Alternative für Deutschland

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neuester Beitrag:  16.10.14 09:25
eröffnet am: 25.03.13 10:39 von: Happy End Anzahl Beiträge: 437
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25.03.13 22:20 #126 ich glaube
an den euro-raum.
wenns nicht geklappt hat,
nennt mich naiv und dämlich.
gut- fakt ist,
dass der trend nicht gerade mein freind ist..
vielleicht ist der euroraum auch eine chance,
dass länder ihre fehler per zwang beheben müssen.  
25.03.13 22:21 #127 friend- soll das heissen...
 
25.03.13 22:22 #128 juto 126,
per Zwang geht bei Italien und Frankreich gar nichts, vermutlich nicht einmal bei Spanien.
Ich verweise hinsichtlich der möglichen Zukunft auf 125.  
25.03.13 22:24 #129 @125
Hoffen wir das beste. Gute Beiträge übrings.
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Zu Risiken und Nebenwirkungen zum Urheberrecht
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25.03.13 22:27 #130 @ juto
In Italien stehen Neuwahlen an. Die EZB hat Berlusconi damit einen Bärendienst erwiesen. Der wird nämlich gewinnen jetzt. Was das bedeutet dürfte klar sein...
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25.03.13 22:29 #131 Dürfen gespannt sein
http://www.news.at/a/italien-berlusconi-droht-mit-neuwahlen

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25.03.13 22:34 #132 naja
berlusconi..
die italiener haben einen eigenartigen humor...

wie ich schon mal schrieb:
das beste an italien ist das essen:
pizza, antipasta, gelato,etc....
dann kommt erst mal nix mehr.  
25.03.13 23:15 #133 Das Problem ist nicht der Euro
sondern einige sich verzockende Banken und Staaten.  
26.03.13 08:04 #134 Seit wann zocken den Staaten?
26.03.13 10:06 #135 Gestern war wieder lustich
Da bin ich beim Durchzappen kurz bei "hart aber fair" hängengeblieben, da wo der Plasberg sinngemäß und allen Ernstes meinte, dass die Kriegsgefahr in Europa noch nicht gebannt sei. Muss ich dem nun die Unzurechnungsfähigkeit bescheinigen, oder ist er eher der Typ, der, wenn nur die Kohle stimmt, sich für nichts zu schade ist. Jedenfalls sind rund 18 Euro monatlich für so eine Scheiße der reinste Wucher!  
26.03.13 10:53 #136 Das Problem ist der EUR!
Die Banken tuen das, wozu sie

- von der Politik gedrängt wurden und werden, Staatsanleihen zu kaufen,
- damit die Politik weiter Wohltaten verteilen kann,
- wo die Politik den Rahmen derart bereitet, daß man für Staatsanleihen kein Eigenkapital hinterlegen muß wie bei jedem anderen Geschäft,
- wo die EZB, von der Politik gedrängt, auf Kosten der Steuerzahler, vornehmlich des Deutschen, die Garantie übernimmt, wenn doch ein Staat wie Griechenland und Zypern, pleite gehen.

Italien, und das wurde hier ja schon thematisiert, ist hier zentral. Die da notwendige Intervention der EZB wäre so gewaltig, daß ich mir schwerlich vorstellen kann, daß die durchgewunken wird. Zumal Fr. Dr. aus dem Osten dann wieder Bundeskanzlerin ist und damit nicht mehr alle Belastungen für Deutschland unter den Teppich gekehrt werden müssen.
Kommen in Italien also Neuwahlen, und vieles spricht dafür, dann ist es soweit: entweder die wählen tatsächlich Ihren Berlusconi wieder, dann strafen die Märkte Italien ab, da nutzen dann auch keine Draghi-Beschwichtigungen mehr. Oder Grillo wird noch stärker, dann dreht sich Italien von sich aus vom EUR ab.

