macht. Die Anteilscheine büßten 3,2 Prozent ein. Hinzu kam, dass die Flugbegleiter für Freitag zu einem Streik aufgerufen sind.
Unter den kleineren Werten stiegen Elmos Semiconductor um 7,1 Prozent, sie erreichten ein Rekordhoch. Der Halbleiterhersteller will eigene Aktien einziehen, um künftig bei Aktienrückkäufen flexibel agieren zu können.

In Europa sank der EuroStoxx um 0,29 Prozent auf 5.896,29 Punkte. In Zürich legte der SMI um 0,35 Prozent zu. Der Londoner FTSE 100 endete nahezu unverändert. In den USA lag der Dow Jones Industrial zum europäischen Handelsschluss moderat im Minus.

Quelle: dpa-AFX

https://www.ariva.de/dax-index/news/...schluss-verluste-nach-11965249  
10.04.26 10:12 #923 DAX

Nach dem Dämpfer vom Vortag hat sich der deutsche Aktienmarkt am letzten Handelstag der Woche stabil gezeigt. Trotz fragiler Waffenruhe im Nahen Osten kommt am Freitag bislang kein neuer Druck durch die Ölpreise auf, die aktuell der zentrale Gradmesser für die Inflations- und Konjunktursorgen am Markt sind. Der Dax trat im frühen Xetra-Handel mit 23.813 Punkten quasi auf der Stelle. Auf Wochensicht zeichnet sich eine Erholung um knapp drei Prozent ab.
Der MDax mit den mittelgroßen deutschen Werten lag mit 0,1 Prozent leicht im Plus bei 30.079 Zählern. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es ebenfalls um 0,1 Prozent aufwärts.

Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent bleibt klar unter 100 US-Dollar, nachdem er am Mittwoch nach Vereinbarung der Waffenruhe im Iran-Krieg sogar fast auf 90 Dollar (Dollarkurs) gesunken war. Am Morgen mussten rund 96 Dollar bezahlt werden.

"Die Aufmerksamkeit liegt nun auf möglichen Verhandlungen in Pakistan, die voraussichtlich am Wochenende stattfinden werden", schrieb Anleihenexperte Hauke Siemßen von der Commerzbank (Commerzbank Aktie) mit Blick auf die Kriegsparteien im Nahen Osten. Unter vielen Faktoren dürfte der Erfolg eines dauerhaften Waffenstillstands von Israels Vorgehen im Libanon abhängen. Hier deuteten die jüngsten Nachrichten auf Verhandlungsbereitschaft hin.

Mit Blick auf die Einzelwerte tat sich wenig. Adidas legten um knapp ein Prozent zu. Die US-Bank Citigroup hat eine Kaufempfehlung für die Papiere des Sportartikel-Konzerns bekräftigt.
Nordex -Aktien gaben trotz eines Auftrags aus Spanien um knapp ein Prozent nach. Die Anteilsscheine des Herstellers von Windkraftanlagen waren am Vortag auf den höchsten Stand seit 2002 geklettert.

Ein erfreuliches Debüt im Kleinwerte-Index SDax gaben die Papiere der Shelly Group , die um 2,7 Prozent stiegen. Das Technologieunternehmen mit Sitz im bulgarischen Sofia ist für die Aktien von Gerresheimer in den SDax aufgerückt.

