Natürlich braucht er die Börse nicht. Ob das für ihn anstrengend ist, möchte ich mal bezweifeln, aber ist ja letztlich auch egal.
Die Frage ist doch nicht, ob man eine Aktie von der Börse nimmt, sondern ob man das zu einem angemessenen Preis macht. Man kann nicht Miteigentümer (nichts anderes sind Aktionäre) versuchen durch solche Tricks wie Delisting und Pari-Deal, der damit wohl im Zusammenhang steht, aus dem Unternehmen drängen wollen. Und wenn dann zu einem Kurs, der zumindest halbwegs angemessen ist. Ich hab kein Problem damit, wenn solche Multimillionäre nochmal 10% günstiger kaufen wollen als den fairen Kurs. Aber Geld aus dem Unternehmen zu ziehen, um seine eigene Pari aufzukaufen, und dann dadurch genug Geld zu haben, um Aktien an der Börse im Rahmen des Delistings zu 15 € aufkaufen zu können, finde ich sehr bedenklich. Wir reen hier von einem Unternehmen mit einem Buchwert, der nächstes Jahr bei 19 € pro Aktie liegen wird, und das mit dem nur 7-8fachen Nettogewinn bewertet wird. Aktuell ist in diesem Zinsumfeld selbst für ein Unternehmen, das im Umsatz stagniert ein KGV von 20 ein fairer abdiskontierter Wert. Man hätte also sogar 35 € rechtfertigen können, zumindest aber 23-25 €, wo ja auch mein Kursziel lag. ----------- the harder we fight the higher the wall |