2014 wird das Jahr der Wahrheit, da kommen die Konsequenzen auf den Tisch!  
26.03.13 16:26 #137 Das sind all die,von denen "Happy End" nichts .
Währungsreform : Diese Deutschen sehnen sich nach der D-Mark - Nachrichten Geld - DIE WELT
Rund ein Drittel aller Deutschen plädiert laut einer Umfrage für die Rückkehr zur D-Mark. Die Euro-Skepsis lässt sich dabei sogar ganz konkret bei bestimmten Bevölkerungsgruppen nachweisen.
 
26.03.13 16:30 #138 könnt mal jmd. ne umfrage machen, wieviel
user hier afd wählen würden bzw. es sich vorstellen könnten  
26.03.13 16:31 #139 43%
der Hausfrauen sehnen sich nach der DM zurück. Es spricht also alles für den Euro.  
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Vegetarier aller Länder verneigt euch!
ONE BIG ONION!
26.03.13 16:33 #140 Es gibt doch keine Hausfrauen mehr!
Nach dem Wurf, zurück in den Job, schlurf schlurf  
26.03.13 16:46 #141 Stimmt nicht Barcode
93% aller Hausfrauen wünschen sich faltenfreies Altern & ein Schuhgeschäft um die Ecke...
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Die Vernunft kann sich mit größerer Wucht dem Bösen entgegenstellen, wenn der Zorn ihr zur Hand geht
26.03.13 17:19 #142 stöhn
ich bin nicht der meinung, dass die einstmaligen euroskeptiker allesamt idioten waren - ich war allerdings nie ihrer meinung und bin es auch heute nicht. natürlich ist die wirtschaftliche asymetrie der nord- und südländer schon immer problematisch - wer aber die derzeitigen probleme von hellas, zypern und spanien für "euro-immanent" hält irrt ... ich denke, die verschuldung hätte irgendwann sowieso spuren hinterlassen, ganz egal in welcher währung sie vollzogen worden wäre. wer die vorstellung hat, dass eine autarke griechische staatsbank ihre schulden qua künstlicher inflation einfacher in den griff bekommen hätte, vergisst, dass diese staaten nur selten derart hohe anleihen in der eigenen landeswährung hätten platzieren können. wir neigen dazu den aktuellen status quo einfach fortzuschreiben, dabei denkt kaum einer den kühnen gedanken, dass die derzeitige situation die südlichen systeme endlich mal zum umsteuern zwingt und dass dies für diese kleptokratisch angehauchten staatsökonomien eine echte chance birgt. zudem sehe ich den derzeitigen weg durchaus positiv, da der deutsche mythos absoluter geldwertstabilität immer auf kosten der wirtschaftlichen dynamik ging.  
26.03.13 17:23 #143 right: das könnten Argumente sein
dazu kann ich mich nicht gleich äussern...

sowas... viel durcheinander gewirbelt... und eines übersehen... wer an die Macht will... will an die Macht... das ist das Ziel... da brauchts keine Argumente...  
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a) Vertraue niemals irgendwelcher Hardware
b) Ändere niemals irgendetwas am Computer
26.03.13 17:28 #144 #123 Nordeuro ja, aber
Luxembourg brauchen wir da nicht, die sollen selber sehen, wie sie
sich retten.

Von Belgien darf noch Flandern mitmachen, der Rest muß zu Frankreich,
am besten zusammen mit Luxembourg.  
26.03.13 17:30 #146 Man muss aus heutiger Sicht
einigen der damaligen Euroskeptiker sogar einräumen, dass ihre Skepsis begründet war. Leider haben sich diemeisten von vornherein so querulantisch und rechthaberisch verhalten, dass es ein Leichtes war, ihre Einwände pauschal wegzuwischen. So blieben ihre berechtigten Einwände bei der Konstruktion des Euro weitgehend unberücksichtigt. Man hätte - wie gesagt aus der Sicht von heute - einiges besser machen können. So brauchte es eben eine manifeste Krise, um das - nicht ganz billig - zu reparieren.

Aber ich sehe das als den üblichen Lauf der Dinge. Fehleentwicklungen werden in der Regel durch Krisen wirklich offenbar. Dagegen ist auch kein Kraut gewachsen.
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26.03.13 17:59 #147 #142
"..., dass die derzeitige situation die südlichen systeme endlich mal zum umsteuern zwingt, ..."