Quelle: dpa-AFX

https://www.ariva.de/dax-index/news/...-dax-stabil-bei-wenig-11965795

 
10.04.26 18:33 #924 DAX

Nach dem Dämpfer vom Vortag hat der deutsche Leitindex Dax am letzten Handelstag der Woche kaum verändert geschlossen. "Die Aufmerksamkeit liegt nun auf möglichen Verhandlungen in Pakistan, die voraussichtlich am Wochenende stattfinden werden", hieß es am Freitag von der Commerzbank (Commerzbank Aktie) mit Blick auf die Kriegsparteien im Nahen Osten. Unter vielen Faktoren dürfte der Erfolg eines dauerhaften Waffenstillstands von Israels Vorgehen im Libanon abhängen. Hier deuteten die jüngsten Nachrichten auf Verhandlungsbereitschaft hin.
Der Dax fiel um 0,01 Prozent auf 23.803,95 Punkte. Auf Wochensicht ergibt sich damit ein Plus von 2,74 Prozent. Die Verluste seit Beginn des Iran-Kriegs Ende Februar sind damit aber noch nicht wettgemacht; kurz vor dem Ausbruch dieses bewaffneten Konfliktes hatte der Dax noch bei über 25.000 Punkten gestanden. Der MDax mit den mittelgroßen deutschen Werten zog am Freitag um 1,10 Prozent auf 30.382,28 Punkte an.

Nach wie vor schauen die Investoren auf die Öl- und Gaspreise. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juni blieb klar unter der viel beachteten Marke von 100 US-Dollar, zuletzt mussten gut 96 Dollar (Dollarkurs) bezahlt werden. Am Mittwoch nach Vereinbarung der Waffenruhe im Iran-Krieg war der Preis fast auf 90 Dollar gesunken.

Vage Spekulationen über ein Ende des Kriegs in der Ukraine setzten Rüstungswerte deutlich unter Druck. Auslöser könnte die Reise des für Wirtschaftsbeziehungen mit dem Ausland zuständigen Kremlgesandten Kirill Dmitrijew zu Gesprächen in die USA gewesen sein. Moskau bremste allerdings umgehend: Dieser führe keine Gespräche über ein Ende des Ukraine-Kriegs, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow. Sein Besuch bedeute keine Wiederaufnahme der unterbrochenen Verhandlungen.

Gleichwohl waren im Dax Rheinmetall (Rheinmetall Aktie) mit einem Abschlag von 5,6 Prozent das klare Schlusslicht. Im MDax waren die drei Rüstungstitel Renk , TKMS und Hensoldt die größten Verlierer mit bis zu 5,9 Prozent Abschlag.
Gesucht hingegen waren die Profiteure eines etwaigen Wiederaufbaus der Ukraine. Im Dax setzten sich Heidelberg Materials mit plus 3 Prozent an die Spitze. Im MDax gewannen Bilfinger 1,7 Prozent und die Stahlhersteller Salzgitter und Thyssenkrupp (ThyssenKrupp Aktie) 7,6 respektive 3 Prozent.

Ansonsten zogen Ströer um 4,7 Prozent an. Ein Börsenbrief hatte sich für die Papiere des Werbedienstleisters ausgesprochen.

Ihr Debüt im SDax gaben die Papiere von Shelly , die um 0,2 Prozent zulegten. Das Technologieunternehmen mit Sitz im bulgarischen Sofia rückte für die Aktien von Gerresheimer in den Nebenwerte-Index auf. Vor dem Hintergrund der Aufarbeitung von Bilanzierungsfehlern hatte der Verpackungsspezialist bis zum 31. März keinen testierten Jahres- und Konzernabschluss vorgelegt. Damit wurde eine Voraussetzung für die Notierung im SDax nicht erfüllt.
Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx stieg um 0,51 Prozent auf 5.926,11 Punkte. In Zürich legte der SMI nur etwas zu, während der britische FTSE 100 geringfügig nachgab. In New York lag der Dow Jones Industrial zum europäischen Handelsschluss leicht im Minus.

Quelle: dpa-AFX




https://www.ariva.de/dax-index/news/...or-iran-verhandlungen-11966333  
13.04.26 09:35 #925 DAX
Die vorläufig gescheiterten Friedensverhandlungen zwischen den USA und dem Iran haben den deutschen Aktienmarkt am Montag deutlich belastet. Auf die Stimmung drückte zudem die von US-Präsident Donald Trump angekündigte Seeblockade der Straße von Hormus.
Der Leitindex Dax fiel um ein Prozent auf 23.576 Punkte. Der MDax mit den mittelgroßen deutschen Werten verlor 1,5 Prozent auf 29.935 Zähler. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx ging es um ein Prozent abwärts.

Die Ölpreise stiegen infolge der aktuellen Entwicklungen im Nahen Osten wieder in größerem Maße, was einmal mehr entsprechende Inflations- und Konjunktursorgen weckte. In der Nacht zum Montag zog der Preis für ein Barrel Rohöl der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juni erneut über die Marke von 100 US-Dollar an. Dies hatte bereits die Börsen in Asien ins Minus gedrückt./

Quelle: dpa-AFX  
13.04.26 09:36 #926 DAX
Der DAX bleibt im Erholungsmodus. In der abgelaufenen Woche legte das größte deutsche Börsenbarometer unter dem Strich 635 Punkte zu und schloss +2,74% höher mit knapp 23.804 Punkten. Die höchsten Gewinne gab es bei Siemens Energy und Infineon, Rheinmetall rutschte ans DAX-Ende. Geht es in der neuen Woche weiter nach oben?
https://www.finanznachrichten.de/...-unter-druck-dax-ausblick-486.htm  
13.04.26 12:16 #927 DAX
Die vorläufig gescheiterten Friedensverhandlungen zwischen den USA und dem Iran haben den deutschen Aktienmarkt am Montag deutlich belastet. Auf die Stimmung drückte zudem die von US-Präsident Donald Trump angekündigte Seeblockade der Straße von Hormus.
Der Leitindex Dax fiel um ein Prozent auf 23.570 Punkte. Der MDax mit den mittelgroßen deutschen Werten verlor 1,3 Prozent auf 29.980 Zähler. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es um ein Prozent abwärts.

Direkte Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad waren am Wochenende ohne greifbares Ergebnis geblieben. Für diesen Montag nun hat das US-Militär auf Anordnung von Trump eine Blockade von Schiffen in der Straße von Hormus angekündigt, die iranische Häfen anlaufen oder von ihnen auslaufen. Zugleich erläuterte das Militär, dass die Durchfahrt von Schiffen, deren Ziel oder Startpunkt kein iranischer Hafen ist, nicht beeinträchtigt werde. Trump will mit der Hormus-Blockade verhindern, dass der Iran Gebühren von Reedereien für eine Durchfahrt durch die Meerenge verlangt und das Land gleichzeitig von Öleinnahmen abschneiden.

Der Iran gab sich unbeeindruckt. Trumps Ankündigung der Seeblockade sei nichts als Bluff, schrieb der Sprecher des Sicherheitsausschusses im iranischen Parlament, Ebrahim Rezaei, auf der Plattform X. Dies würde als Militäroperation gewertet, "und wir würden darauf reagieren." Die Revolutionsgarden warnten davor, dass sich Militärschiffe der Straße von Hormus nähern. Dies würde als "klarer Verstoß gegen die bestehende Waffenruhe betrachtet", hieß es.

Zwar rechneten die Anleger fest damit, dass beide Parteien zähneknirschend an den Verhandlungstisch zurückkehren, doch die akute Gefahr bleibe extrem hoch, schrieb Analyst Frank Sohlleder vom Handelshaus ActivTrades. Das absolute Nadelöhr, die blockierte Straße von Hormus, bleibe unter der Kontrolle Teherans weiterhin fest verschlossen. Und als Vergeltung drohe die US-Administration nun mit eigenen, aggressiven Blockaden. Dieses explosive geopolitische Gemisch berge massive Risiken.
Die Ölpreise stiegen infolge der aktuellen Entwicklungen im Nahen Osten wieder in größerem Maße, was einmal mehr entsprechende Inflations- und Konjunktursorgen weckte. In der Nacht zum Montag zog der Preis für ein Barrel Rohöl der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juni erneut über die Marke von 100 US-Dollar an. Dies hatte bereits die Börsen in Asien ins Minus gedrückt.