Der Zwang ist eines der Hauptprobleme, insbesondere wenn man berücksichtigt, dass uns Bürgern die EU mal als Gemeinschaft souveräner Einzelstaaten verkauft wurde. Die Einführung des Euro mit seinen klaren Vorgaben hat den Zwiespalt aus Souveräntität und zentraler Steuerung (Gleichmacherei) nur halt besonders deutlich gemacht. Der Euro und ein gemeinsames Europa auf der Basis von Zwang werden nicht funktionieren. Und je eher man dies einsieht und sich jetzt nicht noch endlos an Nachbesserungen versucht, desto besser, denn sonst wird man am Ende mit seiner guten Idee ähnlich erfolgreich sein wie einst der Ostblock.  
26.03.13 18:02 #148 trial and error
... um was anderes geht es nicht. diese supersuperschlauen leuten, die im nachhinein ekelhaft besserwisserisch stets den mund voll nehmen sind mir schon allein deshalb zuwider, weil sie ihre gesammelten fehleinschätzungen und irrtümer natürlich nicht so laut hinausposaunen. denkt doch mal an die situation nach dem mauerfall - so sehr ich herrn kohl mit skepsis betrachte, einen staat baut man nicht mit bedenkenträgerei a la lafontaine auf (mit dem hätte es definitiv keine einheit gegeben), sondern mit wagemut - daher hatte ich den satz mit den blühenden landschaften immer verteidigt. und der euro? was hat denn die überschuldung der staaten mit unserer währung zu tun? wenn wir, bzw. die grossen institutionellen anleger ihnen anleihen in ecu oder dollar oder swissfrancs abgekauft hätten, hätten wir den gleichen murks am hals - im übrigen gab es immer spekulationen gegen währungen (siehe soros und das brit. pfund) - je kleiner dieser währungsraum, desto warscheinlicher. mich würde mal interessieren wieviel derartige typen auf dem bauch gelandet sind, nachdem draghi den bail-out verkündete und der euro einen satz machte, anstatt in galoppierender inflation zu verrecken ... darüber spricht jedoch keiner.  
26.03.13 18:07 #149 right: biss schwer lesbar...
die Leute nennt man Politiker.. übergreifend der Parteimeinung die sie vertreten...  
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26.03.13 18:24 #150 Politik
läuft den Entwicklungen hinterher. Und wenn was schräg läuft, greift sie korrigierend ein, und dann läuft sie wieder hinterher und guckt, ob es was gebracht hat. Dagegen ist kein Kraut gewachsen! Weil: das wirkliche Leben spielt sich woanders ab. In Wirtschaft und Gesellschaft. Jenseits der Politik. Im Alltagsverhalten der Menschen in der Masse. Jeder Versuch, das exakt politisch zu steuern - etwa durch 5-Jahrespläne - ist zum Scheitern verurteilt, weil jede Aktion auch nicht vorhergesehene/vorhersehbare Gegenreaktionen zeitigt
Die Vorstellung, es gäbe Experten, die die Zukunft durch Fachwissen planen könnten, ist naiv.
Ohne Zweifel sitzen bei der AfD Ökonomie-Experten. Aber die gibt es auch anderswo und mit gegenläufigen Modellen und Schlussfolgerungen.

Nur mal ein Beispiel: Stieglitz ist auch Experte. Hat sogar den Nobelpreis. Er riet Deutschland 2011, D müsse sich stärker verschulden. Das kann man auch mit volkswirtschaftlichen Modellen begründen. Hättet ihr den gewählt, nur weil er "Experte" ist?

Er sagt da übrigens auch (m.E. ganz richtig):
"Mit dem Euro ist es wie mit Eiern: Es ist ziemlich schwer, aus einem Rührei wieder die einzelnen Eier herauszuholen. Natürlich kostet es Geld, ihn zu behalten. Aber es kostet noch mehr Geld, wenn er auseinanderfällt. "

Kurz: In der Lehre der Volkswirtschaft gilt: Das Modell, das heute richtig ist, kann morgen schon falsch sein und übermorgen wieder richtig.
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