Am Dax-Ende fielen Deutsche Telekom nach einem Analystenkommentar um 2,4 Prozent. Über den Aussichten für das US-Geschäft stünden durchaus Wolken, und das erste Quartal dürfte mehr Fragen als Antworten hinterlassen, schrieb Akhil Dattani von der US-Bank JPMorgan.

Als Schlusslicht im MDax knickten die Papiere von Nemetschek um 7,4 Prozent und litten damit unter einer Verkaufsempfehlung der Großbank UBS. Analyst Michael Briest betonte die Risiken langjähriger Verträge des Bausoftware-Spezialisten. Sie seien im ersten Jahr hilfreich, sorgten ab dem zweiten Jahr aber für Gegenwind und gefährdeten den bisher starken Barmittelzufluss. Der Markt dürfte diese Risiken mit den Verdrängungssorgen rund um Künstliche Intelligenz verschmelzen.
Lufthansa sackten um gut vier Prozent ab. Am Montag fielen zahlreiche Flüge wegen eines erneuten Piloten-Streiks aus. Die Gewerkschaft Vereinigung Cockpit hat bis Dienstag zu Arbeitsniederlegungen bei der Lufthansa und mehreren Tochtergesellschaften aufgerufen.

Quelle: dpa-AFX


https://www.ariva.de/dax-index/news/...effnung-verluste-nach-11967388  
14.04.26 10:22 #928 DAX
Die Hoffnung auf einen Frieden im Nahen Osten hat dem Dax am Dienstag klar Auftrieb gegeben. Kurz nach Handelsbeginn überwand der wichtigste deutsche Aktienindex die Marke von 24.000 Punkten, über welcher die Erholung in der Vorwoche Grenzen aufgezeigt bekommen hatte. Zuletzt stand noch ein Plus von 1,04 Prozent auf 23.988 Punkte zu Buche.
Der MDax mit den mittelgroßen hiesigen Börsenunternehmen gewann am Dienstagmorgen 1,22 Prozent auf 30.621 Punkte. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es um knapp 0,8 Prozent bergauf.

Da die USA und der Iran eine weitere Gesprächsrunde erwägten, bestehe "die Chance auf ein Ende der militärischen Auseinandersetzungen", schrieb Portfoliomanager Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners. Ein Friedensabkommen würde zudem die Straße von Hormus öffnen, einen für die Weltwirtschaft wichtigen Schifffahrtsweg./

Quelle: dpa-AFX  
14.04.26 19:33 #929 DAX
Die Hoffnung auf Frieden in Nahost hat dem deutschen Aktienmarkt am Dienstag neue Aufwärtsimpulse gegeben. Die hohen Ölpreise gaben spürbar nach.
Der deutsche Leitindex Dax überwand wieder die 24.000-Punkte-Marke und schloss mit plus 1,27 Prozent auf 24.044,22 Zähler. Der MDax , der Index der mittelgroßen Börsenunternehmen, gewann 0,94 Prozent auf 30.534,94 Punkte. Europaweit und in den USA sah es ähnlich aus.

Nachdem sich tags zuvor, inmitten der Waffenruhe und nach erfolglos verlaufenen Gesprächen zwischen den USA und dem Iran am Wochenende, beide Parteien weiter drohten, war in neuen Gesprächen von "großen Fortschritten" die Rede. Von diesen hatte US-Vizepräsident JD Vance gesprochen und ergänzt, dass nun Teheran am Zug sei, bei dem für die USA wichtigsten Punkt, dem iranischen Atomprogramm, Zugeständnisse zu machen.

Die Chance auf ein Ende der militärischen Auseinandersetzungen ist folglich noch nicht vom Tisch. Ein Friedensabkommen würde zugleich die Straße von Hormus öffnen, einen für die Weltwirtschaft wichtigen Schifffahrtsweg, wie Portfoliomanager Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners sagte. Für die globale Wirtschaft könnte dadurch wieder eine langsame Normalisierung in Gang kommen.

Zudem wollen die libanesische Regierung und Israel erstmals seit Jahrzehnten direkte Gespräche beginnen. Israel strebt laut Ministerpräsident Benjamin Netanjahu ein dauerhaftes Friedensabkommen an und fordert eine Entwaffnung der libanesischen Hisbollah-Miliz, die mit dem Iran verbündet ist.
In Europa ging es für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 um 1,35 Prozent auf 5.984,51 Punkte nach oben und auch in London und Zürich wurden Gewinne verzeichnet. In den USA legten die wichtigsten Indizes zum europäischen Börsenschluss ebenfalls zu. Der Preis für ein Fass der Rohöl-Sorte Brent sank noch etwas weiter unter 100 US-Dollar.

Im Dax waren die Aktien der Deutschen Bank mit plus 3,8 Prozent Spitzenreiter. Commerzbank (Commerzbank Aktie) stiegen um 2,5 Prozent. Die US-Banken JPMorgan , Citigroup und Wells Fargo hatten im ersten Quartal mit ihren Gewinnen besser als erwartet abgeschnitten.

Die Aktie von Nordex litt nach Auftragszahlen und einer Abstufung durch MWB Research aus Bewertungsgründen unter Gewinnmitnahmen. Das Papier des Windturbinenherstellers gab um 0,9 Prozent nach, hatte aber erst in der vergangenen Woche ein Rekordhoch erklommen.
Für Aixtron ging es um weitere 4,2 Prozent bergab, nachdem die Investmentbank Oddo BHF ihre positive Anlageempfehlung gestrichen hatte. Inzwischen sei bereits ein sehr guter Geschäftsverlauf bis 2027 eingepreist, schrieb Analyst Martin Marandon-Carlhian.

Nemetschek büßten 3,4 Prozent ein. Der auf die Bauindustrie spezialisierte Softwareanbieter hatte die Übernahme des US-Unternehmens Heavy Construction Systems Specialists (HCSS) angekündigt. Auch wenn die Transaktion strategisch sinnvoll sei, gehe sie zu Lasten der Bewertung und einer höheren Komplexität, urteilte Experte Charles Brennan von Jefferies.

Heidelberger Druck stachen im Nebenwerte-Index SDax mit einem Kurssprung von knapp 19 Prozent heraus. Die schon einmal im März spürbare Fantasie für den Einstieg in das Rüstungsgeschäft wurde am Dienstag wieder belebt durch einen Bericht in der "Wirtschaftswoche" und einen Besuch des brandenburgischen Ministerpräsidenten am Standort Brandenburg an der Havel. Der Druckmaschinenhersteller baut wie bekannt neben seinem Kerngeschäft und den mittlerweile angebotenen Auto-Ladeboxen ein weiteres Standbein im Bereich der Drohnenabwehr auf. Händler verwiesen angesichts der zunehmenden Kursdynamik im Tagesverlauf auch auf Eindeckungen von Leerverkäufern. Diese geraten im Fall steigender Kurse unter Druck, ihre Positionen durch Käufe aufzulösen, und verstärken damit den Anstieg noch.

Stahlwerte profitierten davon, dass die EU zum Schutz der europäischen Industrie ihre Einfuhrregeln verschärft. Salzgitter und Thyssenkrupp (ThyssenKrupp Aktie) verzeichneten Kursgewinne von 5,2 beziehungsweise 3,3 Prozent. Damit setzten die Aktien ihre Ende März begonnene Erholungsrally fort.

Quelle: dpa-AFX


https://www.ariva.de/dax-index/news/...ffnung-auf-frieden-in-11969504
 
15.04.26 10:12 #930 DAX
Nach der deutlichen Vortagserholung hat dem Dax am Mittwoch zunächst die Kraft für weitere klare Gewinne gefehlt. Die Anleger dürften abwarten, ob es in den kommenden Tagen tatsächlich eine weitere Gesprächsrunde zwischen dem Iran und den USA geben wird.
In den ersten Handelsminuten schaffte der deutsche Leitindex ein Plus von 0,05 Prozent auf 24.055 Punkte. Damit behauptete er sich über der Marke von 24.000 Punkten. Für den MDax , den Index der mittelgroßen Börsenunternehmen, ging es um weitere 0,27 Prozent auf 30.617 Punkte hoch. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 verlor indes 0,3 Prozent.

In den USA hatte am Dienstag vor allem die Tech-Börse Nasdaq mit deutlichen Gewinnen geschlossen. Auch die Kurstafeln in Asien zeigten zuletzt ein positives Bild.

Quelle: dpa-AFX



https://www.ariva.de/dax-index/news/...dax-wenig-bewegt-nach-11970063  
15.04.26 19:41 #931 DAX
Der Dax hat sich am Mittwoch nach seiner deutlichen Vortageserholung stabil gezeigt. Angesichts der Vorschusslorbeeren am Dienstag blieben die Anleger an der Seitenlinie, denn noch ist unklar, ob es in den kommenden Tagen tatsächlich zu einer weiteren Gesprächsrunde zwischen den USA und dem Iran kommt. "Solange es keine dauerhafte Lösung des Konflikts gibt und die Straße von Hormus nicht frei befahrbar ist, gibt es keine Grundlage für eine nachhaltige Markterholung", kommentierten die Experten der Landesbank Helaba.
Mit einem Plus von 0,09 Prozent auf 24.066,70 Punkte ging der deutsche Leitindex aus dem Tag, womit er sich weiter klar über der Marke von 24.000 Zählern behauptete. Der MDax , der Index der mittelgroßen Börsenunternehmen, legte um 1,15 Prozent auf 30.887,08 Punkte zu. Im restlichen Europa wurden überwiegend Verluste verbucht.

Unbestätigten Medienberichten zufolge könnte bereits an diesem Donnerstag ein weiteres Treffen zwischen der USA und dem Iran folgen. Zwar ist Pakistans Premierminister aktuell für mehrere Tage in andere muslimische Vermittlerstaaten gereist, doch Armeechef Asim Munir traf unterdessen in Teheran zu Gesprächen ein. Der pakistanische Feldmarschall gilt als einer der einflussreichsten Vermittler zwischen den USA und dem Iran.

Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 verlor zur Wochenmitte 0,74 Prozent auf 5.940,34 Zähler und auch in London und Zürich schwächelten die Leitindizes. In den USA gab der überwiegend mit Standardwerten bestückte Dow Jones Industrial zum europäischen Handelsschluss leicht nach, während der technologielastige Nasdaq 100 sich weiter seinem Jahreshoch von Ende Januar und damit auch seinem Rekordhoch von Ende Oktober näherte.

Die größte Aufmerksamkeit zog MDax-Spitzenreiter Aixtron auf sich. Nach angehobenen Jahreszielen für Umsatz und operative Marge sprang die Aktie des Chipindustrie-Ausrüsters um 20,4 Prozent hoch und ist wieder so teuer wie zuletzt im Juni 2001. Im bisherigen Jahresverlauf steht nun ein Kursgewinn von 145 Prozent zu Buche.
Schaeffler erholten sich weiter mit plus 6,2 Prozent. Eine Präsentation des Auto- und Industriezulieferers vor den Zahlen zum ersten Quartal sorgte für gute Stimmung. Laut dem US-Analysehaus Jefferies dürfte die Profitabilität deutlich besser als bislang erwartet gewesen sein.

Die Aktie von Lufthansa litt mit minus 2,3 Prozent unter der anhaltenden Streikwelle. Fraport (Fraport Aktie) gaben im Sog der schlechten Stimmung um 1,2 Prozent nach.

Hypoport war zwar nur verhalten in das neue Jahr gestartet, doch die Aktie erholte sich im SDax weiter und auch sehr deutlich mit plus 10,3 Prozent. Damit schaffte sie es auch wieder über die für den mittelfristigen Trend wichtige 50-Tage-Linie.
Mit plus 7,0 Prozent knüpfte das Papier von Heidelberger Druck an seine Vortagsrally an. Am Dienstag war die im März aufgeflammte Rüstungsfantasie wieder aufgewärmt worden. Gemeinsam mit dem amerikanisch-israelischen Technologie-Partner Onberg Autonomous Systems hatte es die Produktion von Drohnenabwehrsystemen in Brandenburg an der Havel aufgenommen.

Quelle: dpa-AFX



https://www.ariva.de/dax-index/news/...er-an-der-seitenlinie-11970961  
16.04.26 10:23 #932 DAX
Die jüngsten Rekordhochs an den US-Börsen haben den vortags wenig bewegten Dax am Donnerstag lediglich etwas gestützt. Zuletzt schaffte der deutsche Leitindex ein Plus von 0,15 Prozent auf 24.103 Punkte. Damit behauptete er sich weiter über der 24.000-Punkte-Marke, blieb aber minimal unter der für den langfristigen Trend wichtigen 200-Tage-Linie, die er schon am Mittwoch zeitweise überwunden hatte.
Für den MDax , den Index der mittelgroßen Börsenunternehmen, ging es am Donnerstagvormittag um 0,38 Prozent auf 31.004 Punkte hoch. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 , der am Mittwoch deutlich geschwächelt hatte, gewann 0,4 Prozent.

"Die Hoffnung auf eine Verlängerung des Waffenstillstandes (zwischen dem Iran und den USA) treibt Anlegerinnen und Anleger in Aktien", kommentierte Portfoliomanager Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners. Die Bestmarke des marktbreiten S&P 500 vom Vortag wertet er als Beleg, dass "der US-Aktienmarkt den Iran-Krieg hinter sich gelassen hat, bevor er wirklich vorbei ist". Auch das Tech-Barometer Nasdaq 100 stellte einen Rekord auf, ebenso am Donnerstag der japanische Nikkei 225 .

Die aktuellen Bewertungen in New York beinhalteten allerdings "eine gehörige Portion Optimismus", was die negativen wirtschaftlichen Auswirkungen des Iran-Kriegs angehe, gab Altmann zu bedenken. Denn ein Friedensschluss wäre erst der "Startschuss für einen langen und steinigen Weg zurück zu geordneten und kalkulierbaren Energiemärkten".

Bei MDax-Schlusslicht Aixtron standen nach dem gestrigen, 20-prozentigen Kurssprung Gewinnmitnahmen von 8 Prozent zu Buche. Der Chipindustrie-Ausrüster, der die Anleger zur Wochenmitte mit einer Prognoseanhebung euphorisiert hatte, beschaffte sich mit Wandelschuldverschreibungen frisches Geld. Das Volumen liege wie zuvor angekündigt bei 450 Millionen Euro, teilte das Unternehmen mit. Zudem verkaufte Aixtron zusätzlich Aktien aus dem Bestand.
Im Nebenwerte-Index SDax fielen die Titel von Heidelberger Druck nach einer zweitägigen, von Rüstungsfantasie getriebenen Rally um 9 Prozent zurück. Der Druckmaschinenhersteller senkte die Ergebnisprognose für das jüngst abgelaufene Geschäftsjahr - auch mit Verweis auf zeitlich vorgezogene Aufwendungen für neue Geschäftsfelder insbesondere aufgrund des erfolgreichen Starts im Bereich Verteidigung.

Derweil gaben klare Kursgewinne von DocMorris nach einem starken Umsatzwachstum der Schweizer Online-Apotheke im ersten Quartal auch deren deutscher Konkurrentin Redcare Pharmacy Auftrieb: Die Aktien gewannen 4,8 Prozent.

Die Aktionäre von Gerresheimer freuten sich über eine Kurserholung von gut 20 Prozent. Die Kreditgeber des jüngst aus dem SDax abgestiegenen Verpackungsspezialisten stimmten einer Fristverlängerung zur Vorlage des testierten Jahres- und Konzernabschlusses 2025 zu. Außerdem berichtete Gerresheimer, dass der Verkaufsprozess für die US-Tochter Centor planmäßig begonnen habe und dass es eine zweistellige Zahl von Interessenten gebe.

Quelle: dpa-AFX



https://www.ariva.de/dax-index/news/...rekorde-an-us-boersen-11971616  
16.04.26 20:23 #933 DAX
Der Dax hat sich auch am Donnerstag stabil gezeigt. Anleger hoffen weiterhin auf eine neue Verhandlungsrunde zwischen den USA und dem Iran. Außerdem stützte der Rekordlauf in Japan und an den US-Börsen die Stimmung.
Nachdem der deutsche Leitindex am Dienstag die Marke von 24.000 Punkten zurückerobert hatte, beendete er den Tag mit plus 0,36 Prozent auf 24.154,47 Zählern. Dabei gelang es ihm auch, die viel beachte 200-Tage-Durchschnittslinie zu überwinden, die den längerfristigen Trend signalisiert. Für den MDax , den Index der mittelgroßen Börsenunternehmen, ging es um 0,17 Prozent auf 30.938,35 Punkte hoch.

"Während der Dax noch zögert, lässt wachsender Optimismus im Irankonflikt weltweite Aktien neue Rekordkurse erklimmen", kommentierte Marktanalyst Jochen Stanzl von der Consorsbank und sprach von einem typischen Börsengeschehen. Die Haltung der Anleger wandele sich von Angst in eine neutrale Haltung bis hin zu Gier. "Im Moment kaufen viele, um erst später Fragen zu stellen." Denn noch gibt es weder Fortschritte in den Verhandlungen noch irgendwelche greifbaren Ergebnisse. Die Ölpreise steigen zudem wieder leicht, wobei ein Fass der Sorte Brent aber immer noch etwas weniger als 100 US-Dollar kostet.

Europaweit zeigten sich die wichtigsten Börsen ähnlich wie hierzulande nahe an ihren Vortagsständen. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 verlor 0,12 Prozent auf 5.933,28 Punkte und auch in der Schweiz ging es leicht abwärts, während die Londoner Börse moderat zulegte. In den USA kamen Nasdaq und S&P 500 nach Rekorden wieder etwas zurück. Der bekannteste Wall-Street-Index Dow Jones Industrial zeigte sich zum europäischen Börsenschluss fast unverändert.

Quelle: dpa-AFX


https://www.ariva.de/dax-index/news/...weiter-stabil-anleger-11972418
 
17.04.26 10:25 #934 DAX
Nach der jüngsten Rückkehr des Dax über die 24.000-Punkte-Marke hat der deutsche Leitindex am Freitag nahezu stagniert. Im frühen Handel stand bei 24.152 Punkten ein minimales Minus zu Buche.
"Die Situation im Nahen Osten bleibt weiterhin fragil", schrieb Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst des Handelshauses CMC Markets. "Auch wenn es jetzt auf diplomatischem Wege zu einigen Vereinbarungen kommt, sind wir noch ganz weit von einem Frieden entfernt." Das zeige sich auch an den Energiemärkten, wo die Ölpreise noch keine Entspannung in der Region signalisierten.

Der MDax mit den mittelgroßen deutschen Werten verlor 0,1 Prozent auf 30.912 Zähler. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx ging es minimal nach oben.

Quelle: dpa-AFX



https://www.ariva.de/dax-index/news/...wegung-lage-in-nahost-11973002  
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